© Fotos by Jari Hieskanen, Juha Taskinen, Ruedi Suter
"Eines der letzten Paradiese Europas": Saimaa-Süsswasser-Robbe

Gegen die Folgen der Klimaerwärmung ist auch ein Franz Weber chancenlos

Die 260 letzten Saimaa-Robben der Welt sind ein trauriges Symbol für das ungebremste Artensterben


Von Ruedi Suter


Die Wärmerwerden des Erdklimas setzt dem Umweltschutz unüberwindliche Grenzen. So wusste sich auch Franz Weber, bewährter Kämpe wider die Zerstörung der Natur, Mitte Juni in Finnland bei seiner Aktion zur Rettung der Saimaa-Ringelrobben erstmals nicht mehr zu helfen. Doch seine Impulse könnten wenigstens die faszinierende Seen-Landschaft vor Verschandelung und Exzessen der Tourismusindustrie bewahren. OnlineReports begleitete den neusten Feldzug des 83-Jährigen.


Lieber Gott! Mach, dass sich wenigstens eine blicken lässt! Egal wo – im Wasser, im Schilf oder auf einem der Uferfelsen. Bitte, wenigstens ein einziges Exemplar! Seit Stunden kreuzt das finnische Motorschiff «Velmeri» durch das Saimaa-Seengebiet. Seit Stunden suchen Kapitän und Crew mit Feldstechern diese grandiose Welt aus Wasser, Inseln und Wäldern ab. Und oben, auf dem Deck, ermattet die 16-köpfige Journalistenschar aus Frankreich und der Schweiz zusehends. Zuviel Sonne, zuviel Wind und zuviel unbelohnte Aufmerksamkeit. Nur die Fotografinnen halten weiterhin tapfer Ausschau nach dem Geschöpf, für das sie eine Woche ihres Arbeitslebens einzusetzen beschlossen haben. Aber die Wildnis ist kein Show-Event, ihre Lebewesen halten nichts von inszenierten Auftritten.

Auch Phoca hispida saimensis nicht. Die einzigartige Saimaa-Ringelrobbe ist scheu, ist selten und meistens unter Wasser. Um Luft zu holen, braucht sie nur alle 20 Minuten kurz aufzutauchen. Allein schon dies erschwert ihre Sichtung. Schade, denn aus dem sanftmütig blickenden Säugetier mit dem grossen Schnauzhaaren und den ringähnlichen Flecken auf dem Fell hat die Evolution eine Sensation gemacht: Die Robbe kann im Süsswasser leben. Ein Zeugnis gelungener Anpassung.

Abgeschnitten vom Meer

Ihre Vorfahren waren aus dem Meer, der Ostsee, in den Saimaa geschwommen. Nach der Eiszeit trocknete die Wasserverbindung im Südosten des heutigen Finnlands aus, Tausende der Ostsee-Robben waren nun vom Salzwasser abgeschnitten. Sie entwickelten sich im Saimaa mit seinen vielen miteinander verbundenen Seen zu "Süsswasser-Robben", wurden schliesslich gar zu einem Sinnbild für Finnlands unberührte Natur. Doch jetzt schweben beide in Gefahr, drohen beide zu verschwinden – die putzigen Flossenfüssler wie auch der Saimaa, eine der allerletzten Urlandschaften Europas.

Einem Mann konnte dieses Bedrohungsszenario nur schon von Berufes wegen nicht verborgen bleiben. Auch er ist auf dem Oberdeck, steht aufrecht an der Reling, einer Galionsfigur gleich. Sein Gesicht ähnelt dem eines alten Indianers, den viele Kämpfe gezeichnet haben. Der Wind zerrt an seiner weissen Haarpracht, ernst ist sein Blick in die Ferne gerichtet. Ein Bild der Entschlossenheit. Keine Frage, der Mann weiss von seiner Wirkung.

Aktivist mit 83 Jahren

Er ist selbst Journalist. Aber auch Schauspieler, Rebell, Poet, Kampagnenmacher – und Berufsretter bedrängter Tiere und bedrohter Landschaften. Ohne ihn hätte Europa einige seiner schönsten Landschaften und Kulturgüter verloren. Jetzt, im hohen Alter von 83 Jahren, ist der Basler Franz Weber, zu seinem neusten Feldzug aufgebrochen.

