© Fotos IFAW/R.Myslajek/Gruppe Wolf Schweiz/OnlineReports
"Weitere Wölfe werden einwandern": Wolfswelpen

Die ewige Angst der Schweiz vor dem "bösen Wolf"

Der Rückkehrer soll endgültig aus der Schweiz verschwinden: Die Wolfs-Gegner machen wieder einmal mobil


Von Matthias Brunner


Der Wolf bleibt für viele Menschen eine Bestie. Während der Bundesrat soeben über eine Revision der Jagdverordnung das "Feuer frei" auf Wolf-Welpen erlaubt hat, verweigern sich die Walliser Behörden der Tatsache, dass das Grossraubtier in der Schweiz wieder heimisch werden will. Dabei wäre mit weniger Angst, mehr Willen und effizienten Herdenschutz-Massnahmen für die Schafe ein friedliches Nebeneinander durchaus möglich.


Ein Knall zerfetzt die Stille – dann bricht der Wolf zusammen. Ein Geschoss aus dem Gewehr des Wildhüters hat ihn niedergestreckt. Doch offenbar war die Kugel nicht sofort tödlich. Das schwer verletzte Tier muss sich fortgeschleppt und noch einige Zeit gelebt haben, bevor es qualvoll verendete. So etwa muss es geschehen sein, als am 11. August 2000 im Turtmanntal im Wallis mit amtlicher Bewilligung zum ersten Mal seit der Rückkehr des Wolfes ein Exemplar mit der offiziellen Bezeichnung "M04" abgeschossen wurde. Sein Kadaver aber wurde nie gefunden.

Als der illegale Einwanderer aus Italien das fünfzigste Schaf riss, war dieses genau eines zuviel – und damit das Todesurteil für Meister Isegrim besiegelt. Schon damals hielt das zuständige Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (heutiges Bundesamt für Umwelt) fest: "Es ist absehbar, dass von Italien her weitere Wölfe einwandern werden." Weiter hiess es in der Medienmitteilung: "Die Abschussbewilligung für den Wolf im Turtmanntal wird deshalb nur unter der Bedingung gegeben, dass in der betroffenen Region so rasch wie möglich Schutzmassnahmen gegen den Wolf ergriffen werden."

Schutzmassnahmen nur halbherzig umgesetzt

Tatsächlich sind in den Folgejahren immer wieder Wölfe im Walliser Gebiet Augstbord-Turtmanntal nachgewiesen worden, und es kam zu weiteren Schafrissen. Doch bezüglich Herdenschutzmassnahmen ist in der ganzen verstrichenen Zeit wenig geschehen. Von bisher sieben Schafalpen ist nur eine mit Herdenschutzhunden gegen Angriffe von Grossraubtieren geschützt. Einige Alpen werden gar nicht mehr bestossen.

Dies weiss David Gerke (Bild) zu berichten. Der Präsident der Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hatte im Sommer 2015 das Gebiet zu Kontrollzwecken besucht. Seine Organisation setzt sich für ein friedliches Nebeneinander zwischen den Grossraubtieren und den Nutztierhaltern ein. Gerke ist selber Schafhirte und ein passionierter Jäger, kennt also die möglichen Konfliktpunkte aus eigener Erfahrung. Nun befürchtet er, dass sich ein ähnliches Drama wie schon vor 15 Jahren abspielen könnte. Denn bereits am zweiten Tag, als Schafe zur Sömmerung auf eine ungeschützte Alp getrieben wurden, kamen einige Tiere offenbar durch Wolfsangriffe ums Leben.

Aufgeweichter Wolfsschutz

Allem Anschein nach hat sich in der gleichen Gegend ein Wolfspärchen gebildet. Jedenfalls streifen seit Herbst der Rüde M46 und die Fähe F14 gemeinsam durch die Region Augstbord und das Turtmanntal. Nicht bloss nach Meinung des Wolfsexperten Gerke ist es sehr wahrscheinlich, dass die beiden eine Familie gründen. Bis jetzt steht allerdings noch ein konkreter Nachweis aus, ob Jungtiere tatsächlich vorhanden sind. Dies ist auch schwierig, weil die Welpen am Anfang ihres Lebens die meiste Zeit im geschützten Bau verbringen.

