© Foto by OnlineReports.ch
"Zu hohem Risiko bereit": Buch-Titel der Manser-Biografie

Per Adrenalin-Strategie von Baum zu Baum

"Bruno Manser - Die Stimme des Waldes": Ruedi Suters Buch über den verschollenen Menschenrechtler und Regenwald-Aktivisten


Von Peter Knechtli


Dieses Buch ist atemberaubend geschrieben - wer die ersten drei Worte ("Dunkler, triefender Wald") gelesen hat, hält bis zur 344. Seite spielend durch und ist um einige grundlegende Erkenntnisse reicher. Es ist der Stoff zum Film. Im packenden Reportage-Stil zeichnet der Basler Journalist und OnlineReports-Mitarbeiter Ruedi Suter den aussergewöhnlichen Weg des Schweizer Regenwaldschützers und Menschenrechtlers Bruno Manser nach, der in der völligen Hingabe an das auf der Insel Borneo lebende Volk der Penan im malaysischen Gliedstaat Sarawak seine Lebensaufgabe erkannte. Manser ist schon halbwegs zum Mythos geworden: Im Mai 2000 vermisst, fünf Jahre später auch gerichtlich als verschollen erklärt.

"Bruno Manser - Die Stimme des Waldes" heisst die im "Zytglogge"-Verlag erschienene Biografie eines jungen Schweizers, der eigentlich "Naturforscher" werden wollte - und es auf seine Weise auch wurde -, aber schon als junger Gymnasiast bis in die Kronen der Bäume kletterte, lieber auf dem Balkon statt im Bett übernachtete und sich mit zunehmender Leidenschaft einem Leben in Freiheit und in Harmonie mit den natürlichen Lebensgrundlagen verschrieb. Dazu bildete Manser die Fähigkeit aus, die grundlegenden Dinge des täglichen Bedarfs weitgehend ohne fremde Hilfe selbst fertigen zu können. "Könnte ich nur einmal nach Sumatra, Borneo und Afrika und dort im tiefen, undurchdringlichen Dschungel zwischen Gorillas, Orang-Utans und anderen Tieren wie ein Höhlenbewohner hausen", offenbarte er einmal in einem Schüleraufsatz seine Sehnsucht nach dem Ausstieg aus dem, was wir Zivilisation nennen.

"Einleben bei den Penan,
bis Bulldozer und Kettensägen kommen."




Doch seinen Herzenswunsch nach einem Dschungelleben macht er lange nicht wahr - sein Bedürfnis nach Ausstieg hingegen schon: Nach der Matura lebt er während elf Jahren als Käser und Hirt auf einer Bündner Alp. Erst im Alter von knapp dreissig Jahren, im Frühjahr 1984, reist er im Düsenjet nach Bangkok und später nach Borneo. Mit staunenden Augen und durstig nach Abenteuern erkundet er Höhlen und bewundert er die "Schöpfungsvielfalt der Natur", kaut unbekannte Pflanzen, bis ihm speiübel wird, macht erste Bekanntschaften mit Blutegel und Schlangenbissen, als er zum Nomadenvolk der Penan stösst, bei dem er während sechs Jahren teils illegal lebt und dessen Sprache er bald auch spricht. Die unzähligen naturkundlichen Zeichnungen von Tieren, Pflanzen und Szenen aus dem Nomadenalltag, die Manser mit Sorgfalt anfertigt, als habe sie noch niemand vor ihm entdeckt, sind weniger wissenschaftlich wertvoll als vielmehr ein Beleg dafür, wie kompromisslos er sich freiwillig dem Paradies und den Gefahren des Regenwaldes aussetzt. Dabei wird er Zeuge, wie Bulldozer Schneisen in die Heimat des friedlichen Urvolkes schlagen und Arbeiter mit Kettensägen im Auftrag internationaler Holzhandelskonzerne die ertragreichsten Baumstämme umlegen.

