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"Ich hatte schlaflose Nächte": Imker Vögtli auf Basler Theater-Dach

Imker-Boom in Basel: Stadt-Bienen im Dichte-Stress

Grossandrang zu städtischen Imkerkursen in Basel-Stadt – doch der Bienenzüchterverein warnt vor den Auswirkungen


Von Monika Jäggi


In Basel ist ein Bienen-Boom ausgebrochen: Die Imkerkurse sind massiv überbucht. Auf Balkonen, auf Flachdächern und in Gärten schiessen Bienenhäuschen aus dem Boden. Selbst das Theater Basel macht mit bei diesem Trend. Die traditionellen Imker sind über diese Entwicklung aber eher besorgt statt erfreut.


Rot, gelb, blau, orange – einzeln nebeneinander aufgereiht stehen die Bienenkisten auf dem Dach des Theaters Basel. Das Gesumme der beliebten Insekten, die bei der gelben Landeklappe zielstrebig ein- und ausfliegen, ist unüberhörbar. Dazwischen bewegt sich ruhig, aber besorgt um das Wohl seiner Schützlinge, ein stolzer Robert Vögtli.

Vögtli steht vor der Pensionierung und ist Beleuchter im Stadttheater Basel. Aber seit kurzem findet er sich als Jung-Imker auf dem Dach seines Arbeitgebers wieder. Denn nun ist nach der Pariser und Londoner Oper auch das Basler Stadttheater auf den internationalen Trend der Produktion von Stadthonig aufgesprungen.

Fehlende Erfahrung schadet Bienen

Der Imker mit seiner dichten grauen Haarpracht ist begeistert von seinem neuen Hobby. Auch wenn es erste Rückschläge gab. Mit zwei Völkern hat er letztes Jahr angefangen, nur eines hat überlebt. "Es war ein Anfängerfehler", erklärt er selbstkritisch, "ich habe zur Bekämpfung der Varroa-Milbe zu viel Milchsäure in den Bienenkasten gespritzt." Diese Milbe ist ein Parasit, der die Bienen befällt, schwächt und anfällig macht für andere Krankheiten.

Milch-, Ameisen- und Oxalsäure töten den Schädling und verschonen bei richtiger Anwendung die Honigbiene. Die Säuren sind Insektizide – sie wirken bei einer zu hohen Dosierung für die Bienen tödlich.

Dem zweiten Volk fehlte im Frühling die Königin. "Das habe ich erst nach einiger Zeit bemerkt. Die Bienen waren viel unruhiger." Er ist überzeugt, dass mit zunehmender Erfahrung solche Fehler nicht mehr passieren. Da er auch in Hochwald, seinem Wohnort, Bienenvölker hält, wird er ein gesundes "Bergvolk" auf das Theaterdach umplatzieren.

Begrüntes Flachdach als idealer Standort

Was macht das Dach für Bienen attraktiv? Von unten ist sie nicht sichtbar, aber oben auf dem Theaterdach blüht eine Wiese. Der Standort der Bienenkästen ist so gewählt, dass sie im Schatten und in Nordrichtung stehen – sonst wäre es zu heiss für die Völker, erklärt der Imker, der noch mitten in der Grundausbildung zum Imker steckt. Darauf habe ihn der Bieneninspektor hingewiesen, der alle Bienenhalter und ihre Schützlinge regelmässig kontrolliere und den Standort der Kästen bewilligen müsse. "Als Anfänger hätte ich die Kästen an einen sonnigen Ort gestellt."

Der Bienenzüchter in spe freut sich auf zukünftige Erträge: "Bis zu 30 Kilogramm Honig pro Volk kann dieser Standort in den nächsten Jahren bringen." Er kommt ins Schwärmen: "Für die Bienen ist der Münsterplatz mit seinen Kastanienbäumen ideal, aber auch die St. Alban-Vorstadt, das Nachtigallenwäldeli, der Zoologische Garten oder das Rheinbord." Der Honigertrag sei aber nie an erster Stelle gestanden, stellt er klar, ihm gehe es um die Faszination der Bienenhaltung. Der offizielle Auftrag, einen Ertrag für das Label "Theaterhonig" zu erwirtschaften, dürfte diesen Aspekt allerdings in den Vordergrund rücken.

