© Fotos by Ruedi Suter, OnlineReports.ch / BMF
"Zutiefst beunruhigt": Baselbieter Nationalrätin Maya Graf auf dem Leuenberg

Ein Schweizer Kraftakt für die letzten Urwälder solls richten

Eine Task Force soll das Schweizer Engagement stärken und einer umfassenden internationalen Waldschutzpolitik zum Durchbruch verhelfen


Von Ruedi Suter


Die Schweiz sei zu passiv. Sie müsse engagierter gegen das Abholzen der letzten Tropenwälder ankämpfen – mit einer Task Force aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Nichtregierungs-Organisationen und Direktbetroffenen. Dies wurde heute am Tagungsort Leuenberg oberhalb von Hölstein an der Eröffnung des "Forest Movement Europe Meeting 2009" von 36 Umweltverbänden aus 23 Staaten gefordert.


Ein Wettlauf gegen die Zeit: Die letzten Urwälder der Erde fallen und fallen und fallen. Trotz zahlreicher Waldkonferenzen, Regierungstreffen, Rettungsstrategien , Anti-Abholzaktionen und trotz der zunehmenden Warnungen vor dem Klima-Kollaps, der durch das Niedermachen der Tropenwälder massiv beschleunigt wird.

Die oft enormen Anstrengungen von Vertretern und Vertreterinnen betroffener Waldbevölkerungen, Nichtregierungsorganisationen wie Umweltschutz- und Menschenrechtsgruppen, Stiftungen und sensibilisierter Behörden vermochten nur in vergleichsweise wenigen Fällen die letzten Endes selbstmörderische Zerstörung der Wälder zu stoppen. Viel zu gross der Druck und die Macht jener, die aus dem Naturerbe Wald schnelles Geld machen wollen und - im Auftrag der Konsumierenden - dabei auf der ganzen Welt auch rücksichtslos die Existenzgrundlagen der Waldvölker und Waldtiere vernichten.

"Anstrengungen müssen enorm verstärkt werden"

Was tun, ohne zu verzweifeln? Aufgeben und der Vernichtung der letzten grossen Wälder bis zum letzten Urwaldriesen tatenlos zusehen, um nachher zu versuchen, die unheimlichen Folgen der Klimaveränderungen fatalistisch zu überleben? Oder noch das zu retten versuchen, was noch zu retten ist? So, wie es der Basler Regenwaldschützer Bruno Manser unter Einsatz seines Lebens tat? Für seine Organisation, den Bruno Manser Fonds (BMF), gibt es kein Zögern: Weitermachen, noch sei nicht alles verloren.

Mit dieser Haltung lud die Basler Organisation für den 12. bis 14. Juni  auf den Leuenberg bei Hölstein (BL) zum grossen internationalen "Forest Movement Europe Meeting 2009" ein. Angemeldet hatten sich über 60 Engagierte von 36 Umweltverbänden aus 23 Staaten sowie Vertreter des Bundes und beschämend weniger Medien. BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann (Bild unten: Erster von rechts) kam in seiner Eröffnungsrede umgehend auf das Ziel der Konferenz zu sprechen: "Um den Klimawandel in Griff zu bekommen, müssen die Anstrengungen zum Schutz der Wäldern enorm verstärkt werden. Dabei muss auch die Schweiz ihrer internationalen Verantwortung stärker gerecht werden."

Umweltschutz: Bürger besser als Politiker

Die Wälder spielten für den globalen Klimaschutz zweifelsfrei "eine zentrale Rolle", begründete Straumann seine Forderung. Denn Waldzerstörung und nicht-nachhaltige Waldnutzung seien heute auch verantwortlich für ein Fünftel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen. Da das internationale Treffen im Baselbiet insbesondere zur Vorbereitung gemeinsamer Positionen im Hinblick auf die UNO-Klimakonferenz von Kopenhagen kommenden Dezember dient, stehen klimatische Probleme und weniger Menschenrechtsprobleme im Vordergrund.

"Viele Beispiele, in der Schweiz und in anderen Ländern, zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger sich mehr um die Umwelt kümmern als unsere Regierungen oder die Privatwirtschaft", begann die grüne Baselbieter Nationalrätin und Fraktionspräsidnetin Maya Graf ihr Statement. Darum seien  Nichtregierungs-Organisationen (NGOs ) als Stimmen der Zivilgesellschaft so wichtig, um den Schutz der Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung voranzubringen.

"Übertriebener Energieverbrauch"

Die Bio-Bäuerin aus Sissach lobte, dass über 95 Prozent des Baselbieter Waldes FSC-zertifiziert sind. Sie zeigte sich aber auch durch die "globale Waldkrise", welche die Lebensgrundlage von Millionen von Leuten zerstörte oder bedrohe, "zutiefst beunruhigt". Wenn Brasilien jährlich ein Viertel der Fläche der Schweiz abholze, frage sie sich, wie lange die Erde und das globale Klima diese Entwicklung noch verkrafte. Hinzu komme jetzt auch die Wälder zerschleissende Verwendung von Agrotreibstoffen wie Palmöl.

"Wir können nicht zulassen, dass unserem übertriebenen Energieverbrauch jetzt noch mehr Wald zum Opfer fällt", erklärte Graf. Es sei klar, dass alle Regierungen "dringend" mehr tun müssten, um die Wälder zu schützen. Deshalb habe sie soeben im Parlament einen Vorstoss eingereicht, der die Schweizer Regierung auffordert, eine breite Task Force für die Wald- und Klimapolitik einzusetzen.

