Schild-Nachfolge: Schmerzliche Abfuhr für Saskia Frei

Die FDP-Kandidatin verpasste die Wahl in die Basler Regierung überraschend deutlich und tritt zum zweiten Wahlgang nicht mehr an


Von Ruedi Suter


In der Ersatzwahl in die Basler Regierung ist FDP-Kandidatin Saskia Frei im ersten Wahlgang klar gescheitert: Sie blieb deutlich unter dem Absouten Mehr, wogegen die kaum bekannte "Armutsliste"-Kandidatin Agatha Wirth ein hervorragendes Ergebnis erzielte. Historisch hoch war auch die Zahl der leer eingelegten Stimmen.


Bittere Pille für Basels Bürgerliche bei der Wahl für die Nachfolge von Sicherheitsdirektor Jörg Schild am heutigen Sonntag: FDP-Regierungsratskandidatin Saskia Frei (48) erhielt vom Wahlvolk (41,2 Prozent Stimmbeteiligung) nur gerade 18'668 Stimmen. Ihre einzige Gegenkandidatin hingegen, die kaum bekannte Agatha Wirth (Liste 13, Bild Mitte), verbuchte mehr als nur einen Achtungserfolg - mit 13'387 Stimmen rückte sie ungemütlich nahe an Frei heran. Agatha Wirth will sich zuerst überlegen, ob sie noch mal antreten wird, wie sie gegenüber OnlineReports erklärte. Allerdings erreichte keine der beiden Kandidatinnen das Absolute Mehr von 22'187 Stimmen. Rund 11'500 Wahlzettel wurden leer eingelegt. Die im FDP-internen Verfahren ausgeschiedenen Peter Malama und Hanspeter Gass erzielten 273 beziehungsweise 154 Stimmen. Somit ist am 19. März ein zweiter Wahlgang fällig.

Kein zweiter Wahlgang mit Saskia Frei

Im grossen Saal der Safran-Zunft holte FDP-Präsident Urs Schweizer um 16.30 Uhr nochmals zu einer Attacke gegen die Medien aus, die eine "beispiellose Kampagne" geüfhrt hätten. Aber auch die Linke - gemeint war insbesondere die SP - bekam ihr Fett ab: "Die scheinheilige Forderung der Linken nach Frauenkandidaturen ist entlarvt. Es war die falsche Frau."

Auch die Verliererin Saskia Frei bedauerte den, wie sie sagte, "Kampagnen-Journalismus". Insbesondere bedauere sie, dass sich junge Frauen jetzt wohl "zweimal überlegen, ob sie in die Politik gehen wollen". Lob zollte sie hingegen drei SP-Frauen - Regierungsrätin Barbara Schneider, Ständerätin Anita Fetz und Nationalrätin Silvia Schenker -, die sie unterstützt hätten und fair mit ihr umgegangen seien. An die bürgerlichen Frauen gerichtet sagte Frei: "Die Solidarität der bürgerlichen Frauen muss sich aus ihrem embryonalen Stadium entwickeln." Die Probleme Integration und Sozialhilfe, zu denen sie sich prononciert kritisch äusserte - würden "später so oder so thematisiert werden müssen. Die Probleme holen uns sonst ein". Zum Schluss Ihres Statements vor den Medien kündigte sie an, dass sie zum zweiten Wahlgang nicht mehr antreten werde. Auch werde die Nachfolge des Ende Jahr zurücktretenden Nationalrats Johannes Randegger nicht antreten. Zudem trete sie als FDP-Präsidentin zurück.

Rückzug ins Privatleben

Die FDP-Kandidatur für den zweiten Wahlgang wird kommenden Dienstagabend in der Safran-Zukunft beschlossen. Saskia Frei kündigte damit den "Rückzug ins Privatleben" an und warb, sie sei jetzt "als Scheidungsanwältin wieder verfügbar", was die FDP-Runde mit grossem Applaus quittierte.

Nicht erwünscht bei der FDP war Gegenkandidatin Agatha Wirth. Sie wurde zum Verlassen des Safran-Saals aufgefordert. Ihr wurde der Zutritt zum Safran-Saal verwehrt.

Bei der Bekanntgabe der Wahlresultate am frühen Nachmittag im Basler Rathaus wurde Saskia Frei von Parteipräsident Urs Schweizer vertreten. Der FDP-Präsident bezeichnete das Wahlresultat als "eine grosse Entäuschung". Die "pointierten Aussagen" Freis bei den Sozialbeiträgen hätten offensichtlich in der Bevölkerung "Ängste" ausgelöst. Das schlechte Ergebnis sei aber auch auf die "Schmutzkampagne" von Medien wie "TeleBasel" und "Basler Zeitung" gegen ihren Mann, dem auch fürs Rotlicht-Milieu engagierten Anwalt Felix Moppert, zurückzuführen, meinte Schweizer. Allerdings seien wohl auch nicht alle eigenen Parteileute hinter Saskia Frei gestanden.