Sein Fazit nach einer ersten Saison: "Als Imker geht man Verpflichtungen ein. Die Betreuung ist zeitintensiv und erfordert Wissen, das ich mir zuerst aneignen musste. Ich hatte schlaflose Nächte, und immer wieder kamen Zweifel auf, ob ich es richtig mache." Und ausgerechnet er, der sich nie für "Chemie" interessierte, musste feststellen, dass auch seine Bienen gegen Parasiten und Bakterien behandelt werden müssen.

80 Interessenten auf der Warteliste

Doch die neue urbane Bienen-Begeisterung ist umstritten. Remigus Hunziker, Präsident des Bienenzüchtervereins Basel, hält wenig davon: "Früher waren es Leute, die Bienenvölker innerhalb der Familie erbten und diese Tradition weiterführen wollten." Die Neueinsteiger hingegen gehörten zu den Weltverbesserern. "Sie haben gelesen, dass die Bienen krank oder am Aussterben sind. Jetzt wollen sie sich an der Bienenrettung beteiligen", erklärt er sich ihre Beweggründe.

Eine Rettungsaktion zu starten sei aber die falsche Motivation. Seit der Dokumentarfilm "Mehr als Honig – More than Honey" des Filmemachers Markus Imhoof in den Kinos laufe, sei die Nachfrage nach Kursen nochmals gestiegen. "Wir führen eine Warteliste von 80 Leuten. Die Kursorganisation wird zu einem logistischen Problem, denn wir haben pro Einheit nur Platz für 12 Leute."

Es sei zwar gut, dass sich Leute wieder für die Natur und die Bienen interessierten und in den Kursen kritische Fragen stellten, aber: "Wenn plötzlich alle Bienen halten wollen, hilft das den Tieren nicht – im Gegenteil", sagt Hunziker. Den Bienen sei mehr gedient, den eigenen Balkon oder Garten in der Stadt zu bepflanzen, um die Nahrungsrundlage zu verbessern.

Viele Imker – viele Bienen – weniger Honig

Hunziker begründet seine Vorbehalte auch bestimmt: "In Basel gibt es zu viele Bienen, die sich bei der Futtersuche konkurrenzieren. Die Blütenvielfalt ist hier gross, aber trotzdem begrenzt. Deshalb können wir nicht unbeschränkt Bienenvölker halten."

In Basel sind 110 Imker aktiv. Rund 800 Bienenvölker summen durch die Stadt. Die Völker, die die Winter nicht überlebt hätten, so Hunziker, würden mit Jungvölkern ersetzt. So sei die Stadt mit Honigbienen immer gut gefüllt.

Die Alt-Imker halten bis zu zwanzig Bienenstöcke an einem Standort. Sie haben eine Tradition und eine Stammkundschaft und wollen diese weiterhin mit Honig versorgen. Aus dieser Perspektive scheint für Aussenstehende jedes neue Volk eines zu viel zu sein – auch wenn es nur zwei bis drei Völker sind, welche die Einsteiger im Raum Basel neu bewirtschaften. Wer sich länger mit einem Imker unterhält, stellt fest, dass keiner gern seine Schützlinge abgeben würde – zu gross ist die Begeisterung.

In Basel gibt es heute Quartiere mit einer Dichte von sieben bis acht Völkern pro Quadratkilometer, in Bettingen wurden 28 Völker gezählt, in Riehen gar deren 32.

Industriehaltung macht Bienen krank

"Das ist die wirkliche Tragik", sagt Matthias Lehnherr, seit über 40 Jahren Bienenhalter, Imkerberater und Kursleiter beim Bienenzüchterverein Basel. "Es werden zuviele Bienen auf engem Raum gehalten. Wir betreiben weltweit und auch in der Schweiz eine industrielle Bienenhaltung analog der Massentierhaltung."

Eine Folge sind Krankheiten und das grosse Bienensterben. Werden zu viele Bienenstöcke am selben Standort gehalten, findet die gefürchtete Varroa-Milbe ideale Ausbreitungs-Bedingungen vor. Die Honigspender sind nicht mehr im selben Masse leistungsfähig oder sterben. "Die Krankheiten sind das beste Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt", sagt ein besorgter Lehnherr.

