© Fotos by Monika Jäggi, OnlineReports.ch
"Sally, Heidi and Clucky": Hühnerhaltung in Downtown Toronto

In Downtown Toronto gackern konspirativ die Hühner

Chicken-Aktivistinnen kämpfen in der kanadischen Grossstadt für die Legalität der Hühnerhaltung


Von Monika Jäggi


Die städtische Hühnerhaltung ist ein neuer Trend und erobert Städte weltweit – dies nicht immer legal. In der kanadischen Grossstadt Toronto sind Frauen die Vorkämpferinnen der urbanen Federvieh-Haltung. Eine von ihnen ist die Aktivistin "Toronto Chicken", die ihre gefiederten Freunde konspirativ im Hinterhof hält.


Auf den ersten Blick erscheint der Garten typisch kanadisch: Der grosse Grill, die Gartenstühle, der Partytisch – wären da nicht noch die drei Hennen Sally, Heidi und Clucky. Sie sind lebhaft, picken und scharren im Garten. Sie sehen aus wie glückliche Hühner und – ihre Haltung ist illegal.

Trotzdem hält die Besitzerin das Trio seit zwei Jahren unauffällig in ihrem Garten in einem Mittelstand-Wohnquartier mitten in der Stadt Toronto: "Es macht für mich mehr Sinn, hier in meinem Garten die frischen Eier aus dem Nest zu holen, statt mit dem Auto in das Einkaufszentrum zu fahren und dort Eier zu kaufen, die von weit weg in die Stadt gekarrt wurden", begründet die Frau mit den schwarzen. kurzgeschnittenen Haaren und der modischen Brille ihre Motivation, bewusst das Gesetz zu brechen. Angefangen habe ihr Interesse, als ihre Kinder noch klein waren. "Es war für mich wichtig sicher zu sein, dass uns die Eier nicht krank machen. Ich weiss, was wir den Tieren füttern."

Verrückt nach Eiern

Mit ihrer Hühnerhaltung befindet sich die Mutter von zwei Teenagern, die in der Öffentlichkeit nur unter dem Namen "Toronto Chicken" bekannt ist, in guter Gesellschaft. Wer heute Hühner hält – und es sind nach Schätzungen der gut vernetzten Aktivistin Hunderte von Hühnern, die in Gärten der kanadischen Metropole gackern – macht sich strafbar. Das freilich hält die wirklich Hühner-Verrückten nicht davon ab, ins Abenteuer der städtischen Tierhaltung einzusteigen.

Immer mehr Städter hantieren mit Giesskanne und Spaten, sie züchten Bienen und ernten Stadt-Äpfel. Damit aber nicht genug. Stadtmenschen in San Diego, Vancouver, New York, Portland, Seattle, Chicago oder Auckland sind verrückt nach Hühnern, mehr noch: nach deren Eiern. "Der Geschmack der Eier, die von den eigenen Hühnern stammen, schlägt alle Eier, die du im Laden kaufen kannst", sind sie sich einig.

Angst vor Repression

In diesen Städten wurde die Hühnerhaltung in den letzten Jahre auf Druck von Bürgerbewegungen legalisiert. Stadtverwaltungen schätzten die gesundheitlichen Risiken, wie die Übertragung von Krankheiten, als gering ein und erlaubten deshalb die Hühnerhaltung. Vancouver war die erste Stadt in Kanada, welche die Hühnerhaltung 2010 legalisierte. Die Verwaltung entwickelte einen Anmelde-Prozess, Hühnerhalter registrieren sich heute auf der Website der Stadt. Dort wird auch über alle Themen, welche die städtische Hühnerhaltung betreffen, informiert.

Ist die Hühnerhaltung wie in Toronto noch illegal, hat sich eine gut organisierte Untergrund-Bewegung gebildet. Die Aktivisten operieren aus der Anonymität heraus, Kontakte werden nur unter der Hand weitergegeben – aus Angst um die Hühner und vor Repression. Wer entdeckt und angezeigt wird, erhält Besuch von der Gesundheitsbehörde und muss die Hühner innerhalb weniger Tage aus der Stadt schaffen – und rund 240 Franken Busse bezahlen.

Hühner kamen mit den Immigranten

Ausgerechnet die Stadt, die in städtischen Ernährungsfragen weltweit führend ist, tut sich schwer mit der eierlegenden Spezies und zögert mit deren Legalisierung. Angeführt werden gesundheitliche Gründe: Es sei unklar, welche Viren sich durch die Hühner verbreiten und den Menschen schaden könnten, so die offizielle Begründung der Verwaltung.

Bis 1983 war das Halten von Hühnern in Toronto erlaubt. Immigranten-Familien brachten nicht nur die Landwirtschaft in die Stadt, sondern auch die Kleintierhaltung. Nebst Tauben und Hasen wurden Hühner gehalten. Mitte der achziger Jahre zog die Stadt die Notbremse – auch damals aus Gesundheitsgründen und um als fortschrittliche Stadt zu gelten. Zu viele Hühner gackerten in den innerstädtischen Wohnquartieren.

