© Foto by OnlineReports.ch
"Firewall statt Transparenz": FDP-Kandidat Dürr nach Nomination

Das Sicherheitsdepartement und sein ultraliberaler Chef

Als Erfolgs-Story ist Baschi Dürrs erste Amtszeit als Basler Regierungsrat nicht erkennbar


Von Peter Knechtli


Es vergeht kein Tag, an dem nicht neue unappetitliche Vorgänge aus dem Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement ans Tageslicht kommen: Dienstwagen für gegen zwei Dutzend Polizeioffiziere, die sich offenbar wie gewählte Notabeln herumchauffieren liessen, während vier Jahren vergessene Lohnausweise für die Basler Milizfeuerwehr, Benützung eines Polizeifahrzeugs für die private Motorradprüfung.

Und dann der Vorwurf eines Sex-Skandals: Ein Polizist habe sich Anfang August am Ende eines offenbar sehr feucht-fröhlichen sommerlichen Gruppenausflugs über eine sturzbetrunkene und kaum noch bewegungsfähige Polizistin hergemacht – gefilmt von einem Berufskollegen. Die Baselbieter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Schändung.

Der Zeitpunkt, weshalb solche Vorfälle wie aus einem schlechten Film gerade jetzt an die Öffentlichkeit gelangen, ist kein Zufall. In gut einer Woche sind in Basel-Stadt Wahlen, und zur Wiederwahl tritt auch Baschi Dürr an, der FDP-Regierungsrat und Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements. Der 39-jährige steht unausgesprochen, aber offensichtlich im Fokus einer Reihe von Vorfällen, in deren Schatten die übrigen Regierungsrats-Kandidierenden richtiggehend aus dem Blickfeld fallen.

Vielleicht war genau dies die Absicht jener Quellen, die die Medien – auf welchen Umwegen auch immer – mit heikeln und tatsächlich öffentlichtsrelevanten Informationen versorgten. Dies mit dem Ziel, den politisch für das Sicherheitsdepartement Verantwortlichen zu treffen. Man lasse sich aber nicht täuschen. Kampagneartig ans Tageslicht gelangende Enthüllungen bewirken nicht nur eine Abkehrbewegung unter nicht parteigebundenen Wählern, sie können auch einen Mitleids- und Solidarisierungseffekt aus dem eigenen politischen Lager auslösen.


"Der Unmut von denen 'da unten'
gegen die 'da oben'."



A
uf welche Seite das Pendel im Lichte der jüngsten Medienberichte ausschlägt, zeigen erst die Wahlergebnisse am 23. Oktober. Doch bei allem Wohlwollen, das einem jungen Regierungsrat in der ersten Amtsperiode als Polizeidirektor (wie die Funktion früher hiess) zuzubilligen ist, bleibt die Feststellung, dass Baschi Dürr in verschiedenen Fällen unglücklich geführt und kommuniziert hat. Beispiel einer Schlappe: Seine voreilige Verleumdungsklage gegen Unbekannt, nachdem die "Basler Zeitung" über einen "Duldungsbefehl" bei der Besetzung der alten Post an der St. Johanns-Vorstadt berichtet hatte.

Zu erinnern ist auch – und hier kommt auch die Rolle von Polizeikommandant Gerhard Lips ins Spiel – an unberechenbar harte (Favela-Demo auf dem Messeplatz) oder unverständlich passive (Besetzung St. Johanns-Vorstadt) oder misslungene Einsätze wie jener gegen die Demonstration von Linksautonomen gegen die Militärübung "Conex15" vor dem Ausschaffungs-Gefängnis "Bässlergut", als sich die Polizei verprügeln lassen musste.

Im unteren Polizeikader und an der Basis muss sich gegen die Departements-Oberen ein Unmut entwickelt haben, dass die Frontleute jetzt nicht hinter jenen stehen, von denen sie sich zu lange allein gelassen fühlten. Wenn der Polizeikommandant intern als "Kommandant Unbekannt" verspottet wird, weil er weder sicht- noch hör- und spürbar sei im Korps, dann wäre es die Sache des PR-erfahrenen Departements-Chefs, für hierarchieübergreifende Verständigung zu sorgen.

