© Fotos by OnlineReports.ch
"Kein Kommentar": FDP-Ständeratsanwärter Stückelberger, Buser

Geheimakte Ständerat bei den Baselbieter Freisinnigen

Christoph Buser oder Balz Stückelberger: Es geht um mehr als um die Frage, gegen Claude Janiak (SP) einen Achtungserfolg zu erreichen


Von Peter Knechtli


Die Baselbieter Freisinnigen stehen bei der Nomination ihres Ständerats-Kandidaten vor einer delikaten Entscheidung. Im Kern geht es um die Frage: Wollen sie dem Direktor der Wirtschaftskammer Baselland zu einem Sitz im Nationalrat verhelfen oder einen Kandidaten mit überparteilicher Akzeptanz aufbauen. Buser? Stückelberger? Schneeberger? – das ist die Frage.


Sie hüten ihre politischen Ambitionen wie einen Geheimauftrag. In einer Woche, am 26. März, nominieren die Baselbieter Freisinnigen in Oberwil ihre Kandidierenden für die National- und Ständeratswahlen. Doch wer alles dafür gibt, auf die Liste der Auserwählten zu gelangen, ist offiziell unbekannt. Einzig Daniela Schneeberger, die seit vier Jahren amtierende Nationalrätin aus Thürnen, vertraute der "Basellandschaftlichen Zeitung" dieser Tage an, eine Ständeratskandidatur komme für sie "noch nicht infrage".

Geheimniskrämerei um Ambitionen

Dabei ziehen zwei freisinnige Landräte, die heiss auf einen Berner Sitz sind, im Hintergrund längst die Fäden. Aber auf Anfragen von OnlineReports reagierten sie schweigsam wie Lämmchen und verwiesen auf die Erkenntnisse der von der Parteileitung eingesetzten Findungskommission. Als wahrscheinlich gilt einzig, dass SP-Ständerat Claude Janiak, der nochmals kandidiert, kaum zu schlagen ist.

Die selbstverordnete Diskretion ist erklärbar: Die beiden sind Konkurrenten und die Umstände der Wahlen werden für die Freisinnigen delikat sein. Der 43-jährige Füllinsdörfer Ökonom und Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, Christoph Buser, strebt nach Informationen von OnlineReports eine Doppelkandidatur an: Für ihn ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wie sein Vorgänger Hans Rudolf Gysin auch auf der nationalen Bühne zu politisieren. Busers primäres Ziel ist der Nationalrat.

Kandidatur als Publizitäts-Rakete

Um seine Wahlchancen zu erhöhen und das Mass an Publizität zu potenzieren, will Buser auch für den Ständerat kandidieren. Die Bewerbung für die Kleine Kammer wäre für ihn so etwas wie die Publizitäts-Rakete oder Stimmen-Generator zum Nationalrats-Erfolg. Noch vor vier Jahren hatte er die Nominationsversammlung in Pratteln vorzeitig kopfschüttelnd verlassen, nachdem der parteiintern bedrängte Gysin zur Überraschung aller seinen Verzicht auf eine Wiederwahl bekanntgegeben hatte.

Doch da ist auch der Arlesheimer Jurist Balz Stückelberger (42). Der um ein Jahr jüngere Geschäftsführer des "Arbeitgeberverbandes der Banken in der Schweiz" will aber im Unterschied zu Buser nur für den Ständerat, nicht aber für den Nationalrat kandidieren. Für ihn, so ist aus seinem Umfeld zu erfahren, könnte "das Momentum gekommen sein", in dem sein persönliches und politisches Profil im Ständerat in der liberalen Tradition eines Hans Fünfschilling und René Rhinow gefragt sein könnte. Er bringe im Ständerat geforderte Fähigkeit mit, zu reflektieren und andern Positionen zuzuhören.

Zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten

Die beiden Anwärter unterscheiden sich deutlich in Stil und politischer Haltung. Buser ist eher konservativ und getragen von einem beträchtlichen Teil der KMU-Wirtschaft, getrieben von Gewerbeinteressen, Verfechter eines autonomen Baselbiets. Er ist eher der harte Typus, der Durchsetzungs-Stratege und der oberste Machthaber im weit verzweigten Einflussbereich der Wirtschaftskammer.

