© Foto by "Nid ganz dicht"-Comité

Glosse: Ist das Fasnachts-Comité nicht ganz dicht?

Basel, 7. Januar 2016

"Mer mache dicht", so lautet das Sujet/Motto der diesjährigen Fasnacht. Damit soll auf die Ladenschliessungen in der Basler Innenstadt angespielt werden. Die Frage haben sich auch andere gestellt: Ist das Baseldeutsch? Sagen wir das auf Mundart? Wir sind unsicher. Denn der Sprachgebrauch ändert sich ja dauernd und die Jugendsprache eilt den Ereignissen sowieso voran.

Im Zweifelsfall hilft ein Blick in die Wörterbücher. Das nicht mehr taufrische Baseldeutsche Wörterbuch von Rudolf Suter weiss nichts davon: "schliesse, bschliesse, zue mache", sagt man auf Baseldeutsch für "schliessen". Seit 2010 gibt es ja das Neue Baseldeutsch-Wörterbuch, ebenfalls aus dem Christoph-Merian-Verlag. Auch hier Fehlanzeige: "schliesse, vermache, zuedue, zuemache".

Umgekehrtes Verfahren: Was weiss das Neue Wörterbuch unter "dicht": "Dr Nääbel isch z dicht". Originelle Nebenbedeutung: betrunken, im Sinn von "zue". Hat sich das Fasnachts-Comité ein Gläschen zuviel gegönnt, als es diesem Slogan das Plazet erteilte?

Das Fasnachts-Comité verteidigt die Wortwahl in einem Interview mit der "Basler Zeitung". Es schickt dafür allerdings einen Ingenieur vor, der Adjektiv und Verb verwechselt: "Dicht" in der Bedeutung von "schliessen" sei im Baseldeutsch genügend etabliert. Als Beleg bringt er die Formulierung "Bisch nit ganz dicht". Na eben. Das wäre doch das ideale Motto gewesen: "Mer sin nit ganz dicht".



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"Diskussion überflüssig"

Habe gestern Abend bei der Ridicule Premiere mit Carl Melville darüber gesprochen, er findet diese Diskussion darüber überflüssig! E Laade dicht mache, haisst für immer zue mache. Nur zue mache haisst, i mach en morn wieder uff!


Abbas Schumacher, Basel




"Blaggedde fählt"

Oder "mir sind nid ganz dicht". Do fählt derzue aber d'Blaggedde.


Walter E. Lienhard, Thürne




"Gottseidank"

Da lese ich von widerlichem Mob in Köln, von Diktatoren in Syrien, von Mördern in Rupperswil und ich muss jeden Tag lesen wie warm das Klima ist, wieviele Menschen auf der Flucht sind und wie schrecklich es denen geht.

Wenn mir das alles  zu viel wird, kann ich – gottseidank – solche Glossen lesen und verstehen, wie super gut es uns geht, wenn wir Zeilen, Zeit und Musse haben, über ein solch fasnachtsweltbewegendes Problem zu schreiben.


Daniel Thiriet, Riehen




"Motto, nid Sujet"

Zue rächt nimmt die Glosse d Froog uf, obs "dicht" oder "zue" heisse muess. Was i aber sicher weiss, liebs OnlineReports.ch isch, ass s Fasnachtscomité e "Motto" für d Fasnacht git und nid e "Sujet". Das nämlig spiele d Clique uss ...


Stephan Gassmann, Basel




"e Kunscht"

"Dicht"e isch halt e Kunscht ...


Beatrice Alder, Basel



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"Zeichen deuten auf grosse Kualition"

BZ Basel online
Titel vom
25. November 2017
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Kühe aller Fraktionen vereinigt euch!

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.