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"Grenze zur Biopiraterie schnell überschritten": Ayoreo-Indianer (Paraguay) mit Jaguarmütze

Bio-Piraten im Nadelstreifendress rauben die Naturvölker aus

Der Schwund der Artenvielfalt fördert die Raubzüge auf Wirkstoffe, Gene und altes Wissen


Von Ruedi Suter


Bio-Piraten im Nadelanzug und Safarilook bedienen sich in den entlegenen Gebieten der Erde mit altem Wissen, Genen und Wirkstoffen, um daheim aus ihrer Beute das grosse Geschäft zu machen. Leidtragende sind die indigenen Völker. Ohne Bewilligung und ohne Entschädigung werden ihr traditionelles Wissen und ihre biologischen Ressourcen beschlagnahmt und zu Geld gemacht. Die UNO-Biodiversitäts-Konvention versucht dieser Form von Ausbeutung entgegenzutreten.


Die Szene ist unheimlich: Das Kleinflugzeug landet auf einer Erdpiste am Rande des abgelegenen Salonga-Nationalpark der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Kaum auf dem Boden, springen zwei mit Kalaschnikows bewaffnete Uniformierte aus dem Flieger. Ihnen folgt "eine weisse Frau", die rasch mit einigem Gepäck und ihren beiden schwarzen Begleitern im Urwald verschwindet. Dann startet das Flugzeug durch und dreht Richtung Westen ab. Unter ihm erstrecken sich die Salonga-Wälder, welche die UNESCO auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes setzen musste.

Nach einigen Tagen weist die Frau den Piloten per Satellitentelefon an, die Gruppe abzuholen. Ist das Flugzeug wieder gelandet, treten die drei mit randvoll gefüllten Kübeln auf die Lichtung, verstauen sie, steigen ein und heben ab. Diese Szene wiederhole sich alle paar Monate, erklärte am Pfingstmontag gegenüber OnlineReports eine Schweizerin, die das Gebiet in der Provinz Westkasai regelmässig besucht, um im Dorf Dekese Verwandte zu unterstützen. Von Dekese aus starten hin und wieder Ausländer, um im Salonga-Nationalpark die fast nur noch hier vorkommenden Bonobos-Schimpansen zu studieren.

Mysteriöse weisse Frau

Der wegen Staatszerfall, chronischem Geldmangel und Kriegswirren kaum geschützte, 36'560 Quadratkilometer grosse Park ist aber auch Schatzkammer einer viel versprechenden Artenvielfalt. Hier leben neben den seltenen Bonobos, Bongo-Antilopen, Kongo-Pfauen und Waldelefanten auch noch zahlreiche unerforschte Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen, die für Menschen heilende Wirkstoffe enthalten könnten.

Das wissen ebenfalls jene Vertreter der Pharmaindustrie und Biotech-Unternehmen, denen die galoppierende Abholzung der Urwälder zunehmend Sorgen bereitet, weil damit beispielsweise auch klimarelevante Pflanzengene oder bekannte wie unbekannte Wirkstoffe und Heilsubstanzen mit unschätzbaren Werten vernichtet werden. Die Behörden und Einwohner von Dekese glauben, die "weisse Frau" und ihre Begleiter gehörten zu einer Firma, die illegal Pflanzen, Kleinstorganismen und Tiere aus ihrem Wald holen, um letzten Endes daraus ein grosses Geschäft zu machen.

Im Auftrag ferner Geschäftemacher?


Denn alle Versuche, von ihr eine Bewilligung aus Kinshasa oder eine glaubwürdige Auskunft zu ihren Besuchen zu erhalten, seien fehlgeschlagen, berichtet die Schweizerin mit afrikanischen Wurzeln. Die mysteriöse Weisse habe lediglich erklärt, sie sei Amerikanerin und sie suche nach einem "weissen Affen". Von diesem wüssten aber nicht einmal die indigenen Pygmäen etwas. Zudem erkläre dies nicht die vollen Eimer, welche die Frau jeweils beim Verlassen des Urwalds im Flugzeug verstaut.

Wer also ist die geheimnisvolle Besucherin? Eine Forscherin, die im Auftrag einer Universität oder im Dienste eines Biotech- oder Pharmaunternehmens in einer dünn besiedelten Region schamlos "Bio-Piraterie" betreibt? Womöglich gar mit Wissen der Zentralregierung in Kinshasa? Die Antwort muss vorderhand offen bleiben.

"Neue Form der Kolonialisierung"

Fakt ist aber, dass die direkt betroffene Bevölkerung nicht informiert wurde und sich nun Unbekannte an ihren Ressourcen bedienen. Ohne Vertrag, ohne Entschädigung, ohne Garantie für eine Mitbeteiligung an den Einnahmen, die beispielsweise aus heilenden Wirkstoffen der eingesammelten Pflanzen resultieren könnten. Eine bittere Erfahrung, die indigene Völker seit langem schon machen: Vertreter von Industrienationen, die ungefragt ihre Pflanzen und Wildtiere holen, um sie zu erforschen, zu züchten, ihre Wirkstoffe zu gewinnen und sie schliesslich gewinnbringend zu vermarkten.

