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"Sehr interessanter Markt": Leeres Gewächshaus auf Lokdepot

Cannabis statt Tomaten: Aus für "Urban Farmers" in Basel

Christoph Merian Stiftung kündigte die Nutzung des Lokdepot-Dachs auf dem Dreispitz wegen umstrittener Zweckänderung


Von Monika Jäggi


Was 2012 innovativ begann, hat ein abruptes Ende gefunden: Die Christoph Merian Stiftung (CMS) hat den "Urban Farmers", die im Dreispitz europaweit den ersten kommerziell betriebenen Gemüse-Dachgarten testeten, den Mietvertrag vorzeitig gekündigt. Hauptgrund: Die Farmer begannen, statt Gemüse das lukrativere Medizinal-Cannabis anzubauen.


Gross waren Aufregung und Interesse, als 2011 in den Medien die Ankündigung die Runde machte, dass die CMS und der Kanton Basel-Stadt ein Pilotprojekt der "Urban Farmers" auf dem Dreispitz-Areal mit einem Förderbeitrag von 250'000 Franken unterstützten. 2012 folgte der Aufbau eines mit ausgeklügelter Technik betriebenen Treibhauses – auf dem Dach des Lokdepots, das der CMS gehört. Der Produktionsstart erfolgte im Januar 2013.

Das damals noch unbekannte Start up-Unternehmen, ein Spin-off der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), folgte mit diesem Pilotprojekt dem weltweiten Trend, Lebensmittel dort zu produzieren, wo sie die Bevölkerung benötigt – in der Stadt. Motto: lokal, saisonal und urban.

Euphorie ist verflogen

Und jetzt? Verflogen ist die Euphorie. Ein Augenschein auf dem  Dreispitz zeigt, dass im Treibhaus nichts mehr wächst. Nur ein paar Kisten vertrockneter Kräuter sind am Dachrand sichtbar. Noch steht die orange Boxe, das Markenzeichen der "Urban Farmers", auf dem Dach. Ansonsten herrscht Leere. Niemand ist zu sehen. "Urban Farmers"-CEO Roman Gaus bestätigt gegenüber OnlineReports das Ende der Pilotanlage: "Wir räumen derzeit den Innenausbau." Was ist geschehen?

Rückblende: Die CMS wollte "in diesem Bereich neuen Ideen zum Durchbruch verhelfen". Nicht nur "die Revolution vom Dach", wie sie von den "Urban Farmers" angekündet wurde, war neu, sondern auch der bodenlose Anbau von Gemüse mit der "Aquaponic"-Methode.

Dafür werden Fische und Gemüse in einem kombinierten Kreislauf aufgezogen. Die bei der Fisch-Aufzucht anfallenden Nähstoffe aus Fäkalien werden als natürliche Düngemittel für den Gemüseanbau verwendet. Vom Konzept versprachen sich die Urban Farmers eine vielversprechende Zukunft, besonders für schnell wachsende Städte in Asien.  

Getüftel vor dem Profit

Am Anfang stand Getüftel, wie die Dachfarm auf der 250 Quadrameter grossen Fläche gewinnbringend betrieben werden könne.

Mit 2,1 Millionen Franken beteiligte sich auch die Kommission für Technologie und Innovation (KIT) des Bundes an den Investitionen. Weitere Geldgeber wie die Ernst Göhner Stiftung machten Mittel für das Projekt frei. Fast euphorisch waren die Erfolgs-Erwartungen: Fünf Tonnen Gemüse, 800 Kilogramm Fisch waren das Ziel der "Urban Farmers". Besonders in Basel orteten die Stadtbauern Potential, da hier rund zwei Millionen Quadratmeter Dachfläche brachlägen.

Gross war auch die Hoffnung, in Basel weitere Dachfarmen kommerziell betreiben zu können: Ab 100'000 Quadratmeter bewirtschafteter Fläche könnte rund ein Viertel der Basler Bevölkerung ernährt werden, ab 1'000 Quadratmeter eine Farm rentieren.

Abruptes Ende wegen Cannabis-Anbau

Damit ist nun nichts. Obschon die Testanlage auf zwanzig Jahre angelegt war, ist nach sechs Betriebsjahren Schluss, wie die CMS gegenüber OnlineReports bestätigte. "Das Projekt wurde beendet, weil der ursprüngliche Zweck der Dachnutzung nicht mehr gegeben war", begründerte CMS-Pressesprecher Carlo Clivio.

Grund: Statt weiter mit Gemüseanbau und Fischzucht zu experimentieren, führten die Stadtbauern 2017 während einigen Monaten einen Versuch mit Cannabis-Pflanzen zu medizinischen Zwecken durch.

Die gewählte Form des Anbaus sei legal gewesen, attestiert Clivio, betont aber auch den Grund für die vorzeitige Kündigung: Der Anbau von Cannabis habe aber nicht mehr dem von CMS und Bund geförderten Projektziel – innovative Nahrungsmittelproduktion auf urbanen Dächern und verkürzte Wege zwischen Produzent und Konsument – entsprochen. Auf wann der Vertrag gekündet wurde, dazu wollte sich die CMS nicht äussern.

Testanlage für Hanf

Auf den Cannabis-Anbau angesprochen, bestätigt CEO Gaus: "Wir haben 2017 während drei Monaten einen Versuch mit 260 Pflanzen auf rund einem Drittel der Fläche durchgeführt." Der Versuch sei mit Meldungen an die Kantonspolizei betrieblich einwandfrei und rechtlich bedenkenlos verlaufen und sei abgeschlossen. Kontrollen durch die Polizei seien keine erfolgt.

