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"Museumsdirektor bin ich nicht": Basler BVB-Direktor ErichLagler

"Die Unruhe durch Partei- und Verbandspolitik stört mich gewaltig"

Direktor Erich Lagler über Altlasten und neue Fallstricke bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB)


Von Peter Knechtli


Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) sind noch nicht reif für den Wettbewerb. Dies sagt Direktor Erich Lagler im OnlineReports-Interview. Obwohl das Unternehmen seit Monaten negative Schlagzeilen produziert, geht er "jeden Tag mit viel Herzblut an die Arbeit". Mit dem Zwitter-Status des ausgelagerten und doch personalgesetzlich an den Staat gebundenen Unternehmens ist Lagler jedoch nicht glücklich.


OnlineReports: Die BVB stecken in einer Krise. Einverstanden?

Erich Lagler: Nein.

OnlineReports: Dies ist meine öffentliche Wahrnehmung aufgrund politischer Äusserungen, Leserbriefen und direkten Informationen aus Ihrem Unternehmen, die wir erhalten.

Lagler:  Wir stecken nicht in einer Krise, sondern in einer Unternehmens-Entwicklung. Wenn wir eine Krise hätten, dann funktionierte auch der Betrieb nicht mehr.

OnlineReports: Welches sind denn Ihre aktuell grössten firmeninternen Baustellen?

Lagler:  Der Zustand des Netzes ist eine riesige Baustelle – eine von vielen, die ich bei meinem Stellenantritt im Herbst 2014 angetroffen habe. Wir haben dort Qualitätsprobleme, die wir schnellstmöglich lösen müssen, damit daraus keine Sicherheitsprobleme entstehen können.

OnlineReports: Haben da Ihre Vorgänger geschlampt?

Lagler:  Das will und kann ich nicht beurteilen. Das Netz wurde zerstückelt unterhalten und in gewissen Abschnitten wurde der Unterhalt vernachlässigt. Es kam zu Notfall-Massnahmen. Schienen wurden aufgeschweisst, um die Lebensdauer zu verlängern. Auf dem Centralbahnplatz liegen die Schienen teilweise schon seit 17 Jahren. So lange aber sind sie gar nicht verwendbar.

OnlineReports: Die Geschäftsprüfungs-Kommission (GPK) des Basler Grossen Rates attestiert den BVB deutliche Fortschritte im Bereich der Compliance, spricht aber auch von einer grossen Unzufriedenheit und Verunsicherung der Mitarbeitenden. Haben Sie eine unzufriedene Belegschaft?

Lagler:  Ja, ein Stück weit. Das hat damit zu tun, dass wir die Compliance herstellen, die Qualität des Netzes anheben und ganze Bereiche reorganisieren mussten. Das sind Veränderungen, die man nicht gern hat. Aber was heisst unzufrieden? Ich erlebe ganz viele Mitarbeitende, die sagen, sie seien hoch motiviert.

OnlineReports: Welcher Spirit herrscht in Ihrem Unternehmen?

Lagler:  Ganz viele engagierte Mitarbeitende bedienen unsere Kunden gern und stehen hinter der Dienstleistung, die wir anbieten.

OnlineReports: Laut GPK wird das Sparprogramm "Avanti" von vielen Mitarbeitenden aber "nicht als Chance, sondern als Gefahr wahrgenommen".

Lagler:  "Avanti" ist Teil einer Kulturentwicklung. Dabei geht es nicht per se um das Sparen, sondern vorwiegend um Effizienz-Steigerung. Unter anderem sollen die Arbeitsabläufe einfacher gemacht werden. Wir wollen auch die Arbeitsqualität erhöhen und die Arbeit ergonomischer machen. Dass es kritische Stimmen gibt, ist für mich in einem solchen Prozess nicht unüblich. Der grosse Teil dieser Stimmen stammen von Mitarbeitenden, die in diesem Entwicklungs-Programm noch gar nicht involviert sind.


"Wir sind 25 bis 100 Prozent teurer
als die Mitbewerber."



