© by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Halt en anderi Zyt": Logo-Schöpfer Louis Mermet, "Nasi"

Der leise Tod des "Nasi National"

Dem Umbau der National-Versicherung zur "Nationale Suisse" fallen Basler Witz und afrikanische Nashörner zum Opfer


Von Ruedi Suter


Jahrzehntelang lang warb das gezeichnete Nashornkind "Nasi" mit Erfolg für die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft. Ihre Nachfolgerin, die "Nationale Suisse", hat nun die berühmte Figur still und leise verbannt. Damit geht auch eine typische Basler Geschichte und das vorbildliche Engagement eines Konzerns für eine gefährdete Tierart zu Ende: Versuch eines Nachrufs.


Sein Schicksal ist besiegelt. Jahrelang war das bunte Nashornkind der unübersehbare Sympathieträger der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft mit Sitz in Basel. Das "Nasi", wie es überall liebevoll genannt wurde, lächelte schweizweit mit seiner gelben, überdimensionierten Nase auf dem zündroten Kopf von Plakatwänden und Hausfassaden. Es prangte auf Autos, Badetüchern und Geschäftspapier.

Es zeigte sich der Nation aber auch als Filmstar im Fernsehen, es schaffte es gar auf die Internetseite der National-Versicherung - und schlich sich nicht zuletzt als knutschfestes Plüschtierchen in die Herzen zahlloser Kinder. Zwei Jahrzehnte lang trieb es bei verschiedensten Auftritten unbekümmert Schabernack, spielte mal Sport, mal Musik und erfüllte sozusagen nebenbei immer brav seine wichtigste Aufgabe: Augenzwinkernde Werbung für die von Basel aus operierende "National".

Letztes Jahr auf die Abschussliste

Doch damit ist nun Schluss. Das "Nasi" wurde 2005 auf die Abschussliste gesetzt. Und seit Mitte letzter Woche ist es sicher: Das "Nasi" ist dem Tod geweiht. Es verschwindet, genauso wie der Name der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft. Auf deren Chefetagen haben sich schon seit einiger Zeit neue Manager eingenistet, um den ab 2001 streckenweise etwas kränkelnden Versicherungskonzern neuen Schub zu verpassen.

Mit Erfolg, wie der seit 2005 durchgreifende CEO Hans Künzle an der Medienkonferenz letzten Mittwoch verkündete. Innerhalb der ersten Jahreshälfte konnte der Konzern seinen Gewinn gegenüber der gleichen Zeit im letzten Jahr von 66,5 Prozent auf 31,3 Millionen Franken erhöhen. Fürs erste ein ganz schönes Ergebnis.

"Nasi" verschwindet still und leise

Doch der Versicherungskonzern will noch weit höher hinaus, will noch mehr straffen, mehr modernisieren - und sich auch im Ausland einen besseren Namen machen. Diesmal aber als "Nationale Suisse", dessen neuer Schriftzug gleich auch als Firmenlogo fungieren wird. Es ist also die neue Corporate Identity, die dem "Nasi" den Todesstoss versetzt. Dass sich die Zeiten ändern und sich Unternehmen der galoppierenden Globalisierung anpassen müssen, ist durchaus nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar ist aber, dass eine lange bis zur Berühmtheit gehätschelte Identifikationsfigur wie das "Nasi" nicht mehr erwähnt werden soll - und sang- und klanglos von der Bildfläche verschwindet.

Dass das "Nasi" mit der Einführung des neuen Namenszugs verschwinde, könne sich ja jede und jeder selbst denken, meinte Sabrina Pagnetti, Leiterin Information und Kommunikation von Nationale Suisse, gegenüber OnlineReports. Die Antwort der seit etwa einem Jahr in Basel wirkenden Kommunikationsspezialistin mag uns keineswegs glücklich zu stimmen - und sie zwingt zu einem präzisierenden Nachruf.

Eine Botschaft des Basler Humors

Denn das "Nasi" der "National" ist ein Stück Basler Geschichte. Es ist auch weit mehr als eine ulkige Erscheinung, über die man mit Fug und Recht geteilter Meinung sein kann: Das "Nasi" hat - was viele nicht wissen - dank dem Engagement der früheren Direktionen der National-Versicherung etlichen Nashörnern in der freien Wildbahn das Leben gerettet.

Es hat mit zahlreichen Anlässen und viel Aufwand Jugend und Öffentlichkeit für die weltweit vor der Ausrottung stehenden Nashörnern sensibilisiert. Und es war so etwas wie eine Botschaft des Basler Humors an die Eidgenossenschaft, doch nicht alles so bitterernst zu nehmen, selbst dann nicht, wenn es um Versicherungsfragen geht.

Radprofi Ferdi Kübler als Geburtshelfer

Wie Nationale Suisse heute dem Nasi den Garaus macht, setzte das "Nasi" dem Erscheinen des früheren National-Werbeträger Ferdi Kübler ein Ende. "Ferdi National", wie der Schweizer Radrennfahrer und erste Schweizer Tour-de-France-Sieger (1950) genannt wurde, machte mit seinem riesigen Riechorgan für die National-Versicherung Werbung: "Für die mit der guten Nase." Diese Idee stimulierte 1984 den damaligen Werbeleiter der "National", Alex Felix, als Fortsetzung ein Nashorn entwickeln zu lassen, das selbst Ferdi National eine Nasenlänge voraus war.