Mit Hanf statt mit Gemüse zu tüfteln begannen die Stadtfarmer, "um herauszufinden, wie der Anbau im Aquaponic-Kreislauf funktioniert", da Hanf andere Dünger-Konzentrationen als Gemüse und auch Kunstlicht benötigten. "Diese beiden Themen haben uns als Test sehr interessiert", so der Unternehmer. Zudem sei der Boom in CBD-Cannabis und die weltweiten Legalisierung von Hanf eine wichtige, kommerzielle Stossrichtung, die auch das Interesse der "Urban Farmers" weckte.  

CMS wurde informiert

Die CMS sei – wie alle weiteren Partner – vorab informiert worden, dass der Versuch im Rahmen von Bewilligungen und Labor-Untersuchungen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet werde, sagte Gaus. Das Test-Protokoll liegt OnlineReports vor.

Leider sei das Feedback der Stiftung und Landesitzerin negativ gewesen. Der Test sei trotzdem weitergeführt worden, um ihn zu Ende zu bringen, da die Pflanzen über einen Züchter bereits geliefert und anschliessend gepflanzt worden seien, rechtfertigt der CEO etwas verklausuliert das Vorgehen, sich über die Ablehnung der CMS hinwegzusetzen.

"Wir sind so vorgegangen, wie wir das in den letzten sechs Jahren mit anderen Versuchen auch gemacht haben", verteidigt Gaus die Testanlage. "Wir betrieben eine Pilotanlage, die kommerzielle und wissenschaftliche Erkenntnisse bringen sollte." Die Gründe für die Kündigung sind für Gaus "nicht nachvollziehbar und unverhältnismässig".

Treibhaus nicht kostendeckend

Ein weiterer Punkt schien der CMS nicht zu behagen. Das Treibhaus sei seit 2016 leergestanden, so Clivio. Um eine Weiterführung des Betriebs zu gewährleisten, wären bedeutende Investitionen angestanden. Die Pilotanlage habe seit dem Start 2012 ihren Beitrag geleistet. Seit dem Abschluss des KTI-Projekts 2014 und dem Testverkauf in der Migros Dreispitz "wurde die Anlage nicht mehr weiterentwickelt, sondern für die Ausbildung neuer Mitarbeiter und Praktikanten sowie für Führungen genutzt".

Der Unterhalt der Anlage, so Gaus, sei für das private Start-Up nicht kostendeckend gewesen. Die "Urban Farmers" stellten Ende 2017 auch die Fischproduktion ein, weil sie nicht mehr auf dem neusten Stand war und bedeutende Investitionen angestanden wären. Aber: "Wir haben unsere ursprünglichen Forschungsziele, was Ertrag und Qualität betrifft, erreicht", schreibt Gaus.

Lukrativer Markt für Stadtbauern

Der Anbau und Verkauf von Hanf als Nutzpflanze und für medizinische Zwecke ist lukrativ. Hat sich der Test also gelohnt? "Fünf Kilogramm getrocknete Blüten wurden laborgeprüft", so der Betriebswirtschafter. Mit einem THC-Gehalt unter einem Prozent und dem CBD-Gehalt über 15 Prozent sei der Versuch sehr erfolgreich verlaufen. Liegen die Richtwerte für THC und CBD in diesen Bereichen, ist der Anbau legal.

In der Schweiz sei der Marktwert von CBD-Heilpflanze innert kurzer Zeit auf mehr als 60 Millionen Franken angewachsen, erklärt Gaus. "Der Verkehrswert von CBD-Cannabis liegt momentan bei rund 10'000 Franken pro Kilogramm Blüten, bei Tomaten bei rund 4.50 Franken." Es sei ein sehr interessanter Markt, der kleinen, spezialisierten Anbietern eine spannende Zukunft biete, sofern diese über das nötige Fachwissen verfügten und über Anbaumethoden Bescheid wüssten.

Zukünftige Nutzung?

Fast 2,5 Millionen Franken wurden in Forschung, Anlage und Betrieb investiert. Die Urban Farmers würden die Anlage als Pilot-Anlage für Hanf-Anbau weiter betreiben, lässt der CEO verlauten. Dies ist jedoch mehr frommer Wunsch als reale Zukunftsmusik. Denn die CMS schreibt: "Was künftig auf dem Dach des Lokdepots geschehen wird, ist noch Gegenstand von Abklärungen."

Obwohl das Urban Farmers Projekt auf dem Dach vorzeitig abgebrochen wurde, wäre es falsch, daraus den Schluss zu ziehen, dass in das Pilotprojekt nur Geld investiert wurde. Mittlerweile sind die Urban Farmers mit ihrem Konzept und dem in Basel erworbenen Knowhow nämlich weitergezogen, um damit grösse Gefilde zu testen, so in Wallisellen bei Zürich und im niederländischen Den Haag. Für Basel dürfte sich das Thema "Fisch und Gemüse vom Dach" vorläufig erledigt haben.

Dieser Beitrag wurde dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

15. März 2018

Weiterführende Links:


Legaler Hanf


In der Hanfpflanze findet sich unter anderem die Wirkstoffe Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Im Gegensatz zum THC weist CBD keine psychoaktive Wirkung auf, sondern wirkt beruhigend. Es ist keine Droge, die Stimmung und Wahrnehmung beeinflusst. Legaler Cannabis muss einen CBD-Gehalt von 10 bis 20 Prozent aufweisen, der euphorisierende THC-Gehalt muss unter 1 Prozent liegen. Dann sind Verkauf und Anbau schweizweit seit 2016 legal.


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Dominik Straumann
Angaben auf der Website
gesehen am 14. August 2018
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Endete die Gemeinderats-Wahl 2016 für Dominik Straumann nicht etwas unerfreulich?

Veranstaltungs-Hinweis


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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.