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"Es herrscht ein Schwebezustand": BaZ-Chef Somm im Zug nach Zürich

Markus Somm: Zum Abschied die Psycho-Attacke

Nach Verkauf an Tamedia: Der Chefredaktor der "Basler Zeitung" verlässt die ihm fremd gebliebene Region am Rhein


Von Peter Knechtli


Markus Somm, Chefredaktor und Drittels-Eigner der "Basler Zeitung", arbeitet längst an seiner Zukunft. Am Basler Aeschenplatz, wo er formell immer noch die Redaktion leitet, wird er immer seltener gesichtet. Irgendwann gegen Jahresende, wenn der Besitzerwechsel auch wettbewerbsrechtlich vollstreckt ist und die BaZ zum Kopfblatt des "Tages-Anzeigers" mutiert, wird er ganz entschwinden.

In der Redaktion herrscht derzeit, wie zu hören ist, "ein Schwebezustand": Wer kann bleiben? Wer muss gehen? Wer wird Chef? Geführt wird nicht mehr.

Acht Jahre lang hat der heute 53-jährige Chefredaktor versucht, in der links-liberalen Randregion Spuren der von Zürich beziehungsweise Christoph Blochers Wohnort Herrliberg aus geführten SVP zu hinterlassen: europakritisch, antietatistisch, atomfreundlich. Mit dem Projekt einer rechtsbürgerlichen, gegen den "linken Mainstream" gerichteten Tageszeitung ist Markus Somm im links-grünen Basel gescheitert.

Obschon sie bis heute das führende Medium der Region Basel geblieben ist, verlor die "Basler Zeitung" laufend an Anzeigen und Auflage. Was aber aus der Optik der Besitzer weit deprimierender ist: Der redaktionelle Rechts-Rutsch hatte keinerlei Einfluss auf die politischen Kräfteverhältnisse in Basel-Stadt: Im Parlament vermochte die SVP nicht zulegen, der Einzug in die Kantonsregierung ist in der Somm-Ära ein Traum geblieben. Die Stärkung der SVP ist auf der ganzen Linie ausgeblieben. Diese zeigt sich heute schwächer und zerstrittener als je zuvor.

Dass im Baselbiet die SVP mit knapp 30 Prozent Wähleranteil (Nationalratswahlen 2015) mit Abstand die stärkste Kraft im Kanton ist, hat nichts mit der BaZ zu tun. Vielmehr ist dies Folge eines seit 1987 über mehrere Amtsperioden anhaltenden Siegeszuges.

Der fünffache Familienvater Somm, der sein Domizil Wädenswil am Zürichsee nie aufgegeben hat, war angetreten mit dem Anspruch, die betuliche "Basler Zeitung" in ein bürgerlich-konservatives Blatt "mit nationaler Ausstrahlung" (so der offizielle Anspruch) umzubauen und wohl auch der städtischen SVP Auftrieb zu geben. Zentrales Element der Strategie sollten Somms allgemein als "gut geschrieben" anerkannte Samstags-Leitartikel sein, in denen er vormachte, was er von seiner Lokalredaktion erwartete: "die Politik aus den Angeln zu heben", wie er vor Jahren definierte.


"Dieses irritierende Kredo wird Somm
bis auf den heutigen Tag nicht mehr los."



Dieses irritierende Kredo wird der abtretende Schriftleiter bis auf den heutigen Tag nicht mehr los. Welche politischen Ziele, fragten sich BaZ-Leser landauf, landab, kann ein lizenzierter Historiker und anerkannter Buchautor mit einem solchen Programm verfolgen.

Die naheliegendste Antwort dürfte sein, dass der frühere Linke Somm damit die "konservative Revolution" weitertreiben wollte, mit der er in seiner 500-seitigen Biografie 2008 – zwei Jahre vor Übernahme der BaZ-Chefredaktion – schon seinen politischen Ziehvater Christoph Blocher in Zusammenhang brachte. Die häufigen privaten Begegnungen mit Blocher im Zusammenhang mit seiner Buch-Recherche dürften Somm tief beeindruckt und beeinflusst, und zu einer Geistesverwandtschaft mit dem SVP-Strategen geführt haben. In seiner Biografie schont er Blocher keineswegs, aber auf der Meta-Ebene wird Bewunderung spürbar.

Ein Jahr nach seinem Eintritt als BaZ-Chef bemerkte ich an seinem Stil eine neue journalistische Kategorie: jene als Missionator, einem Mix von Missionar, Kommentator und Terminator. Im OnlineReports-Interview, in dem auch seine witzige Seite spürbar wurde, sagte er einmal, seine Redaktion müsse "die Politiker zum Zittern bringen".