Mit zahlreichen Zitaten aus Mansers Schriften und Zeugnissen von Menschen, die den Individualisten aus der Alpenrepublik begleitet haben, beschreibt Ruedi Suter, wie nun aus dem Abenteurer ein charismatischer Aktivist wird, der bereit ist, ein "hohes Risiko" einzugehen. Intensiv leuchtet er in Mansers - auch weibliches und kompliziertes - Beziehungsnetz. Dabei fördert er so zahlreiche, auch überraschende Namen von mit Manser sympathisierenden Zeitgenossen ans Tageslicht, dass ein Namensregister den dokumentarischen Wert des Buches noch verstärkt hätte. Eines Buches zudem, dessen erste Auflage nicht nur rasch gedruckt, sondern merklich auch unter Zeitdruck lektoriert worden ist.

"Manser wird zum Symbol des Widerstands
eines Urwaldvolkes."




Gestärkt mit dem Vertrauen der Indigenen wird Manser zum Botschafter der Penan und zum internationalen Symbol für den Widerstand eines Urwaldvolkes gegen die Zerstörung seiner Lebensgrundlagen. Was die Holzkombinate nach getaner Arbeit hinterlassen, sind "Vernichtungszonen" (Suter) und "Schlachtfelder" (Manser). Der "weisse Penan", wie der wissensgierige und sich gut integrierende Zuwanderer aus Zentraleuropa von seinen Gastgebern im Regenwald genannt wird, steuert nun einflussreiche Figuren der internationalen Politik wie US-Vizepräsident Al Gore, den deutschen Umweltschutzminister Klaus Töpfer, Prinz Bernhard aus den Niederlanden und Danielle Mitterrand zu direkten Gesprächen an. Ebenso bearbeitet er internationale Organisationen, erklettert Kirchtürme, hält oft stark besuchte Aufklärungsvorträge im ganzen Schweiz oder steht Hungerstreiks bis kurz vor dem Kollaps durch, um die Welt auf das existenzielle Schicksal der Sarawak-Nomaden aufmerksam zu machen.

Die Penan verehrten Bruno Manser - und verehren ihn noch heute. Auch fünf Jahre nach seinem Verschwinden ist der Held des Regenwaldes die unbestrittene Identifikationsfigur im Kampf um existenzielle Rechte des kleine Sarawak-Volkes geblieben. Dass die Bedrohung des Volkes der Penan weltweit zum Thema wurde, ist ebenso Mansers immenses Verdienst wie seine Fähigkeit, die desparaten Bewohnergruppen zu vernetzen. So brachte er 1989 nicht weniger als 40 Häuptlinge zusammen, auch war er an der Organisation von Blockaden beteiligt, die den Holzschlag empfindlich behinderten. Das war der Wald-Manser.

Suter nutzt in seinen atmosphärisch dichten und häufig im Präsens gehaltenen Reportagen seine spezielle Beziehung zum porträtierten Objekt: Er war mit Manser befreundet, er diente ihm in bestimmten Fragen gar als Berater - und er erhielt Zugang zu Quellen und Aufzeichnungen wie kein anderer Medienschaffender. Doch der Autor muss denn auch geahnt haben, dass sich das Leben Mansers dramatisieren wird: Allmählich beginnt er, die Gespräche mit der "Stimme des Waldes" direkt in seinen Laptop zu tippen.

"Die Medien-Mechanik ist wie Sucht.
Sie verlangt immer nach mehr."




Trotz der Nähe zur mittlerweile international bekannten Symbolfigur Manser und trotz der totalen Identifikation mit dessen Zielen ("Bruno Manser verströmt ein Gefühl ehrlicher Selbstlosigkeit"), verliert Suter auch als eine Art Erbverwalter die kritische Distanz zum Protagonisten seines Buches nicht. Schonungslos belegt er, wie der weisse Busch-Mann mit seiner Eigenwilligkeit, Kompromisslosigkeit und Entschlossenheit bis zum Äussersten nicht nur eine wachsende Anhängerschaft findet, sondern gelegentlich auch die Freundschaft persönlicher Kampfgefährten zerrüttet.

