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"It's long time ago": Nelson Mandela und Hans Buser

Mandela zum Baselbieter Hans Buser: "Wir beide sind älter geworden!"

Der Sissacher Geschäftsmann hat Nelson Mandela als aufgebrachten Freiheitskämpfer in Ghana kennengelernt


Von Hans Buser, Gast-Autor


Der Tod Nelson Mandelas (95) berührt den Baselbieter Kaufmann und Afrikakenner Hans Buser (78) ganz besonders: Er ist als einer der ganz wenigen Schweizer dem Freiheitskämpfer, Friedensnobelpreisträger und Ex-Präsidenten Südafrikas zweimal begegnet – 1962 in Afrika und 1997 in der Schweiz. Hier sein Bericht, auch als ein Stück gelebter Afrikageschichte.


Mit Nelson Mandela ist ein Mensch gestorben, den ich in zwei völlig verschiedenen Lebenssituationen antraf: Das erste Mal war er noch ein relativ unbekannter Jurist und Freiheitskämpfer gegen das südafrikanische Apartheidsystem. Beim zweiten Mal traf ich auf den weltberühmten Ex-Sträfling, Friedensnobelpreisträger und Präsidenten der Republik Südafrika. Unsere erste Begegnung fand 1962 in Accra, der Hauptstadt Ghanas statt, wo ich als Kaufmann für die Basler Handelsgesellschaft UTC arbeitete.

Nelson Mandela war zwischen seiner ersten Verhaftung und dem Beginn des sogenannten "Rivonia-Prozesses" gegen den militärischen Arm des African National Congress (ANC) einige Monate frei. Er benutzte diese Galgenfrist für eine mehrwöchige Reise durch Afrika und die halbe Welt, um für seine Sache – für den Freiheitskampf des ANC und für den Pan Africanist Congress (PAC) – weltweite Unterstützung zu finden. Er sprach in New York mit den UNO-Vertretern, in Washington mit Kennedy-Leuten, in London mit Labour-Abgeordneten, er konferierte in Afrikas Hauptstädten mit den Führern des "befreiten Afrikas", die ihn alle empfingen und ihm Hilfe versprachen.

Die Schlinge um den Hals

So kamen Nelson Mandela und sein Kampfgenosse Oliver Tambo auch nach Accra zum damaligen "Sprachrohr" der radikalen Afrikabefreier – zu Dr. Kwame Nkrumah. Die wenigen Tage waren ausgefüllt durch Treffen mit Nkrumah und seinem Kabinett, mit den Spitzen verschiedener Parteien, den Jung-Radikalen der Regierungspartei, der linken Presse und auch mit dem Historiker Basil Davidson, dem Flüchtling aus Südafrika, der in der Ghana-Times wöchentlich feurige Leitartikel gegen das südafrikanische Regime veröffentlichte. Diese Aktivitäten gipfelten in einem "Scheinbegräbnis" des verhassten südafrikanischen Prime-Ministers Dr. H. Verword hinter dem Hotel "Ambassador" in Accra.

Zwischen all diesen Terminen fanden die Südafrikaner Zeit, bei Miss G. Marais in Tesano zum Lunch zu kommen und sich im berühmten Terrazzo-Swimmingpool abzukühlen. Diese Abkühlung war auch bitter nötig: In unserem Freundeskreis um Miss Marais – der eigentlichen "First Lady" der Nkrumah-Zeit – waren wir nicht gewohnt, in solch radikalen Tönen zu diskutieren. Hier aber argumentierten zwei Schwarze aus einer Welt des Rassenhasses, einer Welt, die in Ghana absolut unbekannt war. Sie fochten mit Worten, die in Westafrika weder ausgesprochen noch gedacht wurden: Hier sprachen offensichtlich zwei Freiheitskämpfer, die das Messer, respektive die Schlinge, an ihrem Hals spürten.

Heftige Diskussionen am Swimmingpool

Mit "let's go for a swim" versuchte unsere Gastgeberin immer wieder, die Spitze der Diskussion zu entschärfen und unseren Freundeskreis vor diesen rassistischen Ausbrüchen zu schonen. Doch die beiden blieben allein mit ihrem Anliegen. Denn niemand unter uns hatte ja die Apartheid in dieser geschilderten Grausamkeit erlebt, niemand konnte den beiden in ihrer Ohnmacht helfen, geschweige denn sie verstehen.

