© Foto by Valerie Zaslawski, OnlineReports.ch
"Ein langer Prozess": Häftlingsberater Olaf Petersen, Ausschaffungsgefängnis "Bässlergut"

Der Mut-Macher für den schweren Weg zurück

Das Schweizerische Rote Kreuz will Basler Migranten eine Ausschaffung in Würde ermöglichen


Von Valerie Zaslawski


Neue Dienstleistung für abgewiesene Basler Asylbewerber: Das "Schweizerische Rote Kreuz Basel" (SRK) unterstützt Migrantinnen und Migranten in Ausschaffungshaft bei der Planung ihrer Zwangs-Rückkehr in die Heimat. In wöchentlichen Sitzungen werden ihnen Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt und Perspektiven vermittelt.


Das Basler SKR bietet seit Anfang April eine kostenlose und freiwillige Perspektiven- und Rückkehrberatung ("Projekt Detention") für Migrantinnen und Migranten an, die im Basler Ausschaffungsgefängnis "Bässlergut" und im Untersuchungsgefängnis "Waaghof" auf die staatlich verordnete Rückkehr in ihre Heimat warten. Ziel ist laut Projektleiter Olaf Petersen, den Häftlingen ohne geregelten Aufenthaltsstaus eine "Perspektive" zu ermöglichen: "Wir wollen die Menschen in ihrer Rückkehr unterstützen und ihnen die Vorteile einer freiwilligen Heimkehr aufzeigen."

Anlass zum Aufbau dieser Beratungsstelle gaben positive Erfahrungen aus Zürich, wo ein vergleichbares Projekt seit gut fünf Jahren im Gange ist. Ein Ausschaffungshäftling akzeptiere die Beratung durch eine unabhängige Instanz wie das SRK besser, meinte Michel Girard, Leiter des Basler Migrationsamts, gegenüber OnlineReports. Die Initiative für dieses Projekt sei vom SRK aus gekommen, das Migrationsamt habe den Vorschlag aber "schnell aufgenommen".

Starke psychische Belastung

Eine Ausschaffung sei für Migranten eine starke psychische Belastung, betont Petersen: "Sie empfinden ihrer Familie im Heimatland gegenüber oft eine grosse Verantwortung." Eine erzwungene Heimkehr komme deshalb einer "Entblössung" gleich. Die Häftlinge fühlten sich nicht selten als Versager, weil sie in ihrem Vorhaben, mit einem neuen Gelderwerb eine gesicherte Existenz aufzubauen, gescheitert seien. Diesen "Druck" möchte das SRK den von der Ausschaffung Bedrohten nehmen.

Der erste Schritt im Beratungsablauf besteht darin, die Insassen über Möglichkeiten und Chancen in ihrer Heimat aufzuklären: "Es sollen Netzwerke aufgebaut werden." Dazu gehöre unter anderem die Kontaktaufnahme mit Verwandten und Bekannten im Zielland, die Organisation der Unterkunft und die Vermittlung von Arbeit in Form von Integrationsprojekten. Das Basler Beratungsteam arbeite dabei mit heimischen Hilfsorganisationen zusammen. In besonderen Fällen kann das SRK auch finanzielle Unterstützung anbieten - zum Beispiel die Übernahme der erste Wonhnungsmiete oder medizinische Hilfe.  

Berater als Helfershelfer verkannt

Ein "entscheidender Vorteil" seines Beratungsdienstes, so Petersen, sei die Unabhängigkeit von Behörden. Das SRK habe einen "anderen Status" als das Migrationsamt oder die Gefängnisleitung und übernehme eine "Vermittlerrolle". Doch auch als Vermittler sei es schwierig, das Vertrauen der Insassen zu gewinnen: "Vertrauensbildung ist ein langer Prozess." Ausserdem seien die Häftlinge grundsätzlich kritisch eingestellt und betrachten die Berater nicht selten mit Misstrauen als Helfershelfer des Justizapparates.   

Auch fatale Missverständnisse können die Beratung erschweren: "Es kommt vor, dass Insassen das Gefühl haben, wir setzen uns für ihr Bleiberecht ein." Sobald die Häftlinge aber erkannten, dass es um ihre Rückkehr gehe, sei es mit dem Vertrauen vorbei. Doch die Insassen müssten verstehen, dass das SRK eine Dienstleistung anbiete, die letzten Endes ihnen zugute komme.

Aussitzen oder ausreisen?

