© Fotos by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Monoton Runde um Runde": Trainings-Automat Pferdekarussell, Trenngitter*

Pferde-Antrieb per Strom-Peitsche: Bundesamt laviert

In Trainings-Automaten werden Pferde unter Elektroschlägen zu langweiligem Rundendrehen gezwungen


Von Matthias Brunner


Um die Pferde in Bewegung zu halten, greifen Reitstallbesitzer immer häufiger zu rechtlich fragwürdigen Methoden: Sie lassen ihre Lieblinge in so genannten "Führanlagen" im Kreis drehen. Dabei werden Pferde nicht selten von elektrischen Gittern angetrieben - laut Tierschutzverordnung eine "unerlaubte Handlung". Tierschützer sind entsetzt, doch das zuständige Bundesamt scheint bisher beide Augen zuzudrücken.


Schon seit über einer Viertelstunde drehen die Pferde monoton Runde um Runde im Kreis. Es bleibt ihnen gar keine andere Wahl, denn sie sind in der "Bewegungsanlage" eingesperrt: Von hinten droht ein Abtrenngitter, das unter Strom steht und jedes Mal einen Schlag austeilt, falls eines der Tiere sich weigern sollte, vorwärts zu gehen. OnlineReports ist bekannt, dass solche Anlagen, die im Internet zum Kauf angeboten werden, auch im Leimental und im Laufental betrieben werden. Solche Anlagen werden häufig für die Aufwärmphase oder zur lockeren Bewegung nach dem Reiten verwendet.

Verordnung verbietet "elektrisierende Geräte"

So müssen die Pferde unweigerlich genau das Tempo einhalten, das ihnen die Trainings-Maschine vorgibt: Einmal Schritt, dann wieder Trab - und umgekehrt. Die einzige Abwechslung besteht darin, dass das zuvor eingestellte Programm der Anlagensteuerung automatisch die Richtung ändert. Gemäss Recherchen von OnlineReports ist der Trend zu solchen Anlagen zunehmend.

Nach dem Buchstaben des Gesetzes scheint der Fall klar zu sein. Denn laut der geltenden Verordnung zum Tierschutzgesetz ist "das Antreiben von Pferden mit elektrisierenden Geräten" ohne Ausnahmen eindeutig verboten. Diesen Sachverhalt bestätigte zunächst auch Marcel Falk, Mediensprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET), schriftlich gegenüber OnlineReports. Doch wenige Tag später erfolgte ein telefonischer Rückzieher. Das Bundesamts müsse "diese Angelegenheit rechtlich noch näher abklären", hiess es.

Kantonstierarzt übt Kritik

Den Fachleuten scheint jedoch bewusst zu sein, dass diese Methode eindeutig gegen die Tierschutzverordnung verstösst. So meint etwa der Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch: "Allein schon der gesunde Menschenverstand verbietet es, die Pferde elektrisch anzutreiben."

Völlig überrascht von einer solchen Trainings-Praxis zeigt sich Rudolf Schatzmann, stellvertretender Geschäftsführer des Schweizer Verbandes für Pferdesport. Er habe noch nie etwas davon gehört, dass Pferdeführanlagen unter Strom gesetzt würden und könne sich deshalb dazu nicht äussern.

Selbst Nationalgestüt hilft mit Strom nach

Pferdeführanlagen sind vor allem in den schicken Reitsportställen zu finden, wo die kostbaren Vierbeiner lieber in das Karussell gesteckt werden, als das Risiko einzugehen, dass sie sich auf der Weide verletzen könnten. Viele Pferdebesitzer scheint es dabei nicht zu stören, dass ihre sensiblen Hochleistungssportler dafür schon einmal einen Stromschlag am Hinterteil zu spüren bekommen.