Tatsächlich haben viele gezittert – vor Zorn. Nicht, dass die Lokaljournalisten nicht immer wieder gute Analysen und brisante Recherchen servierten. Aber die handwerkliche Qualität zeigte zu markante Ausschläge – auch nach unten –, was die Abonnements-Flucht beschleunigte.

Es erschienen Artikel, die ich als Chefredaktor der "Basler Zeitung" so nie durchgelassen hätte. So ein faktenfernes Stück über eine Schwedenreise des Basler Baudirektors Hans-Peter Wessels mit seinem Kader. Oder eine Geschichte, die das Weihnachtsessen von Baudirektor Hans-Peter Wessels und Chefbeamten in einem Restaurant der seit einigen Monaten mit dem Basler Direkt-Tram verbundenen elsässischen Grenzstadt St-Louis scharf kritisierte, weil für einmal nicht Basler Wirte zum Zuge kamen. In eigener Sache galt der gewerbliche Heimatschutz offenbar nicht: Wie OnlineReports zugetragen wurde, hielt Markus Somm ein Weihnachtsessen mit seinen BaZ-Kadern auch mal in einem Zürcher Speiselokal ab.

Der Drang nach dem Scoop innerhalb einer personell unterdotierten Redaktion schlug sich in teils ungenügend ausrecherchierten oder handwerklich mangelhaften Artikeln und eigentlichen Kampf-Beiträgen nieder, was zu Recht scharfen Protest auslöste.

Wie seriös sich Somm mit dem täglichen Knochengeschäft – dem regionalen insbesondere –auseinandersetzte und wie weit er sich dagegen wappnete, dass die zumeist jungen oder jüngeren Blattmacher gelegentlich aus dem Ruder liefen, ist schwer zu beurteilen. Verbrieft ist hingegen, dass der Chef an Themensitzungen offensiv und im guten Sinn kreative Ideen einbrachte. In der Basler Öffentlichkeit wurde Somm durch persönliche Anwesenheit indes so gut wie nicht wahrgenommen. Viel mehr Präsenz setzte er zwecks Ego-Marketing in Zürcher Fernseh- und Radiostudios ein. Zürich blieb sein emotionales Epizentrum.


"Somm liebt publizistische Feuerwerke.
Hauptsache: Es knallt."



Und jetzt naht der Schluss in Basel. Markus Somm dürfte aufatmen. Es ist aus! Die Pendlerei im Erstklasswagen nimmt ein Ende. Auf 21. März, 14.15 Uhr, hatte ich mit Markus Somm ein Interview vereinbart, um ihn "wieder einmal aus den Angeln zu heben". "mso" (so sein Kürzel) sagte sofort zu: "Klar! Gerne." Einen Tag vor dem Gespräch – die Gerüchte über den BaZ-Verkauf trieben gerade ihrem Höhepunkt entgegen – liess er den Termin "aus Termingründen" verschieben. "Baldmöglichst" würden neue Vorschläge folgen. Sie folgten nicht. Sie blieben aus. Es ist vorbei.

Markus Somm führte eine süffig lesbare, aber scharfe und zuweilen grotesk zugespitzte und bewusst undifferenzierende Sprache. Der Freisinnige fertigte beispielsweise die damaligen Bundesräte Micheline Calmy-Rey (SP, "hinterliess verbrannte Erde"), Widmer-Schlumpf (BDP, "steht vor der Abwahl") oder EU-Turbo Didier Burkhalter (FDP) gnadenlos ab. Für die vom weiblichen Bundesrats-Quartett vorangetriebene Energiewende zeigte er Null Verständnis.

Fast nichts liebt Somm mehr als eine knallige Schlagzeile, die sich der öffentlichen Wahrnehmung und Aufregung aufdrängt. Er liebt publizistische Feuerwerke. Hauptsache: Es knallt. Wie er die Flut an Protestbriefen enttäuschter Leser, die in Kopie teilweise bei OnlineReports landeten, bewältigt hat, bleibt sein Geheimnis. Als Privat-Publizierender pfeift er auf die Entscheide des Ethik-Gremiums "Schweizer Presserat".

Aber wirklich nichts liebt Somm mehr als Kritik gegen ihn und gegen die BaZ. Dann fühlt er sich pudelwohl in seiner Rolle als Antreiber des Widerspruchs – in verblüffender Ähnlichkeit wie er es in seiner Biografie auch an Christoph Blocher bewundert: als Kämpfer gegen das politische Establishment und linke Mainstream-Medien. Deren Existenz, so sein publizistisches Konzept, könne nur dann entlarvt werden, wenn grob gegen den Strich gebürstet werde.

