© Foto by Eadweard Muybridge
"Wunderbarste Schlafkammer": Yosemite Valley

Er beschrieb Bäume, Berge, Regentropfen – die Wunder der Natur

Der legendäre amerikanische Naturschützer John Muir ist hier kaum bekannt, die Übersetzung eines seiner Bücher schafft Abhilfe


Von Aurel Schmidt


In Amerika ist John Muir als Pionier des Naturschutzes avant la lettre ein Begriff. Muir ("Mjur" ausgesprochen) war Botaniker und Geologe, ein "naturalist", wie der angemessene englische Ausdruck lautet, aber auch Früchteproduzent, Maschinenbauer und technischer Erfinder. Seine Bücher werden in Amerika weitherum gelesen, in Europa sind sie so gut wie unbekannt. Dass jetzt eines davon, "Die Berge Kaliforniens", in einer ersten deutschen Übersetzung vorliegt, ermöglicht es, die längst fällige Bekanntschaft mit ihm endlich nachzuholen.

Muir wurde 1830 in Schottland geboren und kam 1849 nach Amerika. Sein Leben lang studierte er, was die Natur ihm beibringen konnte. Davon handeln seine naturphilosophischen Bücher. Er starb 1914.

Am 2. September 1867 machte er sich zu Fuss auf den Weg von Louisville im amerikanischen Bundesstaat Indiana durch Kentucky, Tennessee und North-Carolina nach Savannah im Bundesstaat Georgia. Seine Ausrüstung bestand in einem gummierten Rucksack, einer Pflanzenpresse und einem Notizbuch. Weniger war kaum möglich. Muir lebte spartanisch, meistens von Brot und Tee. Wenn es nicht anders ging, lief er auch einmal 60 Kilometer vor dem nächsten Bissen. Häufig schlief er im Freien, in den Wäldern, auf einem Bett aus Zweigen, was ihm als "wunderbarste Schlafkammer" vorkam, die er sich denken konnte.

"Vom anthropozentrischen
zum biozentrischen Weltbild."




In Savannah bestieg er das Schiff nach Fernandina in Florida, von dort ging es weiter nach Cedar Keys. Ein Malaria-Anfall hielt ihn einige Zeit auf, danach konnte er sich weiter nach Kuba begeben. Sein Ziel war Südamerika, die Pflanzenwelt lockte ihn, aber die Umstände zwangen ihn zur Umkehr. Die Fussreise über 1'000 Meilen (1'700 Kilometer) bezeichnete sein Biograph James B. Hunt als "Initiation".

Vom christlich geprägten anthropozentrischen Weltbild, das ihm durch den fundamentalistisch-christlich gesinnten Vater vermittelt wurde, musste er sich erst lösen, um allmählich zu einer biozentrischen und biophilen Betrachtungsweise zu gelangen.

Dass die Menschen glauben, Gott habe die Welt für sie geschaffen, war eine Ansicht, die er entschieden ablehnte. Wale seien keine Öldepots, schrieb er einmal. Das war zu der Zeit, als der Walfischfang seinen Höhepunkt erlebte. Schlangen sowie Krokodile, die in Florida grossen Eindruck auf ihn gemacht und sein Weltbild von der Einheit der Natur geprägt hatten, gehörten für ihn als ebenbürtiger Teil zur Schöpfung wie der Mensch. Das galt auch für alle anderen Kreaturen, selbst für Pflanzen, vor allem für Bäume, die er alle als Mitlebewesen betrachtete, sogar als "Mitsterbliche".

Ohne Mensch wäre das Universum unvollständig, meinte er, "aber ohne die winzigste transmikroskopische Kreatur, die jenseits unserer dünkelvollen Augen und Erkenntnisse lebt", wäre sie es genauso wenig.

"Muir gibt den unmittelbaren Augenblick
der Wahrnehmung wieder."




Alles gehört zusammen, alles ist Teil einer übergeordneten, "gloriosen" Einheit. Glorios ist ein von Muir häufig verwendeter Ausdruck. In Erdbeben, Lawinen und Stürmen sah er eine mächtige kreative Kraft am Werk.
 
Muir ist in der ganzen Welt herumgekommen, aber immer zog es ihn zuletzt in das Yosemite Valley in Kalifornien, wo er oft wochenlang durch die Wildnis streifte. Für den amerikanischen Schriftsteller Jack Kerouac war er ein Vorbild. In seinem Roman "The Dharma Bums" (Gammler, Zen und Hohe Berge) hat er beschrieben, wie Muir in einem Militärmantel im Freien schlief und hartes Brot in Wasser aufweichte, wenn er hungrig war.

I
n der Naturschutzbewegung und -literatur nimmt Muir eine zentrale Position ein. 1892 gründete er den "Sierra Club", die heute älteste und grösste Naturschutzorganisation der USA, der er bis an sein Lebensende als Präsident vorstand. Drei Tage im Jahr 1903 verbrachte er in Yosemite zusammen mit US-Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919, Präsidentschaft 1901-1909), der von der "frontier", der Aussengrenze der amerikanischen Zivilisation, geprägt worden war. Durch Muir bestärkt, hat Roosevelt sich mit Nachdruck für die Idee des Naturschutzes eingesetzt, lange bevor dieser zu einem populären Thema wie heute wurde.

In "Die Berge Kaliforniens" ist es möglich, Muir besser kennen zu lernen. Das Buch lesen heisst soviel, wie seinem Autor auf Schritt und Tritt zu folgen und Wäldern, Bergen, Gletschern, Flüssen, Tieren, Pflanzen, Wiesen wie zum ersten Mal zu begegnen. Es ist der unmittelbare Augenblick der Wahrnehmung, den Muir eingefangen hat, der Blick, die Sicht dessen, der zum ersten Mal in ein unbekanntes Tal kommt. Zu Muirs Zeit war das noch möglich.