Selbst in der einzigen staatlichen Pferdezucht-Anstalt werden die Huftiere auch unter Stromdrohung auf den ewig gleichen Rundum-Parcours geschickt. Dies bestätigte Iris Bachmann vom Haras national in Avenches. Auf dem Nationalgestüt stehen gleich drei derartige Anlagen in Betrieb. Doch sie beschwichtigt: "Die gelegentlich unter Strom gesetzten Gitter dienen hier aber vielmehr der Separation der Zuchthengste während der Lernphase und nicht dem permanenten Antreiben." Sie seien dem gemäss "mit einem stromführenden Weidezaun vergleichbar". Iris Bachmann streicht den Vorteil heraus, dass diese Abtrenngitter beim Sturz eines Pferdes nachgeben: "Die Verletzungsgefahr ist geringer als bei fixen und nicht nachgebenden Abtrenngittern. Ich bin daher der Meinung, dass eine Ausnahmeregelung angebracht wäre."

Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Hengste, sondern auch Wallache und Stuten auf dem Betrieb sind. Brisant in diesem Zusammenhang: Das Nationalgestüt untersteht dem eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und wird damit vom Staat finanziert.

Zu wenig Weiden, zu wenig Bereiter

"Aus rein physiologischer Sicht ist die Bewegung in den Führanlagen positiv zu bewerten, da die Pferde ihre Körperhaltung frei wählen können", hält Bachmann fest. Allerdings dürfe das Karussell das Reiten und den täglichen Weidegang nicht ersetzen, sondern stets nur als ergänzendes Training betrachtet werden.

Allerdings verfügt der Haras national durch die Sparmassnahmen des Bundes heute kaum mehr über Weiden. Ausserdem stünden schlicht zuwenig Bereiter für die rund 100 Pferde des Gestüts zur Verfügung, so dass die Pferdeführanlagen einen willkommenen Ausgleich zum normalen Training böten.

"Reine Symptombeklämpfung"

Grundsätzlich fragwürdig findet der bekannte Pferdefachmann und Gründer der privaten Ethologieschule in Steg im Tösstal, Andreas Kurtz, die Pferdekarussells. Zwar sei die Bewegung vom rein medizinischen Standpunkt her immer noch besser, als dass die Pferde ständig in einer Einzelboxe stehen müssen; doch sei es für die Pferde eine monotone Art der Beschäftigung. "Es ist halt eine reine Symptombekämpfung", bedauert Kurtz.

Wenig Verständnis für das aufgezwungene Drehen im Kreis von Pferden zeigt Hansuli Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutz STS: "Wer nicht genügend Zeit für sein Pferd aufbringen kann, sollte auch keines halten." Pferde als soziale Herdentiere mit einem grossen Bewegungsbedürfnis gehörten auf eine möglichst grosszügige Weide mit Artgenossen, wenn sie nicht gerade geritten oder vor einen Wagen gespannt würden.

Strom-Peitsche "inakzeptabel"

"Völlig inakzeptabel" ist für Huber, wenn die Trenngitter unter Strom gesetzt werden. Der STS hat deshalb in einem Brief an BVET-Direktor Hans Wyss, der übrigens selber Pferdebesitzer ist. In einem Brief diese Methode moniert und um eine Erklärung zu dieser Problematik gebeten.

* Ob die hier gezeigte Anlage auch mit stromgeführten Trenngittern betrieben wird, entzieht sich der Kenntnis der Redaktion. Die Bilder sind zur Veranschaulichung der Anlage gedacht.

3. Juli 2007


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Tierschutz profiliert sich hier auf einem Nebenkriegsschauplatz"

Ich bin selber Pferdebesitzer und kenne die Problematik bestens. Ich habe das Glück, für meine Pferde genug Weiden zu haben und brauche deshalb keine solche Anlage. In grossen Pensionsställen allerdings sind diese Führanlagen ein Kompromiss, der dem Pferdewohl zugute kommt. Pferde werden so auch in den ungünstigsten Zeiten etwa im Winter, wo der Weidegang bisweilen nicht möglich ist und manche Reiter ihre Tiere auch schon mal nicht reiten mögen,  wenigstens etwas bewegt. Die Alternative ist sonst leider oft, dass die Pferde 24 Stunden in ihrer Box stehen.
 