Und so waren wir alle erlöst, als die beiden spät abends in Kwames Gästehaus zurückfuhren. Wir waren erlöst und betroffen zugleich, betroffen über die verfahrene und beinahe ausweglose Situation in Südafrika – dies 1962! Auch der offizielle Ghana-Besuch brachte Nelson Mandela nichts ein: Kwame Nkrumahs Hände waren gebunden, waren die USA doch eben daran, ihn mit dem Bau des gigantischen Volta-Staudammprojekts zu ködern und ihn im damals wütenden Kongo-Krieg ("Katanga-Wirren") auf ihren westlichen Anti-Lumumba-Kurs zu ziehen.

Mandelas erster Staatsbesuch in der Schweiz

In einem ganz anderen Umfeld und nachdem die Geschichte Südafrika ein grundlegend anderes Gesicht gegeben hat, traf ich Nelson Mandela 35 Jahre später in der Schweiz wieder. Unterdessen hatte ich auch einige Jahre in Südafrika gearbeitet, wo es die meisten Weissen nicht fassen konnten, dass ich in Ghana gearbeitet hatte und überleben konnte. Man war noch voller Vorurteile gegen Staaten mit afrikanischer Führung. Und als ich später in die Schweiz zurückkam, konnten es viele nicht fassen, dass ich im Apartheid-Südafrika meinem Broterwerb nachgehen konnte, ohne zum Rassisten zu werden. So fand schliesslich mein Wiedersehen mit Nelson Mandela im September 1997 statt, als er der Eidgenossenschaft seinen ersten offiziellen Arbeitsbesuch als südafrikanisches Staatsoberhaupt abstattete.

"Lasst uns die Vergangenheit vergessen, lasst uns unser Land aufbauen!" Dies war einer der Kernsätze der Ansprache, die der südafrikanische Präsident am ersten Tag seines Besuchs vor Wirtschaftsführern in Zürich hielt. Dieser Satz galt den Vertretern einer Wirtschaft, die noch vor wenigen Jahren die weisse Apartheidregierung unterstützt hatten und sich damals kaum vorstellen konnten - und auch nicht vorstellen wollten -, dass Südafrika je einmal vom "linken" ANC und einem schwarzen Präsidenten regiert werden würde! In Bern wurde Mandela am folgenden Tag vom Bundesrat empfangen und abends vom diplomatischen Corps gefeiert. Am nächsten Tag reiste er weiter nach Lausanne, um beim olympischen Komitee die Kandidatur seines Landes für die Sommerspiele im Jahre 2004 zu unterstützen.

Wiedersehen zweier gesetzter Herren

Über dieses gedrängte Programm berichteten die Medien landesweit in allen Details. Aber die Journalisten waren nicht immer dabei, so zum Beispiel am Donnerstagmorgen, dem 4. September 1997. Denn da waren sie dem Präsidenten nach Lausanne vorausgefahren, um ihn bei seiner Ankunft im olympischen Büro empfangen und filmen zu können. Deshalb habe ich hier das Privileg, über diesen Donnerstagmorgen im Festsaal des Hotel Bellevue in Bern zu berichten.

Ungefähr 25 Personen, vor allem Angestellte der südafrikanischen Botschaft in Bern, warteten schon bald eine halbe Stunde auf den Präsidenten. Endlich betrat er zusammen mit der Botschafterin Mrs. Ruth Mompati den Saal. Weil ich zufällig gerade bei der Türe stand, wurde ich dem Präsidenten als erster vorgestellt: "Nelson, that's Mr. Buser whom you met in Ghana in 1962 when you went to see Kwame Nkrumah!" Der Präsident, offenbar vororientiert, begrüsste mich, hielt meine Hand und sagte, er möge sich an unseren gemeinsamen Lunch in Accra bei Miss Marais zwar erinnern, aber nicht mehr an einzelne Personen. Er habe mich nicht wiedererkannt. Dann lächelte er: "You know it's a long time ago and we have both grown old!" ("Weisst du, das ist schon lange her – und wir beide sind wohl etwas älter geworden.")