Unterschiedlichen Einfluss auf die Kooperationsbereitschaft der Häftlinge übt zudem eine brisante Passage des neuen Ausländergesetzes aus: Danach müssen Infhaftierte nach spätestens 24 Monaten Haft wieder auf freien Fuss gesetzt werden, wenn die Ausschaffung aus rechtlichen Gründen – wie beispielsweise die Beschaffung der Ausweispapiere - in dieser Frist nicht möglich ist, wie Girard festhielt.  

Einerseits kann diese lange Zeitspanne für die Häftlinge "abschreckend" wirken, was sie dazu motivieren könnte, freiwillig heimzukehren und an ihren Rückkehr-Vorbereitungen produktiv mitzuarbeiten. Möglich ist aber auch das Gegenteil: Die Haft auszusitzen und darauf zu hoffen, danach irgendwo untertauchen zu können. Die Kooperationsbereitschaft der Auszuschaffenden sei "sehr individuell" (Girard) und hänge von den sich bietenden Perspektiven im Heimatland ab.

Der Migrations-Chef schränkte die Verlockung der Aussitzungs-Strategie jedoch ein mit dem Hinweis darauf, dass in Basel-Stadt auch die früher geltende maximale Haftfrist von neun Monaten von keinem einzigen Häftling vollständig ausgeschöpft wurde. Insbesondere Zeitschinderei mit der Papierbesorgung ist nicht möglich, da zu Beginn eines Ausschaffungsverfahrens zuerst abgeklärt werde, ob eine Ausweisbeschaffung überhaupt möglich sei: Bestehe nämlich eine echte Chance, die Dokumente beizubringen, bleibe der Migrant inhaftiert. Wenn nicht, werden die Häftlinge vorzeitig entlassen und aufgefordert, "mit uns in Kontakt zu bleiben".

Positive Erwartungen

Das SRK-Beratungsprojekt ist indes noch zu neu, um Erfolge oder Misserfolge nachweisen zu können. Doch Erfahrungen aus Zürich zeigen, dass der Dienst - trotz  allfälligen Hürden - wahrgenommen und geschätzt werde, weiss Petersen. Das Angebot komme aber nicht nur den Häftlingen zu gute: "Alle können davon profitieren", ist auch Peter Freiermuth, der stellvertretende Gefängnisleiter des "Bässlerguts", überzeugt. Durch den Mut zur Rückkehr, der den Häftlingen vermittelt werden soll, erhole sich einerseits ihr "Nervenkostüm" schneller, und andererseits komme es dadurch zu einer allgemeinen Klimaberuhigung im spannungsgeladenen Gefängnisumfeld.

Der Vollzugs-Profi hat grosses Vertrauen in das SRK: "Die Organisation ist kompetent und weiss die möglichen Ressourcen in den Heimatländern der Häftlinge richtig zu nutzen." Auch Petersen bezeichnet die Zusammenarbeit mit den Gefängnissen und den Migrationsbehörden als "sehr erfreulich". So auch Migrationsleiter Girard: "Ich bin froh, dass wir dieses Projekt in Basel gestartet haben und bin auf die Erfahrungen gespannt."

Um den Informationsfluss zwischen Behörden und der Hilfsorganisation zu gewährleisten, sei vier Mal im Jahr ein Erfahrungsaustausch geplant. Für Petersen ist wichtig: "Der Gefängnis-Alltag darf durch uns nicht verkompliziert werden."

Gekommen, um zu bleiben

Ob ihm dies gelingen wird, ist noch offen. Denn das Teilzeitprojekt Gefängnis-Arbeit ist für Petersen "Neuland". Am Dienstag und Donnerstag im "Bässlergut" und jeden zweiten Mittwoch im Waaghof, kämpft er sich durch die Schleusen, vorbei an den Überwachungs-Kameras hinein in das abgeschlossene Sitzungszimmer um dort, zusammen mit einer SRK-Sozialarbeiterin, eine würdevolle Heimkehr der Migranten zu planen. Das Eingeschlossensein empfindet der Berater "beklemmend" und "bedrückend".

Er ist sich bewusst, dass die Verzweiflung der Häftlinge gross sein muss, damit sie den Beratungsdienst in Anspruch nehmen: "Die Insassen schöpfen zuerst alle anderen Möglichkeiten aus - denn sie sind gekommen, um zu bleiben."

Das musste der Rückkehr-Helfer Olaf Petersen auch heute Donnerstagnachmittag erfahren, als er mit seinem Fahrrad ins "Bässlergut" fuhr: Von seinem Präsenz-Angebot wollte an diesem trüben Tag kein Häftling Gebrauch machen.

10. April 2008


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.