Dass die Gatter unter Strom stehen, ist mir neu und wohl die absolute, eigentlich nicht vorgesehene Ausnahme. Als engagierter Tierschützer meine ich, dass sich der Tierschutz hier für einmal auf einem absoluten  Nebenkriegsschauplatz profiliert. Viel wichtiger wäre es, tatsächlich für eine artgerechtere Pferdehaltung und vor allem für regelmässigen Weidegang der Tiere zu kämpfen, und das unter anderem auch auf dem weit schwierigeren Gebiet der Landwirtschafts-Raumplanungsgesetzgebung, die es immer noch schwer macht, im Landwirtschaftsgebiet, wo es Platz für Weiden gäbe, Pferde-Pensionsställe zu bauen. Auch Bauern, die ihre Höfe zu Reitanlagen ausbauen wollen, sind gesetzlich immer noch stark eingeschränkt.
 
Die abgebildete Führanlage kenne ich übrigens zufällig persönlich, weil ich selber einst meine Pferde im entsprechenden Pensionsstall hatte. Auch sie waren damals das ein oder andere Mal in der – nicht unter Strom stehenden! – Führmaschine und haben dabei keinen bleibenden Schaden genommen. Der entsprechende Betrieb hat, da jenseits der Grenze im Elsass, nämlich verhältnismässig viele Weiden für die Pferde.


Felix Maise, Sait Bernard (F)



"Anlagen sind billiger als Pflegepersonal"

Wenn das nur Ausnahmen wäre, lieber Juan Garcia, dann könnte man noch Verständnis aufbringen. Leider wird immer öfters eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht: Solche Anlagen sind einfach billiger als das Pflegepersonal und funktionieren bei jedem Wetter. Das ist eine Aussage eines mir bekannten Profi-Reitlehrers hier in der Nordwestschweiz. Und wenn schon mal eine Anlage gekauft wurde, dann wird diese bestimmt nicht nur bei Unpässlichkeiten der Tierbesitzer oder dem Personal im Betrieb sein.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Diese Anlagen sn sich sind fragwürdig"

Offensichtlich ist das Spezielle an dieser "Bewegungsanlage", dass die Trenngitter nicht, wie bei älteren Anlagen, starr sind, sondern, wenn ein Pferd nicht mehr weiterlaufen kann, nachgeben. Um zu verhindern, dass die Pferde die Beweglichkeit der Gitter ausnutzen, um "bockig" zu tun, werden diese nun mit einer Stromspannung ähnlich der eines Elektrozauns versehen. Dies scheint mir tatsächlich eine Verbesserung der Sicherheit für die Tiere zu sein, denn im Gegensatz zu einem starren Gitter, kann der Strom keine Verletzungen verursachen.

Allerdings: Wirklich fragwürdig finde ich diese Bewegungsanlagen an sich! Es kann meines Erachtens wirklich nicht sein, dass Pferde von einer Maschine in Bewegung gehalten werden. Ob dies nun durch starre Gitter oder durch elektrifizierte bewegliche Gitter geschieht, spielt für mich keine Rolle.


Sämi Moor, Basel



"Am Schluss werden noch Elektrozäune verboten"

Zitat: "Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Hengste, sondern auch Wallache und Stuten auf dem Betrieb sind. Brisant in diesem Zusammenhang: Das Nationalgestüt untersteht dem eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und wird damit vom Staat finanziert."

Hier sieht man wieder, dass mitunter geschrieben wird ohne genügend Wissen oder Differenzierung: Nicht nur Hengste können "hengstig" tun. Auch Wallache und sogar Stuten (zum Beispiel meine) können hengstig/dominant bis zu aggressiv sein, je nach Wetter, Gemütslage und Rossigkeit.

Zitat: "Wenig Verständnis für das aufgezwungene Drehen im Kreis von Pferden zeigt Hansuli Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutz STS: 'Wer nicht genügend Zeit für sein Pferd aufbringen kann, sollte auch keines halten.'" Grundsätzlich wahr. Aber: Dasselbe gilt für Hunde, Katzen und vor allem für Kinder!

Ich kenne Leute, die eine Führanlage verwenden mussten, weil sie aus gesundheitlichen Gründen eine Zeitlang nicht imstande waren, ihrem Pferd genügend Bewegung zu verschaffen. Sollte jeder mit einem verstauchten Knöchel, der vielleicht vier Wochen nicht reiten kann, sein Pferd verkaufen? Zumal vielleicht das Wetter gerade so schlecht ist dass das Tier nicht einfach auf die Weide gelassen werden kann?