OnlineReports:
Die BVB verfolgen ein Sparziel von fünf Millionen Franken, der Kanton als Besitzer der BVB gab nur eine Million Franken vor. Haben Sie den exzessiven Sparplan von fünf Millionen Franken erfunden?

Lagler:  Nein. In der Eigner-Strategie stehen zwei grundsätzliche Dinge: Sparen und Erlangen der Wettbewerbsfähigkeit. Das ist massgebend.

OnlineReports: Das heisst, die BVB sind noch nicht fit für den Wettbewerb?

Lagler:  Wir haben an drei Ausschreibungen für technische Drittleistungen teilgenommen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu testen. Dabei stellte sich heraus, dass wir 25 bis 100 Prozent teurer sind als die Mitbewerber, die alle aus der Schweiz stammten.

OnlineReports: Das heisst, die BVB haben vier Millionen Franken für die Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit zur Spar-Million hinzudefiniert?

Lagler: Der Kanton hat die Million und die Erlangung der Wettbewerbsfähigkeit definiert. Das Potenzial, wettbewerbsfähig zu werden, ist in der Tat machbar – aber nicht bereits bis 2020, wie ich anfänglich annahm. Da sind wir als Unternehmen zu wenig weit, weil ganz viele Prozesse nicht vorhanden, nicht beschrieben oder nicht standardisiert sind.

OnlineReports: Wenn das so ist, hätte die GPK den Vier-Millionen-Anteil zur Wettbewerbsfähigkeit in ihre Beurteilung einfliessen lassen müssen. Hat sie aber nicht.

Lagler:  Das ist sicher ein Punkt. In der überarbeiteten Eigner-Strategie muss geklärt werden, ob diese Million jetzt das Maximum oder das Minimum ist. Geklärt werden muss auch, was Wettbewerbsfähigkeit überhaupt heisst.

OnlineReports: Mir erscheint es erstaunlich, dass in einer so grundlegenden Frage kein klarer Konsens zwischen BVB und Kanton besteht.

Lagler: Die Aufgabe einer Geschäftsleitung ist es, in die Zukunft zu schauen. Als Unternehmer ist es meine Aufgabe, zu definieren, was Wettbewerbsfähigkeit ist. Da stellen wir fest, dass wir doch Wettbewerb haben – nicht zwingend durch andere Tram- und Busbetriebe, sondern durch die Veränderungen in der Mobilität, die Zunahme des Fahrradverkehrs, das autonome Fahren, "catch a car" oder Unternehmen wie "Flixbus", die beispielsweise die Flughafenlinie betreiben könnten. In Baselland werden die Buslinien neu ausgeschrieben. Da frage ich mich, ob wir bei einer Bewerbung wettbewerbsfähig wären.

OnlineReports: Das heisst, der Kanton wusste, dass der verbleibende Einsparungs-Anteil von vier Millionen Franken die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit betrifft?

Lagler:  Ja.

OnlineReports: Sind Sie mit den wenig verheissungsvollen Eindrücken der GPK einverstanden?

Lagler:  Inhaltlich stimmt für mich der Bericht.


"Bei den BVB wurde es ein Stück Kultur,
krankmachen zu dürfen."



OnlineReports:
Es gibt Tage, da sind über 60 BVB-Fahrdienst-Mitarbeitende krank gemeldet. Bus-Kurse mussten deswegen ausfallen und Mitarbeitende aus den Ferien geholt werden, um einzuspringen. Da stimmt doch etwas Grundsätzliches nicht.

Lagler:  Da gebe ich Ihnen recht. Ich bin erschrocken, als ich meine Stelle antrat. Wir lagen bei einer jährlichen Absenzquote von durchschnittlich 34 Tagen pro Mitarbeiter und Jahr. Das ist in der Branche unerreicht. Das habe ich noch nie erlebt.

OnlineReports: Wie reagierten Sie darauf?

Lagler:  Durch bessere Führung und Einstellung von mehr Personal. Aktuell sind wir auf einem durchschnittlichen Wert von 21 Absenztagen pro Mitarbeiter und Jahr. Das ist immer noch nicht zufriedenstellend.

OnlineReports: Welchen Wert streben Sie an?