Aussenseiterin "hoch erfreut"

Hoch erfreut über ihr aussergewöhnlich gutes Resultat zeigte sich Agatha Wirth. Sie hatte sich auf drei Szenarien vorbereitet: "Worth case, realistic oder best case. Wir haben ein realistisches Ergebnis errungen", sagte Wirth. Das Verhalten von Saskia Frei sei "Wasser auf unsere Mühlen" gewesen. "Wir danken allen, die leer eingelegt haben", erklärte die allein erziehende Mutter. Mit ihren Getreuen werde sie sich nun in aller Ruhe überlegen, ob sie noch mal antreten werde.

SP anerkennt Regierungsanspruch der FDP

SP-Präsident Thomas Baerlocher zeigte sich gegenüber OnlineReports "überrascht, dass Saskia Frei das Absolute Mehr nicht erreichte". Die FDP sei offensichtlich nicht mehr fähig, Mehrheiten zu bilden. Bärlocher liess aber auch keine Zweifel offen, dass die FDP den Sitz beanspruchen darf: "Die FDP gehört als immerhin stärkste Bürgerfraktion in die Basler Regierung."

Die Basler FDP "nimmt mit grossem Bedauern vom Resultat der Regierungsratsersatzwahl vom 12. Februar 2006 Kenntnis", wie sie in einer offiziellen Reaktion schreibt: "Ihre Kandidatin Saskia Frei hat sich entschieden, nicht mehr zum zweiten Wahlgang anzutreten. Die Basler FDP versteht die Beweggründe von Frau Frei und dankt ihr sehr dafür, dass sie sich für die Kandidatur zur Verfügung gestellt hatte. Frau Frei wäre aufgrund ihrer Fähigkeiten und aufgrund ihrer politischen Erfahrung hervorragend für dieses Amt qualifiziert gewesen. Frau Frei tritt auch als Vizepräsidentin der Basler FDP zurück und sie wird im Herbst 2006 auch nicht den Sitz von Nationalrat Johannes Randegger übernehmen. Die Basler FDP stellt fest, dass es anscheinend in Basel (in Riehen und Bettingen wäre Frau Frei gewählt worden) nicht mehr möglich ist, profilierte bürgerliche Kandidaturen im ersten Anlauf durchzubringen."

Liberale "entsetzt"

Die Liberalen sind über die Nichtwahl von Saskia Frei in den Regierungsrat "entsetzt". Weiter heisst es in ihrer Stellungnahme. "Eine unheilige Allianz von linken und bürgerlichen Brandstiftern hat ihr Ziel erreicht und einmal mehr eine fähige und engagierte Frau verhindert - und am Tag danach haben alle Krokodilstränen in den Augen und niemand will es gewesen sein. Über inhaltliche Fragen einig muss man mit Regierungsmitgliedern nicht in jedem Fall sein. Dafür liefern insbesondere linke Parteien regelmässig Beispiele. Über politische Ziele und zweckdienliche Massnahmen kann man diskutieren oder streiten. Daran war den Agitatorinnen und Agitatoren aber gar nicht gelegen. Hakenkreuze auf Wahlplakaten, Nicht-Wahlaufrufe, Sippenhaftung wegen Generalverdächtigungen gegen berufliche Kontakte des Partners beherrschten die Diskussion und die Berichterstattung darüber. Die Liberalen verurteilen diese Hetzkampagne mit aller Entschiedenheit.

Einmal mehr wurde eine fähige Frau zum Mobbingopfer, die bereit war, sich für ein öffentliches Amt zur Verfügung zu stellen. Bei nächster Gelegenheit werden Linke wieder Zeter und Mordio schreien und sich darüber empören, dass in bürgerlichen Parteien zu selten Frauen für Spitzenämter nominiert würden und Strippenzieher jeder Couleur werden treuherzig versichern, dass Frauenförderung zuoberst auf ihrer politischen Prioritätenliste stehen würde."

Reaktion der Jungen

Die Junge CVP Basel-Stadt ist "sehr enttäuscht, dass Saskia Frei nicht im ersten Wahlgang in den Regierungsrat gewählt wurde". Der Mandatsanspruch der bürgerlichen Parteien sei unbestritten, die Linken hätten "an der fähigen Regierungsratskandidatin ein Exempel zu statuieren versucht". Die "endlose, diffamierende Schmutzkampagne" habe versucht, "die vorhandenen Qualitäten von Saskia Frei zu verneinen".

Der Junge Rat von Basel-Stadt erwartet "eine Reaktion der FDP". Sie soll "nun klarstellen, dass es auch ihr ein Anliegen ist, dass die Basler Bevölkerung den Nachfolger von Herr Schild bestimmt und nicht die Parteiversammlung". Die FDP zähle "mehrere fähige Politiker in Ihren Reihen und soll nun wenigstens zwei ebenbürtige Personen der Basler Bevölkerung zur Wahl stellen".

12. Februar 2006

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"2018 - ein schwieriges Jahr für die Basler Vekehrsbetriebe BVB"

Regionaljournal Basel
vom 6. Mai 2019
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Frisch pubertiert

Nicht nur "fräch und härzig"
RückSpiegel


Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

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Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

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Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.