Das aktuellste Beispiel: Weil die Berner Volksvertreter die "Steuervorlage 17" mit der AHV-Sanierung in Verbindung bringen, spricht er von einer "Geisterstunde des Parlamentarismus". Mehr noch: Dafür den Begriff "Staatsstreich" zu verwenden, sei "keineswegs überzogen". Wenn eine Partei in Wahlen verliert, wird sie für Somm "massakriert". So brillant der Zürcher für Basel schreibt, so frivol betreibt er Begriffsentwertung durch inflationäre Übertreibung, was seinen Texten eine gewisse satirische Note gibt. Unerschliessbar bleibt, weshalb er zur Distribution seiner Botschaften immer eine Länge wählt, die das Doppelte des Nötigen beansprucht.


"Linke sind weder toleranter
noch dialogfähiger als Rechte."



Aber was hat dieser Mann für eine Fähigkeit des Einsteckens! Der Sohn des früheren ABB Schweiz-Chefs ist angriffsimmun. Gegen ihn sind die intellektuellen Anti-BaZ-Aktivisten von "Rettet Basel!" gerade mal Strandläufer. Auf "Infosperber.ch" schreiben sie sich gegen Somm und die "Hetze" der "Blocher-Zeitung" in reinstem Kampagnen-Stil reihenweise die Finger wund. Nie hat sich Somm auf den Eifer seiner Gegner eingelassen. Er hat sie konsequent ins Leere laufen lassen.

Es sind zumeist Autoren, die nie im Leben persönlich die kommerzielle Verantwortung für ein Medium tragen mussten, sondern sich für ihre Arbeit von Medien zahlen liessen (für "Infosperber" wird wohl zu Gotteslohn "Kontertext" geschrieben). Ein eigenes Medium aufzubauen, ist ihnen nie gelungen.

Ihr Stil erscheint mir in keiner Weise gediegener als jener, den sie für des Teufels halten. Als ich kürzlich einen Basler Linken und früheren Chefredaktor eines mit gewerkschaftlichen Pflichtbeiträgen von Gewerkschaftern finanzierten Magazins für die pauschale Aburteilung der "Basler Zeitung" kritisierte, schrieb er mir eine Mail, in der er mich mahnte, in "welche Gesellschaft" ich mich damit begebe. Als ob es auch nur eines Spürchens Courage bedürfte, auf der BaZ herum zu hacken. Hier wird im Grunde in elitärer Weise marxistischer Gleichschaltungs-Anspruch einverlangt – und das von Leuten, denen offenbar so viel am demokratischen Diskurs gelegen ist. Linke sind weder toleranter noch dialogfähiger als Rechte. Das wird am Beispiel von "Rettet Basel!" deutlich.

Selbst jetzt, da sich Somm und Blocher aus Basel zurückziehen, greifen ihre Kritiker zu verbalem Radikalismus – ja gar zur Psycho-Keule. An einer kürzlichen Veranstaltung, an der sie den Verlust der BaZ als in Basel produzierte Gesamtzeitung und ihre Schrumpfung zu einem Kopfblatt des Zürcher "Tages-Anzeigers" feierten, liess sich der frühere SP-Nationalrat Ruedi Rechsteiner zur Aussage hinreissen: "Markus Somm ist ein Fall für die Psychiatrie." Am BaZ-Chef diagnostizierte der Ökonom einen "heftigen Minderwertigkeitskomplex".

Befremdend sind derart feindselige Angriffe angesichts der Tatsache, dass BaZ-Kritiker in Rechsteiners Umfeld – wie SP-Nationalrat Beat Jans (Präsident) und "Rettet Basel!"-Antreiber Guy Krneta (Vizepräsident) – im Vorstand von "Fairmedia" sitzen, einem als Reaktion auf die Somm-BaZ gegründeten Verein, der sich nach eigenem Verständnis "für fairen Journalismus" einsetzt.

Kurz zuvor replizierte Noch-SP-Ständerätin Anita Fetz Somms "Geisterstunde"-Leitartikel unter dem Titel "Geisterstunde eines Journalisten". Die Parlamentarierin spricht darin von einer "antiparlamentarischen Kampfrhetorik" und bezeichnet Blocher wohl nicht zufällig – wie es vor ihr nach bewährtem Muster schon andere taten – als "SVP-Führer". Der nächste Schritt wäre wohl gewesen, Somm und Blocher in den Dunstkreis des Faschismus zu rücken. Es scheint, dass jetzt, da die Beiden die Zelte in Basel abbrechen, die Dämme des Anstands bei ihren Feinden vollends brechen.

