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"Ich hatte schlaflose Nächte": Imker Vögtli auf Basler Theater-Dach

Imker-Boom in Basel: Stadt-Bienen im Dichte-Stress

Grossandrang zu städtischen Imkerkursen in Basel-Stadt – doch der Bienenzüchterverein warnt vor den Auswirkungen


Von Monika Jäggi


In Basel ist ein Bienen-Boom ausgebrochen: Die Imkerkurse sind massiv überbucht. Auf Balkonen, auf Flachdächern und in Gärten schiessen Bienenhäuschen aus dem Boden. Selbst das Theater Basel macht mit bei diesem Trend. Die traditionellen Imker sind über diese Entwicklung aber eher besorgt statt erfreut.


Rot, gelb, blau, orange – einzeln nebeneinander aufgereiht stehen die Bienenkisten auf dem Dach des Theaters Basel. Das Gesumme der beliebten Insekten, die bei der gelben Landeklappe zielstrebig ein- und ausfliegen, ist unüberhörbar. Dazwischen bewegt sich ruhig, aber besorgt um das Wohl seiner Schützlinge, ein stolzer Robert Vögtli.

Vögtli steht vor der Pensionierung und ist Beleuchter im Stadttheater Basel. Aber seit kurzem findet er sich als Jung-Imker auf dem Dach seines Arbeitgebers wieder. Denn nun ist nach der Pariser und Londoner Oper auch das Basler Stadttheater auf den internationalen Trend der Produktion von Stadthonig aufgesprungen.

Fehlende Erfahrung schadet Bienen

Der Imker mit seiner dichten grauen Haarpracht ist begeistert von seinem neuen Hobby. Auch wenn es erste Rückschläge gab. Mit zwei Völkern hat er letztes Jahr angefangen, nur eines hat überlebt. "Es war ein Anfängerfehler", erklärt er selbstkritisch, "ich habe zur Bekämpfung der Varroa-Milbe zu viel Milchsäure in den Bienenkasten gespritzt." Diese Milbe ist ein Parasit, der die Bienen befällt, schwächt und anfällig macht für andere Krankheiten.

Milch-, Ameisen- und Oxalsäure töten den Schädling und verschonen bei richtiger Anwendung die Honigbiene. Die Säuren sind Insektizide – sie wirken bei einer zu hohen Dosierung für die Bienen tödlich.

Dem zweiten Volk fehlte im Frühling die Königin. "Das habe ich erst nach einiger Zeit bemerkt. Die Bienen waren viel unruhiger." Er ist überzeugt, dass mit zunehmender Erfahrung solche Fehler nicht mehr passieren. Da er auch in Hochwald, seinem Wohnort, Bienenvölker hält, wird er ein gesundes "Bergvolk" auf das Theaterdach umplatzieren.

Begrüntes Flachdach als idealer Standort

Was macht das Dach für Bienen attraktiv? Von unten ist sie nicht sichtbar, aber oben auf dem Theaterdach blüht eine Wiese. Der Standort der Bienenkästen ist so gewählt, dass sie im Schatten und in Nordrichtung stehen – sonst wäre es zu heiss für die Völker, erklärt der Imker, der noch mitten in der Grundausbildung zum Imker steckt. Darauf habe ihn der Bieneninspektor hingewiesen, der alle Bienenhalter und ihre Schützlinge regelmässig kontrolliere und den Standort der Kästen bewilligen müsse. "Als Anfänger hätte ich die Kästen an einen sonnigen Ort gestellt."

Der Bienenzüchter in spe freut sich auf zukünftige Erträge: "Bis zu 30 Kilogramm Honig pro Volk kann dieser Standort in den nächsten Jahren bringen." Er kommt ins Schwärmen: "Für die Bienen ist der Münsterplatz mit seinen Kastanienbäumen ideal, aber auch die St. Alban-Vorstadt, das Nachtigallenwäldeli, der Zoologische Garten oder das Rheinbord." Der Honigertrag sei aber nie an erster Stelle gestanden, stellt er klar, ihm gehe es um die Faszination der Bienenhaltung. Der offizielle Auftrag, einen Ertrag für das Label "Theaterhonig" zu erwirtschaften, dürfte diesen Aspekt allerdings in den Vordergrund rücken.

