© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Ruine Farnsburg: Fünf Millionen für Langfrist-Sanierung

Die zerfallende Farnsburg – wichtiges Wahrzeichen des Oberbaselbiets und beliebtes Ausflugsziel – soll robust instand gestellt werden. Kostenpunkt: 5,1 Millionen Franken.
Ormalingen/Buus/Hemmiken, 5. September 2018

Mitten im Burggelände auf 730 Metern über Meer treffen sich die drei Gemeinden Ormalingen, Buus und Hemmiken. Trotzig ragt ein Zacken der Ruine aus dem Wald des Farnsbergs, der Schulklassen und Wanderer mit Flair für Geschichte magisch anzieht.

Doch im Mai 2012 musste das mittelalterliche, um 1330 von den Grafen von Thierstein gegründete Bauwerk aus Sicherheitsgründen geschlossen werden: Den Besuchern blieb der spektakuläre Ausblick bis in die Alpen, den Tafeljura und den Schwarzwald für mehr als anderthalb Jahre verwehrt. Nach einer baulichen Sicherung der rund 17 Meter hohen und bis zu 3,6 Meter starken Schildmauer (Bild) war die Farnsburg ab November 2013 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Nationales Kulturdenkmal

Jetzt aber will die Regierung Nägel mit Köpfen machen und das "Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung" durch eine intensive fachliche Sanierung langfristig erhalten, bevor sie endgültig zerfällt. Denn "als eine der grössten und attraktivsten Ruinen im Burgenland Baselbiet" – so die Regierung – trage die gesicherte Anlage "zum Ansehen und zur Identität des Kantons bei".

Einsturzgefährdet ist das Herrschafts-Symbol nicht nur durch Eis und Wasser. Auch holzbildende Wurzeln seien "an verschiedenen Stellen und besonders auf den Mauerkronen in vorhandene Spalten eingedrungen", wie die Regierung in ihrer Kreditvorlage an den Landrat schreibt. Sie sprengen die Fugen auf und vergrössern sie, so dass dort noch mehr Wasser eindringen kann. Auf der Mauerkrone wurzelnde grössere Büsche und Bäume können bei starkem Wind zudem das Gefüge aufhebeln. Ausserdem sei auch der Fels, auf dem Überreste des frühneuzeitlichen Landvogteischlosses stehen, teilweise in einem schlechten und sanierungsbedürftigen Zustand.

Vier Jahre Bauzeit

Der für die Arbeiten nötige Kredit von 5,1 Millionen Franken erstreckt sich über eine Baudauer von vier Jahren. In der Regierung hat die Vorlage einen prominenten Fürsprecher: Der in der Anrainergemeinde Buus wohnende Gesundheitsdirektor Thomas Weber hatte 2012 als Landrat in einem Postulat unter dem Titel "Ruine Farnsburg: 'Halt, sichern!'" die vorgezogene Sicherung angeregt.




Weiterführende Links:
- Nach Sanierung: Farnsburg jetzt wieder zugänglich


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"Hacker in USA stiehlt Daten von gut 100 Millionen Bankkunden"

AZ online
vom 30. Juli 2019
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Korrekter wäre: "Hackerin in USA ...". Es war eine Frau.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

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Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

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Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

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In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.