Er will die letzten Süsswasser-Robben retten, will dem finnischen Volk und Europa die Augen öffnen: Ein derart wertvoller Naturschatz wie die Seenregion des Saimaa gebe es kaum mehr sonst auf dem alten Kontinent. Schon einmal hat Weber eine Seenlandschaft gerettet, jene des Oberengadins. Und auch die Robben haben ihn nach 1977 nicht mehr ruhen lassen - seit diesem Aufsehen erregenden Einsatz mit dem französischen Filmstar Brigitte Bardot gegen das Totschlagen der Sattelrobben im kanadischen Packeis. Doch bei dieser Finnland-Offensive stellt sich dem Rettungs-Routinier erstmals ein übermächtiger Feind entgegen, gegen die seine bisherige Gegnerschaft aus profitfixierten Politikern, Baulöwen, Geschäftemachern und Tierfrevlern geradezu harmlos wirkt.

Finnische Beistandsbitte

Das ahnte Franz Weber wohl schon vor seiner Einladung an die Journalist/innen, deren Reisekosten seine Fondation angesichts der serbelnden und für Umweltreportagen kaum mehr motivierbaren Medien vollumfänglich übernahm. Doch der Langzeitaktivist, für den es scheinbar auch im fortgeschrittenen Alter keine Aussichtslosigkeit gibt, wollte die Beistandsbitte finnischer Naturschützer nicht abweisen. Jetzt will er ihnen die notwendige Öffentlichkeit verschaffen: "Wenn wir keine Aufmerksamkeit erregen und keinen Druck machen, wird hier bald die letzte Robbe versenkt."

Dies seine Begründung gegenüber OnlineReports bei der Abfahrt aus dem Städtchen Savonlinna. So hat der streitbare Schweizer auch diesen Kampf aufgenommen. Trotz des Befehls seines Arztes, der ihn eines Hörsturzes wegen zu absoluter Ruhe verdonnerte. Und trotz der laufenden Fussball-Weltmeisterschaft, welche die globale Aufmerksamkeit exakt in die Gegenrichtung lenkt, nach Südafrika.

Erbarmungslose Jagd

"Wir sind dankbar, dass uns Mister Weber hilft: Es braucht den Druck von aussen, damit alle Finnen und die Regierung den wahren Wert dieser einzigartigen Seenlandschaft erkennen." Kaarina Tiainen ist Umweltwissenschaftlerin und Zoologin im Dienste der Robbenorganisation Suomen Luonnonsuojeluliitto. Während sie mit dem Fernglas das Ufer einer der mit Tannen und wenigen Birken bewachsenen Inseln absucht, schildert sie die Lage der Saimaa-Robben. Noch 1000 waren es vor 100 Jahren.

Weil die Fischfresser hin und wieder ein Baumwollnetz der Fischer zerrissen, wurden sie erbarmungslose gejagt. 1955 erfolgte ein Jagdverbot, doch dann setzte den überlebenden Raubtieren das Quecksilber zu, das die Holzindustrie ins Wasser spülte. Die Holzer seien heute jedoch auf dem Rückzug, und sie arbeiteten auch sauberer, sagt Tiainen.
 
260 Überlebende

Dennoch hat sie Angst um die Tierart. Eine echte Überlebenschance hätte diese, wenn noch 400 Süsswasser-Robben lebten. Aber es tummeln sich, inklusive Babies (Bild), nur noch etwa 260 Flossenfüssler im Saimaa. Allein in den letzten fünf Jahren schmolz der Tierbestand um 20 Individuen. Dies entspricht dem gesamten Artensterben auf der Welt: Die für gesunde Ökosysteme notwendige Artenvielfalt schrumpft dramatisch.

Gerade auch in den Binnengewässern, die rund zehn Prozent der weltweiten Fauna ausmachen. Laut dem UNO-Millenniumsziel hätte der Artenschwund bis dieses Jahr gestoppt werden müssen. Er geht aber ungebremst weiter – mit nicht absehbaren Folgen, auch für die Menschheit. Kaarina Tiainen nimmt das Fernglas vom Gesicht. Sie sagt: "Die Süsswasser-Robbe und ihre Situation ist auch ein Symbol für alle bedrohten Wildtiere."

