Peter Achten: "Far East"

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Kim Jong-un: Biedermann oder Brandstifter?

Der dynastische Jung-Tyrann Kim Jong-un nahm neulich den Mund ziemlich voll. Den Erzfeind Amerika etwa drohte er von der "Landkarte auszuradieren". Ob solch frivol-apokalyptischer Sprüche gerieten westliche Medien in einen Ausnahmezustand. Die Spannungen stiegen. Experten aller Denominationen meldeten sich zu Wort und äusserten – in Teeblättern lesend – Tiefgründiges zum nach Aussen ziemlich isolierten Einsiedlerstaat Nordkorea. Die Politiker wiederum taten so, als stünde die Welt kurz vor einem thermonuklearen  Krieg. Kurz, der Blick auf den real existierenden Sozialismus im Arbeiterparadies nordkoreanischer Prägung ist verlorengegangen.

Der "junge General" Kim Jong-un jedenfalls hat seinen Vater – den "geliebten Führer" – und Grossvater Kim Il-sung – den "Präsidenten in alle Ewigkeit" – in einem bereits übertroffen. Er meistert die hysterische Propaganda in Perfektion. Die Welt und vor allem der Erzfeind USA horchen auf. Das war und ist die Absicht. Atom-Drohungen als höchste Form der psychologischen Kriegsführung sozusagen.

Ausländische Touristen derweil wollen Zeichen den Wohlstandes in der Hauptstadt Pjöngjang gesehen haben. "Ganz anders", meinte ein amerikanischer Tourist, "als uns die Lage von unserer Regierung und unseren Medien geschildert wird". Sicher, Pjöngjang ist kein potemkinsches Dorf. Allerdings leben in der nordkoreanischen Hauptstadt nur jene, welchen die Führung absolut vertraut. Das ist die satt ernährte Elite aus Partei, Armee, Wissenschaft und Geheimdienst, die Kim Jung-un und die ihn umgebende Führung bei Laune halten müssen. Schliesslich geht es um den Machterhalt. Das ist die zwei bis drei Millionen Menschen umfassende "neue nordkoreanische Mittelklasse", von der einige ausländische Experten schwadronierend ökonomische Wunder erwarten.

Aber: In Nordkorea gibt es grob gesehen drei Schichten. Eine zweite Schicht setzt sich aus der grossen Mehrheit der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen zusammen. Das Fussvolk sozusagen, dem das Regime nicht hundertprozentig über den Weg traut. Die letzte Schicht schliesslich sind die Illoyalen, Volksfeinde, Abtrünnigen, Verräter und deren Familien, denn es gilt Sippenhaft. Viele sitzen in einem übers ganze Land verzweigten Netz von Arbeits- und Konzentrationslagern. Experten schätzen den Anteil dieser Schicht auf rund ein Fünftel bis ein Viertel des 25-Millionen Volkes. Pjöngjang ist mit andern Worten die Krone des real existierenden Sozialismus mit Vorrechten, von denen das gemeine Volk in den Provinzen nur träumen kann.

Nordkorea also ist nicht Pjöngjang. Gesicherte statistische Daten sind zwar nicht erhältlich, doch aus dem, was südkoreanische Universitäten, die Asiatische Entwicklungsbank, andere Internationale Organisationen sowie Geheimdienste zusammen getragen haben, ergibt sich ein wirtschaftlich wenig erfreuliches Bild. Angefangen beim fundamentalen Bedürfnis nach Nahrung. Gewiss, Nordkorea hat wenig Anbaufläche und dazu oft Trockenheit und Überschwemmungen. Das haben jedoch auch andere Länder, ohne das Volk Hunger leiden zu lassen. Eine verfehlte, planwirtschaftlich gelenkte Landwirtschaft, zuwenig Düngemittel, veraltete Technik – dass alles trägt zur desolaten Versorgung bei. Dazu kommt ein Verteilungssystem, das im Zuge der "Militär zuerst"-Politik die Streitkräfte bevorzugt.

"Alles ist extrem korrupt. Mit Geld lässt sich
alles und jedes kaufen."