Oder die Fremden – häufig Vertreter von Universitäten, Pharma-, Biotech- und Saatgutunternehmen – reisen an, horchen die Naturvölker über ihre uralten Pflanzenkenntnisse aus, sammeln, notieren, fotografieren und dokumentieren alles, verschwinden wieder und schlagen später daraus Kapital, ohne die Indigenen je zu entschädigen. Das wird von den Betroffenen als eine "neue Form der Kolonisierung" empfunden, die ihr Wissen missbraucht, ihnen neue Denkmuster wie etwa Kommerzialisierung, Privatisierung und Patentierung ihrer Natur-Schätze aufzwingt und gleichzeitig ihre Pflanzen und Tiere entheiligt und sie zur Ware und zu Forschungsobjekten degradiert.

Artenschwund als Existenzbedrohung

Dagegen haben sich indigene Völker zu wehren begonnen, mehr und mehr jetzt auch mit Hilfe der Biodiversitäts-Konvention. Diese wird derzeit an der 9. Vertragsstaatenkonferenz (ohne USA) in Bonn verbessert – im Beisein von Vertretern aus rund 190 Vertragsstaaten (ohne USA) und 120 besorgten Ureinwohnern aus der ganzen Welt. Die Indigenen vertreten rund 370 Millionen Menschen, die durch den galoppierenden Artenschwund in ihrer Existenz bedroht sind, weil ihr Überleben von einer intakten Artenvielfalt abhängt. Die Biodiversitäts-Konvention ist für sie aber auch deshalb wichtig, weil ihnen im Falle einer Kommerzialisierung ihres traditionellen Wissens oder ihrer genetischen Ressourcen erstmals ein Nutzen und Entschädigungen zugestanden werden.

So konnten sich die uralten San-Völker im südlichen Afrika wenigstens eine Gewinnbeteiligung an der Hoodia-Pflanze erstreiten. Mit Hoodia zügeln die in einer extrem kargen Umgebung lebenden San ("Buschmänner") ihren Hunger. Doch dann verkaufte der südafrikanische Rat für Wissenschaftliche und Industrielle Forschung (CSIR) die "Entwicklungsrechte" für Hoodia-Produkte an die britische Pharmafirma Phytopharm, das den appetithemmenden Wirkstoff P57 patentierte und zusammen mit dem Pharmagiganten Pfizer weiterentwickelte – alles ohne die San zu fragen. Die Begründung von Firmenmitgliedern: Man habe geglaubt, die San seien längst ausgestorben.

"Firmen verhalten sich wie Diebe"

Heute erhalten die Totgeglaubten sechs Prozent der Lizenzeinnahmen, die der CSIR mit Erzeugnissen aus dem Wirkstoff P57 von Phytopharm einnimmt. Jedoch nur deshalb, weil die San vertraglich zugesichert hatten, ihr Hoodia-Wissen anderswo nicht kommerziell zu nutzen. So achten die Urafrikaner nun darauf, das Wenige ihnen Zustehende richtig abzusichern: 2006 forderten sie die Schweizer Regierung auf, gegen den illegalen Verkauf von Hoodia-Diätprodukten vorzugehen.

Als jüngstes Beispiel für Bio-Piraterie nennt die Erklärung von Bern (EvB) das Vorgehen der deutschen Firma Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel. Diese entwickelte mit dem Wirkstoff der südafrikanischen Geranie Kap-Pelargonie ihren Umsatzrenner Umckaloabao gegen Bronchitis. Die EvB hat nun im Interesse der lokalen Gemeinschaften und zusammen mit dem African Center for Biosafety (ACB) beim Europäischen Patentamt in München Einspruch gegen ein Patent von Schwabe eingelegt. ACB-Direktorin Mariam Mayet begründet den rechtlichen Schritt so: "Die Aktivitäten von Schwabe stehen in Widerspruch zur Biodiversitäts-Konvention". Und Nomthunzi Sizani, die Sprecherin der betroffenen Alice Community, erklärt: "Unsere Gemeinschaft möchte verhindern, dass Firmen behaupten, sie hätten dieses Medikament erfunden. Denn die Firmen verhalten sich wie Diebe, die unser traditionelles Wissen stehlen."

"Nutzländer wie die Schweiz in der Pflicht"


Was den Naturvölkern alles gestohlen wird, kann nicht wirklich beziffert werden. Nur wenige haarsträubende Fälle sind dank der Aufmerksamkeit der Indigenen und dem Einsatz von Nichtregierungs-Organisationen bekanntgeworden: In Indien geht es um die Wirkstoffe des Neem-Baums, die seit Menschengedenken für Heilmittel, Pilz- und Insektenbekämpfung verwendet werden; im  Brasilien der Indios um Cupuaçu, die "grosse Kakaofrucht", deren Wirkstoffe für Süssspeisen, Feuchtigkeitscremen oder Schmerzmittel verwendet werden (und deren Name vom japanischen Konzern Asahi Foods illegal als Markennamen registriert wurde), und in Indien, Thailand und Mexiko geht es um die Bemühungen von Agrokonzernen, die sich Patente auf Hauptnahrungsmittel wie Reis und Mais sichern wollen.