Rotarier Stückelberger ist liberal-fortschrittlich, gilt als "nice guy", war nicht allzu entschlossener Befürworter einer Fusion mit Basel-Stadt, hat keine Berührungsängste gegenüber politischen Gegnern und sass im Unterstützungskomitee zur Wiederwahl des grünen Regierungsrats Isaac Reber. Während Buser – nicht selten auch der Kantonsregierung – mit markigen Worten den Tarif erklärt, ist Stückelberger der Politiker, der eher mit der feinen Klinge ficht und auf Ausgleich bedacht ist.

Beide bisher kantonal aktiven Politiker sind beruflich und politisch so gut vernetzt, dass sie nichts zu verlieren haben. Und dennoch bergen die Herbst-Wahlen für die Freisinnigen ein gewisses Risiko. Sie konnten vor vier Jahren ihren einzigen Sitz, den bis dahin Hans Rudolf Gysin innehatte, nur knapp verteidigen; beinahe hätte die BDP Gysins Mandat errungen. Am Schluss machte die ehemalige FDP-Landratspräsidentin und Treuhänderin Daniela Schneeberger knapp vor Franz Saladin (der dieses Jahr nicht antritt) das Rennen. Sie möchte eine zweite Amtsperiode in Angriff nehmen und kandidiert deshalb erneut. Wenn nun auch Christoph Buser mit der ihm zur Verfügung stehenden Wahlkampf-Maschinerie zur Doppelkandidatur antritt, könnte er die Abwahl Schneebergers bedeuten. Denn ein zweiter FDP-Sitz ist zwar die schöne interne Zielvorgabe, aber nicht sehr realistisch.

Findungskommission strebt Doppelkandidatur an

Daniela Schneeberger zeigte sich gegenüber OnlineReports trotz allem zuversichtlich: "Meine Chancen auf eine Wiederwahl sind intakt. Zusammen in den Wahlkampf gehen zu müssen, ist das Beste für unsere Partei." Sie habe "viel gearbeitet" und sei "gut verankert im Volk". Für Buser geht es um eine persönliche Richtungswahl: Wenn er kommenden Herbst die Wahl verliert, stehen seine Chancen in vier Jahren nicht besser. Wenn er seinen Einfluss in Bern geltend machen will, muss er jetzt gewinnen, eine Niederlage kann er sich als Chef des mit Abstand einflussreichsten Verbandes des Kanton gar nicht leisten. "Buser total" dürfte seine Devise lauten.

Der Nomination der Freisinnigen darf mit Spannung entgegen geblickt werden. Sowohl für Buser wie für Stückelberger stellt sich erstmals die Frage, wie gross ihre Gunst auf kantonaler Ebene ist. Noch ist alles geheim. Die Findungskommission unter dem Präsidium von EBL-Direktor Urs Steiner will ihre Karten erst am Nominations-Parteitag auf den Tisch legen. "Zu Namen geben wir keinen Kommentar ab", hielt sich Steiner auf OnlineReports-Fragen auf Distanz. Aber gewisse Hinweise auf eine Präferenz könnte diese Aussage Steiners geben: "Eine Doppelkandidatur ist anzustreben" – genau jene Bedingung, die Buser erfüllt und Stückelberger nicht. Auch müsse der Kandidat – so Kantonalpräsident Christine Frey – "Stimmen bei der SVP holen", was bei Buser tendenziell eher der Fall ist als bei seinem parteiinternen Konkurrenten.

Die Kern-Frage ist: Was nützt der FDP?

Doch auch Stückelberger erkennt die Gunst der Stunde, vielleicht sogar seine einmalige Chance. "Es soll diejenige Person für die bürgerlichen Parteien ins Ständeratsrennen geschickt werden, die bei der Wählerschaft die grössten Chancen auf Erfolg hat", ist das Einzige was ihm zu entlocken ist. Hier dürfte der Arlesheimer gegenüber Buser die besseren Karten haben: Er tanzt so locker auf dem politischen Parkett, dass er – obschon Banken-Repräsentant – vermutlich in allen Parteien Stimmen sammelt, selbst bei der SVP und den Grünen. Dass er die Fusion befürwortete, ist kein starkes Argument gegen ihn, denn er ist kein Ideologe, akzeptiert den Volksentscheid und wurde schon mit dem Rotstab am Revers gesichtet.

