© Fotos by Florine Leuthardt und OnlineReports.ch
"Auf keinen Fall kompostieren": Kahlgefressene Buchsbaum-Hecke*

Wenn der Buchsbaumzünsler am Buchsbaum schmatzt

Die Biologin Florine Leuthardt plädiert dafür, den den unbeachteten Sichtschutz künftig wie eine Rose zu pflegen


Von Peter Knechtli


Was an Buchsbaum-Blättern noch verfügbar ist, fressen Buchsbaumzünsler-Raupen derzeit ratzekahl leer. Doch Hoffnungslosigkeit ist fehl am Platz, sagt die Basler Biologin Florine Leuthardt – nötig ist nur eine andere Einstellung gegenüber dem anspruchslosen einheimischen Sichtschutz-Gewächs.


Der frühere Banker Tim Schweizer (Name geändert) fuhr mit seinem Wohnmobil in den Urlaub ans Mittelmeer. Als er nach drei Wochen zurückkehrte, fand er seinen in Jahren langsam auf ein stattliches Volumen angewachsenen Buchsbaum so vor, dass ihn der Schock traf: als Skelett. Buchsbaumzünsler hatten die Blätter des prächtigen Immergrün-Buschs in kürzester Zeit ratzekahl weggefressen. Die Chance, dass sich diese Garten-Zierde erholt und wieder ausschlägt, ist gleich Null.

300 Raupen an einem Baum

Das Phänomen ist neu. Bis vor wenigen Jahren zählte der Buchsbaum, von den Römern aus dem Mittleren Ost eingeführt, zu den beliebtesten und kulturhistorisch wertvollsten einheimischen Zier-, Trenn- und Sichtschutzsträuchern der Schweiz. Seit Jahrhunderten schätzen Privat- wie Park- und Friedhofgärtner seine anspruchslose Art, sein dichtes und solides Blattwerk, sein kräftiges Dunkelgrün und seine Fähigkeit, selbst härtestem Winter zu trotzen.

Doch was scheinbar zeitlose Gewissheit war, geriet ins Wanken, als vor wenigen Jahren aus dem asiatischen Raum ein Schädling den Weg nach Zentraleuropa fand und am Buxus noch mehr Gefallen fand als seine rechtmässigen Besitzer. Ein perlmuttweisser Falter mit dunkelbraun umrandeten Flügeln (Bild links oben) legt seine Eier, als kleine Tröpfchen von blossem Auge kaum sichtbar, an die Unterseite der Blätter. Schon nach einer Woche schlüpfen recht gut getarnte grüne Räupchen, die auch gleich einen Riesen-Appetit entwickeln. Eine Raupe, die eine Länge bis fünf Zentimetern erreicht, frisst gesamthaft Blätter in der Grösse einer Handfläche. Leicht vorzustellen ist das Schadenausmass angesichts der Tatsache, dass bis 300 Raupen einen Baum befallen können.

Tödlich traf es im August 2010 den wilden Buchsbaumwald in Grenzach: die Schädlinge frassen ihn bis auf die Wurzeln ab. Auch die umfangreichen Bestände im Friedhof "Hörnli" in Riehen oder im Basler Kannenfeldpark sind so akut gefährdet, dass das Gelände wegen der Schädlingsbekämpfung für das Publikum schon mal kurzfristig geschlossen werden musste. "Wir sind permanent am Wirken", sagte der Basler Stadtgärtner Emanuel Trueb gegenüber OnlineReports.

Keine natürlichen Feinde

Regional ruchbar wurde der Schädling erstmals 2007 in Weil am Rhein. Aus der Tatsache, dass er auch in Köln und Kehl gefunden wurde, schliessen Wissenschafter, dass "irgend ein Zusammenhang mit dem Hafen bestehen muss" und der Buchsbaumfresser aus Japan, Südkorea oder China eingeschleppt worden sein musste. Die Basler Biologin Florine Leuthardt (Bild), die derzeit an einer Dissertation über den Buchsbaumzünsler arbeitet, meint, der Zünsler könnte sogar schon 2006 eingeschleppt worden sein, ohne dass er bemerkt wurde. Ab 2008 wurde er bereits im Raum Zürich und Zürichsee angetroffen. Neuerdings macht er sich sogar über das bisher verschonte Berner Seeland her, wo sich das Zentrum der schweizerischen Buchsbaum-Zucht befindet. Auch in Gartencenters sind immer wieder befallene Pflanzen anzutreffen.

Das Problem: Der Buchsbaumzünsler hat, so Florine Leuthardt, "höchstwahrscheinlich keine natürlichen Feinde". Grund: Die Raupe erträgt die giftigen wasserlöslichen Alkaloide, die in den Buchsbaumblättern enthalten sind. Frisst ein Vogel eine Raupe, würgt er sie sogleich wieder aus. Auch Parasiten, die dem unerwünschten Blattvertilger den Garaus machen könnten, sind nicht bekannt. "Bis in einigen Jahren", so meinte ein bekannter Gartenbauer aus der Region zu OnlineReports, "gibt es in der Schweiz keine Buchsbäume mehr".