Credit Suisse soll Wald-Richtlinien publizieren

Allerdings müsse gerade auch in der Schweiz mit ihren globalen Wirtschaftsverflechtungen die Privatwirtschaft in die Pflicht genommen werden. Allzu oft würden Schweizer Unternehmen mit ihrer Politik den Wäldern schaden und "unverantwortlich" handeln. Konkret nannte Maya Graf die Credit Suisse (CS), die beim Börsengang des nachweislich als illegalen Waldfäller überführten malaysischen Tropenholzkonzerns Samling federführend war, um rund 10 Millionen US-Dollar verdienen zu können. Bis jetzt stehe eine Entschuldigung der Bank bei den indigenen Gemeinden aus, die durch Samling geschädigt wurden "und immer noch werden". 

Nationalrätin Graf erwartet nun von der Credit Suisse, dass sie ihre angeblichen neuen Richtlinien zu Waldgeschäften veröffentlicht: "Ich fordere die CS auf, ihre 'Global Forestry Policy' zu publizieren und sich öffentlich zu hohen Nachhaltigkeitsstandards zu bekennen!" Die grüne Politikerin kritisierte ausserdem den Luzerner Rohstoffhandelskonzern Trafigura, der mit seinen Geschäften mit auf Palmöl basierenden Agrotreibstoffen ebenfalls die Wald-Ökosysteme schädige. Trafigura müsse aus diesem "inakzeptablen Geschäft" aussteigen.

Privatwirtschaft braucht Nachhaltigkeitsstandards


Graf abschliessend: "Die Privatwirtschaft muss unbedingt Nachhaltigkeitsstandards ausarbeiten und sich daran halten. Eine der wichtigen Aufgaben der NGOs liegt darin, das Verhalten privater Unternehmen in Bezug auf ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu überwachen. Die Privatwirtschaft und Regierungen werden sich nur in Richtung Nachhaltigkeit bewegen, wenn sie den Druck der Zivilgesellschaft spüren."

Hans-Peter Egler vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco, Bild: Zweiter von links) stellte das Problem der galoppierenden Entwaldung und gefährdeten Restwälder in einen ökonomischen Zusammenhang. Finanzkrise und Wirtschaftseinbruch, Wasser- und Nahrungskrise, die Energiekrise wie auch der Klimawandel und die schwindende Biodiversität spielten alle im Umgang mit den Wäldern eine komplexe Rolle. 50 Millionen Menschen – zumeist Urvölker – lebten in, 500 Millionen direkt von den Wäldern, die zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Welt beherbergten. Egler verwies auf die Werte der Wälder als Klimaregler, Kohlenstoffdioxidspeicher, Arbeitsstätte und Gesundheitsquelle.

Nicht jede Entwaldung sei à priori des Übels, doch müsse sie legal und nachhaltig sein, ohne die Umwelt zu gefährden und soziale Konflikte loszutreten. Wo dies nicht garantiert sei, wo Korruption, Rechtlosigkeit, illegales Abholzen und Wilderei herrsche, wo die Waldprodukte nicht auch mit einem fairen Preis bezahlt werden, könne kein Wald erhalten werden. Egler erklärte, die Schweizer Bevölkerung sei gut über die Bedrohung der Wälder orientiert. Entsprechend verhalte sich auch das Seco, indem es als wirtschaftsnahe Institution bewusst auf entwicklungspolitisch gerechte und umweltschützerische Aspekte bei der Umsetzung seiner Pläne achte. 

Aktives Seco

Dazu gehöre die Berücksichtigung, Unterstützung und Stärkung der betroffenen Waldbevölkerungen, die Förderung effektiver Naturschutzstrategien, ein fairer und transparenter Handel mit Hölzern und anderen Waldprodukten wie auch eine angemessene Bewertung jener Vorteile, die ein Wald bieten könne: Beispielsweise Wasser, Artenvielfalt, Tourismus und CO2-Reduktion. Im Gegensatz zu früher betonte Hans-Peter Egler explizit die Bedürfnisse und Berücksichtigung der indigenen Waldbevölkerungen. "Indigene sollen gleich von Anfang an Einfluss auf die Entwicklungen nehmen können." Ebenso wichtig sei es aber auch, mit grossen Institutionen wie der Weltbank, der Welthandelsorganisation (WTO) oder der Internationalen Tropenholz-Organisation (ITTO) zusammenzuarbeiten, um beispielsweise das Holzgütesiegel FSC durchzusetzen.

Konkret hat das von Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen als gerne zu "wirtschaftshörig" kritisierte Seco in verschiedenen Ländern reale Projekte in Waldgebieten vorzuweisen. In Vietnam hilft es die FSC-Normen zu entwickeln, in Indonesen fördert es mit Training und Technologie-Transfer kleine Firmen im Forstbereich und im malaysischen Gliedstaat Sarawak, wo Manser aktiv war, treibt es die Realisierung des Pulong Tau National Parks voran.

"Akteure müssen zusammenspannen"

Weitere Vorhaben realisiert das Seco im Zusammenhang mit Wald, Klima und Beteiligung der Lokalbevölkerung in Ghana, Kolumbien und im Kongo-Becken. Zum Schluss gab Egler seiner Überzeugung Ausdruck, dass Erfolge beim Schutz der verbliebenen Wälder nur dann zu erzielen sind, wenn die verschiedensten Akteure von Staat, NGOs und lokalen Bevölkerungen trotz verschiedener Interessen zusammenspannen – offen, in gegenseitigem Respekt und mit Gesprächen, denen auch Taten folgen.

Die europäische Waldkonferenz der Umweltverbände auf dem Leuenberg, an der beispielsweise auch Gruppen aus der Taiga und Afrika teilnehmen,  soll am Sonntag mit einer Deklaration beendet werden.

12. Juni 2009

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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

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In einem Satz


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Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".