Bei aller Sympathie, die der Autor dem politischen Forderungen nach Schutz der Indigenen, ihrer gewachsenen Umgebung und der sie umgebenden Artenvielfalt entgegenbringt, spiegelt er deutlich die Fragwürdigkeit der Adrenalin-Strategie, der sich Manser zunehmend bediente: Geschickt nutzte er das wachsende Medieninteresse an seinen spektakulären Aktionen zur Verbreitung seiner Polit-Botschaften. Nur unterschätzte er die grausame Medien-Mechanik: Sie trägt die Merkmale von Sucht und verlangt immer nach mehr. Medien-Sympathie ist treuelos und unbarmherzig, sie kann unterwartet in Desinteresse am eben noch Umschwärmten umschlagen, wenn die Dramatik nicht steigt: Déja-vu! Das musste auch Medien-Manser bitter erfahren.

Sein Fallschirmabsprung mit dem Lämmchen Gumperli - zivil einstudiert mit Hilfe von Grenadieren der Schweizer Armee - löste schon Widerspruch aus, obschon er noch einen Fernsehbeitrag abwirft. Als sich Manser aber mittels einer eigens angefertigten Rollenkonstruktion am Hilfsseil der Klein-Matterhorn-Bahn oberhalb Zermatt in den Abgrund stürzt und eine bekannte deutsche Privat-TV-Station nur noch das Spektakel zeigt, den politischen Hintergrund aber gar nicht mehr erwähnt, erweist sich das Mittel der künstlichen Aufregung als gescheitert. Nicht nur das: Allmählich stellt sich die Frage, wie weit die inszenierten Medien-Ereignisse nicht auch das Ego des Hauptdarstellers bedienten. Denn auf dem Höhepunkt seiner Event-Kampagne in der Schweiz muss er einräumen, dass der Erfolg im Kampf gegen die Abholzung im fernen Sarawak "unter Null" sei.

Auch die Politiker, die Manser wohlgesonnen waren und mit Vorstössen im eidgenössischen Parlament für eine nachhaltige Holzwirtschaft, ein Verbot der Nutzung von Tropenholz aus Raubbau und eine Deklaration der Import-Hölzer forderten, bleiben weitgehend erfolglos. Die hierzulande wohl bedeutendste Wirkung erzielen Manser und seine Mitkämpfer dadurch, dass sie zahlreiche Gemeinden dazu bewegen konnten, keine Tropenhölzer mehr zu verwenden. Dabei bleibt es. Rosche Graf, damaliger Geschäftsführer des "Bruno Manser Fonds" (BMF) und Mansers langjähriger Kampfgefährte, beginnt den "Aktivismus ohne Strategie" zu kritisieren, Bruno Manser scheint die Sackgasse zu erkennen. Der Aktions-Euphorie folgen Anzeichen von Resignation und Verzweiflung. Manser stösst an eine Grenze, an der er nichts mehr geben kann als sein Leben. Folgerichtig erreicht die Medien-Resonanz ihren Höhepunkt, als Manser als verschollen gemeldet wird.

"Die Holzkonzerne und Regierungen
bleiben anonyme Moloche."




Die nach der letztjährigen Veröffentlichung von Mansers eindrücklichen Tagebüchern jetzt erschienene Chronik seines Kampfes dokumentiert auch ein etwas naives Politik-Verständnis und eine idealistische Vorstellung von Änderungsprozessen, wo massive wirtschaftliche Interessen tangiert sind. "Die heutige Politik ist nicht ehrlich", beklagte sich der malaysische "Staatsfeind Nummer eins" in einem Tagebuch-Eintrag, wie wenn Politik je "ehrlich" gewesen ist und wird sein können. Wie sich heute herausstellt, könnte eine andere Strategie, die vor allem der spätere BMF-Geschäftsführer John Künzli in die Wege leitete, Erfolg versprechender sein: Die Unterstützung der Penan mit Geld und technischer Ausrüstung bei der Kartierung ihres Lebensraumes und die darauf basierende Einreichung von Landrechtsklagen nach dem Vorbild kanadischer Urvölker.