Dem politisch erfolgreichen Herrliberger Geisteskrankheit vorzuwerfen, ist nicht neu. Schon der Freisinnige Pascal Couchepin verlor in einer Bundesratssitzung die Fassung, als er gegen den damaligen Justizminister Blocher die Psycho-Keule schwang: "Tu es malade – Du bist krank." Neu ist die Pathologie-Attacke gegen den Redaktions-Chef.


"Ich schrieb einen BaZ-kritischen Kommentar.
Somm fragte: 'Können wir ihn drucken'."



Mir war es in den acht Jahren Blocher-BaZ nie möglich, Markus Somm derart frontal anzugreifen. Genauso radikal, wie er seine Meinung ausbreitete, so offen liess er – wohl nicht ohne Kalkül: heute der Angriff, morgen der Gegenschlag – auch kontroverse Meinungen in Mass und Aufmachung zu, wie dies in der Region Basel beispiellos ist. Als ich einmal einen BaZ-kritischen Kommentar verfasste, folgte prompt Somms Anruf: "Du hast einen guten Kommentar geschrieben. Können wir ihn morgen abdrucken?" Ich schluckte erst mal leer. Somm druckte ihn.

Ob im Kreise von "Rettet Basel!", das ein Aktivisten-Grüppchen geblieben ist, solche Meinungs-Pluralität möglich wäre, darf füglich bezweifelt werden. Dass eine BaZ-Oppositionsgruppe existiert, ist problemlos. Was mich stört, ist ihre aggressive Rechthaberei: Wer nicht ihr Freund ist, ist ihr Feind.

Markus Somm hinterlässt eine durchzogene Bilanz. Parteipolitisch blieb er – meist rückwärts gewandt und überregional kommentierend, zu den Mega-Themen der Region nahm er so gut wie nie Stellung – in Basel-Stadt wirkungslos: Die zerstrittene SVP hat an Bedeutung kein Jota gewonnen, sondern wohl eher leicht eingebüsst. Publizistisch war sein theoretischer Ansatz, den staatlichen Akteuren und ihrer wachsenden Zahl an Imagepflegern auf die Finger zu schauen, berechtigt. Die Umsetzung allerdings hinterlässt Fragezeichen. Kommerziell war die Eindampfung des BaZ-Konzerns zu einer reinen Redaktions- und Verlagsorganisation durch Rendite-Wunder Rolf Bollmann, als Fussballer des FC Winterthur "Eisenfuss" genannt, erfolgreich.

Wenn die Zahlen stimmen, die die Branchenzeitschrift "Schweizer Journalist" erhoben hat, machte die BaZ vor drei Jahren sechs Millionen Franken Gewinn, jetzt seien es immer noch viereinhalb Millionen Franken. Allerdings mergelte Somm seine Redaktion bis auf die Knochen aus. Es wäre wohl bei weiter sinkenden Abonnentenzahlen und Werbeerlösen eine Frage der Zeit gewesen, bis die Zeitung des merkwürdigsten Chefredaktors, den Basel je hatte, mangels Nachfrage an sich selbst eingegangen wäre.

19. Juli 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Würde sofort wieder zur BaZ wechseln"

Sehr gute Analyse, Peter Knechtli! Würdest Du nicht gerne noch ein Kapitel an Deine Karriere anhängen? - Mit Dir als Chefredaktor würde ich nämlich sofort von der bz wieder zur BaZ wechseln! Jedenfalls herzlichen Dank für Deine wie immer besonnenen und intelligenten Worte.


Juri Weiss, Basel



"Bewunderung für Background"

Knechtli kann's besser als Somm. Ich meine Schreiben! Für mich war Somm eine Must-Lektüre, ich bewundere seinen Background als Hisoriker und wie er diesen in der Politik einsetzte!


Raffaello Masciadri, Münchenstein



"Aus dem Busch geklopft"

Völlig zu Recht habe ich mir Ihren breiten und sehr interessanten Beitrag aufs weekend aufgespart; ich habe Ihre Ausführungen genossen und ich gratuliere Ihnen dazu.
 
Meine erst heutige Lektüre ermöglicht mir zudem, die sehr zahlreich eingegangenen Kommentare mitzukonsumieren. Sie haben es geschafft, einige offenbar angesprochene Polit-Personen aus dem Busch zu klopfen; interessant.


