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"Wir werden gewinnen": Demonstration in Mülidorf

AKW-Gegner marschieren wieder in Gösgen – friedlich

Was vor über 30 Jahren bei Gösgen im Chaos endete, verlief diesmal mit den gleichen Zielen gesittet


Von Ruedi Suter


Ein mehrere tausend Demonstranten starker "Menschenstrom gegen Atom" wälzte sich am heutigen Pfingstmontag in sommerlicher Hitze von Aarau über Gösgen nach Olten. Forderung des friedlichen Protests: eine AKW-freie Zukunft und die Förderung alternativer Energien. Die offiziellen Votanten gaben neuen AKWs in der Schweiz "keine Chance".


Rundum und überall ein strahlend blauer Himmel. Nur eine Wolke hält sich hartnäckig über dem Weiler und Industrieareal Mülidorf zwischen Nieder- und Obergösgen: Das in die Höhe strebende Wasserdampfgewölk über dem mächtigen Turm des Atomkraftwerks Gösgen. Ansonsten nur die heisse Sonne. Und viele kleine lachende Sonnen – auf gelben Ballonen, auf Plakaten, auf T-Shirts, getragen von Frauen, Männern und Kindern, die sich der internationalen und durch 83 Organisationen von langer Hand vorbereiteten Kundgebung "MenschenStrom gegen Atom" angeschlossen haben.

Gegen 700, sagen die Organisatoren zu Beginn, kamen von Aarau, 650 vom Bahnhof Däniken her, um am heutigen Pfingstmontag auf dem Platz im Mülidorf gegen die drei neuen, von den Stromkonzernen gewünschten Atomkraftwerken Stellung zu beziehen. Darunter auch Hunderte Männer und Frauen mit grauen oder schütteren Haaren, die in den späten siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts bereits gegen die Atommeiler demonstriert hatten, zu Zehntausenden in diesem Gebiet aufmarschiert waren und sich einem gewaltigen Polizeiaufgebot gegenübersahen, das schliesslich in der Nähe von AKW und Bahntrasse mit Tränengas, Gummischrot und Schlagstöcken gegen die Atomgegner vorging und damit zu einem heillosen Durcheinander beitrug.

Viele Menschen aus der atomkritischen Nordwestschweiz mussten damals mit tränenden Augen die Flucht ergreifen – auch über Bahngeleise, auf denen ungehindert Schnellzüge verkehrten. Nur mit Glück kam es nicht zur Katastrophe.

Kaum noch Polizei-Präsenz

Und diesmal? Nichts zu sehen von den Polizeikräften, ausser ein paar Patrouillenwagen entlang der Marschroute, die am Abend auf der Schützenmatt in Olten ihren Abschluss findet. Diesmal ist die Kundgebung nicht so dringend und die Stimmung bei weitem nicht so aufgeheizt wie Ende der siebziger Jahre, als man die Zufahrten zum sich im Bau befindenden AKW Gösgen blockieren wollte, sagt Leo Scherrer von Greenpeace, der damals schon dabei war, an einer kurz einberufenen Medienorientierung im Mülidorf. Diesmal könne man ja gegen die Kernkraftwerke abstimmen, und es gelte jetzt vor allem eine Mehrheit zu gewinnen. Dies sei deshalb nicht leicht, weil die schwindsüchtige Medienszene heute – im Gegensatz zu damals - die Anliegen nur noch schlecht weitertrage.

Mit den drei Rahmenbewilligungsgesuchen, erläutert Scherrer der kleinen Medienschar, sei kein Ersatz der heutigen Kernkraftwerke angepeilt. Nein, es drohe ein "massiver Ausbau der Atomenergie" – und die 3'000 zusätzlichen Megawatt-Leistung seien fast so viel wie die heutige Gesamtkapazität. – Um 12 Uhr treffen die ersten Hundertschaften mit Transparenten und schwitzend aus Aarau herkommend ein. "Umschalten, abschalten!", schallt es durch die Mailuft. Mit Liedern von Aernschd Born und Markus Rüeger werden die Ankommenden empfangen, dann ergreift Jürg Aerni vom Fokus Anti-Atom das Wort. Der Bau der geplanten AKWs in "Kaiseraugst" und "Graben" hätte verhindert werden können, in diesem Sinne müsse es jetzt weitergehen.

"Hier beginnt der Ausstieg"

Die Elektrizitätswirtschaft sei bewusst immer mehr in den internationalen Stromhandel eingestiegen, habe Wasser mit französischem Atomstrom in die Speicherseen gepumpt, zu Spitzenzeiten turbiniert und teuer verkauft: "So wurde eine Energiewende sabotiert." Folge sei, dass heute nicht die Versorgung, sondern der Handel immer mehr im Zentrum stehe. Aerni: "Die Schweiz bildet das Scharnier im Stromdeal von Frankreich nach Italien. Der Stromumsatz über die Grenzen ist um ein Viertel grösser als vor zehn Jahren und schon fast doppelt so gross wie der Landesverbrauch." Die alten AKWs "Mühleberg" und "Beznau" gehörten zu den "gefährlichsten Industrieanlagen Europas" und schon deshalb abgestellt. Den schweizerischen Überwachungsbehörden, so Aerni weiter, müsse auf die Finger geschaut und der Rücken gestärkt werden, damit sie der schlau agierenden Atomlobby das Handwerk legen könne.

