© Fotos by Monika Jäggi und Beat Ernst, OnlineReports.ch
"Wir konnten es nicht glauben": Erntefest in Stadtpark von Toronto

Apfel- und Kirschbäume erobern die Stadtpärke Torontos

In der kanadischen Wirtschafts-Metropole löste die Idee, Obstbäume in Stadtparks zu pflanzen, anfänglich fast einen Aufstand aus


Von Monika Jäggi


In den meisten Schweizer Städten sind sie erst eine Vision, in Toronto sind "Community Orchards" – gemeinschaftlich bewirtschaftete Obstbäume – Teil der städtischen Nahrungsmittelpolitk. Was sinnvoll erscheint, ist aber nicht immer einfach umzusetzen. Auch für Basel ein Modell?


Die erste Kirschenernte war für den nächsten Tag geplant gewesen, die Vorfreude nach vier Jahren intensiver Pflege der Jungbäume gross. Es kam jedoch ganz anders: Aus der vielversprechenden Ernte wurde erst einmal – gar nichts.

"Wir konnten es nicht glauben," sagt eine konsternierte Susan Poizner, Hobbygärtnerin, Dokumentarfilmerin und Initiantin des ersten Gemeinschafts-Obstbaumgartens in Toronto rückblickend. Sie zeigt auf die drei Kirschbäumchen. "Hier haben sich Unbekannte bedient und keine einzige Kirsche beim Raubzug zurückgelassen."

Auch dem Bohnenkraut im daneben liegenden Kräutergarten ging es ein paar Tage zuvor nicht besser, wie Anwohner später in den Medien berichten. Eine unbekannte Frau war beobachtet worden, wie sie dem Kraut seine würzigen Blätter bis auf den Boden abschnitt, diese in einen Plastiksack stopfte und davonrannte. Dabei wäre es das Ziel des ersten Gemeinschafts-Obstbaumgartens in Toronto, diesen gemeinsam zu pflegen, zu ernten und zu teilen. Immerhin, die erste Aprikosenernte ein paar Wochen später sorgte dann wieder für gute Laune: Die Früchte hingen am Erntetag noch an ihren Ästen.

Vom Allerweltspark zum Obstbaumgarten

Bis vor vier Jahren war der Ben Nobleman Park in einem Mittelstands-Wohnquartier im Norden der Stadt ein Allerweltspark. Ein Spielplatz für Kinder, Grünfläche für das Fussballspiel sowie Sträucher, Föhren und Birken – das war's. Es gab es keinen Anlass, am Ort zu verweilen. Das ist nun Geschichte. Heute ist der Park ein häufig besuchter Ort und das Pilotprojekt der Stadt für Obstbaumpflanzungen im öffentlichem Grünraum.

Dies ist der Hartnäckigkeit von Poizner und dem Einsatz des ökologisch engagierten Stadtparlamentariers Joe Mihevc zu verdanken, aber auch der Abteilung "Parks, Forestry and Recreation" der Stadtverwaltung. Von Anwohnern in Freiwilligenarbeit gepflegt, sind Obstbäume Teil des öffentlichen Grüns geworden. Die Verwaltung bezeichnet in ihrer Nutzungsplanung Stadtparks explizit als Orte, wo Obstbäume gepflanzt werden dürfen. Damit setzen sie ein klares Zeichen für die urbane Nahrungsmittelproduktion (siehe Box unten).
 
Frisches Obst statt Donuts

Sind Obstbäume in der Stadt nötig? Jeden Tag sah Poizner vom Küchenfenster aus Kinder, die auf ihrem Schulweg durch den Park gingen – mit Süssigkeiten in der Hand. "Was, wenn die Kinder stattdessen Äpfel pflücken könnten?", ging es ihr durch den Kopf. Als Dokumentarfilmerin setzte sie sich schon länger mit dem Thema urbane Nahrungsmittelproduktion auseinander. "Da lag es nahe, ein konkretes Projekt zu realisieren," erklärt sie an einer Führung durch den Park. "Ausserdem schützen Bäume vor Strassenlärm, spenden Schatten und filtern die Abgase." Zudem seien blühende Bäume attraktiv. "Sie bilden einen farbigen Kontrast zum Parkgrün."

Historische Recherchen ergaben auserdem, dass im Quartier – im letzten Jahrhundert noch Weide- und Landwirtschaftsland – im späten 19. Jahrhundert noch Obstbäume standen. Sie wurden vor sechzig Jahren im Zuge der Stadtentwicklung gefällt. Der perfekte Ort also, um einen Teil der Quartier-Geschichte zu feiern.

Ohne Freiwilligenarbeit geht nichts

Das Park-Departement war von Poizners Idee begeistert. Es setzte sich auch dort die Meinung durch, dass Stadtparks neben Gemeinschaftsgärten auch Platz für Obstbäume bieten sollte. Von Anfang an war aber klar, dass sich ein Obstgarten nur mit viel Freiwilligen-Arbeit realisieren liesse: "Es ist nicht die Aufgabe der Stadt, die Bäume zu schneiden, die abgefallenen Früchte einzusammeln und die Blätter zusammenzurechen", war sich Poizner (Bild links mit Interessenten) bewusst. "Das geht über den Aufgaben-Bereich der Verwaltung hinaus. Wenn Quartierbewohner einen Obstgarten wollen, so ist der Unterhalt ihre Aufgabe. Wenn niemand an Pflege und Unterhalt der Bäume interessiert ist, funktioniert das Projekt nicht."