Dasselbe gilt für die durch Dürr ausgebaute Kommunikation nach aussen, die ganz und gar nicht an den liberalen Anspruch des Chefs erinnert. Den amtierenden Mediensprechern soll hier kein Vorwurf gemacht werden. Vermutlich sind ihnen die Hände derart gebunden, dass Journalisten sie eher als Firewall statt als Transparenz-Hersteller wahrnehmen. Vertrauen und Verständnis für Zusammenhänge schaffende Gespräche sind nicht mehr möglich, wenn knappe Mail-Korrespondenz zunehmend die übliche Dialog-Form wird.


"Das Schweigen zu den Sex-Eskapaden
passt ins Schema der Abschottung."



S
o verschwieg das Departement offensichtlich öffentlichkeitsrelevante Vorgänge wie den Einsatz einer Sondereinheit gegen die Faysal-Moschee, wozu fraglos eine kurze Medienkonferenz über Ziele und Ergebnisse angebracht gewesen wäre. In dieses Schema der Abschottung passt der Umgang mit gravierenden Ereignissen wie den jüngsten sexuellen Eskapaden von Korps-Angehörigen. Als im Baselbiet aufflog, dass ein Polizist zusammen mit seiner Ehefrau (einer Basler Polizistin) im Eigenheim in Böckten eine Indoor-Hanfanlage betreute, was zur seiner Verhaftung führte, gab die Polizei dies immerhin bekannt – zähneknirschend und unvollständig.

Auch wenn es im aktuellen Basler Fall nicht zu einer Verhaftung, aber zu einer Freistellung gekommen ist, behandelte das Departement den Fall als Geheimsache – bis er über andere Quellen mit erhöhter Sprengkraft an die Öffentlichkeit stiess. Genauso schweigsam blieben die Kommunikatoren aus dem Hause Dürr im Frühling letzten Jahres. Auch damals ging es um die Freistellung eines Polizisten, der mehrere Kolleginnen am Arbeitsplatz sexuell belästigt haben soll. Der Fall gelangte an der Kommunikationsabteilung vorbei an die Medien.

Sexuelle Belästigungen gibt es fraglos auch andernorts. Dennoch drängt sich die Frage auf, ob die Fälle von Übergriffen als mögliche Überkompensations-Handlungen und die Kader-Privilegien nicht auch Rückschlüsse auf die interne Stimmung und das Unrechtsbewusstsein zulassen. Immerhin haben die Polizisten das Gelübde unter anderem darauf abgelegt, "die Grundfreiheiten und die Rechte der Menschen zu achten und zu schützen" sowie "die Verfassung und die Gesetze ihrem Sinn und Zwecke nach korrekt und gerecht anzuwenden".

Man muss sich die Augen darüber reiben, dass Dürr die Fälle von Privilegien-Wirtschaft und Schlamperei nicht rechtzeitig bemerkt und für Remedur gesorgt hat. Punkto Dossiersicherheit ist er seinem Amt gewachsen, führungsmässig nicht. Dieselbe Annahme gilt für Polizeikommandant Lips. Von ihm hätte so viel emotionaler Zugang zu weichen Faktoren der internen Vorgänge erwartet werden dürfen, dass er rechzeitig durchgegriffen hätte.

Nicht ausbleiben darf angesichts der Serie an Fragwürdigkeiten die Überlegung, wie weit die Geschäftsprüfungs-Kommission des Grossen Rates ihrer Funktion als Oberaufsichts-Gremium nachgekommen ist. Hat sie von der Privilegienkultur gewusst? Kennt sie das Departements-Betriebsklima? Kennt sie die Folgen von Flops für die Steuerzahler in den letzten vier Jahren (Fall Frauchiger, Fall Nägelin, Lohnausweise)? Von den Geschäftsprüfern dürften spätestens im nächsten Jahresbericht klare Antworten erwartet werden.


"Baschi Dürr der kühle,
intellektuelle Anti-Befehlshaber."



I
n solchen Momenten tauchen Erinnerungen an den verstorbenen früheren Polizeidirektor Karl Schnyder auf. Auch wenn viele Linke den ehemaligen Gewerkschaftssekretär verwünschten – seine bedingungslose Art, wie er im schwarzen Ledermantel die Polizei auf ihren brisanten Einsätzen gegen AJZ- und "Stadtgärtnerei"-Demos auf der Strasse begleitete, erscheint in ihrer verklärten Bodenständigkeit schon wieder als beispielhaft. Hinterher stand er, auch wenn die Einsätze keineswegs über alle Zweifel erhaben waren, mit magnetartiger Bodenhaftung vor seine Mannen und presste vor dem Grossen Rat seinen legendären Standard-Satz heraus: "Meine Damen und Herren, ich übernehme dafür die volle politische Verantwortung." Wirklich wahrnehmen musste er diese Verantwortung nie. Es kehrte jeweils der Alltag ein.