Allerdings ist diese Haltung aus Sicht von "LJ", Hühnerhalterin, Buchautorin und Aktivistin der ersten Stunde, übertrieben. Damals hielten die Familien mehr Tiere auf engstem Raum. "Die Hühnerschar heute beschränkt sich auf drei bis sechs Hühner pro Familie", sagt "LJ". Sie sieht ökologische Vorteile in der Hühnerhaltung: "Sie fressen unserer Küchengrünabfälle, wir verwenden ihren Kot als Gartendünger, der ideale Kreislauf." Die Hühnerhaltung sei jedoch nicht für alle, gibt sie zu bedenken: "Wer Hühner hält, muss eine regelmässigen Lebensstil pflegen und sich gut organisieren."

Nachbarn-Bestechung mit Eiern

Zusammen mit  der "Toronto Chicken"-Lady ist "LJ" eine der treibenden Kräfte im Kampf um die Legalisierung der Hühnerhaltung in Grossstadt. Die Frauen sind von den Medien begehrt, geben aber auch Auskunft bei Fragen zu Kauf, Haltung und Überwinterung oder zu Futter, Krankheiten und Tierärzten und – auf die Frage aller Fragen: Was tun mit den Tieren, wenn sie nach ein paar Jahren keine Eier mehr legen?

Auch entkräften sie sich gegen Mythen, die sich um die Haltung der Tiere hartnäckig halten, so das Vorurteil der Geruch- und Lärmbelästigung durch Hennen – Hähne hält logischerweise niemand. Die "Chicken"-Lady und "LJ" geben auch Tipps, wie Nachbarn an Bord geholt werden, damit sie die Gesundheitsbehörde nicht informieren – sie mit frischen Eiern zu bestechen – oder wie die Eier verarbeitet werden können.

Unzählige Geschichten machen in diesen Kreisen die Runde von den Nachbarn, die mittlerweile auch eierlegendes Federvieh ihr Eigen nennen, oder von den Dinner Parties, an denen überzählige Eier in fantastische soufflées verwandelt wurden: Die private Haltung dieser Tiere hat eindeutig auch soziale Aspekte.

Voller Saal an der Podiumsdebatte

Heute beschäftigt die Hühnerhaltung die Medien und die Öffentlichkeit, aber auch die Stadtpolitik. Die Aktivistinnen organisieren für noch nicht überzeugte Stadträte Führungen zu Hühnerhaltern. Sie veranstalten aber auch öffentliche Podien, wie kürzlich an der Universität von Toronto. Das Podium war hochkarätig besetzt mit einem Stadtrat, einem Anwalt, einem Arzt und Aktivisten aus Toronto und umliegenden Städten. Der Saal war voll, die Stimmung emotional und ernst.

"Hühner sind nur die Spitze des Eisbergs, es geht um etwas anderes, nämlich darum, wieder einen Bezug zu unseren Nahrungsmitteln zu bekommen" erklärt "LJ" ihre Leidenschaft, die sie mit vielen anderen teilt. "Dies ist eine unaufhaltbare Bewegung", ist sie überzeugt. Der Arzt gab grünes Licht, die Hühner stellten kein Gesundheitsrisiko dar.

Auch das Schlachten will gelernt sein

Heute scheint sich die Einstellung auch in Toronto zu ändern: Progressive Städte erlauben heute die Hühnerhaltung. Noch müssen unentschlosssene Stadträte überzeugt werden. Wird die Haltung legalisiert, braucht es ein Informations- und Registriersystem, spezialisierte Tierärzte, aber auch das fachgerechte Schlachten der Hühner muss thematisiert werden.

Mittlerweile will "LJ" diese Arbeit selber übernehmen. Sie lernt das Töten bei einem Metzger, der das Handwerk noch kennt. Auch das gehört zur Tierhaltung. Oder wie sie selber sagt: "Walk the talk" – praktizieren, was man predigt.

17. Dezember 2012


In Basel: Stadt-Hühner (noch) kein Thema


mj. In Basel lässt sich keine Lobby für Stadthühner finden – sie sind weder politisch noch in der Öffentlichkeit ein Thema. Genau deswegen will die besuchte Familie, die in einem grossen Garten in einem Basler Vorstadtquartier Hühner hält, unerkannt bleiben. "Wir fanden es sinnvoll für die Lebensbildung unserer Kinder", erklärt der Besitzer die Motivation. Und: "Sie sind einfacher zu halten als Hunde, weil sie nicht so personenbezogen sind." Die Nachbarschaft habe positiv reagiert, das Problem seinen die vielen Marder. Deshalb habe das Gehege gedeckt werden müssen.

Allerdings seien in Basel Tierärzte nicht auf Stadthühner spezialisiert, auch er musste sich auf dem Internet Informationen zu Krankeiten und Behandlungen holen. "Entscheidend ist die Anzahl der Hennen pro Halter." Etwas anderes muss auch klar sein: "Hühner scharren und picken. Wo der Boden trocken ist, baden sie im Staub und reinigen so ihre Federn." Hühner und grüne Rasenflächen – das funktioniert nicht.