Agonie im Kunststoffnetz

Es sind reissfeste Nylonnetze, welche heute die Saimaa-Robben dezimieren. Im Sommer ausgelegt von rund 10'000 Freizeitfischern, die nach der Schonzeit zwischen April und Juni ihre Netze zu wenig kontrollieren. Verfängt sich eine Robbe, ertrinkt sie jämmerlich. "Das traditionelle Hobbyfischen kann nicht einfach verboten werden", sagt jedoch Heli Järvinen. Denn mit Ausnahme der Nationalparks gehörten Land und Seen im 4'400 Quadratkilometer weiten Saimaa privaten Besitzern. Die Parlamentsabgeordnete der Grünen und Besitzerin eines der rund 14'000 Saimaa-Seen, schwört darum auf Überzeugungsarbeit, den freiwilligen Verzicht der Fischer auf die Netzfischerei und den Kauf von Gebieten zum Schutz der Artenvielfalt, die hier auch noch Tiere wie Elch, Bär, Wolf, Otter, Biber und Lachs umfasst.

Die Idee trägt Früchte. Auch deshalb, weil in Finnland – acht Mal so gross wie die Schweiz – die Natur vielen der 5,4 Millionen Einwohner/innen am Herzen liegt. Bereits 1652 km2 des Saimaa seien gekauft und nun private Schutzzonen, freut sich Politikerin Järvinen. Und Matti Partanen, ein Berufsfischer, ergänzt: "Wenn wir Profis eine Robbe im Netz haben, können wir sie sofort befreien. In den Netzen der Freizeitfischer aber haben sie keine Chance. Sichten wir eines dieser Netze, ziehen wir es ins Fischerboot. Wir möchten ja auch, dass unsere Robben überleben."

Aufgeheizte Winter

Ob die Zeit jedoch reiche, um so den Ringelrobben eine Zukunft zu sichern, bezweifelt Tiina Linsen. Auch sie hält nach den Raubtieren Ausschau und informiert. Die Robben vermehrten sich zu wenig und zu langsam, sagt die Nationalpark-Spezialistin. Doch die grösste Gefahr für das Überleben der Art sei "die neue Wärme". Linsen holt mit dem rechten Arm aus und zeigt auf das sogar trinkbare Wasser der Saimaa-Landschaft. Im Winter lägen hier sämtliche Seen unter einer 70 Zentimeter dicken Eisdecke, auf der die Robben Schneehöhlen für ihren Schutz und den Nachwuchs bauten. In einigen Wintern der letzten Zeit aber seien die schützenden Schneenester weggeschmolzen – keines der Robbenkinder überlebte. Kein Zweifel: Sie wurden Opfer des Klimawandels.

Auf Steuerbord plötzlich ein Schrei. "Dort, dort!" Merja Leppanen, Touristenführerin, hat in weiter Ferne im dunklen und vom Wind gepeitschten Wasser ein stecknadelkopfgrosses Etwas entdeckt. Der Blick durchs Fernglas schafft Gewissheit: Es ist ein Robbenkopf, der mit grossen Augen neugierig zum Schiff herüberschaut – und dann gleich wieder abtaucht. Sie wird nicht näher kommen, sich nicht filmen und fotografieren lassen.

Und sie wird die letzte Robbe sein, welche Franz Weber und die Medienleute auf dieser Reise zu sehen bekommen. Dass der Trip wie von Weber erhofft auch keine fette Schlagzeile hergibt, wird auf der Rückreise klar. Den Finnen und Finninnen scheint die Not ihrer Saimaa-Robben weitgehend bewusst zu sein. Ihre Regierung hat sich gegenüber der EU in der Habitat-Direktive zum Schutz der Robben verpflichtet. Und auch die staatliche Naturschutzbehörde Metsähallitus, der WWF-Finnland, die Umweltagentur Süd Savo und die Universität Joensuu versuchen, das Überleben der Robben zu schützen.

Die neue Hilflosigkeit

Trotzdem hat Franz Weber das Gefühl, die Dringlichkeit des totalen Schutzes werde zu wenig erkannt. Es brauche mehr Tempo, mehr Entschlossenheit. Ein  sofortiges Verbot der Freizeit-Netzfischerei und eine unbeschränkte Schonfrist etwa. Richtig gefolgert, bestätigen ihn Leute wie die Umweltwissenschaftlerin Tiainen oder der Saimaa-Forscher Topiantti Äikäs von der Universität Oulu. Doch gegen die tödlichen Folgen des Klimawandels sind alle rat- und hilflos.
 
