© Foto by OnlineReports.ch
"Sackstark": Baselbieter SVP-Strategen de Courten, Willimann

Der Siegeszug der SVP kam bei den Landratswahlen ins Stocken

Die rechte Volkspartei hat ihren angestrebten Wähleranteil von 30 Prozent bei weitem nicht erreicht


Von Peter Knechtli


Im Schatten des Triumphs des Grünen Isaac Reber und der Abwahl von Regierungsrat Jörg Krähenbühl blieb fast unbemerkt: Die SVP wurde zwar stärkste Partei, verfehlte aber ihr Wahlziel in den Landratswahlen deutlich – ein Indiz dafür, dass ihr Plafond im Baselbiet bei 25 Prozent erreicht sein könnte.


Die Baselbieter SVP schien auf der Erfolgsschiene am schnellsten unterwegs zu sein: Kantonalpräsident Dieter Spiess verströmte zum Wahlkampf-Auftakt Aufbruchstimmung, die Präsenz Mitte November in Muttenzer "Mittenza" war beeindruckend, die Partei zog streng geeint und "sackstark" (Selbstdeklaration) in die Stimmen-Schlacht. 30 Prozent Wähleranteil, beschwor Spiess seine Basis, wolle die SVP in den Landratswahlen holen.

Doch letztes Wochenende setzte es mit der Abwahl von Jörg Krähenbühl, dem einzigen SVP-Regierungsrat in der fünfköpfigen Exekutive, einen äusserst herben Rückschlag ab: Der Grüne Landrat Isaac Reber verdrängte den Reinacher Bau- und Umweltschutzdirektor aus der fünfköpfigen Exekutive und verhalf der Öko-Partei zum ersten Baselbieter Regierungsmandat.

SVP: Nur 24 statt 30 Prozent

Damit nicht genug: Auch die Landratswahlen endeten für die seit mehreren Amtsperioden erstarkende SVP mit einer nicht geringen Enttäuschung. Den angestrebten Wähleranteil – Indikator der aktuellen Verankerung im aktiven Wahlvolk – von 30 Prozent verpasste die SVP deutlich. Sie vermochte sich von 22,5 (2007) gerade mal auf 24 Prozent zu steigern. Als Trost bleibt den "Frauen und Mannen" immerhin, dass ihnen das Glück zu drei Sitzgewinnen verhalf, womit die SVP die SP als stärkste Landratsfraktion ablöst.

Offen bleiben muss, wie weit die SVP ihr Wachstum um 1,5 Prozent aus eigener Kraft schuf und nicht nur davon profitierte, dass die Schweizer Demokraten (SD) mehr als zwei Prozentpunkte verloren und damit aus dem Landrat verschwinden. Dass die SVP an ihrer ambitiösen Zielmarke scheiterte, dürfte aber auch dem Einfluss der erstmals kandidierenden BDP zuzuschreiben sein, die teilweise im SVP-Elektorat graste und einen Wähleranteil von 5,5 Prozent abholte.

Das Ende der FDP-Überrepräsentation

Nicht besser erging es den Freisinnigen. Sie vermochten zwar noch ein letztes Mal zwei Regierungssitze über die Runden zu retten – jenen von Adrian Ballmer mit Hängen und Würgen –, doch in den Parlamentswahlen verlor die FDP mehr als einen Viertel ihrer Wählerschaft. Mit sechs Sitzverlusten erreicht die einst massgebliche Kraft im Parlament die grösste Niederlage ihrer jüngeren Geschichte und eine Grösse, die nur noch knapp über jener der Grünen liegt.

Auch die Christdemokraten mussten massiv Federn lassen: Ihr brachen mehr als 23 Prozent Wählerinnen und Wähler weg, was ein Minus von drei Sitzen (bisher: elf) zur Folge hat. Wie aus massgeblichen Kreisen zu vernehmen ist, schätzen die Christdemokraten den Verlust als "tragisch", aber insofern "positiv" ein, als ihre verlorenen Sitze nicht an die Pole rechts oder links gingen, sondern in die Mitte wanderten. Da tummeln sich künftig neben den Freisinnigen, der CVP und der EVP zwei weitere Parteien, die sozusagen aus dem Nichts auftauchten und gleich vier (BDP) und drei (Grünliberale) Sitze errangen. In den neuen Kräften sieht die CVP "unsere Partner".