Baschi Dürr ist nicht Karli Schnyder. Er ist der kühle, intellektuelle Anti-Befehlshaber, der auch deshalb nicht ins Polizeidepartement passt, weil er ebenso bedingungslos an Freiheit und Selbstverantwortung glaubt. In seiner Herrschaft über Law and order, die er nicht selbst gewählt hat, scheint er wie gefangen. Vielleicht müssen die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler das Fazit von Dürrs erster Amtsperiode so deuten, dass sie ihm vier weitere Jahre in diesem Departement ersparen und ihn dort hin delegieren, wo er immer schon sein wollte: ins Präsidialdepartement.

13. Oktober 2016

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Gezielt hochgekocht"

Ihr Artikel ist – wie eigentlich immer bei Ihnen – journalistisch sorgfältig ausgewogen. In einem "Laden" wie dem Justiz- und Sicherheitsdepartement mit 2'000 Mitarbeitenden (davon rund 1'000 bei der Polizei) gibt es quasi von Natur aus immer wieder irgendwelche Vorfälle und internen Reibereien. Schon in einem KMU mit nur 10 Leuten passiert ja übers Jahr gesehen im personellen Bereich das Eine oder Andere. Man rechne.

Was dabei ärgerlich und unfair ist, dünkt mich die Art und Weise, wie einige alles, was jetzt gezielt hochgekocht wird, zu einem widerlichen Brei vermischen und unüberlegt pauschal die Verwantwortlichen verunglimpfen, obwohl die ja fürs Fehlverhalten von Einzelpersonen nichts können.

In einem gebe ich Ihnen recht: Baschi Dürr ist für den "Job" als Stadtpräsident die bestgeeignete Person. Mit seinem sicheren Auftreten, seiner Mehrsprachigkeit und seinem offenen, liberalen Geist wäre er für unseren Kanton ein sehr gutes Aushängeschild.


Edwin Tschopp, Basel



"Drei weitere Aspekte"

Peter Knechtlis am 9. Oktober und vom 13. Oktober brillant auf den Punkt gebrachten Kommentaren zur "Affäre JPD/Baschi Dürr" möchte ich noch drei Aspekte anfügen:
 
Erstens der systemrelevante Aspekt: Ich glaube, es gibt in der ganzen Schweiz keine Polizeidirektion, die nicht vor kürzerer oder längerer Zeit ihre "Affären" mit dem Polizeidepartement bzw. mit dessen Führung hatte. Polizeidirektor ist offenbar ein Katapult-Job. Ist die oberste Führung zu lasch, wird sie kritisiert. Ist sie zu sehr dem Kasernenhof-Ton verpflichtet, gibt's ganz sicher auch wieder Stunk: intern bei den Mitarbeitenden oder extern in der breiten Öffentlichkeit.

Das liegt zweifellos daran, dass die Blaulicht-Organisation militärisch-hierarchisch geführt werden (müssen). Damit hat ja unsere Gesellschaft in zunehmendem Mass ihre Probleme. Partizipation ist angesagt, "Human touch" wird eingefordert – vom Personal und von der breiten Öffentlichkeit. Und das verträgt sich nur schlecht mit militärisch-hierarchischen Strukturen. Es gibt bzw. gab zu diesem Aspekt gerade in Basel nur wenige Polizeidirektoren, die diesen Seiltanz beherrscht haben. Karli Schnyder gehörte dazu, wie es Peter Knechtli betont.
 
Doch wenn der Chef des JPD dieses Seil nicht sieht bzw. den Tanz darauf nicht beherrscht, wird er bald einmal von seinem Kader (Chebeamten), das sich in dieser Führungsstruktur rasch einmal seine kleinen "Königsreiche" errichten kann, über kurz oder lang "an der Nase herum geführt". Dann hängt der Chef am Tropf der Informationshoheit dieser kleinen Könige und wird so immer wieder bewusst oder unbewusst "vorgeführt". Wenn's in die Hose geht, muss in der Regel ja der Chef und nicht der Chefbeamte über die Klinge springen. Offenbar hat Baschi Dürr den Weg durch dieses Dickicht nicht gefunden.
 