"Hier beginnt definitiv der Ausstieg der Schweiz aus der Atomenergie!", beschwört nun die grüne Solothurner Nationalrätin Brigit Wyss. Im "grossen Strompoker" würden die Risiken der Atomtechnologie systematisch "heruntergespielt, schön geredet, ausgeblendet". Je schneller die Schweiz aus der Atomenergie aussteige, "um so besser, um so sicherer ist es für uns alle", sagt Wyss mit dem Hinweis, jedenfalls müssten Effizienz und Förderung der erneuerbaren Energien stärker vorangetrieben werden: "Die besseren Argumente sind auf unserer Seite – daran kann auch die ganze PR-Maschinerie der Atomlobby nichts ändern."

Eine "neue Aera der Kolonisation"

Die in der prallen Sonne sitzenden und stehenden Demonstrierenden werden plötzlich ins westafrikanische Falea (Mali) versetzt, wo sich 15'000 Einwohner und Einwohnerinnen mit weit fortgeschrittenen Uran-Abbauplänen des französischen Atomkonzerns Areva konfrontiert sehen, ohne dass sie sich dagegen wehren könnten. Ihre Situation schildert Hannes Lämmler vom "Forum Civique Européen" im Zusammenhang mit den für Mensch und Tiere verheerenden Folgen des Uranabbaus in verschiedenen Ländern der Welt. Was jetzt in Mali geschehe, so Lämmler, bedeute, dass man "am Anfang einer weiteren noch zerstörerischen Ära der Kolonisation" stehe: des Land- und Rohstoffraubes durch multinationale Konzerne". Auch dagegen gelte es sich zur Wehr zur setzen, fordert Lämmler.

Erst 20 Jahre alt, verweist Hannah Fasnacht von "Klar!Schweiz" und als Vertreterin der vielen mitmarschierenden Jugendlichen auf die Endstation des Uranzyklus, auf die nach wie vor ungelöste Beseitigung des Atommülls. Dessen Entsorgung bleibe "unlautere Symptombekämpfung", wenn man nicht die Quelle der Atommüllverseuchung stopfe. "Heute bin ich zwanzig, aber ich weiss, dass die Atommüll-Problematik mich auch als neunzigjährige Frau noch auf Trab halten wird. "Wir sind dafür verantwortlich, dass für den Atommüll nur die sicherste Lösung ohne ungelöste Fragen und Probleme und ohne zeitlichen Druck realisiert wird."

Siegessichere Atomkraft-Kritiker

Gegen 14 Uhr setzt sich der "MenschenStrom gegen Atom" Richtung Olten in Bewegung, wo die lange Schlange der Demonstrierenden nach 16 Uhr und immer noch bei bestem Wetter eintrifft. Unterdessen sprechen Organisatoren und Polizei  von "4000 bis 5000" Manifestierenden. In Olten ergreift auf der Schützenmatte unter anderem auch der Basler Energiepolitiker Rudolf Rechsteiner, Co-Präsident von "Nie wieder Atomkraftwerke" (NWA), das Wort. Er listet die "Fakten gegen neue Atomkraftwerke" auf: Der stark umweltbelastete Uranabbau, das Unfallrisiko, die Krebsraten auch im Normalbetrieb, die fehlende Haftpflichtversicherung und der dadurch verfälschte Strompreis, die Unmöglichkeit der dauerhaft sicheren Lagerung von radioaktiven Abfällen, die Terror-Risiken durch Plutonium und andere Isotope sowie die fehlende Versorgungssicherheit und die hohen Kosten".

Er sei sich "ganz sicher", so Rechsteiner, "dass wir die Schlacht um neue Atomkraftwerke gewinnen können und werden". 2014 oder 2015 werde das Schweizer Volk "erstmals in der Geschichte der Atomenergie" eine Volksabstimmung auf Bundesebene mit der Nein-Parole" antreten können. "Wir werden gewinnen, weil nur ein Nein zu neuen Atomkraftwerken die Solarenergie auch in unsrem Land endlich voranbringt", meint Rechsteiner mit der Ergänzung, dass "kein Volk der Welt zur Möglichkeit seiner eigenen Vernichtung Ja stimmen wird".

Risikoanlagen an der Landesgrenze

Auch Sprechende aus Frankreich, Österreich und Deutschland äussern sich zu den Ausbauplänen der schweizerischen Kernkraftindustrie. Iris Wallascheck ("Bündnis 90, Die Grünen") aus dem deutschen Kreisverband Waldshut erklärt, die Schweizer Planungen neuer Atomkraftwerke würden in Deutschland mit grösser Sorge verfolgt: "Wir wohnen an der Grenze, wir schauen auf eure AKWs, das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle, eure Standortsuche für ein Endlager – alles genau in Grenzlage geplant und gebaut, wo der Schweizer Widerstand durch die Grenze halbiert und die Deutschen kein Stimmrecht haben. Gleichzeitig wissen wir: Radioaktivität ist grenzenlos."

Der Wirt der "Alten Mühle" an der Oltener Schützenmatte, Hubi Müller, hat ein paar Kleber mit dem Schriftzug "Geschlossen" vorbereitet. Diese würden angebracht, wenn auch nur ein Vermummter in Erscheinung trete. Aber es kommen nur müde Demonstrierende, die sich so weit wie möglich entkleidet haben und sein Lokal füllen, um sich eine Erfrischung zu genehmigen. Bis um 18 Uhr verläuft die Demonstration weiterhin höchst friedlich. Sie wird mit Musik abgeschlossen, unter einem Himmel, den unterdessen ein paar weisse Wolken mehr zieren.

24. Mai 2010

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