Markus W. Stadlin, Bettingen



"Psychiatrische Ferndiagnosen"

Es bleibt erstaunlich: Ruedi wirft einem Journalisten vor, ihn nicht korrekt zitiert zu haben. Den Artikel selbst aber hat er nach eigener Aussage gar nicht gelesen. Wen wundert‘s: Rechsteiner ist auch in der Lage, über die Familie Somm (sen. und jun.) psychiatrische Ferndiagnosen abzugeben. Eine seltene Begabung. Als gelernter Heilpädagoge könnte ich neidisch werden.


Roland Stark, derzeit Edinburgh



"Acht Jahre lang nie gekauft und nie gelesen"

Betreffend die Frage von Roland Stark möchte ich festhalten: Es stimmt, dass ich die "Basler Zeitung" acht Jahre lang nie gekauft und nie gelesen habe, und an meinem Briefkasten hängt der Kleber "Bitte keine BaZ, auch nicht geschenkt".

Der Artikel von Serkan Abrecht, dem Roland Stark treuselig Glauben schenkt, gibt meine Aussagen am «Rettet-Basel»-Fest nur verkürzt wider. (Für seine sinnentstellende Methodik wurde Herr Abrecht kürzlich vom Presserat gerügt). Ich habe am besagten Anlass ausdrücklich erklärt, dass einem die Artikel von Herrn Somm auch auf Facebook begegneten. Zudem erhielt ich den Pressedienst «Argus» zu Pensionskassen und Energie.

Das journalistische Niveau in den Dimensionen «Somm», Klimawandel und Kernenergie war mir auch ohne BaZ-Abo vertraut, und man musste dieses Bkatt nicht täglich lesen, um das Beuteschema zu kennen:  selektive "Fakten" / Empörung / Anschuldigung von "Schuldigen" / falsche Schlussfolgerungen / Abdruck einer Replik. So verschob Somm das politische Koordinatensystem nach rechts und erweckte erst noch den Anschein einer "liberalen" Zeitung. Festzuhalten bleibt, dass sich immer weniger Leser für diese Art "Journalismus" interessierten.


Rudolf Rechsteiner, Basel



"Bald wird man sich die Augen reiben"

Chapeau, Peter, ausgezeichnete Analyse, die vor allem jene kratzt, die partout etwas nicht wahrhaben wollen: So offen für kontroverse Beiträge wie unter Somm, war die BaZ nie. Insbesondere nicht beim damaligen Schlafmittel aus der Platzschen Apotheke.

Es wird gar nicht so lange gehen, bis man sich die Augen reiben wird, denn Basel wird in der (Deutsch-)Schweizer Medienszene bedeutungslos werden. Die Tamedia-BaZ wird ein Regionalblatt mit "Tagi"-Mantel werden, die bz Basel ist das schon mit Wanners AZ-Mantel. Und der TagesWoche wollte der grosse "Gump" bis jetzt auch nie gelingen. Wieso also gerade im Zeitpunkt, wenn die "raison d‘être" weggefallen sein wird?

Es wird medial bescheiden werden. Doch fürs Regionale haben wir zum Glück immer noch OnlineReports.


Ruedi Mohler, Oberwil



"Journalismus, wie ich ihn liebe"

Peter Knechtli, Danke. Journalismus, wie ich ihn liebe. Stelle immer wieder fest: Den Tunnelblick gibts im linken wie auch rechten Lager. Nicht zielführend, aber offenbar nicht auszurotten.


Erwin Oesch, Basel



"Nicht mit allem einverstanden"

Ich bin diesmal nicht mit allem einverstanden in dem Kommentar. Aus einer Aussage von Rudolf Rechsteiner, dem emotional manchmal die Pferde durchgehen, auf die Ausrichtung von "Fairmedia" zu schliessen, ist doch eine rhetorisch gewagte Pirouette. Wer den Jahresbericht von "Fairmedia" liest, sieht dass die Organisation seriös arbeitet und Medienopfer auch vieler anderer Medien als der BaZ unterstützt hat. Die praktische Arbeit verrichten die Geschäftsführer Manuel Bertschi und An Lac Truon Ding. fairmedia.ch/2018/06/29/jahresbericht-2017/


Jan Schudel, Basel



"Rechsteiners plausible Erklärung fehlt"

Nach eigener Aussage "kauft und liest" Ruedi Rechsteiner seit acht Jahren keine BaZ. Trotzdem kennt er erstaunlich viele Artikel im Detail. Für dieses Wunder fehlt noch immer eine plausible Erklärung.


Roland Stark, derzeit Edinburgh



"Das Wichtigste und Erfreulichste"

Halten wir das Wichtigste und Erfreulichste fest:

1. "Mit dem Projekt einer rechtsbürgerlichen, gegen den 'linken Mainstream' gerichteten Tageszeitung ist Markus Somm im links-grünen Basel gescheitert."