Es wäre der Beginn eines zweiten Wolfsrudels in der Schweiz – nebst dem bereits existierenden im Gebiet Calanda in Graubünden. Gerke macht sich schon jetzt Sorgen um die entstehende Wolfsfamilie: "Der Kanton Wallis könnte bei Schäden eine Abschussbewilligung erteilen, obwohl ein Rudel zwar vermutet wird, aber noch nicht nachgewiesen ist." Denn seit 15. Juli ist eine neue Verordnung in Kraft, die den bisherigen Wolfschutz massiv schwächt. Bisher war der Wolf zwar auch in der Schweiz gemäss der sogenannten "Berner Konvention" (ein internationales Artenschutzabkommen) eigentlich streng geschützt.

Gefechte um das Jagdgesetz

Das schweizerische Jagdgesetz befindet sich aber derzeit in Überarbeitung. Die Vorlagen ist sowohl von  Befürwortern als auch Gegnern des Wolfs heftig umstritten. Trotzdem hat Bundesrätin Doris Leuthard in aller Eile die revidierte Jagdverordnung noch vorher durchgepeitscht. Ihr nach können nun Kantone unter anderem Einzelabschussbewilligungen in eigener Kompetenz erteilen.

Neu ist ebenfalls, dass der Wolfsbestand reguliert werden kann, "wenn im Streifgebiet eines Wolfsrudels, das sich erfolgreich fortgepflanzt hat, innerhalb von vier Monaten mindestens 15 Nutztiere getötet worden sind". Bis zur Hälfte der Jungtiere dürfen demnach in ihrem ersten Lebensjahr abgeschossen werden. Ebenfalls kann eine Abschussbewilligung erteilt werden, wenn sich Wölfe gegenüber Menschen "zu wenig scheu oder aggressiv zeigen". Ob mit solchen Regulierungsabschüssen die Berner Konvention noch sinngemäss eingehalten wird, sei dahingestellt.

"Schweiz ohne Grossraubtiere": Wolf im Fadenkreuz

Vor allem die selbsterklärten Wolfsgegner dürften sich über die lascheren Vorschriften freuen. Denn nun wird es für sie noch einfacher, unerbittlich dem verhassten Wildtier nachzustellen. Erst im Frühling wurde im Wallis die Vereinigung "Schweiz ohne Grossraubtiere" mit dem erklärten Ziel gegründet, die Berner Konvention anzupassen oder sich gar gleich aus dem internationalen Abkommen zu verabschieden.

Dies käme jedoch nicht nur einem riesigen Imageverlust der Schweiz gleich – es könnte auch die erneute Ausrottung des Wolfs andeuten. Denn der neue Verein will den Wolf nicht nur aus dem Wallis verbannen: Er will auch eine nationale Vereinigung gegen die einwandernden Grossraubtiere aus der Taufe heben.

Dabei erhält er Schützenhilfe durch die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Bergebiete (SAB). Diese will nämlich die Geschäftsführung der Raubtiergegner übernehmen. Der Schweizer Tierschutz STS, Pro Natura und der WWF reagierten empört auf diese Ankündigung. Denn die SAB wird hauptsächlich von den Kantonen finanziert. Damit werde die Ausrottung der Grossraubtiere zum zweiten Mal noch mit Steuergeldern vorangetrieben. Die Natur- und Tierschutzorganisationen fordern statt dessen endlich die Durchsetzung effektiver Herdenschutzmassnahmen wie Behirtung, Herdenschutzhunde und elektrische Zäune.

Gehätschelte Schafe, kaum Geld für Wolfsschutz

Nach Schätzungen von Experten kommen pro Alpsommer jeweils mindestens 4'000 Schafe ums Leben. Dabei gehen nur etwa 200 Tiere auf das Konto des Wolfs. Wurde ein Schaf nachweislich von einem Grossraubtier gerissen, erhält der Tierbesitzer durchschnittlich rund 500 Franken (was über dem Schlachtpreis liegt) pro gerissenes Schaf als Entschädigung vom Bund (80 Prozent) und den Kantonen (20 Prozent) bezahlt.