In der Bewertung der für das Überleben des Nomadenvolkes zentralen Frage der Strategie-Erfolge hält sich Suter überraschend zurück. Durch die "Stimme des Waldes" haben Bruno Manser und sein radikal alternativer Lebensentwurf ein differenziertes Gesicht bekommen. Die Holzkonzerne und ihre Köpfe hingegen bleiben weitgehend anonyme Moloche wie auch die durch die Vergabe von Konzessionen verbandelte Administration und ihre Adlaten aus Sarawak und Kuala Lumpur. Über sie erfahren wir von der "Die Stimme des Waldes" wenig Hintergründiges.

"Die Naturvölker ringen
gegen Ethnozid, Oekozid und Genozid."




Diese Arbeit hätte den Rahmen der Wesens-Erforschung des Einzelkämpfers Bruno Manser bei weitem gesprengt. Dies zu leisten wäre überdies eine Herkules-Arbeit: Die Penan sind nur ein winziges Beispiel für das Schicksal der Indigenen überhaupt. Ruedi Suter, als Sohn eines Tierarztes und einer Ärztin selbst im Belgisch-Kongo aufgewachsen und mit dem triefenden Unrecht des Kolonialismus vertraut, kommt zu einer drastischen, aber wohl nicht unrealistischen Einschätzung: "Gegen die anspruchlosesten Völker unserer Erde wird Krieg geführt ... Nun ringen die Naturvölker um ihr nacktes Überleben. Gegen Verarmung, Verzweiflung und Entwurzelung. Aber auch gegen Ethnozid, Oekozid und Genozid."

Das Ausräumen des Regenwaldes geht weiter. Jede Sekunde ein Gebiet in der Grösse eines Fussballfeldes. Im Zeit-Schritt einer Generation werden wir Zeuge des Untergangs eines Jahrtausende alten Volkes. Sarawaks Chief Minister Taib Mahmud liess sich nicht beirren und hielt an seiner Vorstellung von Fortschritt fest. Vom versprochenen Biosphären-Reservat keine Spur. An die hundert Konzerne mit mehr als tausend Bulldozern treiben in Sarawak die Verödung voran. Niemand hält sie auf. Auch Bruno Manser nicht. Aber er hat dem Wald und seinem Volk eine Stimme gegeben. Das Verdienst des von den Penan Verehrten wird erst die Geschichte schreiben. Denn "Penanland", so Suters ernüchterndes Fazit, "ist überall."



Ruedi Suter: "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes", Zytglogge Verlag, 344 Seiten, 39 Franken.

6. Dezember 2005


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Schall und Rauch: Stasi-Anschlag auf Sandoz in Schweizerhalle

Schall und Rauch: Stasi-Anschlag auf Sandoz in Schweizerhalle


Das unerklärliche Verschwinden von Bruno Manser

Das unerklärliche Verschwinden von Bruno Manser


Tötung von drei Jungbären im Basler Zoo stösst auf massive Kritik

Tötung von drei Jungbären im Basler Zoo stösst auf massive Kritik


Der politische Arm der Gentech-Lobby

Der politische Arm der Gentech-Lobby


Schrittmacher auf dem Weg zur Sonne

Schrittmacher auf dem Weg zur Sonne


Ärger mit neuem Basler Kehricht-Ofen

Ärger mit neuem Basler Kehricht-Ofen


Satte Gewinne für den Schweizer Tropenholzhändler Fritz Jäggi

Satte Gewinne für den Schweizer Tropenholzhändler Fritz Jäggi


Reaktionen

Die Sündenspur von damals bis heute

Die Sündenspur von damals bis heute


Bonfol wird zum Massstab der Verantwortung

Bonfol wird zum Massstab der Verantwortung


Rinder-Wahnsinn der menschlichen Art

Rinder-Wahnsinn der menschlichen Art


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.