Deutlich zu hohe Bienendichte

Je nach Gebiet stehen in der Schweiz zehn- bis dreissigmal zu viele Völker, die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Völker nicht einberechnet. Zuviel für Lehnherr. Für ihn betrüge die optimale Bienendichte ein Volk pro Quadratkilometer – was dem Aktionsradius eines Volks entspricht. Die Bienendichte sei dann angemessen, wenn ein Volk ohne Medikamente, ohne Insektizide, ohne Zucker-Zufütterung und ohne Honigentnahme aus eigener Kraft während mehrerer Jahre überleben könne, sagt Imkerberater Lehnherr.

Davon sind wir weit entfernt: "Bienenhaltung ist europaweit im heutigen Ausmass nur möglich, weil die Völker gegen die Varroa-Milbe mit Insektiziden behandelt und mit Zucker nachgefüttert werden. Die Honigwirtschaft ist heute ein weltweiter Wirtschaftszweig, der nur noch mit Chemie und Gift aufrecht zu erhalten ist", bedauert der engagierte Imker. "Es gibt weltweit ein Überangebot an Honig."

Für kontroverse Diskussionen ist gesorgt

Die Bekämpfung der Krankheiten ist zeitintensiv. Dazu gehört das Putzen und Desinfizieren der Kästen, das Verabreichen der chemischen Mittel und das Beobachten der Bienen. "All das", sagt Lehnherr, "behebt die Ursache der Erkrankung nicht". Er schlägt deshalb seinen Imkerkollegen vor, die Völkerzahl zu reduzieren und die gewonnene Zeit in die Verbesserung der Bienenweide zu investieren: Das Sammelangebot für die Bienen in ihrer nächsten Umgebung mit Pflanzen zu erweitern, die viel Nektar und Pollen erzeugen. Damit können Imker Futterstress vermeiden.

Aber Lehnherr geht noch weiter. Sein Vorschlag: Die Bienen in der Schweiz versuchsweise und flächendeckend nicht zu behandeln. 70 bis 90 Prozent der Bienen würden dann vermutlich zugrunde gehen. "Aber nur so werden wir die Krankheit los", ist er überzeugt. Ein solcher Versuch müsste jedoch wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden. "Und es bräuchte finanzielle Mittel zur Entschädigung der Imkerinnen und Imker", fordert Lehnherr.

Wer bestäubt dann die Blüten- und Nutzpflanzen? "Es gibt genug andere Insekten, die das jetzt schon übernehmen: Fliegen, Hummeln, Ameisen, Käfer, Wespen oder Wildbienen", ist der Fachmann überzeugt.

Mit dieser radikalen Haltung, die in Basel kontrovers diskutiert wird, stösst er im Bienenzüchterverband zwar auf Kopfschütteln. Aber Lehnherr steht nicht alleine da. Der englische Forscher Leslie Bailey beschäfigte sich intensiv mit den Bienenkrankheiten des 20. Jahrhunderts. Er hat unter anderem die Thesen der zu hohen Bienendichte mit den entsprechenden Folgen aufgestellt.

Kein guter Zeitpunkt für Neueinsteiger

Imkern scheint heute ein Hobby mit Widersprüchen in einem schwierigen Umfeld zu sein. Wie geht es weiter in Basel? Der lokale Bienenzüchterverein organisiert neuerdings Anlässe für Interessierte, um kritisch zu orientieren und der Illusion entgegenzuwirken, Imkern sei ein einfaches Freizeitvergnügen. Lehnherr rät gar ab, damit anzufangen. "Wer für die Natur etwas tun will, soll Naturgärtner werden oder bei einer Umweltorganisation mitarbeiten", lautet sein Rat. In Planung ist auch ein Schnupperkurs. Damit will der Verein aufzeigen, worum es bei der Bienenhaltung wirklich geht, und welches die Anforderungen sind.

Und was plant das Theater Basel? "Sobald die Bienen Honig produzieren, wollen wir den "Theaterhonig" erstmals auch an der Info-Theke im Foyer verkaufen", sagt Pressesprecher Michael Bellgardt. Intern wird dafür sogar ein eigenes Etikett gestaltet. Es wird sich dabei "um eine kleine Menge Honig handeln, die nicht in den Handel kommt, sondern nur im Eigenverkauf angeboten wird".

27. Mai 2013

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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


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Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

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In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

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