Die grosse Hungersnot in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre hat fast einer Million Menschen das Leben gekostet. Auch heute herrscht noch Lebensmittelknappheit. Nach UNO-Angaben sind ein Viertel der Bevölkerung mangel- oder unterernährt. Nordkorea hängt am Tropf internationaler Lebensmittelhilfe. Nordkoreaner sind durchschnittlich sechs Zentimeter kleiner als Südkoreaner. Die mittlere Lebenserwartung liegt mit etwas über 60 Jahren sehr tief.

Die Infrastruktur von Industrie und Transport ist in einem desolaten Zustand und veraltet. Die Energieversorgung ist prekär und die Produktivität gering. Ein Nordkoreaner produziert gemessen am Brutto-Inlandprodukt durchschnittlich zehnmal weniger als ein Südkoreaner. Dreissig bis vierzig Prozent des Staatshaushaltes wird für die 1,3-Millionen-Mann-Armee aufgewendet. Was Nordkorea am Überleben hält, ist eine Schattenwirtschaft, in der private Händler, Bauern mit kleinen Gemüsegärten, kleine und mittlere Unternehmer, Werkstattbesitzer, Restaurantbetreiber  und Schmuggler aktiv sind. Das ist zwar nach Massgabe der allmächtigen Arbeiterpartei illegal und kriminell. Das ungesetzliche Treiben könnte jederzeit unterbunden werden, doch es wird zeitweise stillschweigend toleriert und hält das System am Überleben.

Oft sind die Grenzen zwischen privat und staatlich in dieser informellen Wirtschaft nur noch schwer zu ziehen. Alles ist möglich, und alles ist extrem korrupt. Mit Geld lässt sich alles und jedes kaufen. Nicht zu übersehen auch, dass das oft als "Eremiten"-Reich apostrophierte Land längst nicht mehr so hermetisch von der Aussenwelt abgeschnitten ist, wie es den Anschein macht. Die Elite verfügt zwar noch nicht über Internet und weltweit durchschaltbare Handys. Aber ein Intranet und Mobilfunknetz mit bereits einer Million Handys lassen die Informationen im Innern des Landes fliessen. Von wirtschaftlichen Reformen, wie sie viele Experten und Beobachter vom Jung-Tyrannen Kim Jong-un erwarten, ist freilich noch nichts zu sehen. In den letzten zehn Jahren gab es verschiedene Reform-Versuche in der Landwirtschaft und der Industrie, die aber alle wieder im Keim erstickt worden sind.

Nordkorea jedoch ist ein potentiell sehr reiches Land. Vor allem Bodenschätze und seltene Mineralien sind reichlich vorhanden. Dazu kommt ein Heer disziplinierter, fleissiger und gut ausgebildeter Arbeiter, Bauern und Hochschulabsolventen. Der Traum von einem Billiglohn-Land par excellence. All diese Vorteile freilich sind mit der ständigen atomaren Drohkulisse kaum in der Wirklichkeit umzusetzen. Devisen besorgt sich das Land derzeit vornehmlich mit Export von Rohstoffen nach China, Waffenhandel, den Löhnen von Wanderarbeitern, dann aber auch mit einer Reihe von illegalen Geschäften vom Drogenhandel über Falschgeld bis hin zu gefälschten Zigaretten.

China ist mit Nordkorea zwar nicht mehr derart befreundet, wie zur Zeit von Kim Il-sung, dem 1994 verstorbenen "Präsidenten in alle Ewigkeit". Wenn die Freundschaft auch nicht mehr wie einst so "eng ist wie Lippen und Zähne" ist, so spielt das Reich der Mitte wirtschaftlich noch immer die Hauptrolle, obwohl das atomare Säbelrasseln des Erb-Diktators Kim Jong-un auch in Peking extrem schlecht ankommt. China liefert rund rund fünfzig Prozent aller Lebensmittel und 90 Prozent aller Waren des täglichen Bedarfs, ist für 85 Prozent aller Erdöllieferungen, für 90 Prozent aller Auslandinvestitionen und für 50 Prozent aller Nahrungsmittelimporte sowie drei Viertel allen Handels verantwortlich.

