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"Halt en anderi Zyt": Logo-Schöpfer Louis Mermet, "Nasi"

Der leise Tod des "Nasi National"

Dem Umbau der National-Versicherung zur "Nationale Suisse" fallen Basler Witz und afrikanische Nashörner zum Opfer


Von Ruedi Suter


Jahrzehntelang lang warb das gezeichnete Nashornkind "Nasi" mit Erfolg für die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft. Ihre Nachfolgerin, die "Nationale Suisse", hat nun die berühmte Figur still und leise verbannt. Damit geht auch eine typische Basler Geschichte und das vorbildliche Engagement eines Konzerns für eine gefährdete Tierart zu Ende: Versuch eines Nachrufs.


Sein Schicksal ist besiegelt. Jahrelang war das bunte Nashornkind der unübersehbare Sympathieträger der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft mit Sitz in Basel. Das "Nasi", wie es überall liebevoll genannt wurde, lächelte schweizweit mit seiner gelben, überdimensionierten Nase auf dem zündroten Kopf von Plakatwänden und Hausfassaden. Es prangte auf Autos, Badetüchern und Geschäftspapier.

Es zeigte sich der Nation aber auch als Filmstar im Fernsehen, es schaffte es gar auf die Internetseite der National-Versicherung - und schlich sich nicht zuletzt als knutschfestes Plüschtierchen in die Herzen zahlloser Kinder. Zwei Jahrzehnte lang trieb es bei verschiedensten Auftritten unbekümmert Schabernack, spielte mal Sport, mal Musik und erfüllte sozusagen nebenbei immer brav seine wichtigste Aufgabe: Augenzwinkernde Werbung für die von Basel aus operierende "National".

Letztes Jahr auf die Abschussliste

Doch damit ist nun Schluss. Das "Nasi" wurde 2005 auf die Abschussliste gesetzt. Und seit Mitte letzter Woche ist es sicher: Das "Nasi" ist dem Tod geweiht. Es verschwindet, genauso wie der Name der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft. Auf deren Chefetagen haben sich schon seit einiger Zeit neue Manager eingenistet, um den ab 2001 streckenweise etwas kränkelnden Versicherungskonzern neuen Schub zu verpassen.

Mit Erfolg, wie der seit 2005 durchgreifende CEO Hans Künzle an der Medienkonferenz letzten Mittwoch verkündete. Innerhalb der ersten Jahreshälfte konnte der Konzern seinen Gewinn gegenüber der gleichen Zeit im letzten Jahr von 66,5 Prozent auf 31,3 Millionen Franken erhöhen. Fürs erste ein ganz schönes Ergebnis.

"Nasi" verschwindet still und leise

Doch der Versicherungskonzern will noch weit höher hinaus, will noch mehr straffen, mehr modernisieren - und sich auch im Ausland einen besseren Namen machen. Diesmal aber als "Nationale Suisse", dessen neuer Schriftzug gleich auch als Firmenlogo fungieren wird. Es ist also die neue Corporate Identity, die dem "Nasi" den Todesstoss versetzt. Dass sich die Zeiten ändern und sich Unternehmen der galoppierenden Globalisierung anpassen müssen, ist durchaus nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar ist aber, dass eine lange bis zur Berühmtheit gehätschelte Identifikationsfigur wie das "Nasi" nicht mehr erwähnt werden soll - und sang- und klanglos von der Bildfläche verschwindet.

Dass das "Nasi" mit der Einführung des neuen Namenszugs verschwinde, könne sich ja jede und jeder selbst denken, meinte Sabrina Pagnetti, Leiterin Information und Kommunikation von Nationale Suisse, gegenüber OnlineReports. Die Antwort der seit etwa einem Jahr in Basel wirkenden Kommunikationsspezialistin mag uns keineswegs glücklich zu stimmen - und sie zwingt zu einem präzisierenden Nachruf.

Eine Botschaft des Basler Humors

Denn das "Nasi" der "National" ist ein Stück Basler Geschichte. Es ist auch weit mehr als eine ulkige Erscheinung, über die man mit Fug und Recht geteilter Meinung sein kann: Das "Nasi" hat - was viele nicht wissen - dank dem Engagement der früheren Direktionen der National-Versicherung etlichen Nashörnern in der freien Wildbahn das Leben gerettet.

Es hat mit zahlreichen Anlässen und viel Aufwand Jugend und Öffentlichkeit für die weltweit vor der Ausrottung stehenden Nashörnern sensibilisiert. Und es war so etwas wie eine Botschaft des Basler Humors an die Eidgenossenschaft, doch nicht alles so bitterernst zu nehmen, selbst dann nicht, wenn es um Versicherungsfragen geht.

Radprofi Ferdi Kübler als Geburtshelfer

Wie Nationale Suisse heute dem Nasi den Garaus macht, setzte das "Nasi" dem Erscheinen des früheren National-Werbeträger Ferdi Kübler ein Ende. "Ferdi National", wie der Schweizer Radrennfahrer und erste Schweizer Tour-de-France-Sieger (1950) genannt wurde, machte mit seinem riesigen Riechorgan für die National-Versicherung Werbung: "Für die mit der guten Nase." Diese Idee stimulierte 1984 den damaligen Werbeleiter der "National", Alex Felix, als Fortsetzung ein Nashorn entwickeln zu lassen, das selbst Ferdi National eine Nasenlänge voraus war.

