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"Grosse Chance verpasst": Sportpolitiker Eymann, Tüftler Hardman*

Die gescheiterte Eisbahn-Revolution auf der Egliseebad-Liegewiese

Die Erfindung einer Bodenkühlung aus dem Basler Sportamt verlor sich im Sand – aber der Erfinder wurde Privatunternehmer


Von Peter Knechtli


Die Absicht, die Kunsteisbahn im Basler Gartenbad Eglisee im Winter auf die Liegewiesen zu verlegen und mit einer neuen Technologie zu betreiben, war hoffnungsvoll. Inzwischen ist das Projekt still beerdigt worden. Doch sein Erfinder Eric Hardman wurde vom Staatsbeamten zum Privatunternehmer.


Es war mitten im Sommer 2011, als das Basler Sportamt die Medien ins Gartenbad Eglisee einluden. Der ungewöhliche Grund: Im Beisein des damaligen Erziehungsdirektors Christoph Eymann präsentierte das Amt eine patentierte Erfindung, mit der das Problem der winterlichen Eisbahn auf dem Schwimmbad-Gelände gelöst werden sollte.

Schlittschuhlaufen auf der Liegewiese

Der heute 56-jährige Leiter der Sportanlagen Eric Hardmann, ein begnadeter Tüftler, hatte die Idee vorangetrieben, die Eisbahn im Winter auf den Liegewiesen statt auf den Schwimmbacken zu betreiben. Nur einen Zentimeter unter dem Naturrasen hätte ein aus "Energie-Rasen-Gitter" verlegt werden sollen, in das Kühlmittelröhren eingearbeitet sind. Im Winter hätte der Rasen mit einer Folie abgedeckt und diese mit Wasser besprüht werden sollen. Das neutrale und umweltfreundliche Kühlmittel, das in den Röhren zirkuliert, hätte das Wasser nach und nach gefrieren lassen sollen, bis die Eisdecke für die Schlittschuhlaufenden hätte freigegeben werden können.

Nötig war eine Lösung – wie auch immer –, weil die Ammoniak-Kühlung auf der Eisbahn über den teils in der Grundwasserschsutzzone liegenden Schwimmbecken nicht mehr tolerierte. Die staatliche Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit verfügte, dass die einzige Kunsteisbahn auf Kleinbasler Boden bis in spätestens 2014 saniert werden müsse.

Hätte, wäre, würde

Die Lösung mit dem "Energie-Rasen-Gitter" hätte nach Hoffnungen des Departements den Vorteil gehabt, dass die neue Eisbahn nicht nur weniger arbeits- und kostenintensiv, sondern auch bedeutend ökologischer hätte betrieben werden können. Der Plan war es, dass die immense beim Kühlen verbrauchte Energiemenge in Form von Abwärme zur Heizung umliegender Häuser hätte verwendet werden können. Zudem hätte das Kühlwasser im Sommer zur Erwärmung des Badewassers benützt werden können, wovon sich Erfinder Hardman eine "extreme Verlängerung" der Badesaison versprach.

Hätte, wäre, würde: Das innovative Projekt blieb im Versuchsstadium stecken und wurde still beerdigt, wie Sportamts-Leiter Peter Howald gegenüber OnlineReports erklärte: "Hardmans Innovationsglaube hat uns angesteckt." Versuche auf einem Testgelände hätten auch gezeigt, dass das Kühl-Gitter "grundsätzlich funktioniert". Im Sommer sei aber festgestellt worden, dass "deutlich mehr hätte gewässert werden sollen, damit der Rasen nicht kaputt geht". Zudem hätten im Winter "riesige Fangnetze" gespannt werden müssen, damit Laub und Geäst nicht aufs Eis fallen.

Die deutsche Bundesliga im Visier

Erfinder Hardman, der seine Staatsstelle im Mai 2015 verlassen hatte, ist enttäuscht darüber ("ein Drama"), dass der Kanton das Projekt aufgab. "Nicht-Fachleute im Bau- und Verkehrsdepartement" hätten es als "zu risikoreich" beurteilt. Damit, so Hardman zu OnlineReports, "hat der Kanton eine grosse Chance verpasst".

Doch aus seiner Frustration entstand eine neue Firma, die "Novoter AG", die sich auf "energiesparende Naturrasenheizung" spezialisiert hat und unter anderem auch Clubs der deutschen Bundesliga zu ihren Kunden zählt. Bereits spielen die "Würzburger Kickers" in der zeiten Bundesliga auf Hardmans Rasen. Die verwendete Technik samt Maschine zur Rasenwurzelbelüftung führe dazu, dass der Energieverbrauch um 80 Prozent gesenkt werden könne.

Im Eglisee wird nun im Winter – wie bis anhin – weiter auf dem Schwimmbadbecken Schlittschuh gelaufen, als Kühlmittel dient aber nicht mehr Ammoniak, sondern das risikoärmere, aber nicht so effiziente Glykol.


* bei der Projekt-Vorstellung im Juli 2011 im Basler Gartenbad Eglisee

15. Februar 2017

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"Der Prophet gilt nichts im eigenen Land"

Wie heisst es doch so treffend: Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Was schon tausendmal der Fall war.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Interpretationen des Gesichts"

Manchmal können Bilder herrliche Geschichten erzählen oder Raum für kreative Interpretationen lassen. Jedenfalls kommen mir ein paar mögliche Interpretationen des Gesichtes von Christoph Eymann auf dem Beitragsbild in den Sinn. Die am wenigsten wahrscheinliche Deutung allerdings wäre jene einer überschäumenden Euphorie über das neue Eissystem …


Daniel Thiriet, Riehen


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"Ein Angriff, der im Sande verstrandet."

Schweizer Fernsehen
Fussballkommentar
FC Basel-FC St. Gallen
2. Juni 2017
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Ein Satz, der im Strand vergandet.

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.