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"Absolut glückliche Grundstimmung": Langstrecken-Wanderer Vosseler

"Wir könnten einen Drittel oder die Hälfte der Spitäler schliessen"

Langstrecken-Geher und Arzt Martin Vosseler hat ein einfaches und kostengünstiges Gesundheits-Rezept: Gehen


Von Peter Knechtli


Der Basler Arzt Martin Vosseler ist der wohl erfahrenste Langstrecken-Wanderer der Schweiz. Er sagt im OnlineReports-Interview: Gehen sei die wirkungsvollste und kostenschonendste Gesundheits-Prävention, es könne sogar gesundheitliche Probleme lösen. Allerdings müsse das Gehen auf breiter gesellschaftlicher Front gefördert werden.


OnlineReports: Martin Vosseler, es ist 10.30 Uhr, wie viele Schritte sind Sie heute schon gegangen?

Martin Vosseler: Noch nicht viele (schaut auf den Schrittzähler) – 1'376.

OnlineReports: Haben Sie sich für heute ein Ziel vorgenommen?

Vosseler: Ich schaue, dass ich täglich auf über 10'000 Schritte komme. Das hat sich relativ gut eingespielt. Aber die Zahl ist nicht so wichtig. Täglich mindestens zwei Stunden zügig zu Fuss gehen, das ist, was für mich stimmt.

OnlineReports: Wieviele Schritte gehen Sie durchschnittlich pro Tag?

Vosseler: Etwa 15'000 Schritte.

OnlineReports: Es hat wohl kaum ein lebender Schweizer längere Märsche unternommen als Sie. Was trieb Sie zu solchen Gewaltsleistungen an?

Vosseler: Es ist die Begeisterung für den Lebensstil, den das Gehen verkörpert. Meine Urgrossmutter hat dank ihrer schnellen Beine den Bergsturz von Elm am 11. September 1881 überlebt und dabei auch ihre beiden Kinder gerettet. Meine Mutter war Gemeinde-Krankenschwester in Elm und war eine sehr gute Läuferin, weil sie dauernd Leute in abgelegenen Höfen versorgen musste. Mein Vater war Geograf. Er war mit seinen Studenten laufend zu Fuss unterwegs. Er sagte, es reiche nicht aus, eine Landschaft zu er-fahren, sondern man muss sich die Landschaft er-gehen lassen. Er hat sehr früh ins Gehen bei uns zwei Buben investiert. So erhielten wir immer 25 Rappen, wenn wir vom Bruderholz zu Fuss zum Münsterplatz gingen.


"Als mir die Kamera gestohlen wurde,
machte ich verzweifeltes Theater."



OnlineReports:
Sie haben in den letzten zwanzig Jahren sechs riesige Wanderungen unternommen. Vor Jahren durchquerten Sie zu Fuss die USA, gegen 6’000 Kilometer von Los Angeles nach Boston. Später brachen Sie zu einer 2'500 Kilometer langen Tour von Basel nach St. Petersburg auf. Welche Grosswanderung hat Ihnen am meisten Respekt abgenötigt?

Vosseler: Schon jene nach Jerusalem. Ich wusste nicht, was mich beim Wandern durch die Länder des Nahen Ostens erwartet. Ich lief ziemlich unvorbereitet los. Dank einer gewissen Unbeschwertheit ging es gut. Als mir zum Beispiel in Bulgarien die Kamera gestohlen wurde, machte ich so viel verzweifeltes Theater, dass mir die Kamera wieder zurückgegeben wurde.

OnlineReports: Welche Wanderung empfanden Sie als Höhepunkt?

Vosseler: Jene durch die USA. Sie bestand aus einer breiten Mischung von überwältigenden Landschaftseindrücken und tiefer Gastfreundschaft. Es war schon zum Staunen, wie diese beiden Füsse (zeigt nach unten) einen ganzen Kontinent durchqueren können, ohne dass ich je ein Fahrzeug verwendet hätte; einfach mit genügend Zeit.

OnlineReports: Welches war die längste Tages-Distanz, die Sie im Verlaufe Ihrer Reisen schafften?

Vosseler: In der Türkei machte ich einmal 72 Kilometer.

OnlineReports: Welches war Ihr zentrales Empfinden auf Ihren langen Fuss-Reisen?

Vosseler: Ich verspürte eine absolut glückliche Grundstimmung auf allen Reisen, weil ich das für mich Richtige am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt unternehmen konnte. Das Gehen löste eine wohltuende Euphorie aus. Der Körper reagiert auf eine so starke Belastung, indem er ganz viele Glückshormone produziert, die einem helfen, starke körperliche Belastungen zu überstehen. Auf allen meinen Wanderungen hatte ich zudem zahlreiche beglückende Begegnungen. Zum Teil führten sie auch zu Freundschaften, die bis auf den heutigen Tag bestehen. Ich könnte tagelang davon erzählen. Ich zehre von diesen Erlebnissen, bis ich sterbe.