Sein Fazit nach einer ersten Saison: "Als Imker geht man Verpflichtungen ein. Die Betreuung ist zeitintensiv und erfordert Wissen, das ich mir zuerst aneignen musste. Ich hatte schlaflose Nächte, und immer wieder kamen Zweifel auf, ob ich es richtig mache." Und ausgerechnet er, der sich nie für "Chemie" interessierte, musste feststellen, dass auch seine Bienen gegen Parasiten und Bakterien behandelt werden müssen.

80 Interessenten auf der Warteliste

Doch die neue urbane Bienen-Begeisterung ist umstritten. Remigus Hunziker, Präsident des Bienenzüchtervereins Basel, hält wenig davon: "Früher waren es Leute, die Bienenvölker innerhalb der Familie erbten und diese Tradition weiterführen wollten." Die Neueinsteiger hingegen gehörten zu den Weltverbesserern. "Sie haben gelesen, dass die Bienen krank oder am Aussterben sind. Jetzt wollen sie sich an der Bienenrettung beteiligen", erklärt er sich ihre Beweggründe.

Eine Rettungsaktion zu starten sei aber die falsche Motivation. Seit der Dokumentarfilm "Mehr als Honig – More than Honey" des Filmemachers Markus Imhoof in den Kinos laufe, sei die Nachfrage nach Kursen nochmals gestiegen. "Wir führen eine Warteliste von 80 Leuten. Die Kursorganisation wird zu einem logistischen Problem, denn wir haben pro Einheit nur Platz für 12 Leute."

Es sei zwar gut, dass sich Leute wieder für die Natur und die Bienen interessierten und in den Kursen kritische Fragen stellten, aber: "Wenn plötzlich alle Bienen halten wollen, hilft das den Tieren nicht – im Gegenteil", sagt Hunziker. Den Bienen sei mehr gedient, den eigenen Balkon oder Garten in der Stadt zu bepflanzen, um die Nahrungsrundlage zu verbessern.

Viele Imker – viele Bienen – weniger Honig

Hunziker begründet seine Vorbehalte auch bestimmt: "In Basel gibt es zu viele Bienen, die sich bei der Futtersuche konkurrenzieren. Die Blütenvielfalt ist hier gross, aber trotzdem begrenzt. Deshalb können wir nicht unbeschränkt Bienenvölker halten."

In Basel sind 110 Imker aktiv. Rund 800 Bienenvölker summen durch die Stadt. Die Völker, die die Winter nicht überlebt hätten, so Hunziker, würden mit Jungvölkern ersetzt. So sei die Stadt mit Honigbienen immer gut gefüllt.

Die Alt-Imker halten bis zu zwanzig Bienenstöcke an einem Standort. Sie haben eine Tradition und eine Stammkundschaft und wollen diese weiterhin mit Honig versorgen. Aus dieser Perspektive scheint für Aussenstehende jedes neue Volk eines zu viel zu sein – auch wenn es nur zwei bis drei Völker sind, welche die Einsteiger im Raum Basel neu bewirtschaften. Wer sich länger mit einem Imker unterhält, stellt fest, dass keiner gern seine Schützlinge abgeben würde – zu gross ist die Begeisterung.

In Basel gibt es heute Quartiere mit einer Dichte von sieben bis acht Völkern pro Quadratkilometer, in Bettingen wurden 28 Völker gezählt, in Riehen gar deren 32.

Industriehaltung macht Bienen krank

"Das ist die wirkliche Tragik", sagt Matthias Lehnherr, seit über 40 Jahren Bienenhalter, Imkerberater und Kursleiter beim Bienenzüchterverein Basel. "Es werden zuviele Bienen auf engem Raum gehalten. Wir betreiben weltweit und auch in der Schweiz eine industrielle Bienenhaltung analog der Massentierhaltung."

Eine Folge sind Krankheiten und das grosse Bienensterben. Werden zu viele Bienenstöcke am selben Standort gehalten, findet die gefürchtete Varroa-Milbe ideale Ausbreitungs-Bedingungen vor. Die Honigspender sind nicht mehr im selben Masse leistungsfähig oder sterben. "Die Krankheiten sind das beste Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt", sagt ein besorgter Lehnherr.

