Pläne für Kombi-Mantelteil von BaZ und "Südostschweiz"

Basel/Chur, 24. Oktober 2017

Die "Basler Zeitung" und die in Chur erscheinende "Südostschweiz" planen offenbar einen gemeinsamen Mantelteil. Laut der "Tageswoche" sollen die Ressorts Inland, Ausland, Kultur und Wirtschaft gemeinsam produziert und zusammengelegt werden. Der Artikel beruft sich auf Aussagen von "Südostschweiz"-Verleger Hanspeter Lebrument, wonach eine seit wenigen Monaten bestehende kleinere Zusammenarbeit der beiden Zeitungshäuser den Ausschlag für eine verstärkte Kooperation gegeben habe: Die "Basler Zeitung" wird seit Mitte Jahr in Chur gelayoutet und korrigiert.

Vorerst handelt es sich beim gemeinsamen Mantelteil allerdings erst um Pläne, vertraglich ist noch nichts vereinbart. Aber "Südostschweiz"-Verleger Lebrument ist vom BaZ-Chefredaktor dem Bericht zufolge begeistert: Markus Somm sei ein "hervorragender Journalist, den ich gerne in unserer Zeitung lesen würde. Im August war bekannt geworden, dass die SVP-Eminenz Christoph Blocher die 25 Medientitel des Ostschweizer Zeitungsverlags Zehnder gekauft hat, die 800'000 Leserinnen und Leser bedienen.

Gut denkbar, dass im Hintergrund Pläne bestehen, die Kooperation der "Basler Zeitung" auch mit diesen Blättern zu aktivieren, womit Somm mit seinen Samstags-Leitartikeln eine sprunghaft höhere Leserschicht vorerst im Grossraum Ostschweiz erreichen könnte.



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"Gegen Demokratie und Meinungsfreiheit"

Ja super, da werden wir nur noch die Meinungen der SVP und unserem Schweizer Genie Blocher zu lesen bekommen. Italien lässt grüssen, über die Zeitung lässt sie die Meinung des nach Meinung Blochers dummen Volkes noch besser manipulieren. Gerade er, der doch die Demokratie und Meinungsfreiheit wie eine Fahne vor sich herträgt, zerstört sie auf diese Weise stückchenweise.

Es  wundert nicht, dass diese Partei auch so massiv gegen die SRG/SRF schimpft und sie abschaffen möchte, denn die können sie nicht übernehmen.


Peter Isler, Basel




"Gekaufte Redaktionen, verordnete Meinungen"

Die Detaillisten werben mit dem Slogan "aus der Region". Quer dazu kommentiert die BaZ seit Somms Start nicht aus und für die Region. Seine Themen sind Allerweltsthemen – durchaus positiv gemeint – aber nicht aus der Region gewonnen und für die Region geschrieben. Jetzt können diese Kommentare auch in der Ostschweiz gelesen werden. Explosionsartig vergrössert sich damit die Leserschaft Somms. Unter die Räder kommt nun endgültig die BaZ, und den Kapitalisten (= die über viel Kapital verfügen, das sie geerbt und in der Finanzwirtschaft erworben haben) wird es noch einmal leichter gemacht, Redaktionen zu kaufen und Meinungen zu verordnen. Sag mir, warum die BaZ noch in meinen Haushalt gehört?


Xaver Pfister, Basel




"Mini-Murdoch auf dem Vormarsch"

Unser schweizerischer Mini-Murdoch ist weiter auf dem Vormarsch. Frau kann das als "Pressekonzentration" bezeichnen oder – weniger euphemistisch – als weiteres Ausbügeln der Informations- und Meinungsvielfalt.


Esther Murbach, Basel



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"Sprengstoffspürhunge im Einsatz"

Basler Zeitung
vom 27. März 2019
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Sprengstoff verursacht Spürhunden eben Hunger.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.