© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch


In die "Baustelle Bahnhof SBB" kommt Bewegung

Die SBB realisieren am Bahnhof Basel 700 neue Veloplätze und erfüllen damit eine Forderung des Grossen Rates. Für den Umbau des Elsässer Bahnhofs werden nächstes Jahr Baugesuche eingereicht. Bereits bewilligt ist der Umbau der Schalterhalle.
Basel, 17. November 2015

Für die Erstellung einer Parkanlage für 200 Velos am Basler Bahnhof haben die SBB heute ein Baugesuch eingereicht. Sie wird bei der östlichen Passerelle zwischen dem Dienstgebäude Ost und dem Postreitergebäude erstellt, dort wo die Tramlinien 10/11 durchfahren und sich bereits einige Veloabstellplätze befinden (Bild). Die Kosten belaufen sich gemäss Mitteilung der SBB auf eine halbe Million Franken.



Aus Billetschaltern werden Verkaufsgeschäfte

Gleichzeitig teilten die SBB heute mitgeteilt, dass im Untergeschoss des Centralbahnparkings weitere 500 Veloparkplätze geschaffen werden. Diese gehen zulasten von Kurzzeit-Autoparkplätzen, wie die BZ letzten Samstag berichtete. Die neuen Parkplätze werden mit dem bestehenden Veloparking unter dem Centralbahnplatz verbunden, wozu ein neuer Durchgang beim jetzt leerstehenden "Café Velô" ausgebrochen werden muss. Das bestätigte Marc Février vom Planungsamt im Bau- und Verkehrsdepartement. Ein genehmigungsreifes Bauprojekt liegt aber noch nicht vor. 



Die insgesamt 700 neuen Veloabstellplätze sind eine Auflage des Grossen Rates im Kontext des neuen Bebauungsplans "RailCity", mit dem den SBB der Umbau des Bahnhofs als kommerzielles Zentrum ermöglicht wird.

Dazu sind in letzter Zeit Entscheide gefallen. Das Baugesuch für die Verlegung der Billettschalter in das Reisezentrum wurde bewilligt. Die historische Schalterreihe in der Halle steht unter Denkmalschutz, wird aber zu einem Verkaufsgeschäft umgebaut.


Baugesuche für Elsässerbahnhof

Für den Umbau des Westtraktes und damit des Elsässerbahnhofs werden im April und im Sommer 2016 zwei Baugesuche eingereicht. Das erste wird die Provisorien betreffen, die nötig sind, um die eigentlichen Bauarbeiten überhaupt zu ermöglichen. Dies erklärte SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber OnlineReports. Denn der Durchgang zum Elsässerbahnhof wird wieder auf seine ursprüngliche Höhe geöffnet, so dass die im ersten Stock untergebrachten Geschäfte und Büros verlegt werden müssen. Vor dem Eingang zu den SNCF-Geleisen wird gemäss Visualisierung an Stelle der tristen Einbauten eine grosszügige Halle geschaffen.

Dauerparkierer nehmen Platz weg

Die prekäre Veloparkier-Situation am Bahnhof gibt schon seit einiger Zeit Anlass zu Ärger und Forderungen. Auch das gebührenpflichtige unterirdische Parking ist praktisch permanent voll belegt, wobei die Benützer ihre Räder nicht länger als für 15 Tage abstellen dürfen. Es wäre zu prüfen, ob diese Frist nicht verkürzt werden sollte.

Roland Chrétien, Geschäftsführer der "Pro Velo", findet diese Idee zumindest prüfenswert. Er weist sodann darauf hin, dass das provisorische Parking auf dem Meret-Oppenheim-Platz bereits wieder voll belegt ist. Dringend notwendig sei die Schaffnung von 200 weiteren Plätzen, wenn die provisorische (und fertiggestellte) Meret-Oppenheim-Strasse und der Bauplatz für das neue Hochhaus in Betrieb genommen werden.

Es bleibt ein Problem der Gratis-Veloparkings an guter Lage, dass sie nach einiger Zeit mit Reserve- oder gar Schrottvelos gefüllt werden, welche den Kurzzeit-Parkierern den Platz wegnehmen.



 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Sabine Pegoraro vor Bekanntgabe des Rücktitts"

OnlineReports.ch
Anriss vom
12. Februar 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Schickt den Autor ins Sittenlager!

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.