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Basler Krankenkassen-Prämien steigen um 4,1 Prozent

Basel, 25. September 2014

Die Basler Prämienzahler müssen für die obligatorische Krankenversicherung erneut tiefer in die Sack greifen: Die Prämien steigen im Stadtkanton kommendes Jahr um 4,1 Prozent. Diese Erhöhung liegt knapp über dem schweizerischen Durchschnitt von vier Prozent. Bei den jungen Erwachsenen steigen die Prämien um 5,1 Prozent (Vorjahr 2,6 Prozent) und bei den Kindern um 3,8 Prozent (Vorjahr 1,1 Prozent). Damit werden die Basler Prämienzahler kommendes Jahr 27 Millionen Franken mehr abliefern müssen als dieses Jahr. Doch nur 10 Millionen Franken davon seien "durch den von den Versicherern erwarteten Anstieg der Nettoleistungen begründet".

Basler Regierung unzufrieden

Die Basler Regierung ist über diesen Entscheid des Bundes nicht glücklich, wie aus einer Medienmitteilung von heute Donnerstagmorgen hervorgeht. Wegen der "moderaten kantonalen Kostenentwicklung" in der obligatorischen Versicherung letztes Jahr und der entsprechenden Entwicklung in den vergangenen sechs Monaten hätte die Prämienerhöhung aus seiner Optik weniger hoch ausfallen müssen. Doch seine Einwände seien beim Bundesamt für Gesundheit im Prämiengenehmigungs-Prozess "unberücksichtigt" geblieben.

Die Regierung plant eine gewisse Linderung für finanzschwache Versicherte: In den nächsten Wochen will die über eine Anpassung der kantonalen Prämienbeiträge für Haushalte mit bescheidenem Einkommen per 1. Januar 2015 in den nächsten Wochen entscheiden. Die Prämienverbilligungen betragen in Basel-Stadt jährlich 84 Millionen Franken. Dieser Betrag werde kommendes Jahr um rund 2,5 Millionen Franken ansteigen, wenn die Regierung der "Subventions"-Erhöhung zustimmt, sagte Peter Indra, Leiter Gesundheitsversorgung im Basler Gesundheitsdepartement, gegenüber OnlineReports.

Baselbiet: Plus 5 Prozent

Im Baselbiet steigen die Prämien um durchschnittlich 5,0 Prozent. Für die Grünen, die fälschlicherweise eine Zahl von 3,8 Prozent nannten, Grund genug, daraus einen Grund für die Kantonsfusion abzuleiten. In beiden Kantonen werde "in Sachen Spitälern separat geplant statt regional gedacht". Die Patientinnen und Patienten interessiere dies aber nicht. Diese gingen in Basler Spitäler und sorgten dort für hohe Gesundheitskosten, "währenddem in Baselland die Spitäler um ihre Daseinsberechtigung kämpfen".



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"Wie frei sind die Kassen eigentlich?"

Man kann sich schon fragen, wie frei die Kassen eigentlich sind in Basel. Der Bund schreibt ja scheinbar den Kantonen die Erhöhung vor und der Kanton muss das schlucken. Da bleiben wir doch schön bei den jetzigen Kassen und lassen das Abenteuer mit der Einheitskasse.


Peter Isler, Basel



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"In den meisten Gemeinden des Kantons Basel erhalten Sie die Basler Zeitung bis 6.30 Uhr per Frühzustellung durch einen Verträger."

Basler Zeitung
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in seinen "Antworten
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Die BaZ scheint entweder 186 Jahre hinten drein oder einige Jahre voraus zu sein.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

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Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

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Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

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Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).