Deutlich zu hohe Bienendichte

Je nach Gebiet stehen in der Schweiz zehn- bis dreissigmal zu viele Völker, die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Völker nicht einberechnet. Zuviel für Lehnherr. Für ihn betrüge die optimale Bienendichte ein Volk pro Quadratkilometer – was dem Aktionsradius eines Volks entspricht. Die Bienendichte sei dann angemessen, wenn ein Volk ohne Medikamente, ohne Insektizide, ohne Zucker-Zufütterung und ohne Honigentnahme aus eigener Kraft während mehrerer Jahre überleben könne, sagt Imkerberater Lehnherr.

Davon sind wir weit entfernt: "Bienenhaltung ist europaweit im heutigen Ausmass nur möglich, weil die Völker gegen die Varroa-Milbe mit Insektiziden behandelt und mit Zucker nachgefüttert werden. Die Honigwirtschaft ist heute ein weltweiter Wirtschaftszweig, der nur noch mit Chemie und Gift aufrecht zu erhalten ist", bedauert der engagierte Imker. "Es gibt weltweit ein Überangebot an Honig."

Für kontroverse Diskussionen ist gesorgt

Die Bekämpfung der Krankheiten ist zeitintensiv. Dazu gehört das Putzen und Desinfizieren der Kästen, das Verabreichen der chemischen Mittel und das Beobachten der Bienen. "All das", sagt Lehnherr, "behebt die Ursache der Erkrankung nicht". Er schlägt deshalb seinen Imkerkollegen vor, die Völkerzahl zu reduzieren und die gewonnene Zeit in die Verbesserung der Bienenweide zu investieren: Das Sammelangebot für die Bienen in ihrer nächsten Umgebung mit Pflanzen zu erweitern, die viel Nektar und Pollen erzeugen. Damit können Imker Futterstress vermeiden.

Aber Lehnherr geht noch weiter. Sein Vorschlag: Die Bienen in der Schweiz versuchsweise und flächendeckend nicht zu behandeln. 70 bis 90 Prozent der Bienen würden dann vermutlich zugrunde gehen. "Aber nur so werden wir die Krankheit los", ist er überzeugt. Ein solcher Versuch müsste jedoch wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden. "Und es bräuchte finanzielle Mittel zur Entschädigung der Imkerinnen und Imker", fordert Lehnherr.

Wer bestäubt dann die Blüten- und Nutzpflanzen? "Es gibt genug andere Insekten, die das jetzt schon übernehmen: Fliegen, Hummeln, Ameisen, Käfer, Wespen oder Wildbienen", ist der Fachmann überzeugt.

Mit dieser radikalen Haltung, die in Basel kontrovers diskutiert wird, stösst er im Bienenzüchterverband zwar auf Kopfschütteln. Aber Lehnherr steht nicht alleine da. Der englische Forscher Leslie Bailey beschäfigte sich intensiv mit den Bienenkrankheiten des 20. Jahrhunderts. Er hat unter anderem die Thesen der zu hohen Bienendichte mit den entsprechenden Folgen aufgestellt.

Kein guter Zeitpunkt für Neueinsteiger

Imkern scheint heute ein Hobby mit Widersprüchen in einem schwierigen Umfeld zu sein. Wie geht es weiter in Basel? Der lokale Bienenzüchterverein organisiert neuerdings Anlässe für Interessierte, um kritisch zu orientieren und der Illusion entgegenzuwirken, Imkern sei ein einfaches Freizeitvergnügen. Lehnherr rät gar ab, damit anzufangen. "Wer für die Natur etwas tun will, soll Naturgärtner werden oder bei einer Umweltorganisation mitarbeiten", lautet sein Rat. In Planung ist auch ein Schnupperkurs. Damit will der Verein aufzeigen, worum es bei der Bienenhaltung wirklich geht, und welches die Anforderungen sind.

Und was plant das Theater Basel? "Sobald die Bienen Honig produzieren, wollen wir den "Theaterhonig" erstmals auch an der Info-Theke im Foyer verkaufen", sagt Pressesprecher Michael Bellgardt. Intern wird dafür sogar ein eigenes Etikett gestaltet. Es wird sich dabei "um eine kleine Menge Honig handeln, die nicht in den Handel kommt, sondern nur im Eigenverkauf angeboten wird".

27. Mai 2013

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Alexander Radzyner, Zug


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Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.