Mandela beim Fotoknipsen: "I warn you!"

Da Nelson Mandela den Wunsch geäussert hatte, alle Angestellten der Botschaft in Bern im privaten Rahmen kennen zu lernen, wurden ihm jetzt sämtliche Anwesenden einzeln vorgestellt. Den jungen Damen und Mitarbeiterinnen der Botschaft tat er sogar den Gefallen, sich mit ihnen fotografieren zu lassen - ohne Blitzlicht, wie das in einer Presse-Mitteilung der Botschaft gewünscht worden war. Er scherzte: "I warn you, don't publish these pictures, otherwise the young men of Bern will be jealous!" ("Ich warne euch: Publiziert ja nicht diese Bilder, sonst werden die jungen Männer Berns noch eifersüchtig!")

Man trank dann Kaffee oder Orangensaft, plauderte ungezwungen, lernte
Leute aus dem Begleittross des Präsidenten kennen, die Vize-Handelsministerin, den persönlichen Berater, ein Mitglied der Flugbesatzung. Man beobachtete Sicherheitspolizisten in Zivil, die sich bemühten, immer in der Nähe des Präsidenten zu sein und trotzdem ja nicht aufzufallen. Die Stimmung war festlich. Irgendwie hatten wir das Gefühl, die Persönlichkeit Mandelas fülle den ganzen Raum. Das Leuchten in diesem weisen alten Gesicht, diese Ausstrahlung, das stete Lächeln in seinen Augen - ich werde diese meine zweite Begegnung mit Nelson Mandela nie vergessen!

"Soweto", das Gemälde des Theo Gerber

Allen Anwesenden war ein riesiges Wandbild aufgefallen, das an der einen Wand des Bellevue-Saals hing. Öl auf Leinwand, in grellen kräftigen Farben, blutrote Flächen ins Schwarze übergehend, aufwühlende Konturen, angsteinflössende Kombinationen, der Gesamteindruck: Ein schreiendes Chaos. "Soweto" hiess das Bild, gemalt von Theo Gerber, einem Schweizer Kunstmaler. "Dieses Gemälde ist nicht eine anekdotenhafte Darstellung von Soweto, sondern es soll die Wut eines Malers ausdrücken", schrieb Gerber im Mai 1987 nach Vollendung seines Werkes. Gerber hatte mehrere Jahre in Soweto gearbeitet, hatte junge begabte Künstler gefördert, sie unterrichtet und an französische Kunstakademien geschickt.

Und dann, an diesem 4. September 1997, wollte Gerber das Bild dem Volk von Südafrika schenken – aber er lag totkrank in Südfrankreich. An seiner Stelle übergab deshalb Erica Steiner aus Küsnacht Präsident Mandela das Kunstwerk. Sie sprach mit den Worten von Theo Gerber, von seiner Freude über die Befreiung Südafrikas.

Er, Theo, wisse, dass er nicht vergebens geträumt habe, dass aber die Kraft seiner Gedanken in diesem Bild allein nicht genügt hätten, die Leute von Soweto zu befreien. Doch heute sei er voller Freude, "dass Sie, Nelson Mandela, hier in Bern sind, um dieses Bild zu empfangen". Das afrikanische Staatsoberhaupt dankte herzlich und im Namen aller Südafrikaner und Südafrikanerinnen. Mandela bedauerte sehr, dass Gerber, der so vielen geholfen hatte, nicht anwesend sein könne. Er hoffe aber auf dessen baldige Genesung, schloss der grosse Afrikaner mit seinem Wunsch die rührende  Begegnung.

Allerdings war des Präsidenten Wunsch vergebens: Theo Gerber starb wenige Wochen später, am 19. Okt. 1997, in seinem 70. Lebensjahr. Nun ist ihm jener Mann nachgefolgt, der Afrika und der Welt so eindrucksvoll vorgeführt hat, was gelebte Menschlichkeit ist.

6. Dezember 2013

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vom 30. März 2018
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Schlichte Folge eines Suizids, halt.

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

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