2. Die SVP hat in Basel Stadt an Bedeutung "kein Jota gewonnen, sondern wohl eher leicht eingebüsst".


Felix Schneider, Basel



"Wichtigtuerische Gallionsfiguren"

Dazu, dass ich den Blocher und den Somm nicht mag, stehe ich nach wie vor. Dazu, dass die BaZ-Gegner von "Rettet Basel" und Tageswoche nichts Brauchbares als Alternative geschafft haben, aber auch. Dafür wenig bis gar keine Offenheit und Toleranz (die man von Somm immer forderte), hingegen viel Lokalpatriotismus, Nabelschau und Selbstlob, blankes Hinterwäldlertum und ideologische Arroganz. Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung klaffen sehr weit auseinander. Und völlig bedeutungslos, wie Krneta damals behauptete, ist die BaZ bis heute nicht geworden.

"Rettet Basel" und Tageswoche werden in absehbarer Zeit einen leisen, unbeachteten Tod sterben. Die wichtigtuerischen Gallionsfiguren und selbsternannten Helden und Widerstandskämpfer werden sich gegenseitig ins Westentäschchen heulen und unter Hinterlassen von tiefroten Zahlen ganz leise auf den Zehenspitzen davonschleichen und die Verantwortung finsteren, reaktionären Mächten in die Schuhe schieben. Diese TaWo-Helden hatten geschlagene sieben Jahre Zeit, das Gegenteil zu beweisen; das Resultat ist mehr als nur erbärmlich! Jedem Imbissbudenbesitzer, der so fuhrwerkt, zieht der Geldgeber schon nach zwei Wochen den Stecker raus.

Die TaWo hatte dummerweise eine gutmütige Sponsorin. Was ganz offensichtlich ziemlich rasch ziemlich denkfaul macht. Ziemlich genau das habe ich schon 2011 (als die Tageswoche das erste Mal erschien) geschrieben. Zu den vielen gescheiterten Alternativ-Projekten in der Print-Medienlandschaft gesellt sich jetzt einfach noch ein weiteres. Weil nie eine wirtschaftlich tragfähige Basis vorhanden war und es wohl auch nie eine geben wird. Die wirklich guten Zeiten der Printmedien sind seit der Jahrtausendwende definitiv vorbei; dieser Zug ist abgefahren.

Die BaZ wird im übrigen nur überleben, weil die "Mantel-Seiten" (Inland, Ausland, Wirtschaft, Vermischtes, Sport) für alle Tamedia-Blätter zentral produziert werden und damit ein erheblicher Teil der Fixkosten wegfällt; klassisches Kopfblatt-System. Das gibt es meines Wissens bereits seit den sechziger Jahren.  Das ist dann wohl eine grössere zweistellige Zahl an Arbeitsplätzen am Aeschenplatz, welche für immer weg sind. Übrig bleibt (wenn überhaupt) eine kleine Lokalredaktion und eine Anzahl "freier Satelliten".

Das ist (leider) industrielle Logik und brutale Kostenrechnung und die Betriebswirtschafter der Tamedia verstehen nun mal ziemlich viel davon. Deren Chef, Ex-Investmentbanker Supino, treibt das seit Jahren mit Erfolg - begleitet von entsprechenden Reaktionen der Betroffenen - voran. Ich finde das überhaupt nicht erfreulich, aber vermutlich gibt es keinen anderen Weg, um das langfristige Bestehen in einem derart garstigen Umfeld zu sichern.


Max Mantel, Kilchberg ZH



"Fundierte Analysen"

Als Auslandschweizer und gebürtiger Basler verfolge ich Ihre OnlineReports mit Interesse. Weniger die kleinen "Unfälle und Verbrechen", mehr Ihre fundierten Analysen. Wie zum Beispiel über Somms Abgang bei der BaZ. Da steckt Speck am Knochen, der anregt, gekocht und verspeist werden will.
 
Mit Dank für die interessante, nachvollziehbare Aufarbeitung des Themas und Gruss aus dem Burgund.


Urs Gysin, Gissey-sur-Ouche (F)



"In drei Punkten unvollständig"

Peter Knechtli offenbart sich in seinem Abschiedsartikel als Somm-Bewunderer mit Nuancen. Ich finde seinen Abschiedsartikel in drei Punkten unvollständig.
 
