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"Sehr berührt": Penan-Indigene Komiok, Frau Tello Abing, Andersson Mutang Urud

Bruno Mansers Tagebücher: Drei Kilogramm Motivforschung

Mit einem einzigartigen Werk würdigt der Christoph Merian Verlag den verschollenen Basler Regenwaldschützer


Von Ruedi Suter


16 reichhaltige Tagebücher, die der verschollene Regenwaldschützer Bruno Manser während seines Aufenthalts beim Volke der Penan auf Borneo schuf, hat der Basler Christoph Merian Verlag in vier edlen Bänden mit insgesamt 720 Seiten dokumentiert. Heute wurde das einzigartige Werk in Basel vorgestellt.


Der grüne Schlangenkopf mit der gespaltenen Zunge wird von einer Hand ruhig in Schach gehalten. Das Motiv, gemalt vom Urwaldverteidiger Bruno Manser, ziert den Deckel des vielleicht schwersten Buchs der Messe "BuchBasel 2004". Denn das mit dem Titel "Bruno Manser, Tagebücher aus dem Regenwald, 1984 -1990" versehene Werk wiegt gegen drei Kilogramm. Als es Beat von Wartburg, Verlagsleiter des Christoph Merian Verlags (CMV), an der heutigen Pressekonferenz vor sich auf den Tisch hob, musste er sich mehr als üblich anstrengen. Doch das sind sich er und seine anwesenden Mitarbeiter wie Verlagslektor Claus Donau und Marketingmann Oliver Bolanz unterdessen gewöhnt: Der renommierte Basler Verlag hat sich über Gebühr für die Aufzeichnungen des verschollenen Mitbürgers Manser eingesetzt und zusammen mit dem Herausgeber, dem Bruno-Manser-Fonds, ein wohl einzigartiges Prestigewerk geschaffen.

Eine "monumentale Arbeit"

"Monumental" sei sie gewesen, die zu leistende Arbeit, sagte der sonst eher zurückhaltende Verlagsleiter. Doch die Umschreibung des Aufwands für die Verarbeitung von 16 Tagebüchern, die der Regenwaldschützer und Menschenrechtler während seines sechsjährigen Aufenthaltes bei den Penan-Waldnomaden in Sarawak auf der Insel Borneo füllte, scheint keineswegs übertrieben: Die handgeschriebenen, teils von der Feuchtigkeit angegriffenen und nicht immer einfach lesbaren Tagebücher mit ihren zahlreichen Zeichnungen und Skizzen mussten unter anderem abgeschrieben, bearbeitet, fotografiert, digitalisiert, gefilmt und gedruckt werden.

Nach Abwägen der Vor- und Nachteile, so von Wartburg, habe man sich entschieden, alles so zu veröffentlichen, wie es Bruno Manser dargestellt hatte. So weist der vier Bände umfassende Schuber auch Textlücken auf, es gibt Passagen auf Schweizerdeutsch und Penan sowie orthografisch oder grammatikalisch holperige Stellen. "Lediglich dort, wo es für das Verständnis unverzichtbar ist, wurden Fehler, Helvetismen oder Dialektbegriffe durch Anmerkung erklärt bzw. korrigiert", schreibt Claus Donau.

Tiefer Einblick in das Leben der Penan

Das Resultat ist eine erfrischend lebhafte Publikation mit ebenso spannenden wie lehrreichen Texten und einer Unmenge an eigenwilligen Skizzen und schönen Bildern. Wer die insgesamt 720 Seiten liest, erhält ein umfassendes Bild vom Leben im Regenwald und vom Alltag eines Waldvolkes, den Penan. Doch weit mehr noch: Die Tagebücher erlauben einen vertieften Einblick in das Denken und Fühlen seines Verfassers. Manser ist vor allem als Kämpfer wider die zerstörerischen Auswüchse der Konsumgesellschaften und ihrer technischen Zivilisation bekannt; seine Tagebücher beweisen aber, dass er dank seiner kaum wahrgenommenen Vielseitigkeit auch verblüffende Qualitäten als Forscher, Philosoph und Künstler vorzuweisen hat.

Verlagsleiter von Wartburg verhehlt nicht, dass der Verlag mit der Publikation den Anliegen des Verschollenen — die Erhaltung der Lebensgrundlagen — Gehör verschaffen will. Dies entspricht auch ganz den Absichten von BMF-Sekretär John Künzli und Mansers Freund und Beistand Kaspar Müller, die mit ihren Ideen, der Kontaktnahme zum CMV und der Geldbeschaffung das Projekt erst ermöglichten.