"Aus der Ferne betrachtet,
bilden die Berge einen Freundeskreis."




Manchmal könnte man meinen, das Buch würde Angaben über Naturvorkommen von einem  Statistischen Amt auflisten und ihre Häufigkeit, die Orte des Vorkommens, ihre Verteilung, die jahreszeitlichen Manifestationen festhalten. Aber es ist klar, dass Muir den Objekten der Natur wie Freunden und alten Bekannten begegnet.

Man müsse lange bei den Bäumen gelebt haben, um sie zu kennen, schrieb er. Einmal kletterte er auf einen Baum, um einen Sturm besser zu beobachten. Dabei kam ihm in den Sinn, "dass die Bäume Reisende in der gewöhnlichen Bedeutung des Wortes sind". Bäume und Menschen "reisen gemeinsam auf der Milchstrasse", nur, dass die Bäume keine ausgedehnten Reisen unternehmen wie die Menschen, deren eigene Reisen doch auch nur wenig mehr sind "als das Flattern der Bäume".

Das ist Muirs Stil, immer erstaunlich, überraschend. Der Weg zum Universum führt durch einen Primärwald (würde man heute sagen, "a forest wilderness" steht bei Muir). Denn die Wildnis ist eine Notwendigkeit, eine Quelle des Lebens. Der Schweizer Humanökologe Dieter Steiner hat in seiner Muir-Monografie darauf hingewiesen, dass "Muir" der schottische Ausdruck für "Moor" beziehungsweise "unkultivierte Wildnis" ist. Also ein ideal passender Name.

Auf die Bedeutung der Wildnis für das Selbstverständnis des Menschen hat auch der amerikanische Naturalist Henry David Thoreau (1817-1862) hingewiesen. Die Wildnis trage dazu bei, die Welt zu erhalten, meinte er. Muir war mit der Philosophie Thoreaus vertraut.
 
Auch den Bergen galt Muirs Aufmerksamkeit. Aus der Ferne betrachtet, schrieb er, bildeten sie einen "cercle of friends", einen Freundeskreis. "Going to the mountains is going home", schrieb er auch, zu den Bergen gehen ist wie nach Hause zu kommen beziehungsweise zu sich selbst zu finden.

"Die Welt gehört denen,
die sie sehen."




Muir beschrieb das Schauspiel der Wolken und Stürme, den Weg, den die Gletscher genommen haben, die Wanderung der Winde, den Gesang der Lerche und der Amsel, die Sprache der Flüsse, das Wunder eines Regentropfens.

Es war für ihn eine ausgemachte Sache: "Love makes things visible", die Dinge werden durch die Liebe, die ihnen entgegengebracht wird, sichtbar. Oder anders gesagt: Die Welt gehört denen, die sie sehen. Diese Feststellung bekommt in Muirs Biografie eine erweiterte Bedeutung. Eine vorübergehende Erblindung war der Anlass, 1867 zum grossen Fussmarsch aufzubrechen. Muir wurde ein Sehender, ein Erkennender.
 
Jürgen Brôcan hat Muir mit bemerkenswerter fachterminologischer Kenntnis ins Deutsche übertragen und kommentiert. Wo Muir zweimal hintereinander "compared with" schreibt, übersetzt Brôcan einmal mit "verglichen mit" und das andere Mal mit "im Vergleich zu" – subtil.

"Mit dem Lesen des Buchs von Muir
kann man sofort beginnen."



Bemerkenswert ist sein Essay über das "American Nature Writing", das besondere amerikanische Genre, das "Field Guides, Abhandlungen zur Naturgeschichte, philosophische Essays über die Rolle des Menschen in der Natur, Berichte von Wanderungen, Reiseberichte, persönliche Erfahrungen, Naturschilderungen und kritische Artikel zur Ökologie" (so Brôcans Erläuterung) umfasst. 
  
Eine ganze Bibliothek um Thema zählt er auf – fast eine Überforderung der Leserschaft. Aber mit dem neu vorliegenden Buch von Muir kann man ja sofort beginnen, noch heute.
  
Dass das Buch mit Aufnahmen des legendären Fotografen Eadweard Muybridge (1830-1904) ausgestattet ist, soll zum Schluss noch erwähnt werden. Muybridge hat mit seinen seriellen Aufnahmen der körperlichen Bewegung Aufsehen erregt, aber auch 1867 im Yosemite Valley, wo Muir wenig später seinen geistigen Mittelpunkt bestimmt, Aufnahmen gemacht. Ob die beiden sich getroffen haben, ist nicht bekannt.

John Muir: Die Berge Kaliforniens. Übersetzt, kommentiert und mit einem Essay von Jürgen Brôcan. Matthes & Seitz Verlag 2013. 352 Seiten. Fr. 49.90.

Zum Thema gehörend:
Dieter Steiner: Die Universität der Wildnis. John Muir und sein Weg zum Naturschutz in den USA. Oekom Verlag 2011. 402 Seiten. Fr. 44.90.

22. Dezember 2013


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Unser Tennis-Spezialist Simon Häring hatte wieder einmal Gelegenheit, mit dem Weltstart ausführlich zu reden."

BZ Basel
Newsletter
vom 22. Oktober 2018
über Roger Federer
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... vielleicht darüber, welche Welt soeben neu gestartet ist.

RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.