So entstand "das Nasi", mit lockeren Strichen erschaffen vom Basler Grafiker Louis Mermet. Ein Meisterwurf, langlebig, universal einsetzbar und mit dem Zeug für die Eroberung der Silbermedaille des Art Directors Club von 1986/87 für eine Nasi-TV-Spotserie. Das stille Aus für seine berühmte Nashornfigur kommentiert Louis Mermet tapfer mit der Feststellung: "Es isch halt en anderi Zyt hit." Immerhin, tröstet sich der Nasi-Vater, habe seine gehörntes Figürchen unterdessen 22 Jahre auf dem grünen Buckel.

"Nasi" rettete lebende Artgenossen

Gravierende Konsequenzen hat das Verschwinden des vierbeinigen Sympathieträgers der National hingegen für die afrikanischen Nashörner in in drei grossen tansanischen Wildschutzgebieten: Serengeti, Ngorongoro-Krater undMkomazi. Dass in diesen einst von Zehntausenden Nashörnern bevölkerten Gebieten die letzten rund drei Dutzend wild lebenden Spitzmaulnashörner nicht auch noch ausgerottet wurden, ist mit das Verdienst der "National".

Der Basler Konzern hatte - als eine der wenigen Firmen mit bedrohten Tieren im Logo - die bemerkenswerte Verpflichtung abgeleitet, sich auch für das Überleben dieser Tierart in der Wildnis einzusetzen. So sorgte sie über Jahre hinweg mit Hunderttausenden von Franken für den Schutz der "Kifarus", wie die Tiere auf Swaheli genannt werden. Das Geld sammelte die Versicherung zunächst über den Verkauf von Plüsch-"Nasis", später mit dem Sponsoring von einem Prozent ihres Werbe-Etats. Für den gezielten Einsatz der Summen sorgte die ehrenamtliche Wildtierschutzorganisation Freunde der Serengeti Schweiz (FSS).

Bindeglied zum Nashorn verschwindet

Ihre teils in Tansania lebenden Mitglieder kauften mit dem "Nasi"-Geld vor allem Geländefahrzeuge (Bild) für Patrouillen und lieferten diese, nach Absprache mit den tansanischen Behörden, an die Wildhüter-Einheiten. Wiederholt drückten die Tansanier ihre Dankbarkeit für die umkomplizierte Direkthilfe der National-Versicherung aus - und freuten sich, dass der Nashornbestand dank der besseren Bewachung langsam wieder zunahm.

Doch dann kam aus heiterem Himmel die Hiobsbotschaft. Dem FSS-Vorstand wurde im Herbst 2005 per Schreiben offenbart, das Sponsoring zugunsten der bedrohten Nashörner werde aufgrund der strategischen Neusausrichtung der National-Versicherung sofort eingestellt: "Mit dem Verschwinden des 'Nasis' verschwindet das Bindeglied zum Nashorn".

Nun profitieren übergewichtige Kinder

Und mit dem Verschwinden des Bindeglieds "Nasi", so bleibt anzufügen, wächst im mausarmen Tansania wieder die Bedrohung der letzten Nashörner. Weil beispielsweise die dringend benötigten und nach vier Jahren hartem Buscheinsatz kaputten Patrouillenfahrzeuge nicht mehr ersetzt werden können. Dass all das von einer an die Neuzeit angepassten und stramm vorwärts blickenden Firmengruppe als nicht kommunikationswürdig betrachtet wird, damit muss das "Nasi" allein fertig werden - bevor es noch vor seinen lebenden Artgenossen den Ausrottungstod ereilt.

"Es isch halt en anderi Zyt hit." Und abgesehen davon, engagiert sich ja auch die Nationale Suisse: Anstatt für bedrohte Nashörner für Kinder, die vom Übergewicht bedroht sind. "Fitness for Kids" heisst, zeitgemäss, das Sponsoring.

Der Autor ist Mitglied der Organisation "Freunde der Serengeti Schweiz" (FSS) und Redaktor ihrer Zeitschrift "Habari" (Nachricht auf Swaheli), die den Schutz afrikanischer Wildtiere und Urvölker thematisiert.

19. September 2006

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Moderne Entsorgung"

Ich frage mich nun, ob unsere soeben neu erstellten Bushaltetafeln in der Ostschweiz mit dem "Nasi"-Logo ebenfalls wieder verschwinden müssen. Vielleicht ist es aber eine moderne Art, das "Nasi" zu entsorgen. Auf alle Fälle wird es hier noch lange von den Haltestellen blinzeln – ohne für seine Artgenossen etwas tun zu können.


Bruno Karle, Bichelsee



"Nasi lebt!"

Nasi, ein in Basel geborener und von der National Versicherung seinerzeit "adoptierter" Panzernashornbulle, lebt. Er wurde nicht heimlich "fallen gelassen", sondern vom Zolli an den Münchner Tierpark Hellabrunn verkauft. Dort scheint er noch frisch und munter zu leben und auch hie und wieder für Nachwuchs zu sorgen.

(http://view.stern.de/fc/picture/311940/)


Peter Ensner, Basel



"wie hoch waren die kosten?"

wäre interessant, zu erfahren, wie hoch sich die KOSTEN einerseits für die gestaltung von "nasi" und andererseits für die "kreative gestaltung" der scheusslich grün-braunen paar buchstaben in 08/15-schrift bewegen. peinlich. mehr ist dazu nicht zu sagen.


rene Wetzel, unternehmensberater, zug


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.