Lagler:  Acht bis zehn Absenztage, inklusive Langzeitkranke.

OnlineReports: Wie erklären Sie sich die weit überdurchschnittlich hohen Abwesenheiten?

Lagler:  Das von uns beauftragte Institut für Arbeitsmedizin kommt zu zwei klaren Aussagen. Einerseits wurde es bei den BVB über lange Jahre zu einem Stück Kultur, krankmachen zu dürfen. Anderseits muss die Führung mit einem kranken Mitarbeitenden in Kontakt bleiben.

OnlineReports: Ungeklärt ist auch, wer unter welchen Bedingungen den Franzosen die Million Euro versprochen hat, um den Bau der grenzüberschreitenden Tramlinie 3 zu ermöglichen. Wer war es – die BVB oder Regierungsrat Hans-Peter Wessels?

Lagler:  Ich weiss es nicht. Ich war nicht dabei.

OnlineReports: Wessels sagt, er habe den BVB keine Zahlungs-Weisung erteilt.

Lagler:  Wenn ich vom zuständigen Regierungsrat als Vertreter des Eigners ein Schreiben erhalte, mit der Zahlung vorwärts zu machen, dann empfinde ich das schon als Weisung.


"Wir können nicht als ausgelagertes
Unternehmen unterwegs sein."



OnlineReports:
Wie häufig haben Sie persönlichen Kontakt mit Verkehrsdirektor Wessels?

Lagler:  Ganz unterschiedlich. Das kann mal wöchentlich oder auch mal einmal monatlich sein.

OnlineReports: Wann haben Sie letztmals mit ihm gesprochen?

Lagler:  Heute Morgen. Wir haben je nach Geschäft auch in den Ferien Kontakt miteinander ...

OnlineReports: ... da haben Sie es gut mit Ihren zehn Wochen Urlaub.

Lagler:  Ich stehe diesem Unternehmen 365 Tage, sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag zur Verfügung – unabhängig davon, ob ich in den Ferien bin oder nicht. Ich habe fünf Wochen Ferien, der Rest ist Kompensation von Überzeit. Ein Status, den ich in meiner beruflichen Tätigkeit bisher nicht kannte. Ob ich täglich acht oder 14 Stunden arbeite, ist nicht relevant. Relevant ist die Zielerreichung.

OnlineReports: Das Ziel des papierlosen Büros haben Sie, wie ich bemerke, nahezu erreicht.

Lagler:  Ich bin ein sogenannter Leertischler. Wenn ich abends keinen sauberen Tisch habe, ist mir einfach nicht wohl.

OnlineReports: Redet Ihnen die Politik zu stark drein?

Lagler:  Mir persönlich nicht. Was aber unnötig Unruhe ins Unternehmen bringt, ist Partei- und Verbandspolitik, die auf dem Buckel der BVB-Mitarbeitenden ausgetragen wird. Das stört mich gewaltig.

OnlineReports: Die BVB sind ja auch ausgelagert.

Lagler:  Nein, wir sind halbschwanger, also halbausgelagert. Wir unterstehen dem baselstädtischen Personalgesetz, müssen beim Kanton viele Dinge nachfragen und können nicht als ausgelagertes Unternehmen unterwegs sein.

OnlineReports: Wären Sie dafür, aus den BVB eine 100-prozentig staatliche Aktiengesellschaft mit einem Gesamtarbeitsvertrag für die gesamte Belegschaft zu machen?

Lagler:  Es wäre für mich wünschenswert, wenn sich der Eigner für ein richtig ausgelagertes Unternehmen entschiede, das entlang von Vorgaben des Kantons arbeitet.


"Ich bin definitiv eher
Unternehmer als Chefbeamter."



OnlineReports:
Wäre eine Rückverlagerung in den Status eines staatlichen Regiebetriebs, wie es Teile der Linken und Grünen verlangen, für Sie eine Option?

Lagler:  Für das Unternehmen wäre diese Variante möglich. Ich würde es mir für mich persönlich gut überlegen. Ich bin definitiv eher Unternehmer als Chefbeamter.

OnlineReports: Ich finde erstaunlich, dass die Zielvorgabe immer noch unklar ist.