Der Bund lässt sich die Schafhaltung etwas kosten: In der Schweiz leben etwa 420'000 Schafe, von denen die Hälfte den Sommer auf der Alp verbringt. Allein diese Sömmerung wird mit fast 50 Millionen Franken jährlich subventioniert. Da nehmen sich die 3,5 Millionen Franken für Herdenschutzmassnahmen relativ bescheiden aus.

Momentan halten sich gemäss übereinstimmenden Schätzungen von Experten zwischen 20 und maximal 25 Wölfe in der Schweiz auf. Zum Vergleich: Die gesamte Population im ganzen Alpenraum beträgt etwa 300 Tiere. Die Population ist nach Einschätzung der Weltnaturschutz-Organisation IUCN noch immer gefährdet. Laut einer repräsentativen Umfrage des gfs-Umfrage-Instituts aus dem Jahre 2014 finden 70 Prozent der Befragten: Es hat in der Schweiz Platz für den Wolf. Ablehnend äusserten sich vor allem Personen aus der Landwirtschaft und der Nutztierhaltung.

Tatsache bleibt, dass weitere Wölfe und Bären in die Schweiz einwandern werden, obwohl sie kein offizielles Visum dafür besitzen. Denn Wildtiere kennen weder Grenzen noch Gesetze. Positiv betrachtet bedeutet dies: Das Alpenland Schweiz bietet diesen Grossraubtieren einen Lebensraum – und dies könnte für den Tourismus als Attraktion genutzt werden. Doch die Angst vor Wolf und Bär sowie der fehlende Wille vieler Schafhalter, ihre Tiere richtig zu schützen, scheint diesen Traum kaum je Wirklichkeit werden zu lassen.

20. Juli 2015

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Holt einfach die Schafe von den Alpen"

Seit Jahrzehnten wird in der Schweiz über Abschüsse von Wölfen diskutiert. Genau solange gibt es keinen anständigen Wolfschutz mit Hunden etc. Warum nicht, wer wehrt sich dagegen?

Wenn 15 Nutztiere von Wildtieren gerissen werden, darf das Wildtier abgeschossen werden. Verliert ein Hirte 15 Nutztiere ... wird er auch abgeschossen? Holt einfach alle Schafe von den Alpen, damit können 50 Millionen eingespart werden. Warum haben die Schafhalter keinen Willen für entsprechenden Schutz? Pro Jahr sterben etwa 4'000 Schafe auf den Alpen, 200 durch die Wölfe. Ist absolut lächerlich, welches Theater hier veranstaltet wird.


Ruedi Basler, Liestal



"Kleinkarierter als die Spanier"

Sind wir in der Schweiz eigentlich kleinkarierter als die Spanier in den Pyrenäen? Dort leben viel mehr Wölfe. Klar ist das Land grösser, aber dafür gibt es einige hundert Schafherden mehr als bei uns. Dazu kommen noch etliche Bären. Aber so ein Geschrei wie in der Schweiz habe ich in Spanien noch nie erlebt, denn diese Bauern haben gelernt, wie man einigermassen nebeneinander leben kann.

Es ist halt viel einfacher, ungebetene Gäste an die Grenze stellen zu wollen (da sind einige Schweizer ja Weltmeister) oder bei Tieren diese einfach abzuschiessen. Dabei gäbe es Möglichkeiten genug, um friedlich aneinander vorbei zu kommen. Das bedingt aber ein Nach- und Umdenken beim Herdenschutz, die Bauer in den Pyrenäen machen es vor. Und da haben in der Schweiz viele Schafbesitzer grosse Mühe damit. Da ist halt abschiessen um einiges billiger und macht weniger Arbeit.


Bruno Heuberger, Oberwil


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Medea" im Theater Basel

Alles mit scharf

Wachsen und Widerstand
Veranstaltungs-Hinweis

 

FUNNY MONEY
"Mir chaufe Bali!" – Was würden Sie tun, wenn Sie aus Versehen einen Koffer mit 5 Millionen Franken mitnähmen? Um diese Frage dreht sich Ruedis Geburtstag in der Farce in drei Akten von Ray Cooney.

Was Ruedi mit dem unerwarteten Geldsegen anstellt, erfahren Sie zwischen dem 14. und 28. April im Saalbau zum Wilden Mann in Frenkendorf. Das Theater Rampenlicht freut sich auf Sie.

"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.