Schnell fand sich jedoch ein Team von Freiwilligen, eine Non Profit-Organisation wurde gegründet. Erschwerend war, dass die Volontäre keine Erfahrung in der Pflege von Obstbäumen hatten, dafür umso mehr Fragen. Welche Sorten eignen sich? Wo sollen die Bäume gepflanzt werden? Wie steht es um die Bodenqualität? Wie, wann und wer schneidet die Bäume? Auch die Finanzierung der Bäume, der Wasserleitung im Park und der Gartenwerkzeuge musste organisiert werden. Da die Verwaltung hatte weder ein Budget noch Zeit, um sich um diese Fragen zu kümmern, mussten private Fachleute beigezogen werden.

Von Bienen, faulen Früchte und Koyoten

In einem nächsten Schritt entwarf die Landschaftsarchitektin Jane Hutton einen Übersichtsplan. Vierzig Obstbäume, in Gruppen im Park verteilt, waren vorgesehen. Bäume, die zu verschiedenen Zeiten blühen, mit Früchten, die zwischen Juni und Oktober reif sind. Damit sollte die Logistik des Erntens vereinfacht und sichergestellt werden, dass sich die Pflückzeit über den ganzen Sommer und Herbst erstreckt, was den Park dauerhaft belebt.

Einfach war der Weg von der Idee bis zur ersten Ernte nicht. Viel Überzeugungs- und Aufbauarbeit war nötig, erinnert sich Poizner. Einige direkt Betroffene hätten sich von der Idee eines Obstbaumgartens vor ihrer Haustüre derart bedroht gefühlt, dass sie noch in der ersten Woche nach Bekanntwerden der Pläne eine Gegen-Petition lancierten.

Security gegen verunsicherte Anwohner

Denn obwohl Verwaltung und Politik hinter dem Projekt standen, musste die Anwohnerschaft, die bisher nur gerüchteweise davon gehört hatte, offiziell informiert werden. Doch schon am ersten Informationsabend kam es zu überraschend heftigen Reaktionen: Die einen ärgerten sich über den drohenden Verlust von Spielraum durch weitere Bäume. Andere prophezeiten höhere Steuern, verursacht durch den steigenden Wasserverbrauch für die Bewässerung. "Hat jemand eine Kosten-Nutzen Analyse gemacht?", fragte ein weiterer Teilnehmer.

Die Anwohner fürchteten sich aber auch vor faulenden Früchten, vor Kojoten, Waschbären, Füchsen, Ratten und Mosquitos, die angezogen werden und ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Eltern sorgten sich um verschmutzte Kinderkleider und die Unfallgefahr beim Bäume-Klettern. Einige der Anwesenden sahen den Park zukünftig als Zeltstadt für Obdachlose.

Fazit: Die Opposition war gross und die Stimmung derart gereizt, "dass wir für die zweite Informations-Veranstaltung einen Sicherheitsdienst anfordern mussten".

Nachbarschafts-Dialog als Schlüssel

"Wichtig war", sagt Poizner im Rückblick, "dass wir die Anliegen der Nachbarschaft ernst nahmen, und sie in die weitere Planung miteinbezogen". Deshalb passte Landschaftsarchitektin Hutton den Plan den Wünschen der Nachbarschaft an. Heute wachsen dort nicht – wie gewünscht – vierzig, sondern bloss vierzehn Bäume, nämlich Aprikosen-, Zwetschgen-, Kirschen-, Äpfel- und Birnenbäume sowie ein Saskatoonbeeren-Strauch und ein Walnussbaum. Die Bäumchen wurden, um Bienenstiche zu verhindern, etwas entfernt vom Spielplatz gepflanzt. Auch die Spielfläche blieb mit dem neuen Design erhalten.

Nicht verwirklichen liess sich hingegen die Vision, Hochstammbäume im Stadtpark zu pflanzen: Zu gross wären der Pflegeaufwand und das Sicherheitsrisiko gewesen. Die 2009 gepflanzten Niederstammbäumchen bezahlte das Team aus der eigenen Tasche. Sie wurden aus Kübeln bewässert, die die Volontäre anschleppten. Mit finanzieller Unterstützung verschiedener Stiftungen konnten im darauffolgenden Jahr ein Wasseranschluss installiert und Gartengeräte angeschafft werden.