"Das koordinierte Zusammenspiel von Knochen,
Muskeln und Gelenken ist ein Wunder."



OnlineReports:
Was macht für Sie die Fortbewegung zu Fuss besonders wertvoll?

Vosseler: Ein Wunder, wie das koordinierte Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Gelenken uns ermöglicht, ganz verschiedene Terrains zu überwinden. Dann: Je mehr wir den Körper brauchen, umso besser geht es ihm, vorausgesetzt, man beansprucht ihn massvoll.

OnlineReports: Gab es auf Ihren langen Fussreisen Momente, da Sie – aus welchen Gründen auch immer – abbrechen wollten?

Vosseler: Ja, einmal, auf der Wanderung nach St. Petersburg, als ich in Bamberg eine schwere Bronchitis einfing. Ich bin dann aber weiter gelaufen, und bald war ich wieder gesund. Anders im Jahr 2012: Da haben ein Freund und ich eine Wanderung in Norwegen wegen Unmengen von Mücken und später in Deutschland wegen Verdachts auf eine Zeckeninfektion frühzeitig beendet.

OnlineReports: Welche Auswirkungen hatten die langen Märsche auf Ihre Gesundheit?

Vosseler: Jahrelange Probleme mit meinem rechten Knie sind seit der Wanderung nach Jerusalem verschwunden. Die lange, kontinuierliche Beanspruchung hat das Knie geheilt. Auch hatte ich - ausser der erwähnten Bronchitis - auf all diesen Wanderungen trotz Kälte, Nässe, Hunger und oft schlechtem Schlaf nie einen Schnupfen.

OnlineReports: Weshalb plädieren Sie so überzeugt fürs Gehen?

Vosseler: Das Gehen ist die einfachste, billigste und wirksamste Art von Gesundheits-Prävention und Krankheits-Behandlung. Es wirkt sich auf alles positiv aus: auf Herz/Kreislauf, auf den venösen Rückfluss, auf den Stoffwechsel. Man kann zum Beispiel "vor der Zuckerkrankheit davonlaufen". Es kann gegen Übergewicht und hohen Blutdruck wirken. Es beeinflusst die Psyche gut und fördert zudem die Kreativität.


"Auf der USA-Wanderung sank mein Gewicht
von 68 auf 60 Kilogramm."



OnlineReports:
Haben Sie im Verlaufe Ihrer Wanderungen auch unerwartete Beschwerden erlebt?

Vosseler: Ja, wie schon erwähnt im Sommer 2012. Sonst nicht. Ich habe beim Wandern ziemlich Gewicht verloren, bin aber jeweils sehr gesund heimgekehrt. Auf der USA-Wanderung sank mein Gewicht von 68 auf 60 Kilogramm.

OnlineReports: Über Ihren Wanderungen stand immer ein politisches Motiv: die Energiewende.

Vosseler: In dem Zusammenhang stellt sich die existenzielle Frage: Wie können wir als Spezies erdverträglich werden? Ich sehe im Gehen eine Schlüsselaktivität hin zu einem erdverträglichen Leben.

OnlineReports: Sie sind Arzt und kompetent, sich über den gesundheitlichen Effekt des zu Fuss Gehens zu äussern. Wie wichtig ist es für die Volksgesundheit?

Vosseler: Ich bin überzeugt: Wenn alle Menschen täglich mindestens anderthalb Stunden zu Fuss gingen, nicht rauchen, nicht übermässig  trinken und sich einigermassen ausgewogen  ernähren, dann könnten wir wohl das Gesundheitssystem auf einen Drittel bis auf die Hälfte reduzieren – sowohl in den Spitälern als auch ambulant. Man könnte einen Teil der Spitäler schliessen – und – ausser den Schuhsohlen – kostet es nichts. Darum sollten Politik, Steuerbehörden, Krankenkassen, Firmen, Vereine und  Familien die Förderung des Gehens unterstützen.

OnlineReports: Welchen Rat geben Sie den sitzenden Werktätigen, die täglich acht Stunden oder mehr am Computer oder am Bürotisch sitzen?

Vosseler: Die Menschen können das auf einfache Art in ihren Alltag einbauen und mit Aufgaben kombinieren. So kann man einen Teil des Arbeitsweges unter die Füsse nehmen. Da haben alle Menschen einen gewissen Spielraum, der oft nur nicht genutzt wird. Die Sitzzeiten können durch Bewegungsübungen unterbrochen werden. Zwischendurch sollte man sich auch eine Geh-Runde gönnen, weil der Körper gebraucht werden will.


"Man kann das Gehen auch für
das Training des Geistes nutzen."



OnlineReports:
Und der Geist?

Vosseler: Man kann das Gehen auch für das Training des Geistes nutzen. Unterwegs repetiere ich beispielsweise chinesische Zeichen, oder auch russische und spanische Wörter, oder ich lerne Gedichte auswendig. Auch empfehle ich jungen Leuten ein tägliches Turnprogramm, wenn ich ihnen in der Schule von meinen Wanderungen erzähle.