Erstens: Vergessen gehen im Bericht jene Personen, die in Somms phantastischen Beiträgen systematisch und oft unter der Gürtellinie heruntergemacht wurden, oft mit dünner Faktenlage. Das Zitat, «die Politik aus den Angeln zu heben», war kein Ausrutscher. Es passte zum Psychogramm von Markus Somm ebenso wie von Christoph Blocher, dessen Spitzbubenseite ich ein wenig kenne, weil ich mit ihm viele Stunden in parlamentarischen Kommissionen verbracht habe.

Was aber in der BaZ so süffig zu lesen war, viele Ressentiments bediente, wenn es gegen Politiker und Politikerinnen ging, nie aber gegen Unternehmen (die gehörten ja immer zu den Guten), war für die Betroffenen alles andere als lustig. Das samstägliche Unterhaltungsprogramm lebte vom politischen Rufmord, und die Betroffenen – aus allen Parteien, auch aus der SVP – konnten sich nie auf Augenhöhe wehren. Damit es "richtig knallte" operierte die BaZ bevorzugt mit unvollständiger Faktenwidergabe. Im Zusammenhang mit Tschernobyl kolportierte Somm zum Beispiel die Zahl von "50 Toten bis 2005" (BaZ vom 26. März 2011). Keine Geschichtsklitterung war geschmacklos genug, um nicht eine süffige Story herzumachen. Als regelmässiger NZZ-Leser störte mich diese Verbiegung und Auslassung von Fakten und die Verrohung der Sprache, Hauptsache "es knallt".
 
Zweitens. Somm wird von Peter Knechtli als Chef einer Zeitung dargestellt, die angeblich plötzlich auch noch rentierte, ein erfolgreicher Self-Made-Man gewissermassen. Nichts könnte falscher sein. Die Millionen, die Somm und der BaZ ab 2010 aus Herrliberg zugeflossen sind, wurden nie nachprüfbar transparent gemacht. Die BaZ war von Anfang an ein ideologisches Projekt, das nicht dem Gesetz des Marktes zu gehorchen brauchte – Geld war nebensächlich. Ich finde es frivol, den missionarischen Journalisten aus Zürich unter diesen Bedingungen zum erfolgreichen Geschäftsmann zu verklären.
 
Drittens. Der überdurchschnittliche Leserrückgang der BaZ ist nach meiner Einschätzung durchaus auch den überparteilichen Aktivitäten von "Rettet Basel" geschuldet. Die Arbeit dieser Bürgerinitiative war von keinem Milliardär finanziert und lieferte trotzdem qualitativ hochstehende Resultate, was sich an den Analysen auf ihrer Homepage nachlesen lässt. Die Verweigerung der Aufmerksamkeit und die Zurückweisung der Herrliberger Missionsversuche durch die "schweigende Mehrheit" in der Region war erfolgreicher Widerstand und erinnert mich in ihrer Wucht an die Zeit des Widerstands gegen das AKW Kaiseraugst.  
 
Ich hoffe, dass in der BaZ in neuen Händen und neuer Leitung ein neugieriger, anständiger Journalismus wieder obenaus schwingt. Sicher ist auch das nicht.


Rudolf Rechsteiner, Basel



"Leuthardt und der Vorwurf des Bashens"

Erfrischend, Ihre differenzierten Kommentare zu lesen. Danke! Nachstehend hätte ich eine kurze Entgegnung zum Leserbrief von Beat Leuthardt.
 
Hoppla, da fühlt sich wohl jemand angesprochen. Wer auf den überaus differenziert gehaltenen Kommentar mit Begriffen wie "reaktionäres Kampfblatt, totalitär angehaucht, menschenverachtend und offen hetzend" operiert, sollte vielleicht nicht den Vorwurf des Bashens bemühen.


Wilhelm Schaub, Ecromagny (F)



"Geschniegelte Zürcher Tamediasten"

Ich bin weitgehend mit den Analysen einverstanden. Aber wie geht es weiter? Mir fehlt nach wie vor ein vielfältiger kritischer Lokaljournalismus in den Printmedien. Wer rettet Basel, wenn es keinen grossen bösen Feind aus Herrliberg und auch keinen wild schreibenden Jünger Somm mehr gibt? Soll ich etwa Hoffnung gegenüber den geschniegelten Zürcher Tamediasten hegen und die BaZ auf Vorschuss wieder abonnieren?

Die Fragen, die sich nach dem damaligen Machtwechsel der BaZ zur Blocher inspirierten Zeitung stellten, sind heute genau so wenig beantwortet. Alternative Ansätze sind in einer Art Sektierertum stecken geblieben (als "links" würde ich das übrigens nicht bezeichnen…). Was können offen Denkende und Lesende dieser Region tun? Tickt Basel wirklich anders? Vermutlich nicht!