Kritische Stimmen verstummt

Jetzt, da die Vision Realität geworden ist, sind die Verantwortlichkeiten klar verteilt: Bewässern, Mulchen, Bäume schneiden, Zweien, Ernten, Laub rechen aber auch die Bäume auf Baumkrankheiten kontrollieren, ist Aufgabe des Teams um Poizner. Dazu kommt die Rekrutierung von Fachleuten, das Aufteilen der Arbeit auf die Freiwilligen und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Inzwischen werden regelmässige Führungen im Park und Workshops zur Pflege von Obstbäumen und zur städtischen Bienenhaltung durchgeführt. Auch die Baum-Führungen durch das Quartier stossen auf grosses Interesse. Wer gerne wildwachsende Beeren pflückt oder sich über essbare Baumblätter und -früchten informieren will, kommt an diesen Führungen ganz auf die Rechnung.

Mehr Interessenten als nötig

Das Interesse an der Baumpflege war so gross, dass sich deutlich mehr Bürger zur Mitarbeit anmeldeten als benötigt wurden. Deshalb wurde ein Bestäubungs- und Kräutergarten angelegt. So konnten einerseits die überzähligen Volontäre sinnvoll beschäftigt werden – anderseits wurde dadurch auch ein verstärkter Bienenflug möglich. Ausserdem bot der Kräutergarten Gelegenheit, Nachbarschafts-Kontakte zu knüpfen – eines der Hauptanliegen des Projekts. "Zwanzig Volontäre jäteten Unkraut und pflanzten Bohnenkraut, Sonnenhut, aber auch Salbei, Lavendel und Thymian", berichtet Poizner.

Durch die Vielfalt an Veranstaltungen, aber auch durch die Präsenz der Volontäre im Park blieb das Interesse der Nachbarschaft an den Bäumen erhalten. Die kritischen Stimmen sind verstummt. Der Ben Nobelman-Park ist zu einem attraktiven Stadt- und Lernpark geworden.

Vancouver als Schrittmacher

Mit städtischen Baumgärten schon wesentlich länger vertraut ist die kanadische Westküsten-Stadt Vancouver. Obstbäume in Stadtpärken und als Teil von Gemeinschaftsgärten sind kein Novum mehr und finden sich vielerorts in der Stadt.

Dahinter steht der grüne Stadtpräsident Gregor Robertson, der die Sache vorantreibt. So hat die Stadt auf einer Industriebrache (Bild links) nahe dem Zentrum ihre erste offizielle Obstbaumpflanzung mit rund 400 Zitronen-, Feigen- und Kakibäumen eröffnet. Gepflanzt wurden die Bäumchen in Hochbeeten, gepflegt werden sie von einer kommerziellen Organisation, die mit diesem und anderen urbanen Landwirtschaftsprojekten ehemalige Drogenabhängige und Arbeitslose beschäftigt.

Basel: "Bis jetzt keine Nachfrage"

In Basel ist eine Obstbaum-Anlage einzig im Schwarzpark zu finden. "Das ist historisch begründet, weil das Areal ursprünglich ein landwirtschaftliches Gut war", erklärt Yvonne Aellen, Leiterin der Abteilung Grünflächenunterhalt im Basler Bau- und Verkehrsdepartement. "Im neuen Parkprojekt ist vorgesehen, rund zwanzig weitere Pro Specie Rara-Bäume zu pflanzen." Den Baumschnitt werde die Stadtgärtnerei übernehmen. Insbesondere Lehrlinge sollen dort den fachgerechten Obstbaumschnitt erlernen.

In den anderen Basler Pärken sei der historische Kontext für Obstbaum-Pflanzungen nicht gegeben. Ausserdem sei deren Pflege arbeitsintensiv. "Wir haben nicht die Ressourcen dazu", stellt Aellen klar. Offen sei zudem, wie die Ernte, aber auch die Verteilung des Obstes organisiert werden sollte. Und: "In der Bevölkerung bestand bisher keine Nachfrage." Ein weiterer Grund, weshalb Obstbäume in Basler Pärken nicht vorkommen: "Jeder Park hat ein eigenes Gestaltungskonzept. Obstbaum-Anlagen darin wären fremde Elemente."

15. November 2013

Weiterführende Links:


Obstbäume und Stadtparks in Toronto

mj. 2010 hat der Stadtrat von Toronto die Überarbeitung der Nutzungsplanung für Stadtpärke veranlasst. Obstgärten fallen neu unter die Kategorie "Gemeinschaftsgärten". Auch die wöchentlich stattfindenden Bauernmärkte sind wie bisher im öffentlichen Grünraum erlaubt. Die Stadt schreibt vor, dass in jedem Park weiterhin Fläche für Gemeinschaftsgärten und Bauernmärkte zur Verfügung stehen muss.


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"Anfangsschwierigkeiten auch in andern Städten"

Gut zu hören, dass auch in andern Städten Anfangsschwierigkeiten zu überwinden sind. Gewöhnungsbedürftig sind Veränderungen offenbar überall. Ich freue mich über die – meistens – Ausländer, die im Herbst den öffentlichen Nussbäumen nach gehen, um die Nüsse aufzulesen. Da wird die Verbundenheit dieser Menschen mit der Natur noch sichtbar.


Viktor Krummenacher, Bottmingen


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"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
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Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

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Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

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In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.