Zweitens, der "verschwörungstheoretische" Aspekt: Es fällt schon auf, wie es auch Peter Knechtli antönt, dass in Basel wieder einmal ein (bürgerlicher) Regierungsratskandidat – mit perfektestem Timing – ziemlich gezielt in Misskredit gebracht wird. Das war seinerzeit bei Saskia Frei nicht anders oder – bei den letzten eidgenössischen Wahlen im Baselbiet – bei Christoph Buser. Die publizierten Internas waren den "Whistleblowern" aus dem JPD ja nicht erst seit drei Wochen bekannt. Wieso haben sie diese gerade jetzt und nicht schon viel früher den Medien kolportiert?

Cui bono? (Wem gereicht es zum Nutzen?) Offensichtlich einzig und allein dem linksgrünen Parteienspektrum, das sich jetzt auffallend bedeckt hält. In diesem Sinne beargwöhnt, bleibt mir doch ein arg saurer Geschmack im Mund. Daraus folgt schliesslich:
 
Drittens, der journalistische Aspekt: Wie haben sich doch in jüngerer Zeit etliche Leserinnen und Leser der BaZ darüber beklagt, dass man zum Beispiel den missionarischen Autoverhinderer Wüthrich
und seinen Autobesitz, aber öfters auch schon Hans-Peter Wessels journalistisch-kritisch unter die Lupe genommen hat. Jetzt schweigen sie. Auch das Mantra zur einseitigen, aus Herrliberg "ferngesteuerten" BaZ-Redaktion fehlt zur "Affäre" JPD.

Kann man aber der BaZ (aber auch Peter Knechtli) einen Vorwurf zu ihren Recherchen, Berichten und Meinungen machen? Sicher nicht. Es ist ihre Pflicht zu recherchieren und zu berichten, auch wenn die Informationsquellen – siehe oben – in ihren Absichten nicht über alle Zweifel erhaben sind. Wehe, die BaZ hätte zum JPD nicht recherchiert und berichtet, man hätte ihr noch so gerne erneut den "Herrliberger Marsch" geblasen.


Edi Borer, Neuhausen D



"Es geht um die Glaubwürdigkeit der Polizei"

Nun ja Herr Isler – können sie sich vorstellen, dass die Häufung solcher Vorfälle bei der Polizei, die nun öffentlich wurden (diverse unberechtigte Privilegien des Katers, falsche Kilometer-Abrechnungen, Sexübergriff im Polizei-Korps, Dienstwagen für private Bedürfnisse usw.) die Normalbürger ins Grübeln bringen könnten, was sonst noch so alles schief läuft? Die Glaubwürdigkeit der Polizei wird in Frage gestellt werden, da geht es nicht nur um ein Motorrad. Ein Glaubwürdigkeits-Problem ist das Dümmste, was sich die Polizei leisten kann.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Wer hat sich eigentlich geändert?"

Nach der Lektüre der Meldungen der vergangenen Tage frage ich mich, wer sich eigentlich geändert hat: Der Steuerzahler (bzw. die –in), die Mandatstragenden oder die Medien? Ich kann mich sehr gut daran erinnern (es sind nur gerade 25 Jahre her), wie ein hochgeliebter Regierungsrat sich täglich mit seinem Dienst-Benz aus seinem 4 Kilometer entfernten Domizil holen liess, um dann noch jeden Donnerstag Morgen an der Mustermesse den Chauffeur warten zu lassen, bis der Coiffeurtermin vorüber war.

Oder wie war das mit dem Regierungsrat, der leidenschaftlich gerne Golf gespielt hat? Es ist noch nicht so lange her, hat das kein Mensch interessiert. Heute, im Zeitalter der elektronischen und sozialen Medien, wo "Bashing" (ohne "c" zwischen s und h) anonym und anstandslos möglich ist, liegen solche – menschlichen – Freiheiten nicht mehr drin und die Inhaber(innen) von öffentlichen Ämtern werden von der Öffentlichkeit gezwungen etwas zu sein, was sie unmöglich sein können: Nämlich perfekt und fehlerfrei!


