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"Gewählt, um zu führen": Baselbieter FDP-Stratege Herrmann

"Fokussieren, profilieren und kommunizieren"

Der neue Baselbieter FDP-Präsident Michael Herrmann repräsentiert eine junge Politiker-Generation


Von Valerie Zaslawski


Einen Generationenwechsel an ihrer Spitze beschlossen die Baselbieter Freisinnigen. Als ihren neuen Steuermann wählten die Delegierten den bisherigen Vizepräsidenten Michael Herrmann (34). Er tritt die Nachfolge von Peter Tobler (66) an.


Am Parteitag der FDP in Therwil setzte sich Michael Herrmann am Dienstagabend mit 88 gegen 22 Stimmen gegen den Langenbrucker Hector Herzig (53) durch. Mit seiner Partei hat der junge Politiker einiges vor. Im Gespräch mit OnlineReports verdeutlichte der aufgestiegene Nachwuchspolitiker seine Pläne zur Entwicklung seiner Partei und das Rezept, wie er den Wählerverlust stoppen und die Wende einleiten will.

Auf thematischer Ebene möchte Herrmann eine "Fokussierung" auf wenige Themen vornehmen, diese dafür aber in der Öffentlichkeit "sichtbarer" machen. "Proaktiv angehen" will er seine neue Aufgabe, wie er gegenüber OnlineReports erklärte. An prägnanten Themen, die er vordringlich angehen will, nannte er die Wirtschaft ("nachhaltig") und Bildung. Das Schwergewicht im Wirtschaftsbereich lege die FDP unter seiner Führung auf die Steuerpolitik. Im Bildungssektor strebt Herrmann eine landesweite Harmonisierung an: "Hier muss die Schweiz im Vergleich zum Ausland spitze werden, um mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können."

Freisinnige Köpfe mit freisinnigen Themen

Weiter möchte sich der Parteipräsident um eine "Profilierung" mit "guten, freisinnigen Köpfen" bemühen. Dabei solle jedoch, wie er betont, "kein Jugendwahn" ausbrechen. Wichtig sei ihm auch, die "erfahrenen Freisinnigen im Boot" zu haben: "Die Weisheit der älteren Leute mit der Dynamik der Jugend zu kombinieren", bezeichnet Hermann als "perfektes Gemisch". Entscheidend sei dabei aber die Qualität der Köpfe. Doch ist ihm klar, dass sich "jedes Unternehmen um guten Nachwuchs kümmern muss". Die junge Bevölkerung sei bis jetzt von der FDP weniger angesprochen worden, da "wir noch nicht die richtigen Antworten auf ihre Fragen haben". 

Zudem will der Politiker versuchen, die "freisinnigen Köpfe" mit freisinnigen Themen zu verbinden. Ein von den Wählerinnen und Wähler klar erkennbares Profil könne aber nur entstehen, wenn die FDP pointiert und einheitlich gegen aussen auftrete. Auch soll es künftig keine Streitigkeiten in der Öffentlichkeit mehr geben – bekannt wurde vor einiger Zeit beispielsweise die Kontroverse um FDP-Landrat Patrick Schäfli, der sich öffentlich gegen bestimmte Verhaltensanweisung der Partei zur Wehr setzte. Um das Baslebieter FDP-Programm pointierter unters Volk zu bringen, will Herrmann die neuen Kommunikationsmittel und -strategien besser und intensiver nutzen.

Energie in die eigene Partei investieren

Herrmann will auch den öffentlichen Eindruck korrigieren, wonach die FDP oft als "nicht spürbar" wahrgenommen werde. Dem neuen Parteipräsidenten ist dies bewusst: "Andere haben deutlichere Antworten auf gesellschaftliche Probleme als wir." Hier möchte er ansetzen: Wähler könne die Partei gewinnen, indem sie zeige, dass "genau das die Antwort auf genau das Problem ist".

Auf die OnlineReports-Frage, wie er sich die künftige Zusammenarbeit mit den traditionellen Allianz-Partnern CVP und SVP vorstellt, reagiert der Politiker entschlossen, aber etwas ausweichend: "Ich wurde gewählt, um die FDP zu führen – und genau hier möchte ich meine Energie investieren." Dabei möchte er einen eigenen Weg finden und sich weder nach links noch rechts orientieren. Die Prioritäten seien seine Partei und seine Ziele, und dafür möchte er sich den Rücken freihalten. Bewusst ist ihm, dass bei künftigen Wahlen wieder Gespräche nötig sein werden. Doch derzeit – es stehen keine Wahlen umittelbar bevor - stelle sich die Frage nicht. Grundsätzlich ist er einer "Bürgerlichen Zusammenarbeit" (BüZa) gegenüber jedoch nicht abgeneigt, aber "wir suchen sie nicht um jeden Preis".

Für alle Flügel seiner Partei da

Bemüht sich Hermann nicht im Kampf um ein attraktives FDP-Image, arbeitet er zusammen mit seinem Geschäfts-Partner als Finanz- und Vermögensberater in der "Ficon AG" in Liestal. Mit seiner Partnerin und deren 17-jährigen Sohn lebt der gelernte Bankkaufmann in Gelterkinden. Auch seine Partnerin ist politisch engagiert. Als "schönen Zufall" bezeichnet Hermann die Tatsache, dass auch sie der FDP angehört.

Nach seinem politischen Standort innerhalb der Partei gefragt, verweist Herrmann darauf, dass die FDP eine breit gefächerte Partei sei, was eine Positionierung hier nicht ganz einfach mache. Einerseits bezeichnet er sich als "urfreisinnig". Er fühle sich mit der Marktwirtschaft stark verbunden. Andererseits seien ihm aber auch ökologische Themen sehr wichtig. Als Parteipräsident sei er für alle verschiedenen Strömungen offen. "Die FDP hatte diese Flügel schon immer und die sollen auch weiterhin ihren Platz haben." In seinen Grundgedanken sei er "sehr tolerant und liberal". Er sei teamfähig und halte sich an Abmachungen: "Ich sage, was ich mache, und mache, was ich sage."

24. Januar 2008

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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.