Lagler:  Da gebe ich Ihnen ein Stück weit recht. Die Eignerstrategie für die BVB war meines Wissens die erste im Kanton. In der revidierten Strategie von 2018 wird diese Zielvorgabe sicher klarer ausfallen.

OnlineReports: Ihr Verwaltungsrats-Präsident Paul Blumenthal und Vizepräsident Paul Rüst sind unmittelbar nach Bekanntwerden des GPK-Berichts zurückgetreten. Stehen Sie vor dem gleichen Schritt?

Lagler:  Nein, ich gehe jeden Tag mit viel Herzblut an die Arbeit. Jeder Tag macht mir extrem Freude. Und ich habe einen ganz langen Schnauf.

OnlineReports: Sie wollen also bis zu Ihrer Pensionierung bei den BVB bleiben?

Lagler:  Ich schaue immer weit voraus, aber nicht bis zu meiner Pensionierung.

OnlineReports: So weit entfernt ist das nicht. Das geht schneller als Sie denken.

Lagler:  Es gab noch keinen Tag, an dem ich nicht mit Freude an die Arbeit ging.

OnlineReports: Unter welchen Umständen würden Sie Ihre Stelle verlassen?

Lagler:  Das kann ich Ihnen nicht sagen. Wenn wir uns als Unternehmen nicht mehr entwickeln könnten und die BVB zu einem historischen Betrieb würden, dann müsste ich sagen: Museumsdirektor bin ich nicht.

OnlineReports: Apropos: SBB hat mit "SBB Historic" eine eigene Museums-Abteilung. Basel lechzt seit Jahren nach einem Tram-Museum. Gibt es Fortschritte?

Lagler:  Wenn Basel lechzt, würde es auch die Finanzen zur Verfügung stellen (lacht). Mein Ziel ist es, ein solches Projekt zu realisieren. Aktivitäten sind im Gang. Aber es ist nicht ganz einfach, Platz zu finden und die Finanzierung zu sichern.


"Wir brauchten erst einmal Zeit,
um diesen Betrieb aufzuräumen."



OnlineReports:
Sie haben letzten Monat versucht, auf die bevorstehenden Wahlen in die BVB-Personalkommission vertraulich Einfluss zu nehmen. Welches war Ihr Motiv?

Lagler:  Ich habe in einer Personalkommission gern ein Gegenüber, das konstruktiv-kritisch mitarbeitet und auch kompetent auftritt. Was keine Kritik an der jetzigen Kommission ist. Es geht nicht darum, Mitglieder zu finden, die gleich ticken wie die Geschäftsleitung. Wir werden als BVB nur voran kommen, wenn wir das Unternehmen zusammen mit den Sozialpartnern und der Personalkommission weiter entwickeln können.

OnlineReports: Bereuen Sie Ihre Aktion, die in der Branche als "unglaublich" bezeichnet wird, hinterher?

Lagler:  Nein. Dass aber gerade eine Personen-Liste gemacht wurde, ist zugegeben etwas speziell.

OnlineReports: Die BVB sind seit drei Jahren mit sich selbst beschäftigt. Ist das ein Zustand?

Lagler:  Nein, überhaupt nicht. Als ich nach meinem Stellenantritt realisierte, wo wir als Unternehmen stehen, war ich erstaunt. Wir brauchten erst einmal Zeit, um diesen Betrieb aufzuräumen. Das hat nichts mit der Leistung der Mitarbeiter zu tun. Es waren Prozesse, die so gewachsen sind. Wir haben in der Vergangenheit nie mehr als 15 Millionen Franken jährlich in die Netzinfrastruktur investiert. Damit das Netz auf demselben Niveau bleibt wie jetzt, müssen wir 25 Millionen Franken investieren.

OnlineReports: Was machen Sie, dass die Zufriedenheit wieder zunimmt?

Lagler:  Wenn wir erfolgreich sind, werden wir zufriedene Mitarbeiter haben. Wenn wir 43 Millionen Franken verbauen, gibt es sehr viele zufriedene Mitarbeiter, weil sie eine tolle Leistung erbracht haben.

