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Dreispitz-Areal: Abschied vom grossen Wurf

In der Entwicklung des Dreispitz-Areals machen die Beteiligten einen Rückzieher: Eine Gesamtplanung kommt nicht zustande. Die Gründe: Widerstand der Wirtschaft und zu hohe Infrastrukturkosten für die CMS.
Basel/Münchenstein, 16. Dezember 2014

Es war seit einiger Zeit absehbar: Die zweite Planauflage für die Entwicklung des Dreispitz-Areals wurde seit der Ankündigung im Sommer 2013 immer wieder hinausgeschoben. Nun wird ganz darauf verzichtet, wie einer Mitteilung der Planungspartner zu entnehmen ist. Zu diesen gehören die Christoph Merian Stiftung (CMS) als Landeigentümerin, die Gemeinde Münchenstein und die beiden Basel.

Statt dessen werde man sich bei der "Transformation Dreispitz" auf Teilgebiete des Areals konzentrieren. Es werden zwei Hauptgründe genannt: Zum einen hat die CMS festgestellt, dass sie eine umfassende Entwicklung des Dreispitz "wirtschaftlich nicht stemmen" kann. Zu diesem Befund kam sie aufgrund von Studien, die 2014 erarbeitet wurden. (Die Vision Dreispitz wurde 2002 lanciert.) Sprecher Toni Schürmann erwähnt die hohen Kosten für die Infrastruktur und nennt als Beispiel die verlegte und neugebaute Tramhaltestelle bei der Hochschule für Gestaltung und Kunst auf dem Freilagergelände.

Das Verkehrsproblem

Zum andern sei es nicht gelungen, die Wirtschaftsverbände von den Vorteilen der Dreispitzentwicklung zu überzeugen. Die auf dem Dreispitz im Baurecht ansässige Wirtschaft hatte gegen den ersten Entwurf des Nutzungsplans 2011 heftig opponiert und blieb auch gegenüber der Überarbeitung skeptisch. Sie fürchtet eine Einschränkung ihrer Nutzungsmöglichkeiten, falls auch im Bereich Mitte Wohnungen angesiedelt würden. Umstritten war auch die Verdichtung des Areals auf das doppelte Bauvolumen bei gleichzeitiger Kontingentierung der Autofahrten, um eine Verkehrsüberlastung zu vermeiden.

Der Verzicht auf eine zweite Planauflage hat zur Folge, dass den politischen Behörden kein Gesamt-Nutzungsplan vorgelegt wird. Der Basler Grosse Rat wird sich somit nicht mehr auf dieser Ebene mit der Dreispitzplanung befassen, behält aber das letzte Wort bei Zonenplanänderungen. Die Verantwortlichen wollen den Dreispitz jetzt mit Teilplänen weiterentwickeln und halten auch an der Idee eines Boulevards mit Tramlinie entlang der Wien-Strasse, welche auch die Kantonsgrenze bildet, fest. Eine kantonsübergreifende Planung wird somit trotzdem notwendig sein.

Von dem neuesten Beschluss nicht betroffen ist das bereits in voller Entwicklung begriffenen Areal Kunstfreilager/Campus der Künste, das auf einem Quartierplan der Gemeinde Münchenstein von 2009 basiert.

Handelskammer ist zufrieden

Die Handelskammer beider Basel zeigte sich heute in einer Mitteilung "überrascht, aber erleichtert über den Strategiewechsel". Sie habe diese Etappierung schon vor zwei Jahren vorgeschlagen. 



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RückSpiegel


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20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

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In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

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InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".