Selbst Rettungsprofi Weber, der bislang immer nur gegen grundsätzlich bezwingbare Gegner gekämpft hat, weiss keinen Ausweg. So sieht sich der alte Haudegen in der finnischen Wildnis jählings mit der schmerzvollen Erfahrung bald aller Umweltschützer/innen konfrontiert: Gegen die Folgen der oft vom Menschen losgetretenen Umweltprobleme hilft des Zeitmangels und der ungeheuren Komplexität wegen nichts mehr. Es ist eine ähnliche Erfahrung der absoluten Hilflosigkeit, wie sie gerade eben auch im Golf von Mexico gemacht wird. Trotz aller bisheriger Rettungsversuche verwandelt sich der Ozean nach dem Absaufen der Ölplattform "Deep Horizon" seit Wochen in ein gigantisches Ölmeer mit unvorstellbaren Folgeschäden.

Angst vor den Russen

Die «Velmeri» nähert sich dem Hafen von Savonlinna. Am Ufer tauchen anstelle der traditionellen Holzhäuser ein paar hässlich gemauerte Neubauten auf. Sie lenken das Gespräch auf eine ganz andere Sorge der Bevölkerung Südostfinnlands: Auf das vier Stunden entfernte St. Petersburg und die russischen Nachbarn. Diese begännen sich in der Saimaa breitzumachen, als Angestellte, als Landkäufer, als Unternehmer, erklärt die Tourismusmanagerin Tuula Tegelberg. Der wachsende Einfluss der einstigen Kriegsgegner, versichert auch Parlamentarierin  Järminen, fördere die Angst vor Bauspekulationen und der Zerstörung des Saimaa.

Gefahr droht aber auch vom Tourismus. Der versucht nun in die Lücke der abziehenden Holzindustrie zu springen, einfach um Arbeitsplätze zu sichern. Exakt dies ist nun – anders als das Wärmerwerden der Erde – wieder das Terrain, auf dem ein Franz Weber zu agieren versteht. Seine Fäuste fahren an die Schläfen, seine Augen funkeln, seine Stimme hebt sich: "Voyons, hier ist alles noch intakt. Die Saimaa-Seenlandschaft ist eines der letzten Paradiese Europas. Sie und ihre Robben müssen richtig geschützt werden. Sie darf keinesfalls verbaut werden wie die Landschaften um unsere Schweizer Seen!"

Begierdeobjekt der Tourismusindustrie

Der Vergleich mag hinken, aber Webers feines Gespür für verhängnisvolle Zukunftsentwicklungen darf nicht unterschätzt werden. Tatsächlich könnte sich der unsagbare Ruhe ausstrahlende Saimaa mit seinen einsamen Wald- und Wasseridyllen rasch zu einem neuen Begierdeobjekt der Tourismusindustrie entwickeln. Sollte die Weltwirtschaft wieder richtig Tritt fassen und den sich nach "unberührter Natur" sehnenden Stadtmenschen das Reisen weiterhin erleichtern, werden auch die letzten noch nicht genutzten Erholungsgebiete der Erde ins Visier der Reise- und Ferienkonzerne rücken.

Dass die Tourismusindustrie als eine der grössten Wachstumsbranchen in der Lage ist, sich selbst in schwer zugänglichen oder bislang kaum beachteten Gebieten festzukrallen, um für Einheimische und die Natur folgenschwere Veränderungen loszutreten, hat sie auf allen Kontinenten schon mehrfach bewiesen. Die Dimensionen dieser Gefahr, so dünkt es dem Schweizer Naturschützer folgerichtig, sei den mit riesigen Naturreserven gesegneten Finnen und Finninnen leider noch zu wenig bewusst.

Kauf einer Insel


So will Weber bald wiederkommen und seinen einheimischen Alliierten bei der Sensibilisierung der Bevölkerung mit entsprechender Publizität beistehen. Ziel ist eine rasche Bewusstseinserweiterung, ein mentaler Klimawandel sozusagen.

Um dies zu erreichen, versprach Landschaftsretter Weber, werde er beim nächsten Besuch auch eine möglichst von Robben belebte Saimaa-Insel mit Seestück erwerben – als bodenständiges Symbol schweizerischer Anteilnahme für die Erhaltung des begehrenswerten Seen-Labyrinths und seiner Ringelrobben.

Lieber Gott! Bitte mach, dass dort nie Kokospalmen wachsen werden!

28. Juni 2010

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Im Fall Dojo hat die Baselbieter Staatsanwaltschaft Haupttäter Paulo Balicha verurteilt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 21. September 2018
über den Überfall auf das
Kampfsportzentrum von
Shemsi Beqiri
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Da scheint einer selbst im Strafgerichts-Saal blind auf die Staatsanwaltschaft eingeschossen zu sein.

Frisch pubertiert

Schein-Stories auf Instagram
RückSpiegel


Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.