OnlineReports: Das U-Abo ist eine Errungenschaft, auf das der TNW zu recht besonders stolz ist. Wird es weiterentwickelt?

Lagler:  Ja. Seit knapp einem Jahr gibt es die App auch für das Smartphone.

OnlineReports: Ist die Unterteilung des U-Abos in Zonentarife noch ein Thema?

Lagler:  Das ist für mich nicht prioritär. Ich bewerte das heutige Modell als gut.

OnlineReports: Wird das U-Abo allenfalls mit dem "Swisspass" zusammengelegt?

Lagler:  Das ist gut möglich. Ich erachte es als kritisch, dass fast jede Schweizer ÖV-Unternehmung teure eigene Lösungen entwickelt. Hier müssten die Kräfte gebündelt werden.

OnlineReports: Wie lange wird es noch Papierbillete, Stempelkarten und Ticketautomaten geben?

Lagler: Die 500 Billet-Automaten sind unser teuerster Verkaufskanal. Sie haben zusätzlich das Problem, dass sie über 2G-Datentechnologie kommunizieren, welche die Swisscom 2020 ausser Betrieb nimmt, und dass sie veraltete elektronische Komponenten enthalten. Wir werden auf diese Automaten nicht verzichten können. Aber wir überlegen uns konkret eine Ausdünnung bei Geräten mit tiefen Umsätzen.

OnlineReports: Das komplett von "Turkish Airlines" beworbene "Flexity"-Tram kommt in Kommentaren schlecht weg. Halten Sie es für opportun, einer Fluggesellschaft in dieser kritischen politischen Phase in der Türkei Werbefläche zur Verfügung zu stellen, die zu fast fünfzig Prozent dem Erdogan-Staat gehört?

Lagler:  Wir klären genau ab, ob eine Werbung mit unserer Unternehmung vereinbar ist. Dass "Turkish Airlines" beworben werden, stört mich gar nicht. Eine Jahresbuchung bringt uns 300'000 Franken. Das ist eine Entlastung des Steuerzahlers.

OnlineReports: Die Zürcher Kantonalbank will in Zürich eine Seilbahn bauen. Hätte das nicht auch in Basel Platz – als ein neuer ÖV-Geschäftszweig für die BVB?

Lagler:  Bis heute ist eine Seilbahn für uns kein Thema. Wir müssen vielmehr überlegen, welches im Rahmen des künftigen städtischen Mobilitätsmarktes das Kerngeschäft der BVB ist.


Mitarbeit: Fabian Schwarzenbach

29. Juli 2017

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"Lagler braucht starke Nerven"

Wie oft in Leserbriefen: Allgemeinplätze. Zum Glück haben wir meist weitsichtige Lösungvorschläge des OnlineReports-Teams. Ab und zu auch unter den Kommentatoren. Auf jeden Fall braucht Herr Lagler sehr starke Nerven. In dem Sinn sind die vielen Ferienwochen vielleicht doch richtig investiert.


Michael Przewrocki, Basel



"Knietief im Graben"

Es ist fast schon selbstlos, wenn man als BVB-Verantwortlicher an die Entlastung der Steuerzahler denkt. Unschön aber, wenn hier die "Turkish Airlines" zum Zuge kommt. Für mich momentan klar ein "no go", kein Werbeauftritt wäre neutral gewesen. Hier haben die Marketingleute den Weg des geringsten Widerstands gewählt.

Was sicherlich auch nicht einfach zu bewerkstelligen ist, ist die Mentalität hin zu mehr Privatwirtschaft – für viele Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft jedoch schon lange Normalzustand. Für die BVB ein unglaublich schwieriges Unterfangen, bei dem es momentan nur Verlierer zu geben scheint. Alle schieben sich gegenseitig die Schuld zu und die Sache steckt schon knietief im Graben. Hier muss die Regierung mit einem klaren Richtungsentscheid für Klarheit und Ruhe sorgen, sonst geht es weitere Jahre in diesem unglaublichen Stil weiter.


Lukas Schaub, Birsfelden


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Luxusproblem "Motz-Kultur"
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