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"Schneller und mehr": IWB-Energiestratege Brodbeck

Erneuerbare Energie: IWB wollen eine Viertelmilliarde investieren

Verwaltungsrat des Basler Energieversorgers will doppelt so viel ausgeben wie der Leistungsauftrag des Kantons vorsieht


Von Peter Knechtli


Der Verwaltungsrat der Industriellen Werke Basel (IWB) will viel stärker in erneuerbare Energien investieren als der neue Leistungsauftrag des Kantons vorsieht: Jetzt muss über die Pläne mit dem Kanton schon wieder verhandelt werden.


Erst diesen Sommer stimmte der Basler Grosse Rat dem vierjährigen Leistungsauftrag für die seit Jahresbeginn aus der kantonalen Organisation ausgegliederten IWB zu. Darin sind für die Zeit zwischen 2010 und 2013 Investitionen in neue erneuerbare Energien in Höhe von rund 120 Millionen Franken vorgesehen: Solarenergie 42 Millionen, Windenergie 34 Millionen, Biomasse 30 Millionen und Geothermie 15 Millionen Franken. Geplant war ferner eine Eigenproduktionsquote von 80 Prozent und eine zusätzliche Produktionskapazität aus neuen Öko-Quellen von jährlich 170 Gigawattstunden.

Diese Zahlen stammen allerdings aus einer Zeit, bevor der neu konstituierte Verwaltungsrat unter dem Präsidium des ehemaligen Swisscom-Chefs Jens Alder seine Tätigkeit aufnahm.

Verwaltungsrat hat "höhere Ambitionen"

Als heute Mittwoch Bernhard Brodbeck, Leiter des IWB-Geschäftsbereichs Beschaffung, und Antoine Millioud, Verantwortlicher des Beschaffungsportfolios, vor Medienvertretern die neue Öko-Strategie des Unternehmens erläuterten, fiel ein bemerkenswerter Satz: Es sei geplant, bis in drei Jahren europaweit 120 Millionen Franken zu investieren, wobei hier "allenfalls höhere Ambitionen" bestünden.

Auf die Frage von OnlineReports präzisierte Brodbeck, der Verwaltungsrat beabsichtige "schneller und mehr" zu investieren: Gegen eine Viertelmilliarde Franken bis ins Jahr 2015. Die Investitionen sollen aus Handelsgewinnen und Fremdkapital finanziert werden.

Grund für die Investitions-Euphorie: Die Lage im Markt sei derzeit so günstig und risikosicher wie nie zuvor. Wie sich der Verwaltungsrat das Plazet bei den politischen Gremien einholen will, steht noch nicht fest. Denkbar sei eine frühzeitige Anpassung des Leistungsauftrags um die an die aktuellen Pläne angepassten Zahlen oder ein Nachtragskredit in entsprechender Höhe beim Parlament. Dazu seien jetzt noch Gespräche mit der Regierung nötig. Allzu regierungsfern ist der siebenköpfige IWB-Verwaltungsrat nicht: Ihm gehört auch Wirtschaftsminister Christoph Brutschin (SP) an, der bei Bedarf frühzeitig die Notbremse ziehen könnte.

Keine Mehrkosten für Konsumenten

Der massiv erhöhte Finanzbedarf ist die Folge der ökologisch ausgerichteten Beschaffungsstrategie. Die IWB rechnen mit in den nächsten Jahren, nicht zuletzt auch durch vermehrte strombetriebene Fahrzeuge, auch in Basel-Stadt mit einem steigenden Strombedarf von rund 0,5 Prozent jährlich (gesamtschweizerisch: 1 Prozent), der bei einer angestrebten Substitution fossiler Energieträger einen "massiven Ausbau erneuerbarer Energien" erfordere. Gleichzeitig beziehen sich die IWB auf den "Wunsch des Kantons Basel-Stadt", dass die IWB "eine führende Rolle im Markt für erneuerbare Energie" einnehmen.

Wie Brodbeck ausführte, sollen die Investitionen dorthin gelenkt werden "wo sie eine ausgewogene, risikooptimierte Rendite erbringen" und wo künftig tiefe Gestehungskosten zu erwarten sind. Die Investitionen erfolgten "ohne Mehrkosten für unsere Kunden" und "ohne ein erhöhtes Risiko" für die Steuerzahlenden.

Europaweite Beteiligungen haben Vorrang

Schon seit letztem Jahr decken sich die IWB zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie ein. Bis 2013 ist die Deckung zu 10 Prozent mit "neuen" erneuerbaren Quellen und zu 85 Prozent aus Wasserkraft vorgesehen. Die Investitionen fliessen einerseits in Beteiligungsgesellschaften und anderseits in eigene regionale Produktionsanlagen.

Obschon auch auf der Jurahöhe "Chall" neun Turbinen errichtet werden ("wir sind nicht das beste Wind-Land"), was einige Naturschützern gar nicht gefällt, liegt der Fokus klar in einem "international diversifizierten Kraftwerkspark" in Europa – vor allem in spanischen ("Puerto Errado") und französischen Solarfarmen sowie in Offshore-Windkraftwerken wie dem 1,6 Milliarden Euro-Projekt "BARD 1" in der Nordsee. In diesen Ländern könne mit "sicheren Märkten" gerechnet werden. Italien sei "etwas mehr risikobehaftet", die Ostländer sind in der IWB-Öko-Strategie gar nicht enthalten.

Mit ihren Investitionen geben die IWB nicht nur Geld aus, sie erzielen über die europaweit regulierten kostendeckenden Einspeisevergütungen auf beträchtliche, wenn auch nicht immer klar berechenbare Einnahmen, die das Risiko decken. Die IWB-Verantwortlichen gehen davon aus, dass Wind- und Solarstrom wettbewerbsfähig werden und sich langfristig durchsetzen werden.

10. November 2010

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"Aussichten stehen gut"

Finde ich einen sehr interessanten, sehr wichtigen Artikel für ein brennendes Thema. Es ist höchste Zeit!!

Die Aussichten stehen gut, wenn dies alles verwirklicht wird.


Burghild Wiget, Wädenswil


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"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


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Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

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Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

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Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.