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Das Baselbiet bleibt aus dem Hochschulrat ausgesperrt

Das Baselbiet wird dem neuen Schweizerischen Hochschulrat nicht angehören. Bildungsdirektor Urs Wüthrich macht die bildungspolitischen Aktivitäten der "Starken Schule Baselland" dafür mitverantwortlich.
Liestal/Basel, 26. Februar 2015

Die Schweizerische Hochschulkonferenz lehnte es heute Donnerstagmorgen in Bern an ihrer konstituierenden Sitzung mit deutlichem Mehr ab, dem Baselbiet einen Sitz in diesem Gremium zuzugestehen. Statt dessen wählte sie den Kanton Aargau, vertreten durch Bildungsdirektor Alex Hürzeler (SVP), in den Hochschulrat.

Somit bleibt das Baselbiet im wichtigsten schweizerischen Entscheidungs-Organ in Bildungsfragen aussen vor, obschon es die Universität Basel zu gleichen Teilen mitfinanziert wie Basel-Stadt und ausserdem Sitz der Fachhochschule Nordwestschweiz ist. Bezüglich Hochschulausgaben liegt Baselland schweizweit an fünfter oder sechster Stelle.

Ein Sitz war den zehn Universitäts-Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Waadt und Zürich sicher. Für vier weitere Sitze lagen fünf Kandidaturen vor. Neben dem Aargau wurde den Kantonen Schwyz, Graubünden und Jura ein Sitz zugesprochen. Baselland ging leer aus.

Schlecht fürs partnerschaftliche Klima

Der heutige Entscheid bedeutet für das Baselbiet einen harten Schlag. Er dürfte Wasser auf die Mühle jener Kräfte lenken, die sich gegen Beiträge des Baselbiets an baselstädtische Institutionen ausgesprochen haben, und dem partnerschaftlichen Klima zwischen den beiden Basel nicht zuträglich sein. Die beiden Basel hatten noch versucht, den Kanton Jura zu bewegen, seinen Sitz dem Baselbiet zu überlassen – vergeblich.

Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann (LDP, Bild rechts) derzeit Präsident der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz, hatte aus naheliegenden Gründen für die Aufnahme des Baselbiets in den Hochschulrat vehement gekämpft. Gegenüber OnlineReports sagte Eymann heute Donnerstagmorgen: "Ich weiss nicht, ob die heftigen innerkantonalen Diskussionen um die Bildung im Baselbiet für die Nicht-Wahl mitursächlich waren."

"Starke Schule" hat "Bildungspolitik beschädigt"

Der Baselbieter Erziehungsdirektor Urs Wüthrich (SP, Bild links) zeigte sich gegenüber OnlineReports "sehr enttäuscht" über den Ausgang der Wahl. Er sieht aber auch Gründe dafür. Wörtlich sagte er zu OnlineReports: "Baselland gilt bildungspolitisch nicht mehr als sehr verlässlicher Kanton. Die Aktivitäten der 'Starken Schule Baselland' haben das Bild der Baselbieter Bildungspolitik klar beschädigt."

Wüthrich kann sich vorstellen, dass "kurzfristig denkende" Politiker jetzt die Beteiligung des Baselbiets an der Basler Universität in Frage stellen. Doch "wenn es hart auf hart geht, bin ich zuversichtlich, dass auch heute eine klare Mehrheit im Baselbiet Unikanton bleiben möchte".



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"Wenn du ein Eigentor schiesst"

Manchmal hilft nur Schadenfreude: Man kann nicht mit vereinten Kräften eine gesamtschweizerische Bildungspolitik sabotieren und dann im entscheidenden Moment auf die Solidarität der Erziehungsdirektoren hoffen. Die neue Baselbieter Regierungsrätin darf nun die Scherben zusammen kehren, die sie zusammen mit der "Starken Schule" im Wahlkampf verursacht hat. Franz Beckenbauer hat das nötige dazu gesagt: "Wenn du ein Eigentor schiesst, bist du der letzte Depp." Ein Sitz in der Kindergarten-Rektoren-Konferenz ist sicher noch frei.


Roland Stark, Basel



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"Dem Schlossgespenst auf der Schliche"

Tourismuszeitung "Baselland entdecken"
vom Juni 2017
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Wie wär's mit "Dem Schlichgespenst auf der Schlosse"?

RückSpiegel


Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.