"Buchsbaum wie Rose behandeln"

So weit möchte die 27-jährige Florine Leuthardt nicht gehen. "Doch, ich würde mir auch heute noch einen Buchsbaum kaufen", sagt sie, schränkt aber sofort ein: "Ohne Pflegeaufwand wird der Buchsbaum aussterben." Deshalb plädiert die Zünsler-Vertraute für ein völlig neues Verständnis dem Buchsbaum gegenüber: "Er soll nicht mehr eine Pflanze sein, die man pflanzen und dann vergessen kann. Vielmehr sollte man sich um sie wie um eine Rose kümmern." Je mehr sich der Mensch um das Wohlbefinden des Buchsbaums sorge, desto besser reguliere sich die Schädlings-Population und desto geringer wird "der gefühlte Schaden".

Flattern die ersten perlmuttweissen Falter scheinbar friedfertig durch den Garten oder macht sich rund um den Buchsbaum ein unappetitlicher Geruch von seichele ruchbar, "ist es Zeit, sich zu seiner Bekämpfung auf den Weg zu machen". Die Biologin nennt zwei verschiedene Pflegemethoden – physische und eine chemische. Einzelne Bäume oder kleine Hecken können mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt werden ("aber nicht mit Volldruck!"). Dabei werden die Zünsler meist getötet. Raupen können aber auch von Hand abgelesen oder mit einem Stecken abgeklopft oder mit dem Staubsauber abgesaugt werden.

Vorsicht beim Giftspritzen

Florine Leuthardt warnt aber davor, Raupen einfach in einem Abfallsack liegen zu lassen: Zum einen können sie Plasticsäcke mühelos durchfressen, zum andern stinken sie bestialisch. Am besten werden die Tiere verbrannt oder rasch der Abfuhr mitgegeben. "Auf keinen Fall sollten befallene Blätter oder Zweige kompostiert werden. Dort entwickeln sich die Raupen weiter und sind schon bald wieder zurück am Baum."

Wem die chemische Bekämpfung keine Gewissensbisse verursacht, kann zwischen zwei Spitz-Methoden wählen: dem Kontaktgift und dem Frassgift. Das Kontaktgift hat einen gravierenden Nachteil: Es tötet auch Nützlinge wie Spinnen oder Schmetterlinge. Florine Leuthardt empfiehlt das Frassgift mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis, das den Schädling nach dem Blattverzehr von innen her angreift. Wichtig sei, sich durch den Gärtner beraten zulassen und "präzise zu spritzen". Auch die Basler Stadtgärtnerei erzielt mit dieser Frass-Methode "hervorragende Ergebnisse" (so Emanuel Trueb).

Dennoch ist sich der Chef der Basler Stadtgärtnerei nicht sicher, ob der Buchsbaum in der Schweiz langfristig überlebt. "Einen gleichwertigen einheimischen Ersatz gibt es nicht", ist Florine Leuthardt überzeugt. Trueb ist dagegen der Meinung, dass Buchsbaum-Hecken zumindest teilweise ersetzt werden können, etwa durch Gedrungenen Liguster, Eiben, Immergrünen Schneeball, Berberitze, die Kleinblättrige Lonicera oder Scheinzypressen.

* im Riehener Friedhof Hörnli

21. August 2012


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"Es muss nicht unbedingt Gift sein"

Man muss nicht unbedingt mit Gift dahinter. (Klar, das Zeug ist teuer und will verkauft werden!) Aber es gibt auch eine effiziente Falle (mit Pheromon-Lockstoff) für die Falter! Wir haben sie erfolgreich eingesetzt. Wer interessiert ist, findet im Internet x Anbieter.


Bruno Siegenthaler, Liestal



"Wespen fressen Raupen"

Wespen fressen Raupen. Ich beobachtete Wespen, die in den Buchsbaum flogen. Eine sah ich beim Fressen einer Zünslerraupe.


Ruth Ducrey, Arni AG



"Es gibt einen Feind: Enten"

Mit Interesse habe ich obigen Artikel gelesen und möchte festhalten, dass es sehr wohl einen natürlichen Feind für den Buchsbaumzünsler gibt.

In unserem Garten halten wir seit über 25 Jahren Indische Laufenten. Der Pflanzgarten ist mit einem niederen Zaun abgesteckt, sonst können sie sich auf dem ganzen Areal (ca.1300 m2) frei bewegen. Auch das Biotop meiden sie, das wurde ihnen so beigebracht!

 

Kürzlich schaute ich vom Büro im ersten Stock in den Garten und rief meiner Gattin zu, "schau mal unten im Garten, unsere Laufenten können klettern". Meine Frau kombinierte sofort richtig – wie immer beim weiblichen Geschlecht –, und gab zur Antwort, nun hat es an unserem Buchs vermutlich auch Raupen. Bei meiner Kontrolle, fand ich noch e i n Exemplar, seither wird der Buchs von unseren Enten "gepflegt" und erfreut sich eines gesunden Daseins. Allerdings sind die Buchspflanzen nicht höher als etwa 1.20 Meter.

 

Vielleicht kann meine Beobachtung einen Lichtschimmer in die so trüben Aussichten für den Buchs bringen.


Franz Borer, Röschenz



"Der beste und aktuellste Beitrag"

Der beste und aktuellste Beitrag, den ich zur Zeit über diesen Schädling im Netz gelesen habe!


Heinz Bielstein, Wiesbaden


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Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


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Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
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Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
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Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

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Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
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BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

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Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

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In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.