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"Verlässlich und verbindlich": Bürgerliche Supporter, Herausforderer Frehner (Mitte)

Sebastian Frehner will Anita Fetz aus dem Ständerat werfen

FDP, CVP und Liberale loben den SVP-Herausforderer in den höchsten Tönen


Von Peter Knechtli


Die vier traditionellen bürgerlichen Parteien wollen mit SVP-Nationalrat Sebastian Frehner die SP-Frau Anita Fetz aus dem Ständerat kippen. Mann an Mann geschlossen präsentierte sich heute Freitagnachmittag ein Patronatskomitee.


Die vier traditionellen bürgerlichen Partei SVP, FDP, CVP und Liberale wollen kommenden Herbst mit dem 37-jährigen Basler SVP-Kantonalpräsidenten Sebastian Frehner, seit einigen Monaten auch Nationalrat, den Basler Ständeratssitz erobern. Frehner soll gegen die als "unschlagbar" geltende 54-jährige SP-Ständerätin Anita Fetz antreten, die seit acht Jahren in der Kleinen Kammer sitzt.

Bürgerliche demonstrieren Geschlossenheit

Vorbehaltlose Geschlossenheit zeigten heute Freitagnachmittag die Parteispitzen der vier bürgerlichen Parteien, die mit ihren drei Regierungsräten und den Parteivorsitzenden vertreten waren. Einzig CVP-Präsident Markus Lehmann fehlte. Grund: Als Grossratspräsident wolle er sich zurückhalten. Vertreten wurde er durch Vizepräsident Lukas Engelberger.

Dem promovierten Juristen Frehner ("Ich weiss nicht, ob ich so gut bin") schien schon fast leicht unangenehm berührt ob dem Lob, das ihm von allen Seiten uneingeschränkt entgegen brandete. Er sei "verlässlich und verbindlich" (der liberale Erziehungsdirektor Christoph Eymann), er "setzte sich für den Standort Basel ein" (CVP-Gesundheitsdirektor Carlo Conti), er habe "Ecken und Kanten, ist talentiert und engagiert" (Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass), er sei "kompetent in Wirtschafts- und Finanzfragen" (LDP-Präsident Christoph Bürgenmeier), er biete "eine echte Auswahl" (FDP-Präsident Daniel Stolz), wimmelte es nur so von positiv besetzten Attributen.

Als zwei Beispiele erfolgreichen Agierens nannte SVP-Fraktionspräsident Lorenz Nägelin Frehners Rolle als "treibende Kraft" bei der erfolgreichen Verteilung der Kommissionssitze im Grossen Rat und die unter seiner Initiative lancierten Vorstösse zu Integration und Einbürgerung.

Die Vorstände von FDP, CVP und Liberalen stellten sich ohne Gegenstimmen hinter die Nomination Frehners. Die Unterstützungsanträge müssen jetzt noch von den Parteien abgesegnet werden.

Fetz schon "lange genug in der Politik"

"Wir wollen einen richtigen Wahlkampf", sagte FDP-Chef Stolz, "Anita Fetz macht schon lange genug Politik". Regierungsrat Conti sprach Frehners Kandidatur das Wort mit dem Argument, auch im Ständerat werde der "Druck der Parteien stärker als die regionalpolitischen Interessen". Auf den Einwand von OnlineReports, dass gerade SVP-Präsident Toni Brunner mehr SVP-Ständeräte gefordert habe, präzisierte Conti, es sei wichtig, dass "eine Region in mehreren Parteien und Fraktionen vertreten sein sollte".

Gar keine Berührungsängste zu Frehner zeigte Regierungsrat Eymann, der vor über zehn Jahren Basel zur "SVP-freien Zone" erklären wollte. In diesen zwölf Jahre seien zwei "entscheidende Sachen passiert": Zum einen habe die SVP einen "enormen Schub aus dem Volk" erhalten; ausserdem habe die SVP in Stil und Auftreten deutliche Korrekturen in Richtung einer sachlichen Auseinandersetzung vorgenommen. Eymann: "Aus dem linken Lager wird häufiger auf den Goalie geschossen als aufs Goal."

Atomenergie nur dann, wenn ...

Wie Frehner gegenüber OnlineReports erklärte, seien die bürgerlichen Partner-Parteien auf ihn zugekommen mit der Frage, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne. Frehner sagte weiter, er wolle sich in Bern – anders als Fetz, wie er antönte – für einen gerechteren Lastenausgleich einsetzen. Nach eigenem Bekunden sitzt Frehner in "glaub ich" zwei Verwaltungsräten von Kleinbetrieben. Bezüglich seiner Haltung in der Energiefrage, sagte er, er sei "nie ein grosser Atomenergie-Lobbyist" gewesen: "Wenn genug erneuerbare Energie da ist, bin ich dafür, dass man die Atomkraftwerke abschaltet." Es sei aber "gescheiter, auf Atomstrom zu setzen als auf fossile Energieträger".

