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FDP-Präsidentin Frey: Die Inszenierung eines Abschieds

Liestal, 24. März 2017

Dreispaltig der Anriss auf der Frontseite – fünfspaltig das Interview auf der Lokalbundspitze. Gratulation an unsere Kollegen von der "Basler Zeitung" für ihre Ultra-Aktualität, mit der sie den Rücktritt der Baselbieter FDP-Präsidentin Christine Frey aufgearbeitet haben. Eine sehr gute Leistung, an der es nichts zu deuteln gibt.

Die Präsidentin hat ihre Ankündigung indes auf eine Weise orchestriert, die zu Fragen Anlass gibt. Am Parteitag gestern Donnerstagabend erfuhr die Basis, dass nur der "engste Kreis" der Partei über ihren bevorstehenden Abschied von der Spitze eingeweiht war. Nicht einmal ihre Kolleginnen und Kollegen der Landratsfraktion waren informiert.

Aber zum Kreis ihrer Informations-Privilegierten gehörte die "Basler Zeitung", die mindestens einen Tag zuvor vom Freyschen Abschied Wind bekommen haben muss. Denn zwischen offizieller Medienmitteilung und Redaktionsschluss ist schon rein zeitlich bestenfalls ein Mikro-Interviewchen machbar. Mehr nicht. Ein Interview, wie die BaZ es führte, erfordert stundenlange Arbeit.

Also: Christine Frey hat der "Basler Zeitung" vorsätzlich einen offensichtlichen Informations-Vorsprung ermöglicht. Wir gönnen ihn der BaZ. Und wir gönnen Frau Frey die prominente Inszenierung eines Vorgangs, der sich eigentlich abgezeichnet, wenn nicht aufgedrängt hat. Ob ihr Leistungsnachweis hält, was sie behauptet, ist eine andere Frage. Geeint ist diese Partei keineswegs.

Die offizielle Medienmitteilung vom 21.37 Uhr war etwas dick mit präsidialem Selbstlob aufgetragen. Ihm möchten wir nur noch den Hinweis auf eine kleine inhaltliche Unschärfe anfügen: Christine Frey ist nicht, wie sie im Communiqué beansprucht, "derzeit die Baselbieter Parteichefin, die am längsten im Amt ist". Sie amtiert seit 8. Mai 2012 als Präsidentin, die grüne Florence Brenzikofer aber schon seit 24. April desselben Jahres.




Weiterführende Links:
- FDP BL-Präsidentin Christine Frey tritt im August zurück


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"Politische Nichtschwimmerinnen"

Die abtretende FDP-Präsidentin sieht "Jusos mit Schwimmflügeli" agieren. Dagegen kann man wohl nichts einwenden. Viel gefährlicher ist es doch, nicht nur für den eigenen Kanton, wenn freisinnige Regierungsrätinnen auf Schwimmflügel verzichten, obwohl sie politische Nichtschwimmerinnen sind.


Roland Stark, Basel




"Planwirtschftliche Vorgaben"

Zwei Kommentare, von Barbara Umiker und Albert Augustin, denen ich voll zustimmen kann. Und meine Gedankenblitze dazu:

1. Albert Augustins verwendeter Ausdruck "Hybris" ist sehr elegant, im Klartextdeutsch ist da "Selbstüberschätzung" gemeint - aha !

2. Ich hoffe nur, dass ihre sechs Angestellten nicht plötzlich den selben Schiffbruch erleiden müssen, wie Frau Frey selbst in "ihrer" damaligen Firma Kantonsspital BL AG. Überforderung kann einem schnell ein Bein stellen.

3. Für mündige Bürgerinnen und Bürger mit einem gut eingestellten Weitwinkelobjektiv ist es unerträglich, wenn eine Parteipräsidentin planwirtschftliche Vorgaben aus dem Altmäärt zur sakrosankten Parteidoktrin erklärt und Abweichler öffentlich abkanzelt. Planwirtschaft hat noch immer in den Abgrund geführt.

4. Aber sie ist beileibe nicht die Einzige, welche so gestrickt ist. Und bange Frage: Wer kommt jetzt nach?


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Endlich!"

Diese Inszenierung passt doch zu dieser Dame. Echte Freisinnige stossen lediglich einen Seufzer der Erleichterung aus, schweigen und denken: ENDLICH!


Barbara Umiker Krüger, Arlesheim



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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.