So ist nicht ausgeschlossen, dass Stückelberger in einer Ständeratswahl mehr Stimmen brächte als Buser. Entscheidend wird letztlich die Frage sein, was der Partei nützt: Wollen die Freisinnigen – vielleicht auch im Hinblick auf eine spätere Wahl nach dem Rücktritt Janiaks – den stimmenstärkeren Ständerats-Kandidaten Stückelberger aufbauen oder wollen sie Nationalrat Buser, der das Mandat bei einer Wahl wohl für die nächsten Jahre absichern würde?

SVP mit Wahlempfehlung zurückhaltend

Anfänglich war darüber spekuliert worden, ob sich die SVP wagen würde, den Freisinnigen eine Profilvorgabe zu unterbreiten. Dies hat sie unterlassen und offiziell kaum Hinweise gegeben, welche der Bewerbungen sie mit Vorzug unterstützen werde. Vielmehr, liess sich rücksichtsvoll verlauten, werde sie jene Kandidatur unterstützen, die bei den Freisinnigen obsiege. "Wir können mit beiden Bewerbern gewinnen", sagte SVP-Kantonalpräsident Oskar Kämpfer zu OnlineReports.

Eine Voraussage darüber, für wen sich die FDP-Basis entscheidet und ob sie eine Doppelkandidatur widerspruchslos billigt, ist schwierig. Sicher ist nur, dass der Parteiversammlung eine spannende und kontroverse Diskussion bevorsteht und die Findungskommission den Entscheid der Parteibasis überlassen wird. Denn verschiedene Lager werden die Versammlung prägen – allen voran die Supporter von Buser, jene von Stückelberger und von Schneeberger. Dann wird sich zeigen, wie es um die Einheit der Partei bestellt ist. Die Wahl der Kandidaten erfolgt geheim.

19. März 2015

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Lärmige Südlandungen:
Gegner reden von Sitzstreik

Luftfahrtbehörden kündigen immerhin
die "Prüfung von Massnahmen" an.


Reaktionen

Restaurant "Aeschenplatz" neu
auch mit Patienten-Beratung

Ärzte beraten Patienten im "Café Med"
einmal monatlich freiwillig und kostenlos.


Rheinufer: Widerstand
gegen Temporär-Terrassen

Oberer Rheinweg: Mehrere Einsprachen
blockieren die schnelle Umsetzung.


Reaktionen

Auch Christoph Brutschin
tritt nicht wieder an

Nationalrat Beat Jans bekundet jetzt
sein klares Interesse am Regieren.


Kleine Umwelt-Sensation:
Jugend an die Spitze

Die erst 25-jährige Grossrätin Jo Vergeat
wird Präsidentin der Klimakommission.


Reaktionen

Schulnoten im Internet:
Digital-Stress für Schüler

Selbst Wochenenden sind nicht mehr
frei von Mail-Kontakten mit Lehrern.


Kathrin Amacker: Die
SBB-Nachhaltigkeits-Frau

Die Baselbieterin ist in der Konzernleitung
auch für Klimaschutz zuständig.


Reaktionen

Ein exzellenter Richter
ist tot: Peter Meier

Der erste Baselbieter Kantonsgerichts-
präsident
starb unerwartet 75-jährig.


Reaktionen

Saskia Schenker: "Ich
bleibe FDP-Präsidentin"

Von einem Rücktritt will die künftige
Verbandsdirektorin nichts wissen.


Schorenweg-Hochhaus:
Mysteriöser Todesfall

Verzweiflung? Gekündigte Mieterin
sprang aus dem achten Stockwerk.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Kapo übt Terror"

Basilea Info
Basler Polizei-Personalmgazin
6/2019
Anriss auf der Frontseite
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das wäre dann das Gegenteil von Terrorbekämpfung.

Frisch pubertiert

Jahresrückblick? Nein, danke.
RückSpiegel


Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.