OnlineReports: Wir hören schon den Einwand: Nach einem Arbeitstag kann ich nicht noch eine Stunde gehen, vor allem nicht bei schlechten Wetterverhältnissen. Was sagen Sie dazu?

Vosseler: Gehen kann zu einem regelmässigen Bedürfnis werden. Dann hat jedes Wetter seinen Reiz, wie etwa auch ein Spaziergang im Schneetreiben.

OnlineReports: Vor allem ältere Leute, die Mühe mit Knie- oder Hüftgelenken haben, verzichten aufs Gehen mit der Erklärung, sie müssten diese Gelenke schonen. Was ist Ihre Antwort auf diese Überlegung?

Vosseler: Das Gehen ist für alle gut, wenn es nicht forciert wird, beispielsweise bei starken Schmerzen. Bei leichten Schmerzen kann eine massvolle Belastung sinnvoll sein.

OnlineReports: Gibt es Jahreszeiten, in denen Sie Gehen nicht empfehlen würden?

Vosseler: Ausser bei Eisregen sehe ich keinerlei Einschränkungen.

OnlineReports: Kann Gehen auch gefährlich sein?

Vosseler: (überlegt lange) Ich kann mir kein Krankheitsbild vorstellen, bei dem vom Gehen abzuraten wäre.

6. März 2018

Weiterführende Links:


Zu Fuss rund um die Welt


Gesprächspartner Martin Vosseler (69), gelernter Arzt, ist ein leidenschaftlicher Langstrecken-Wanderer:

• 1999 Konstanz-Santiago de Compostela: 2'800 Kilometer
• 2003 Basel-Jerusalem: 4'800 Kilometer
• 2008 Los Angeles-Boston: 5'600 Kilometer
• 2009 Umrundung der Schweiz und kreuz und quer: 1'500 Kilometer
• 2011 Basel-St. Petersburg: 2'500 Kilometer
• 2012 Nordkap-Narvik-Kassel (mit Unterbruch): 1'000 Kilometer

Zusammen mit seinen zahlreichen kleineren Märschen hat er nach eigener Berechnung den Erdumfang von 40'000 Kilometern zurückgelegt.



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"Gesundheitsfördernde Wirkung"

Ein spannendes und lehrreiches Interview. Aus ärztlicher Sicht möchte ich beifügen, dass Martin Vosseler im Hinblick auf die gesundheitsfördernde Wirkung körperlicher sportlicher Aktivitäten (Wandern, o.a. Joggen, Nordic Walking, Schneeschuhwandern, Skilanglauf, Skitouren, um nur ein paar weitere Beispiele ergänzend aufzuführen) absolut recht hat. Alles mit Mass, natürlich. Mit dem sportlichen Ausgleich wird nicht nur die körperliche Befindlichkeit positiv beeinflusst, sondern auch das seelische und geistige Wohlergehen. So können nicht nur körperliche Leiden vermieden werden, sondern auch Energiereserven bereitgestellt werden, um sich in Krisen auch ohne psychologische oder gar psychiatrischer Unterstützung beziehungsweise Hilfe zu behaupten und zu bewähren (Förderung der Resilienz).


Markus Schneider, Prof. em. Dr. med., Basel



"In einer komfortablen Lage"

War ein gutes Interview mit guten Fragen und spannenden Antworten, selbst dann, wenn Martin Vosseler vermutlich übersieht, dass längst nicht alle in der komfortablen Lage sind, so tolle Erwanderungen sich leisten zu können.


Ruedi Mohler, Oberwil



"Werde mich noch mehr bemühen"

Wo er recht hat, hat er recht! Werde mich ab sofort NOCH mehr bemühen. Danke für das tolle interview.


Kathrin Cottier Hofer, Binningen



"Gerade in seiner Einfachheit üerzeugend"

Danke für das erfrischende Interview mit Herrn Vosseler. Sein Tipp, täglich etwa 10'000 Schritt zu gehen, um so viel Gutes für seine Gesundheit und die Senkung der Gesundheitskosten zu tun, ist gerade in seiner Einfachheit überzeugend.
 
Leider passt es nicht so ganz in die heutige Zeit, wo alles einfach und schnell konsumierbar sein muss. Wer hat schon täglich Zeit für ein bis zwei Stunden Gehen (nicht walken! Das macht man ja, indem man mit dem SUV an den Waldrand fährt und dort dann losläuft)?


Martin Huschke, Basel



"Da kann ich nur beipflichten"

Dem Beitrag von Herrn Knechtli über das Gesundheitsrezept des Langstrecken-Gehers Peter Vosseler kann ich nur beipflichten. Spontan fällt mir dazu ein: veni, vidi, vici!


Sabina Droll, Seltisberg


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BZ Basel
Kolumne
vom 23. Mai 2018
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Oh, das tut weh. Augenarzt und Mediator daher! Schreibgerangel.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.