René Broder, Birsfelden



"Interessante Analyse"

Interessante Analysen sind rarer geworden – das hier ist eine.


Isaac Reber, Sissach



"Ökonomische Vergleichs-Analyse wäre interessant"

Ich finde das einen ausgesprochen guten und differenzierten Beitrag, der sowohl bei Somm & Co wie auch bei der Brechstangen-Rhetorik der Leute um "Rettet Basel" kritisch bleibt. Beim letzten Abschnitt hätte ich mir eine ökonomische Vergleichs-Analyse der BaZ gewünscht über die Jahre – zumal die Zeitung ja vor dem Verkauf an Blocher/Tettamanti/Somm gar in den roten Zahlen stockte, zuletzt mit Gewinn.


Karl Linder, Basel



"Ich teile alle Ihrer Einschätzungen"

Einmal mehr haben Sie sich zu einem Thema, das mich bisweilen umtrieb und nach (zu?) langem Zögern vor wenigen Wochen zu einer Kündigung meines langjährigen BaZ-Abonnements veranlasste (wenn ich auf meiner heutigen Zugfahrt nach Belgien die BaZ gekauft habe und lese, weiss ich, dass die Kündigung ein richtiger Schritt war!), mit der Ihnen eigenen Brillanz und Überlegenheit geäussert.

Ich teile alle Ihrer Einschätzungen und Folgerungen (auch ausdrücklich jene zu "Rettet Basel!") und weiss einmal mehr, weshalb mir OnlineReports als Medium (und Sie als Medienschaffender) so wichtig sind!


Florian Suter, Basel



"Somm liess 'Krawall-Journalismus' machen"

Besser kann man die journalistische "Aera Somm" nicht kommentieren, hervorragend, Zeile für Zeile differenziert. Für mich erstaunlich, dass Somm mit seiner präzisen und hervorragenden Schreibweise Mitarbeiter zum Beispiel im Lokalressort einfach "Krawall-Journalismus" machen liess, auch immer wieder haarscharf an der Wahrheit vorbei. Wenn, wie kürzlich passiert, eine Basellandschaftliche Gerichtspräsidentin in korrigierend deutlichen Worten zu einem Artikel Stellung nimmt der den betreffenden BaZ-Journalisten mit "mehr als nur kurzen Hosen" dastehen lässt so fragt sich der kritische Leser wohin das führen soll?

"Hauptsache: Es knallt", ja, zwischendurch knallt es dann zurück. Ob es mit dem Handwechsel besser wird, werden wir sehen. Ein wenig Nostalgie noch: Als "Fan" von General Guisan und damit auch der "Aktivdienst-Generation" habe ich Somms Biografie "Widerstand nach Schweizerart" mehrmals mit Freude und Genuss gelesen, so etwas kann der Historiker, als Chef der BaZ hatte er diesbezüglich weniger Fortune.


Albert Augustin, Gelterkinden



"Der Kommentar müsste zornig sein"

Wer den Chef-Provokateur klammheimlich bewundert, sollte die Kampfzeitung nicht kommentieren. Kommentiert er dennoch, so dürfte es keine Verharmlosung dieses Menschenverachtenden, dieses totalitär Angehauchten, dieses offen Hetzenden sein. Analysiert er dann auch noch das rein Journalistische und Handwerkliche, so müsste der Kommentar zornig sein, weil die Minimalstandards der journalistischen Sorgfaltspflicht nicht nur gelegentlich unterschritten, sondern mit System und Vorbedacht zur Seite gewischt werden.

Warum stattdessen jene bashen, die sich mit Ausdauer exponieren, um das Reaktionäre am Kampfblatt transparent zu machen? Warum nicht darauf hinweisen, dass - bei allen Unzulänglichkeiten - andere lokale Medien wie bz basel, Tageswoche, Radio SRF, Radio Basilisk, Energy, Barfi und selbst eine Badische Zeitung, ein Weiler Tagblatt und ab und zu sogar L'Alsace sich permanent um seriöse Berichterstattung bemühen, ohne die Verhöhnung ihrer Leserschaften und der ganzen Gesellschaft zum Ziel zu erheben?


Beat Leuthardt, ehemaliger Buchautor und Journalist, Basta-Grossrat, Basel


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"Dank Stichentscheid des CVP Ratspräsident, Remo Gallacchi, empfehlt nun auch das Parlament, ..."

CVP Basel-Stadt
Medienmitteilung
vom 14. November 2018
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... die Rechtschreibung vor Veröffentlichung zu überprüfen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.