Heuwaage: Umweltverträglichkeits-Prüfung für Ozeanium

Basel, 2. Mai 2016

Der Zoo Basel führt für das auf der Heuwaage geplante Ozeanium eine Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) durch. Diese Prüfung soll Fragen zu Verkehrsführung und Nachhaltigkeit des Grossaquariums auf der Basler Heuwaage in einem standardisierten Verfahren umfassend beantworten. Der Bebauungsplan für das Ozeanium wird im Spätsommer deshalb erneut öffentlich aufgelegt.

In diesem Bauwerk sollen rund 30 Aquarien mit unterschiedlichen Lebensräumen für alle Arten von Wasserlebewesen "Besucherinnen und Besucher für Umweltfragen sensibilisieren und ihnen die Vielfalt und auch die Fragilität der Ozeane näher bringen", wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement heute Montag in einer Medienmitteilung schreibt. Das Gebäude erfordert unter anderem eine Zonenänderung und eine neue Bau- und Strassenlinienführung.

Fünf Einsprachen gegen Bebauungsplan


Gegen den Bebauungsplan sind fünf Einsprachen eingegangen. Die Einsprechenden wünschen unter anderem mehr Informationen zur Verkehrsanbindung und zur Nachhaltigkeit des Ozeaniums. Die von den Einsprechenden aufgeworfenen Fragen können nun "mit einer UVP umfassend und in einer standardisierten Form aufgearbeitet und beantwortet werden", wie es weiter heisst. Deshalb habe sich der Zoo Basel im Einvernehmen mit dem Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt entschieden, eine UVP durchzuführen.


"Die Fondation Franz Weber (FFW) und Helvetia Nostra begrüssen den Entscheid des Bau- und Verkehrsdepartements, vom Zoo Basel eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das geplante Ozeanium zu verlangen", heisst es in einer Stellungsnahme der beiden Organisationen, die das Projekt von Beginn an als nicht mehr zeitgemäss kritisierten.


Der Bericht über die Umweltverträglichkeit wird zusammen mit dem Bebauungsplan im Spätsommer öffentlich aufgelegt werden. Mit einem Beschluss durch den Regierungsrat kann demnach bis Ende Jahr und mit einem Beschluss des Grossen Rats in der Ersten Hälfte 2017 gerechnet werden.




Weiterführende Links:
- Sperrfeuer gegen Ozeanium: "Gewaltiger Anachronismus"
- 30 Millionen-Rekordspende für Ozeanium – noch fehlt Geld
- Start des Ozeanium-Streits: Nur virtueller Riesenkrake
- Zolli-Erweiterung und Museums-Neubau nicht möglich


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"Nach Sumpftour in Keller gelockt und ausgeraut"

OnlineReports.ch
Schlagzeile
vom 23. August 2019
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Sogar der Redaktor raubte ihm einen Buchstaben.

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