Mit einem Prozentpunkt Verlust hielt sich der Rückzug der SP in Grenzen, während die Grünen mit einem Wachstum von gut 1,5 Prozent den Triumph in den Regierungswahlen nicht in einen entsprechendem Proporzgewinn ummünzen konnten.

Der bisherige Machtklüngel ist am Ende

Als Fazit aus den diesjährigen Landratswahlen lässt sich sagen, dass die Parteien-Landschaft tüchtig umgepflügt wurde, was nicht erstaunt: Jahrzehntelang verteidigten die drei grossen bürgerlichen Kräfte SVP, FDP und CVP ihr "Machtkartell" (Reber) über Wahlallianzen. Die Gewissheit, auf diese Weise die Mehrheitsverhältnisse absichern zu können, machte die Parteien träge und starr und den Politikbetrieb häufig zum eher langweiligen Ritual.

Am ehesten bilden sich die Erosion und Führungslosigkeit bei den Freisinnigen ab, die zeitweise an ein Tollhaus erinnerte. Jeder scheint zu machen, was ihm gerade beliebt – sei es eine Vollkantons-Volksinitiative, sei es die Unterstützung des Theatersubventions-Referendums der SVP ohne Vollmacht der Parteibasis oder seien es abenteuerliche Budget-Anträge, die den eigenen Finanzminister nahezu dazu brachten, den Bettel hinzuwerfen. Im Laufental, wo das Wohnsitz-Gemauschel einer Landrätin sehr nachhaltig für heisse Köpfe und Schütteln derselben sorgte, sackte die Partei innerhalb von vier Jahren von 26,5 Prozent auf 14,5 Prozent "zum Torso" ab, wie sich ein Parteimitglied ärgerte. Von Führung, Linie und Stil kaum noch eine Spur – alles hingenommen von einer Parteileitung, die "anything goes" als "liberal" missversteht.

Starker Wahl-Einfluss der Theater-Frage

Einen bedeutenderen Einfluss auf die Wahlen als auf den ersten Blick angenommen hatte das finanzpolitisch relativ unerhebliche Referendum gegen die Theater-Subvention. Hier beging der im persönlichen Umgang durchaus freundliche Parteipräsident Michael Herrmann einen Fehler, indem er sich an vordester Front der SVP an die Brust warf und damit jene nicht wenigen Parteimitglieder desavouierte, denen das Theater eine Herzensangelegenheit ist. Sie gaben der eigenen Partei, insbesondere dem Fraktionspräsidenten und Subventionsgegner Daniele Ceccarelli, die schmerzliche Quittung – und letztlich wohl auch SVP-Regierungsrat Jörg Krähenbühl.

Welch eine Veränderung gegenüber einer stolzen staatstragenden FDP-Fraktion der siebziger und frühen achtziger Jahre: Nichts und niemand kam an ihr vorbei. Es musste soweit kommen wie es am vergangenen Wochenende kam. Die Klüngelpolitik hat abgedankt: Neue Parteien in der Mitte hauchen der Baselbieter Politik wieder jenen Geist von Spannung und Auseinandersetzung ein, ohne den sie zum toten Ritual verkommt. Es ist zu hoffen, die neue Dynamik sei von Dauer.


Wählerstärke in Prozent

Partei
2007
2011
FDP2115,2
SP22,922
SVP22,524
EVP5,64,7
CVP12,19,3
Grüne12,113,7
BDP--5,5
SD3,51,2
GLP--4,5
EDU0,3--
29. März 2011

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Kein Fukushima-Effekt"

Einmal mehr hat Peter Knechtli eine differenzierte Wahlanalyse, die von fundierter Kenntnis der lokalen Politlandschaft zeugt, geliefert. Sein Kommentar hebt sich wohltuend jenen der sogenannten Politgurus ab, die den Ausgang der Baselbieter Wahlen hauptsächlich dem Fukushima-Effekt zuschreiben.


Rosemarie Leuenberger, Bottmingen


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.