So entstand "das Nasi", mit lockeren Strichen erschaffen vom Basler Grafiker Louis Mermet. Ein Meisterwurf, langlebig, universal einsetzbar und mit dem Zeug für die Eroberung der Silbermedaille des Art Directors Club von 1986/87 für eine Nasi-TV-Spotserie. Das stille Aus für seine berühmte Nashornfigur kommentiert Louis Mermet tapfer mit der Feststellung: "Es isch halt en anderi Zyt hit." Immerhin, tröstet sich der Nasi-Vater, habe seine gehörntes Figürchen unterdessen 22 Jahre auf dem grünen Buckel.

"Nasi" rettete lebende Artgenossen

Gravierende Konsequenzen hat das Verschwinden des vierbeinigen Sympathieträgers der National hingegen für die afrikanischen Nashörner in in drei grossen tansanischen Wildschutzgebieten: Serengeti, Ngorongoro-Krater undMkomazi. Dass in diesen einst von Zehntausenden Nashörnern bevölkerten Gebieten die letzten rund drei Dutzend wild lebenden Spitzmaulnashörner nicht auch noch ausgerottet wurden, ist mit das Verdienst der "National".

Der Basler Konzern hatte - als eine der wenigen Firmen mit bedrohten Tieren im Logo - die bemerkenswerte Verpflichtung abgeleitet, sich auch für das Überleben dieser Tierart in der Wildnis einzusetzen. So sorgte sie über Jahre hinweg mit Hunderttausenden von Franken für den Schutz der "Kifarus", wie die Tiere auf Swaheli genannt werden. Das Geld sammelte die Versicherung zunächst über den Verkauf von Plüsch-"Nasis", später mit dem Sponsoring von einem Prozent ihres Werbe-Etats. Für den gezielten Einsatz der Summen sorgte die ehrenamtliche Wildtierschutzorganisation Freunde der Serengeti Schweiz (FSS).

Bindeglied zum Nashorn verschwindet

Ihre teils in Tansania lebenden Mitglieder kauften mit dem "Nasi"-Geld vor allem Geländefahrzeuge (Bild) für Patrouillen und lieferten diese, nach Absprache mit den tansanischen Behörden, an die Wildhüter-Einheiten. Wiederholt drückten die Tansanier ihre Dankbarkeit für die umkomplizierte Direkthilfe der National-Versicherung aus - und freuten sich, dass der Nashornbestand dank der besseren Bewachung langsam wieder zunahm.

Doch dann kam aus heiterem Himmel die Hiobsbotschaft. Dem FSS-Vorstand wurde im Herbst 2005 per Schreiben offenbart, das Sponsoring zugunsten der bedrohten Nashörner werde aufgrund der strategischen Neusausrichtung der National-Versicherung sofort eingestellt: "Mit dem Verschwinden des 'Nasis' verschwindet das Bindeglied zum Nashorn".

Nun profitieren übergewichtige Kinder

Und mit dem Verschwinden des Bindeglieds "Nasi", so bleibt anzufügen, wächst im mausarmen Tansania wieder die Bedrohung der letzten Nashörner. Weil beispielsweise die dringend benötigten und nach vier Jahren hartem Buscheinsatz kaputten Patrouillenfahrzeuge nicht mehr ersetzt werden können. Dass all das von einer an die Neuzeit angepassten und stramm vorwärts blickenden Firmengruppe als nicht kommunikationswürdig betrachtet wird, damit muss das "Nasi" allein fertig werden - bevor es noch vor seinen lebenden Artgenossen den Ausrottungstod ereilt.

"Es isch halt en anderi Zyt hit." Und abgesehen davon, engagiert sich ja auch die Nationale Suisse: Anstatt für bedrohte Nashörner für Kinder, die vom Übergewicht bedroht sind. "Fitness for Kids" heisst, zeitgemäss, das Sponsoring.

Der Autor ist Mitglied der Organisation "Freunde der Serengeti Schweiz" (FSS) und Redaktor ihrer Zeitschrift "Habari" (Nachricht auf Swaheli), die den Schutz afrikanischer Wildtiere und Urvölker thematisiert.

19. September 2006

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"Moderne Entsorgung"

Ich frage mich nun, ob unsere soeben neu erstellten Bushaltetafeln in der Ostschweiz mit dem "Nasi"-Logo ebenfalls wieder verschwinden müssen. Vielleicht ist es aber eine moderne Art, das "Nasi" zu entsorgen. Auf alle Fälle wird es hier noch lange von den Haltestellen blinzeln – ohne für seine Artgenossen etwas tun zu können.


Bruno Karle, Bichelsee



"Nasi lebt!"

Nasi, ein in Basel geborener und von der National Versicherung seinerzeit "adoptierter" Panzernashornbulle, lebt. Er wurde nicht heimlich "fallen gelassen", sondern vom Zolli an den Münchner Tierpark Hellabrunn verkauft. Dort scheint er noch frisch und munter zu leben und auch hie und wieder für Nachwuchs zu sorgen.

(http://view.stern.de/fc/picture/311940/)


Peter Ensner, Basel



"wie hoch waren die kosten?"

wäre interessant, zu erfahren, wie hoch sich die KOSTEN einerseits für die gestaltung von "nasi" und andererseits für die "kreative gestaltung" der scheusslich grün-braunen paar buchstaben in 08/15-schrift bewegen. peinlich. mehr ist dazu nicht zu sagen.


rene Wetzel, unternehmensberater, zug


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"Erläbed Sie bi eus die 'drey scheenscht Dääg'"

Hotel Basel
Betreffzeile einer Werbe-Mail
vom 20. Februar 2020
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Baseldeutsch für Hotelbasler.

RückSpiegel


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Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

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In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

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In einem Satz


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Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

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Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

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