Peter Achten: Brief aus ...

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... Vallorbe: Skinhead und Modern Times

Der Kluge reist im Zuge. Wer wüsste das nicht. Vor allem in China hat sich die Situation derart verbessert, dass man – zumal zwischen Grossstädten – mit Vorteil nicht das Flugzeug sondern den Hochgeschwindigkeitszug besteigt, einen Roten Pfeil sozusagen (Erläuterung für die jüngere Generation: Der Rote Pfeil war einst das Paradevehikel der SBB, macht design-mässig – weil modern und nicht modisch – noch heute einen guten Eindruck und steht im Verkehrshaus Luzern).

Mit dem JingJin-Express ("Jing" für Beijng und "Jin" für Tianjin) pfeilt man dann in etwas mehr als zwanzig Minuten von Peking in die 120 Kilometer entfernte Hafenstadt Tianjin mit Geschwindigkeiten bis zu 350 Sachen. Für SBB-Geprüfte: 2. Klasse Peking-Tianjin ist etwa so wie 1. Klasse Zürich-Bern. Nur bequemer. Und billiger natürlich. Im übrigen: Die Chinesische Eisenbahn ist gerade daran, die SBB als Pünktlichkeits-Weltmeister zu überholen und abzuhängen. Soviel zum Service publique des öffentlichen Verkehrs.

Allerdings gibt es ein kleines Hindernis: Wenn es auch nur knapp über zwanzig Minuten für die Strecke Peking-Tianjin braucht, ist der Weg von meiner Wohnung im Zentrum Pekings ("Brief aus Guo Mao", Sie wissen schon) zum Südbahnhof, wo der Rote Pfeil wegfährt, eine Tortur. Für die rund zehn Kilometer braucht man im Dickicht des hauptstädtischen Autoverkehrs-Dschungels eine satte Stunde. Mit dem Fahrrad bräuchte ich gerade mal zwanzig Minuten. Also Summa Summarum: Mit dem Fahrrad-Roter Pfeil nach Tianjin vierzig Minuten, mit dem Auto, selbst in einem Ferrari oder Porsche, eine Stunde und zwanzig Minuten. Modern Times!

In der Schweiz und Europa gibt es zwar keinen Roten Pfeil mehr, dafür ICEs und TGVs. Für eine Reise nach Paris ist der TGV eine exzellente Variante. Über Vallorbe ging's. In vier Stunden und zwanzig Minuten von meinem Ferienort Estavayer-le-Lac an die Seine. Eine beachtliche Leistung. Nicht ganz so schnell wie im Reich der Mitte. Und nicht ganz so pünktlich. Auf dem Rückweg in die Schweiz steigen in Frasne auf der französischen Seite der Grenze harte Männer des Eidgenössischen Grenzwachtkorps in den Zug, um bis nach Vallorbe Kontrollen zu machen. He jooo! Drogen, schwarzes Steuergeld, ein Flakon Parfum zuviel hier, eine Flasche Marc zu viel dort.

Die staatlichen Kontrolleure haben auch ein allerliebstes Hundeli dabei. Ein Drogen-Hundeli, sozusagen. In meinem Rucksack freilich schnüffelte es, genussvoll will mir scheinen, nur Schweizer Schoggi. Weniger freundlich waren die Herren vom Grenzwachtkorps. Bei der Personenkontrolle unfreundlich, ohne Manieren. Insbesondere derjenige, dem ich meine ID zeigen musste. "ID, aber schnell", sagte der Glatzkopf, wohl ein Skinhead in Bundesdiensten. Einen Afrikaner ging er noch ungehobelter an. Rassismus pur. Ein Grundtraining in minimalen Umgangsformen liegt wohl bei den umfassenden Spar-Bemühungen des Bundes nicht mehr drin. Von Gesetzes wegen aber müsste eine Instruktion in Sachen Antirassismus-Gesetz obligatorisch sein.

In allen Bereichen, so will es scheinen, sind die chinesischen Grenzbeamten daran, die Schweizer zu überholen und weit hinter sich zu lassen. Meilenweit!

6. September 2010
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Peter Achten, geboren 1939 in Basel, lebt und arbeitet in Peking (Beijing). Er ist seit 1967 journalistisch tätig. Seine Karriere begann er bei "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" als Lokalredaktor, arbeitete später als Radio-Korrespondent aus Madrid. 1974 wechselte er zum Schweizer Fernsehen, wo er Produzent / Moderator der "Tagesschau" und Mitglied der Chefredaktion wurde. Mit Sitz in Beijing, Hanoi und Hongkong arbeitete Achten ab 1986 als Fernost-Korrespondent für Schweizer Radio DRS sowie verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Zwischen 1990 und 1994 war er in Washington USA-Korrespondent für SF DRS. Von 1997 bis 1999 war er Chief Representative für Ringier in Vietnam. Von 1999 bis 2008 war Peter Achten Asienkorrespondent für Schweizer Radio DRS sowie für Ringier-Titel und Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins "China International Business". Spektakulär waren seine Radio-Reportagen über den blutig niedergeschlagenen Volksaufstand im Frühjahr 1989 auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, den Tsunami in Banda Acah 2004 und den Zyklon in Burma 2008. Heute arbeitet PA als freier Asien-Korrespondent mit Sitz in Peking.

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mailto:peter.achten@usa.net

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sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Empfang im Schweizermacher-Stil"

Exakt die Erfahrung, die man macht, wenn man in Zürich-Kloten (oder wie der Zürcher Flughafen im Moment heisst) landet. Neben dem anbiedernden "Grüezi"-Slogan steht ein Beamter im "Schweizermacher"-Stil (sowohl kleidermässig wie auch wegen der runzelnden Stirn und des vorauseilend prüfenden Blickes), der einem die gute Laune nicht nur für den aktuellen Tag verdirbt. Ganz im Sinne der Millionen, die für die Werbung nach neuen Feriengästen im Ausland ausgegeben werden.


René Wetzel, Zug


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BZ Basel
vom 23. Mai 2018
über den Bau einer
12 Meter breiten Surf-Welle
auf dem Rhein
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Höhe mal Breite gibt Story.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.