Peking hat zwar schon Kim Il-sung, dann dessen Sohn Kim Jong-il und nun dem Enkel Kim Jong-un nahegelegt, doch nach chinesischem Vorbild zu modernisieren. Motto etwa: Marktreform und Machterhaltung. Doch Jungspund Kim und seine Umgebung wollen auf Nummer sicher gehen. Das wiederum heisst, dass sie die Partei, die Armee und den Geheimdienst von Reformen überzeugen müssen. Und überzeugen heisst vor allem, die Macht und die damit verbundenen Privilegien erhalten.

Die neue, offizielle Parteilinie heisst vorerst "Leichtindustrie und Atomwaffen". Was nicht unterschätzt werden sollte, ist die Tatsache, dass vermutlich die Mehrheit des Volkes – abgeschnitten von internationalen Informationen und abhängig von der heimischen Propaganda – sich von den USA, Südkorea und Japan tatsächlich bedroht fühlt. Der Mythos vom ausgewählten, von Feinden umgebenen reinrassigen Volk wird nicht erst von den Kommunisten gefördert. Nicht zu vergessen die Vergangenheit, wo China seit Jahrhunderten und vornehmlich Japan im 20. Jahrhundert eine unrühmliche Rolle spielten. Vor diesem Hintergrund ist die für ausländische Ohren extrem  schrill formulierte nordkoreanische Propaganda zu interpretieren.

Auf Atomwaffen wird der junge Kim nie verzichten. Das ist seine Versicherung. Reformen werden erst dann kommen, wenn die Kontrolle des Volkes garantiert ist, sowie Partei, Armee und Geheimdienst überzeugt werden können, dass ein wirtschaftliches Schlaraffenland für alle nicht destabilisiert. Kim Jong-un versprach ja schon zum Neuen Jahr, 2013 werde "ein Jahr der grossen Schöpfungen und Veränderungen, die einen radikalen Umschwung bewirken" und das Land zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen werden. Ist Jung-Tyrann Kim Jong-un nun ein Reform-Biedermann oder ein Brandstifter? Die kommenden Monate und Jahre werden die Frage beantworten.

8. Mai 2013
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Peter Achten, geboren 1939 in Basel, lebt und arbeitet in Peking. Er ist seit 1967 journalistisch tätig. Seine Karriere begann er bei "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" als Lokalredaktor, arbeitete später als Radio-Korrespondent aus Madrid. 1974 wechselte er zum Schweizer Fernsehen, wo er Produzent / Moderator der "Tagesschau" und Mitglied der Chefredaktion wurde. Mit Sitz in Beijing, Hanoi und Hongkong arbeitete Achten ab 1986 als Fernost-Korrespondent für Schweizer Radio DRS sowie verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Zwischen 1990 und 1994 war er in Washington USA-Korrespondent für SF DRS. Von 1997 bis 1999 war er Chief Representative für Ringier in Vietnam. Von 1999 bis 2008 war Peter Achten Asienkorrespondent für Schweizer Radio DRS sowie für Ringier-Titel und Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins "China International Business". Spektakulär waren seine Radio-Reportagen über den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand im Frühjahr 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, den Tsunami in Banda Acah 2004 und den Zyklon in Burma 2008. Heute arbeitet Achten als freier Asien-Korrespondent mit Sitz in Peking.

pedro.achten@gmail.com

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sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

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"... die Visana verschlammt die Kostengutsprache ..."

Basler Zeitung
vom 30. Dezember 2017
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Wenn Kostengutsprachen in Feuchtgebieten dümpeln.

Veranstaltungs-Hinweis


Galakonzert der Stadtmusik Basel

Nach 29 Jahren leitet der Dirigent Philipp Wagner zum letzten Mal die Stadtmusik Basel (SMB). Zum Abschied des langjährigen Dirigenten tritt die SMB mit der Ballett- und Bewegungsschule Liestal auf. Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm mit Werken von Leonhard Bernstein, Duke Ellington, Johann Strauss, Andrew Lloyd Webber und anderen.

20. Januar 2018, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel
www.stadtmusikbasel.ch

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.