Daniel Thiriet, Riehen


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Wegen Lieferproblemen Haben wir keine Ware erhalten. Deswegen Können wir Ihnen leider nicht den ganzen Sortiment anbieten, vor allem leaderprodukte fehlen."

Coop Pronto
Anschlag des
Teams Basel Bahnhof
am 15. Januar 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Auch die Autokorrektur war ausser Betrieb.

RückSpiegel


Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Mit 7,3 Millionen Passagieren verzeichnete der EuroAirport im Jahr 2016 mit einer Zunahme von knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Rekord.

• Nach dem Rücktritt von Elisabeth Ackermann als Co-Präsidentin der Basler Grünen als Folge ihrer Wahl in die Kantonsregierung führen interimistisch Harald Friedl und Barbara Wegmann die Partei.

Tobias Brenk ist als Nachfolger der abtretenden "Kaserne"-Chefin Carena Schlewitt neuer künstlerischer Leiter des Theaterfestival Basel.

Gerhard Schafroth, Gründungsmitglied und Gründungspräsident der Baselbieter Grünliberalen, tritt nach fast zehn Jahren aus dem Parteivorstand zurück und überlässt seinen Posten dem 26-jährigen Frenkendörfer Wirtschaftsstudenten Patrick Wolfgang.

• Die Augenkliniken des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel arbeiten künftig so eng zusammen, dass sie ihre Angebote miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen.

• In Liestal werden die Gasstrasse (Abschnitt Rheinstrasse bis Weierweg), der Weierweg und die Rosenstrasse vom Gemeinde- ins Kantonsstrassennetz integriert und umgebaut werden.

Beat Lüthy (54), dreifacher Vater aus Sissach, wird neuer Leiter des Baselbieter Amts für Volksschulen.

• Der ACS beider Basel will gegen die Einführung von "Tempo 30" auf Basler Hauptverkehrsachsen weiter zu kämpfen und den Fall am Beispiel der Sevogelstrasse vor Bundesgericht bringen.

• Mit dem Ziel, dass Basler Jugendzentren alkoholfrei bleiben, hat ein Komitee aus gesundheits- und jugendschutzorientierten Kreisen das Referendum gegen das revidierte Gastgewerbegesetz ergriffen.

• Im Rahmen ihrer Aktion "Noël" hat die Basler Kantonspolizei 36 Langfinger verhaftet.

• Zur Unternehmenssteuer-Reform III haben die Basler SP-Delegierten mit 84 zu 47 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen.

• In zwei von 27 Enkelbetrugs-Fällen konnten Gangster im Baselbiet gesamthaft 16'000 Franken ergaunern.

• Entgegen der ursprünglichen Absicht bleibt der Polizeiposten Waldenburg aus "regionalpolitischen Gründen" bis auf Weiteres bestehen, wie die Baselbieter Regierung schreibt.

• Die beiden Basler Parteien CVP und EVP führen ihre seit vier Jahren bestehende Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat weiter.

Leila Straumann, die Leiterin der baselstädtischen Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, übernimmt ab 1. Dezember 2017 das Präsidium der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (SKG).

• Die Stimmberechtigten von Sissach haben sich mit 1‘583 Ja- gegen 985 Nein-Stimmen für den Ausbau der Kunsteisbahn zur geschlossenen Eishalle ausgesprochen.

• Grossrätin Beatrice Isler übernimmt den Vorsitz der CVP-Frauen Basel-Stadt als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Jenny Ch. Wüst.

• Das Budget 2017 von Riehen lässt bei Ausgaben von 112 Millionen Franken einen Überschuss von rund 0,7 Millionen Franken erwarten.

• Weiterhin gleich bleibende Konditionen für Baselbieter Steuerzahlende: Der Vergütungszins für das Jahr 2017 bleibt bei 0,2 Prozent, der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Das aus Vertretern von BDP, FDP, LDP und SVP bestehende überparteiliche Komitee "Nein zum überteuerten Kasernen-Umbau" hat mit knapp 2'900 Unterschriften das Referendum gegen das vom Grossen Rat beschlossene Projekt eingereicht.

Markus Balmer wird neues Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Patrick Schünemann.

• Die Reinacher Gemeinderätin Bianca Maag-Streit wird ab 1. Januar 2017 Präsidentin des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und damit Nachfolgerin von Peter Vogt, Gemeindepräsident von Muttenz.