Die wirkungsvollste Waffe gegen die Bio-Piraterie wäre ein international anerkanntes und konsequent überwachtes Verfahren, das den Zugang zu den genetischen Ressourcen regelt und ihre Nutzung gerecht aufteilt. Die bis heute bekannt gewordenen Fälle seien auch nur die Spitze des Eisbergs, warnt etwa EvB-Mitarbeiter François Meienberg. Seine Forderung: "Bei der Bekämpfung der Bio-Piraterie stehen insbesondere Nutzerländer wie die Schweiz in der Pflicht. Sie müssen dafür sorgen, dass Erfindungen und Produkte, welche die Regeln der Biodiversitäts-Konvention verletzen, weder ein Patent noch eine Marktzulassung bekommen."

Tropen von grosser medizinischer Bedeutung

Dass zahlreiche Arzneimittel ohne das Wissen um die Wirkung traditioneller Heilpflanzen gar nie entwickelt worden wären, darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in ihrem neusten Menschenrechtsreport aufmerksam: "Biodiversität und indigene Völker – Ausverkauf von biologischen Ressourcen und traditionellem Wissen". Rund drei Viertel aller heute verwendeten Medikamente gingen auf Pflanzen zurück, die mit Hilfe traditionellen Wissens gesammelt wurden.

Allein 1996 habe die Pharmaindustrie mit diesen bereits vor ihrer Vermarktung medizinisch genutzten Pflanzen einen Gewinn in Höhe von 32 Milliarden US-Dollar erzielt. "Mittlerweile gibt es – vom Gift eines Tropenfroschs über Algen aus dem Roten Meer bis hin zu Flechten aus der kaukasischen Tundra – kaum noch etwas, das nicht auf seine Tauglichkeit als Arzneimittel untersucht wird. Es sind dabei vor allem die tropischen Regionen der Erde, die mit der enormen Vielfalt ihrer Flora und Fauna einen Reichtum bergen, der medizinisch von grosser Bedeutung ist", schreibt Markus Nitsch, der Verfasser des Berichts.

Zwischen Bio-Piraterie und Bio-Prospektion

Forschende bedienten sich dabei oft des medizinischen Wissens indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, um im Rahmen der Ethnopharmazie das gesammelte Know-how über die traditionellen Heilpflanzen zu katalogisieren. Gegen diese Bio-Prospektion gebe es auch prinzipiell nichts einzuwenden, da sie in vielerlei Hinsicht dem Wohle aller Menschen diene. Aber: "Leider ist es für Pharmakonzerne und die ethno-pharmazeutische Forschung allzu oft nicht einmal ein Nebenziel, auch den Menschen vor Ort zu nutzen. Wenn Forscher oder Konzerne aus den Industrieländern aber ausschliesslich aus Profitinteresse handeln, ist die Grenze zur Bio-Piraterie schnell überschritten", stellt Nitsch fest.

So komplex das Thema insgesamt auch sein mag, so klar ist eines der Ziele der 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedete Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversitäts-Konvention, Convention on Biological Diversity, CBD): Die Bedeutung und die Verdienste der indigenen Völker für die Entwicklung und Erhaltung der Artenvielfalt müssen endlich anerkannt und fair honoriert werden. Sollen ihre biologischen Ressourcen genutzt werden, müssen die Eingeborenen ihre Zustimmung erteilen und später auch von den Gewinnen profitieren können.

Zerstörung ist schneller als Erforschung

Angesichts der rasanten Vernichtung der Artenvielfalt durch Entwicklungen wie Bevölkerungswachstum, Globalisierung, Umweltzerstörung, Kriege und Flüchtlingsströme bleibt aber bestenfalls nur eine kurze Reaktionszeit übrig. Denn die Wirklichkeit in den Gebieten der meisten Indigenen sieht niederschmetternd aus: Ihre Pflanzen- und Tierwelt wird von Fremden zerstört, ohne dass sie von der modernen Wissenschaft überhaupt zur Kenntnis genommen oder erforscht worden wäre. Zerstört durch Holzindustrie und Staudämme, Siedler und Plantagen, Minen- und Ölkonzerne, die damit auch jenen Industriezweigen schaden, die von den – oft noch unbekannten – Schätzen der genetischen Vielfalt profitieren und sie etwa für Saatzuchten oder Heil- und Nahrungsmittel verwenden könnten.

Die "Zerstörungsindustrie", die sich seit Jahrzehnten schon über die letzten Lebensräume der Urvölker hermacht, holt kaum je die Meinung der Direktbetroffenen ein. Sie tut, als gebe es keine einheimischen Menschen in diesen Gebieten. Gleich wie die mysteriöse Weisse, die sich alle paar Monate in den kongolesischen Salonga-Nationalpark einfliegen lässt. Bei der nächsten Landung muss sie sich aber zwingend ausweisen und erklären. Das haben die Einwohner von Dekese beschlossen - sie haben es satt, in ihrer artenreichen Heimat wie Luft behandelt zu werden.

30. Mai 2008

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In einem Satz


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Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

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Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

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