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"Barfi.ch" ist pleite: Minus ein Basler Online-Medium

Basel, 18. August 2018

Kaum ist in Basel mit "Prime News" ein neues Onlineportal entstanden, verschwindet ein anderes: Die von Christian Heeb gegründete "News & Service Plattform" (Selbstdeklaration) "Barfi.ch" ist pleite. Gestern Freitagmorgen musste er seinen Mitarbeitenden das Ende eines Mediums verkünden, das vor drei Jahren begleitet von verbaler Grossspurigkeit online ging. Heeb weckte sehr hohe Erwartungen, sprach von "Weltneuheiten" und knauserte nicht mit Investitionen: Gegen zwei Millionen Franken jährlich betragen nach seinen Angaben die Betriebskosten.

"Kasse endgültig leer"

Heute Samstagmorgen nun das Aus: "Barfi.ch sagt Adieu", ging als Hauptschlagzeile online zu einem Abschiedstext des Chefs, der in bemerkenswerter Offenheit die Gründe des Scheiterns nannte. Die Werbeeinnahmen hätten "nie auch nur annähernd gereicht", um den Aufwand zu decken: Lieferanten bestanden auf Vorkasse, Mitarbeitende erhielten ihren Lohn oft mit Verspätung. Folge: "Die wirtschaftliche Situation lässt eine Fortführung nicht mehr zu, unsere Kasse ist endgültig leer."

Ob die Ära "Barfi.ch" für den Gründer und Investor tatsächlich die "drei glücklichsten Jahre meines langen Berufslebens" waren, wie er schreibt, darf angesichts seiner Rechtsstreitigkeiten insbesondere mit "Telebasel" bezweifelt werden. Auch dürfte Heeb schon bald nach dem Start bewusst geworden sein, wie schwer sich Online-Journalismus finanzieren lässt.

Die regelmässigen "Knüller" fehlten

Optisch kam das Portal gefällig und teils originell daher, auch wenn das Kachel-Layout eine inhaltliche Gewichtung kaum zuliess und die Unterscheidung zwischen journalistischen und kommerziellen Inhalten erschwerte. Zudem war die Kadenz auffälliger News- und Rechercheleistungen zu gering. Fakt ist: Basel verliert einen weiteren eigenständigen Medientitel und OnlineReports einen Mitbewerber, was alles andere als ein Grund zur Freude ist.




Weiterführende Links:
- "Barfi" abgeblitzt: Keine "Telebasel"-Konzessionsverletzung
- Christian Mensch und das Wegschreiben von "Barfi.ch"
- "Barfi.ch" offenbar in ernsthaften Finanz-Schwierigkeiten
- "NordWest 1"-Rückzug: EBM kauft Heeb-Aktien
- Auch Heeb will NW1-Beteiligung abstossen
- "Radio Basel" ist am Ende: Jetzt kommt "Energy"
- Heeb steigt aus "Radio Basel" aus: Kurze Vergangenheit
- "Radio Basel": Wie schief ist die Finanzlage?
- Heeb contra Schneider: Beste Realsatire auf TeleBasel
- Es rumort unter den Kleinaktionären von "Radio Basel"
- Alder vs. Heeb: Wüste Worte aus NordWest
- Heeb wird der starke Mann bei "NordWest 5"
- Christian Heeb ficht Konzessions-Verweigerung an


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"OnlineReports pfeift auf Schnickschnack"

Lieber Herr Knechtli, während barfi.ch zwar modern gestaltet daher kam, scheinen Sie einen längeren Atem zu haben. Sie pfeifen auf modernen Schnickschnack, Ihre Site sieht aus wie eh und je. Und wird gelesen. Hoffentlich noch lange. Zudem wird wohl auch die TagesWoche bald das Zeitliche segnen. Wie lange der Schnauf von primenews hält, wird sich weisen. Auf jeden Fall machen die es meines Erachtens von Anfang an besser als barfi.ch mit den Kacheln. Ich bewundere Ihre Hartnäckigkeit und Überlebensfähigkeit. Weiterhin alles Gute.


Edwin Tschopp, Basel



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RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

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Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

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Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

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In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

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Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

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Weitere RückSpiegel

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"Letzte Details zum Neujahrsempfang vom 8. January 2019"

Handelskammer beider Basel
Betreff einer E-Mail
vom 7. Januar 2019
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Thanks. Got ya.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.