Die Gallionsfigur verloren

"Bruno hätte gerne an diesem Buch mitgearbeitet", sagte Künzli an der Pressekonferenz. Es wäre Mansers zweites Buch gewesen, nach den "Stimmen aus dem Regenwald", das 1992 im "Zytglogge-Verlag" erschien. Ursprünglich, so Künzli zu den noch druckfrischen Tagebüchern, sei es ihm um die Konservierung der Originalseiten gegangen, an denen der "Zahn der Zeit nagte". Dank dem Christoph Merian Verlag seien nun aber die wertvollen Schriften auch digitalisiert und auf Mikrofilm abgesichert worden. Mansers Aufzeichnungen dokumentierten eine Welt, die fast schon verschwunden ist, sagte Künzli. Dafür verantwortlich seien letztlich die Konsumierenden in der reichen Welt. Mit dem Verschwinden des Tagebuchschreibers habe der BMF seine Gallionsfigur verloren. Dieser Verlust soll mit Projekten im Land der Penan mindestens zu einem kleinen Teil aufgefangen werden: Mit der Kartographierung ihres Gebietes, mit der Dokumentierung ihres Ursprungs, mit Prozessen gegen willkürliche Landenteignungen durch die Regierungen Malaysias und ihres Teilstaates Sarawak.

Der BMF helfe überdies bei der Organisation vom friedlichen Widerstand gegen die Holzkonzerne und beim Aufbau eines bescheidenen Krankenhauses. Ziel bleibe die Selbstbestimmung der Penan. Künzli kündigte eine "ambitionierte" Erweiterung der BMF-Tätigkeitsbereiche ein, sofern es die Finanzen erlauben. So möchte sich die Organisation neben den Penan neu für die ebenfalls von Holzkonzernen bedrohten Pygmäen in den Urwäldern des Kongobeckens einsetzen. Bei diesem Jäger- und Sammlervolk hat Manser ebenfalls einige Monate verbracht. "Brunos Stimme darf nicht verstummen, dieses Buch wird seine Ideen und seine Lebensphilosophie am Leben erhalten", schloss Künzli.

Penan-Zeugen in Basel

An der Konferenz waren neben Mansers Schwester Monika Niederberger-Manser auch drei mit dem Verschollenen befreundete Indigene zugegen: die Penan-Frau Tello Abing und die federngeschmückten Männer Komiok und Andersson Mutang Urud . Sie schilderten die äusserst schwierige Situation der Penan, baten inständig um weitere Unterstützung und liessen ihre Erinnerungen an den Weissen aufleben, der sich 1984 bei ihnen einfach niederliess, um einer der ihren zu werden.

Mutang Urud, unterdessen politischer Flüchtling in Kanada, gestand ein, seinen Freund über Jahre falsch eingeschätzt zu haben. Einer, der sich so von seiner eigenen Familie entfernte, um bei den Penan dem Individualismus zu frönen, sei ein Egoist, habe er sich insgeheim immer gedacht. Als aber Manser sein zur zweiten Familie gewordenes Waldvolk verliess, um es nicht seinetwegen den staatlichen Repressionen auszusetzen, sei ihm der wahre Charakter Bruno Mansers bewusst geworden: "Erst am Schluss sah ich, dass er kein Egoist war. Das hat mich sehr berührt. Sein Verschwinden ist ein grosser Verlust für die Menschheit ."



Bruno Manser: TAGEBÜCHER AUS DEM REGENWALD. 1984-1990
4 Bände, 720 Seiten, Farbabbildungen, brochiert im Schuber. ISBN 3-85616-214-3. 98 Franken / 64 Euro.

7. Mai 2004

Weiterführende Links:


Biografie über Bruno Manser in Vorbereitung

pkn. Der verschollene Basler Umweltaktivisten Bruno Manser lebt auch in Buchformen weiter. Nach der Publikation der vierbändigen Tagebuch-Dokumentation durch den Verlag der Christoph Merian Stiftung ist bereits eine neues Buch in Vorbereitung: Der Basler Journalist und OnlineReports-Autor Ruedi Suter, 52, bereitet derzeit eine Manser-Biografie vor. Ende Jahr erscheint im Berner Zytglogge-Verlag sein Buch "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes". Das reich illustrierte zivilisationskritische Zeitdokument der letzten fünfzig Jahre stammt aus der Feder eines berufenen Medienschaffenden. Kein Journalist hat den Kampf des Regenwaldschützers so authentisch, lückenlos und nah begleitet wie Suter, der auch eine Annäherung an die Person des Protagonisten in den jetzt veröffentlichten Tagebüchern verfasst hat. Von ihm stammen auch zahlreiche auf OnlineReports dokumentierte Reportagen und Hintergrundberichte über Mansers Engagement.


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Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

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Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
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Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
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Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

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Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.