Peter Achten - De Gustibus

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Xiao Lis Bloody Mary: "Der Osten ist rot"

Wenn Xiao Li den Shaker durch die Luft wirbeln lässt, bleibt keine Kehle trocken. Nicht von einem Barkeeper hinter einer noblen Theke ist hier die Rede. Vielmehr geht es um einen Stör-Kellner cum Stör-Sommelier cum Stör-Barkeeper. In seinem richtigen Beruf ist er Kellner auf einer ausländischen Botschaft in Peking. Nebenher lässt er sich privat für Dinners, Apéritifs und dergleichen verpflichten. In weisser Mao-Jacke, schwarzen Hosen, mit freundlichem, undurchdringlichen Lächeln trägt er auf und trägt er ab. Vor allem aber ist er für Getränke verantwortlich. Vom Wasser – Mineral mit oder ohne bis hin zum Hahnenburger – über Spirituosen aller Art bis hin zum Champagner, Prosecco, Rot- und Weisswein.

Xiao Lis Getränke-Universum hat sich über viele Jahre entwickelt und erweitert. Er hat von Schweizern, Europäern, Asiaten, Lateinamerikanern und natürlich von Chinesen gelernt. Er hat einen wachen Blick für das, was im Gewühl einer Steh-Party jeweils gefragt ist, und kann beim Dinner formvollendet die Weine präsentieren.

Im privaten Leben hält es Familienvater Xiao Li – was das Trinken betrifft – mit den gängigen chinesischen Gepflogenheiten. Er liebt Tee, vor allem grünen und wenn immer möglich von den Hängen der ehemaligen Kaiserstadt Hangzhou stammend. Einem Bierchen mit Freunden allerdings ist er selten, aber dennoch, nicht abgeneigt. Wie die meisten Chinesen liebt er die lokale Marke, in seinem Falle also das Pekinger Yangjing-Bier. Vom ebenfalls bei Laobaixing, den Durchschnitts-Chinesen, beliebten Bai Jiu hält er dagegen wenig bis nichts. Bai Jiu, weisser Getreide-Schnaps, ist hochprozentig. Viele Chinesen und kaum eine Chinesin trinken den billigen Fusel zusammen mit Bier.

Von westlichem Wein hat Xiao Li auch schon gekostet, liebt das für ihn eher exotische Getränk aber nicht besonders. Allerdings kann er Denominationen aus Europa, Lateinamerika, Australien oder Amerika ohne Mühe hersagen und mit feinsten Nuancen empfehlen. Neuerdings sind auch chinesische Gewächse dazugestossen, gehört es doch in der chinesischen Mittel- und Oberklasse mittlerweile zum guten Ton, nicht nur Wein zu trinken sondern auch kenntnisreich darüber zu diskutieren. Was in China selbst in erstlassigen Hotels und teuren Restaurants noch nicht selbstverständlich ist, nämlich den Korken schnell und sauber aus der Flasche zu ziehen, das ist nach dem Öffnen von Abertausenden von Flaschen für Xiao Li kein Problem mehr. Wichtiger noch: Er weiss, was "Zapfen" heisst.

Natürlich sind bei der Arbeit des Stör-Kellner-Barmanns auch die Beherrschung der gängigen Drinks unverzichtbar. Einen Gin Tonic, Whisky Sour, Dry Martini, ja sogar einen Mojito zu mixen, ist für Xiaoli kein Problem. Für mich, das weiss er seit gut zwei Jahrzehnten, soll es aber immer etwas Besonderes sein. Da ich ein zwar seltener, dennoch aber bekennender Liebhaber von Bloody Marys bin, hat Xiao Li eigens ein Rezept kreiert. Der Drink heisst "Der Osten ist Rot".

Hier das Rezept. Ganbei! Prosit!

Zutaten:
• Cherry-Tomaten
• Schnittlauch
• Soja-Sauce
• Weisser Pfeffer
• Salz
• Zucker
• Ingwer
• Wodka (nur vom allerbesten, nämlich polnischem der Marke Chopin)

Zubereitung:
Cherry-Tomätchen von Hand und mit Gefühl zu Saft pressen. Etwas frischen Ingwer fein zerhacken und auspressen. Beides in einen Shaker geben. Etwas Pfeffer und Salz sowie eine klitzekleine Prise Zucker dazugeben. Ein Spritzerchen Soja-Sause beifügen. Einen oder, je nach Gusto, auch zwei oder drei Schuss Wodka hinzufügen. Im Shaker mixen. In ein Cocktail-Glas giessen. Zwei Eiswürfel dazu geben und mit vier, fünf Schnittlauch-Stengelchen dekorieren.

16. April 2012
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Peter Achten, geboren 1939 in Basel, lebt und arbeitet in Peking. Er ist seit 1967 journalistisch tätig. Seine Karriere begann er bei "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" als Lokalredaktor, arbeitete später als Radio-Korrespondent aus Madrid. 1974 wechselte er zum Schweizer Fernsehen, wo er Produzent / Moderator der "Tagesschau" und Mitglied der Chefredaktion wurde. Mit Sitz in Beijing, Hanoi und Hongkong arbeitete Achten ab 1986 als Fernost-Korrespondent für Schweizer Radio DRS sowie verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Zwischen 1990 und 1994 war er in Washington USA-Korrespondent für SF DRS. Von 1997 bis 1999 war er Chief Representative für Ringier in Vietnam. Von 1999 bis 2008 war Peter Achten Asienkorrespondent für Schweizer Radio DRS sowie für Ringier-Titel und Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins "China International Business". Spektakulär waren seine Radio-Reportagen über den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand im Frühjahr 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, den Tsunami in Banda Acah 2004 und den Zyklon in Burma 2008. Heute arbeitet PA als freier Asien-Korrespondent mit Sitz in Peking.

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"Sandra Sollberger (SVP) in Basler Festtagstracht"

Blick
Bildlegende vom
7. Juni 2017
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Uuuhhh, das tut der Baselbieter SVP-Nationalrätin und Kantonsfusions-Gegnerin aber weh!

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.