1. April 2011

Weiterführende Links:


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"Liberale ist die SVP-Politik sicher nicht"

"Liberal": Mit diesem Adjektiv schmücken sich die bürgerlichen Parteien, teil gar in ihrem Namen. Das Wort definiert aber nicht nur das Verhältnis Staat / Wirtschaft, sondern sollte eben auch eine allgemeine Geisteshaltung ausdrücken. Man verachtet beispielsweise intolerante, absolute Ideen, man ist offen gegenüber neuen Entwicklungen, wendet sich gegen (zu) einfach gestrickte Weltbilder und anderes mehr. Die Politik der SVP wurde deshalb von der Basler Bevölkerung bis anhin zu Recht skeptisch betrachtet. Mit Mühe kann sie bürgerlich genannt werden, liberal ist sie sicher nicht. Wenn sich nun der "liberale" Erziehungsdirektor, der ebenso "liberale" Sicherheitschef und der "christliche" (sic) Gesundheitsminister für den SVP-Ständeratskandidaten einsetzen, um mit ihm eine überzeugende Ständerätin aus dem Amt zu drängen (Was werfen sie ihr vor? Was würde wie Frehner besser machen?), so ist dies schlicht unerklärlich, enttäuschend und abstossend.


Peter Bächle, Basel



"So sichert Frehner seinen Sitz"

Der rechtsbürgerliche Frehner mag als Nationalrat für Basel ein Schämer sein. Mit seiner Ständeratskandidatur wird er sich aber absehbar seinen Nationalratssitz sichern, und das ist ein ziemlich schlauer Schachzug – es sei denn, die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler erwachen endlich und lassen ihren empörten Worten Taten folgen: Keine SVP-Listen und keine Panachierstimmen für Frehner. Wetten, sie schaffen's nicht!


Matthias Scheurer, Basel



"Die Idee ist eientlich clever"

Die Idee (wenn überhaupt nachgedacht wurde) von FDP, CVP und Liberalen ist eigentlich clever, will man doch kräftig mithelfen, dass Frehner eine grosse Abfuhr erleidet, um nachher umso mehr mit den Fingern auf die SVP zeigen zu können! Nur wurde leider vergessen, dass man sich dabei selbst arg lächerlich macht.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Der beste April-Scherz seit Jahren"

Die Nomination von Sebastian Frehner ist der beste April-Scherz seit Jahren. Um ernst genommen zu werden, bräuchte es einen echten Kandidaten oder noch besser eine von Baslerinnen und Baslern mehrheitlich akzeptierte Kandidatin mit politischem Profil. Dass sich diese nicht melden, hat wohl mit einer realistischen Einschätzung der Chancen zu tun. Darum wird, wie bei den letzten Jahren mit dem liberalen Andreas Albrecht, ein chancenloser "Jungkandidat" ins Rennen geschickt, nur um das Gesicht etwas zu wahren und sich vor berechtigten Fragen der eigenen Wähler zu schützen. Da muss man sich als Wähler fragen, warum Sebastian Frehner dieses unschöne Spiel nicht durchschaut. Ist es Machtgier, Naivität oder politisch Unerfahrenheit? Das alleine macht in per se schon unwählbar.


Daniel Kobell, Basel



"Dieses Lob tönt vergiftet"

Soll man Mitleid mit ihm haben? Es ist offensichtlich, dass Sebastian Frehner in der kommenden Ständeratswahl gegen Anita Fetz nicht den Hauch einer Chance haben wird. Aus lauter Dankbarkeit für diesen Opfergang loben die bürgerlichen Regierungsräte den Neu-Nationalrat in den höchsten Tönen. Selten hat ein Lob so vergiftet getönt wie dieses.


Hermann Amstad, Basel



"Mir stehen die Haare zu Berge"

Als liberalem Basler stehen mir die Haare zu Berge. Frehner sitzt im FDP/SVP-Initiativ-Komitee von Nationalrat Hans Rudolf Gysin, FDP Baselland, "Vollkantone für beide Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft", ohne seine eigenen Bürger zu fragen, ob sie dies überhaupt wollen. Er will unseren Kanton für alle Zeiten in 37 Quadratkilometer einmauern. Auch wenn Basel-Stadt zwei Ständeräte hätte, würde er kaum gewählt. Basel-Stadt ist kein SVP-Land. Dass die übrigen bürgerlichen Parteien keinen geeigneten Kandidaten präsentieren können, ist äusserst bedauerlich. Könnte aber auch ein Ränkespiel sein, um sich die eigenen Finger nicht zu verbrennen. Basel-Stadt ist wirtschaftlich und kulturell Spitze, aber politisch leider noch nicht soweit. In einem Kanton Nordwestschweiz könnte auch dies gelingen.


Peter P. Bauer, Basel



"Solches Mittelmass"

Es kann doch nicht sein, dass solches Mittelmass Basel in Bern vertreten soll, das kann nur ein Scherz der schlechten Sorte sein. Mag sein, dass Anita Fetz auch Schwächen hat, aber sie ist wenigstens geachtet und weiss wovon sie spricht. Herr Frehner vertritt nicht ein einziges Ideal, das in den letzten Jahren Basel bewegt hat. Er ist wie fast alle SVPler einfach einer, der alles was er von sich gibt vorgängig von Oben vorgesagt bekommen hat.


Hans Litscher, Olsberg



"Seit Jahren durch den Kakao gezogen"

Als Aprilscherz kann man diese Medienmitteilung als gut gelungen abtun. Sollte es aber tatsächlich, so können die Parteispitzen von LDP, CVP und FDP auf einen Teil der langjährigen Stammwähler verzichten.

Da fällt diesen Herren doch nichts Gescheiteres ein, als den Kakao, durch den diese "Bünzli-Parteien" seit Jahren von der SVP gezogen werden, auch noch zu trinken.

 

Zumindest in der Gestik ist Frehner bereits ein gutes Abbild seines Übervaters Ch.B. Mit beiden Händen rudern gegen die Schlappe, die er mit Sicherheit einfahren wird.


Bruno Honold, Basel


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"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
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Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.