Es ist gut, wenn sich Leute mit Verstand Gedanken über dies und das machen. Man sollte jedoch Verhältnissmässigkeit und Vernunft nicht aus den Augen lassen. "Fanatischer" und schon fast zur Religion erhoberen "falscher" Tierschutzwunsch könnte sonst noch dazu führen, dass beispielsweise sogar Elektrozäune einmal verboten werden könnten. Was im schlimmsten Fall dazu führen könnte, dass ausgebüxte Pferde (die jede "Schwäche" gnadenlos auszunutzen pflegen) totgefahren werden. Wäre ein solcher Tierschutz wünschenswert?


Juan Garcia, Ziefen



"Diese Praxis ist inakzeptabel"

Ich kenne viele arbeitstüchtige BereiterInnen, die ihren Job aufgrund des nicht mehr zeitgenössischen Minimallohnes (Brutto 3'000 Franken) aufgeben mussten. Wenn diese alle ihren Job ausüben könnten, wären die Tiere artgerecht bewegt und zudem könnte der Staat eventuell sogar den einen oder anderen Franken an Arbeitslosentaggeld einsparen.
 
Ich halte zu Hause drei Pferde und zwei Mini-Horses in einem Auslaufstall mit direktem Zugang zu einer sehr grossen Weide. Zwei Pferde werden regelmässig (mindestens zweimal wöchtenlich) geritten, die beiden Ponies ziehen regelmässig einen Wagen. Somit ist der Auslauf und die Möglichkeit ein Sozialverhalten zu pflegen gegeben.
 
Wie würden wir Menschen reagieren, wenn wir einmal am Tag für einen bestimmten Zeitraum (den nicht wir selber bestimmen) auf ein Laufband müssten und dieses bei frühzeitigem Verlassen Stromstösse abgäbe?
 
Schade, dass wir so mit diesen wundervollen Tieren umgehen! Egoismus in seiner reinsten Form.


Barbara Schneider, Oberdorf


Was Sie auch noch interessieren könnte

Werte-Wandel spürbar:
Hafenbecken und "Chilchacher"

Gross-Projekte in Basel und Tenniken:
Peter Knechtli erkennt Parallelen.


Reaktionen

SP überstimmt Brutschin
bei der Nachtflugsperre

EuroAirport: Die Basler Parteibasis will
eine Nachtruhe von 23 bis 6 Uhr.


Lärmige Südlandungen:
Gegner reden von Sitzstreik

Luftfahrtbehörden kündigen immerhin
die "Prüfung von Massnahmen" an.


Reaktionen

Kleine Umwelt-Sensation:
Jugend an die Spitze

Die erst 25-jährige Grossrätin Jo Vergeat
wird Präsidentin der Klimakommission.


Reaktionen

Kathrin Amacker: Die
SBB-Nachhaltigkeits-Frau

Die Baselbieterin ist in der Konzernleitung
auch für Klimaschutz zuständig.


Reaktionen

Erster Grossbatterie-Speicher
in der Nordwestschweiz

1 Megawatt-Anlage in Pratteln
kann 24 Elektro-Autos versorgen.


Reaktionen

Martin Vosseler starb
unter dem Lastwagen

Der bekannte Basler Energie-Botschafter
verlor das Leben bei einem Verkehrsunfall.


Video: 2008: Guy Morin ehrt Martin Vosseler
Reaktionen

Basel: "Foodyblutt" – im
Namen liegt die Lösung

An Basels schönster Kreuzung öffnet ein
Laden mit Zukunfts-Potenzial.


Reaktionen

Zahl der Gasheizungen
nimmt rapide ab

Dafür gewinnt in Basel-Stadt die Fernwärme
an Bedeutung: Zeichen der Energiewende.


Reaktionen

In Basel gackern erste
Stadthühner vom Dach

Die Volière steht auf einem Flachdach
an der Gundeldingerstrasse.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Vom 1. April bis 31. Juli gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.