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"Wer weiss, wie lange dieses System noch hält"

Ei ei ei, kann ich nur kommentieren, und mit dem Löffel neidisch auf dem teuren Supermarkt-Bio-Weichei herumklopfen! Urban Farming liegt ja voll im Trend, da ist es nur logisch, dass es vor dem Huhn nicht haltmacht. Es ist auch sinnvoll, sich wieder auf die Möglichkeit der Selbstversorgung zu besinnen, wo dies möglich ist. Denn wer weiss, wie lange unser wahnwitziges System von Nahrungsmittel-Ferntransporten von noch funktionieren wird? Unökologisch ist es eh und bricht vielleicht einmal aus ökonomischen und politischen Gründen zusammen. Dann sind wir zum Überleben auf Huhn & Co. im Garten, Gemüse vom Flachdachachbeet und Tomaten aus Balkonien angewiesen.


Esther Murbach, Basel



"Besser als alle 'Desperate Houswives'"

Hühner-Outing: Läggerli, JR, Becksi und Brownie – so heissen die 4 Legehennen, die wir in unserem Garten halten. Sie sind seit etwas über einem Jahr unsere Haushühner, legen 4 Eier pro Tag und sind ein sehr lustiger, unterhaltsamer Ausgleich zum Alltag. Den Hühnern zuzuschauen, wie sie sich organisieren, wie sie fressen und wie sie leben und sich streiten: besser als jede der themenverwandten TV-Folgen von "Desperate Houswives". Die Arbeiten rund ums Hühnergehege sind entspannend und kreativ. Das Gackern am Morgen (nur Hühner, kein Hahn) gibt keinerlei Probleme mit den Nachbarn. Im Gegenteil: Sie fühlen sich allesamt zurückerinnert an ihre Jugend und (Zitat) "lieben diese Hühner und ihre Stimmen" (Zitat Ende). Unsere Besuche durch den Sommer sind allesamt erstaunt und begeistert ob der Hühnerschar in unserem Garten. Also: eine Erfolgsstory!


Daniel Thiriet, Riehen


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"Ich sehe einfach einige laute Juso wie Adil Koller, die noch Schwimmflügeli tragen."

Christine Frey
abtretende Baselbieter
FDP-Präsidentin in der
Basler Zeitung
vom 24. März 2017
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Christine Frey trägt schon Schnorchel.

"Und übrigens ..."

Gegen Eliten und Sunniten
RückSpiegel


Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Das Medienportal persoenlich.com zog die OnlineReports-Meldung über die Kündigung des BaZ-Abos durch den ehemaligen BaZ-Verleger Matthias Hagemann nach.

Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

Die Sissacher Volksstimme, die Basler Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über den Bolzenschuss im Gelterkinder Ortskern auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über den erneuten Parteiwechsel von Grossrat Michel Rusterholtz auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung griff die OnlineReports-News über den Sammelerfolg des Referendums gegen Alkohol in Jugendzentren auf.

Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.

• Der FC Basel hat mit seinem 32-jährigen Mittelfeldspieler Davide Callà den ursprünglich bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Die Baselbieter Jungsozialisten (Juso) haben Ronja Jansen (21) und Nils Jocher (20), beide aus Frenkendorf, einstimmig als ihr Co-Präsidium gewählt.

• Der Leiter der Basler Stadtreinigung, Peter Schär (47), hat seine Stelle beim Tiefbauamt auf 1. März gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

• Weil im Gelterkinder Kindergarten "Staffelen" die defekte Ölheizung nicht durch eine "einigermassen kostenattraktive und baulich auch realisierbare Alternative zu Öl ersetzt werden kann", beschloss der Gemeinderat "den Ersatz der alten Anlage durch einen neuen Öl-Brennwertkessel".

• Der 44-jährige Chemiker Alexander Schocker wird neuer Leiter Forensik bei der Polizei Basel-Landschaft als Nachfolge von Markus Looser, der letzten Herbst zur Kriminalpolizei Basel-Stadt wechselte.

• Die Oberwiler Bevölkerung hat in einer Referendums-Abstimmung den Beschluss über den Kredit für die Planung Eisweiherplus mit 1'072 Ja zu 2'820 Nein aufgehoben und damit die Planung beendet.

• Der Baselbieter Landrat hat einen Kredit von 14 Millionen Franken zum Bau der Tramlinie Margarethenstich bewilligt.

• Das Referendum gegen die unbegrenzte Alkohol-Abgabemöglichkeit in baselstädtischen Jugendzentren wurde mit 4’600 Unterschriften eingereicht.

• Der 53-jährige Patrick Dill wird ab 1. April neuer Leiter der Gemeindeverwaltung Allschwil.

• Der Kanton Baselland beteiligt sich an der "Berufsschau 2017" in Pratteln mit einem finanziellen Beitrag aus den Mitteln des Wirtschaftsförderungs-Fonds in der Höhe von 900'000 Franken (bisher 950'000 Franken).