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Geldwäscherei mit Regenwald: Strafanzeige gegen UBS

Wäscht die UBS Geld aus Tropenholzgeschäften? Ja, behauptet der Bruno Manser Fonds. Nun hat er bei der Zürcher Staatsanwaltschaft eine Strafanklage gegen die Schweizer Grossbank eingereicht – wegen Geldwäscherei.
Basel, 12. Juni 2012

Im Visier des Bruno Manser Fonds (BMF) sind die Korruptionsgewinne des malaysischen Potentaten Musa Aman. Dieser waltet als Regierungschef des malaysischen Bundesstaats Sabah auf der Insel Borneo. Überdies ist er der Bruder des malaysischen Aussenministers Anifah Aman. Dem Sabah-Regierungschef wirft der BMF laut seiner heute verschickten Medienmitteilung vor, "sich an der Abholzung tropischer Regenwälder in Sabah unrechtmässig bereichert und über 90 Millionen US-Dollar über Konten der UBS gewaschen zu haben".

Seit 1999 sei Musa Aman Kunde der UBS, und er unterhalte bei ihr Bankkonti in Zürich und Hong Kong. Die Geschäftsbeziehung der Grossbank zu Musa Aman war bereits einmal Gegenstand eines Verfahrens der Antikorruptionsbehörde von Hong Kong, in dem die Schweiz Rechtshilfe leistete. Verfasst wurde der juristische Vorstoss durch Rechtsprofessorin Monika Roth, eine Expertin für die Einhaltung der Gesetze durch Unternehmen (Compliance).

Schmiergeld für kriminelle Waldzerstörung

"Im Zentrum der Strafanzeige steht die mangelnde Erfüllung der Sorgfaltspflichten der UBS bei ihrer Geschäftsbeziehung mit Michael Chia, einem Günstling und Vertrauten von Musa Aman", präzisiert der BMF. Chia habe in den Jahren 2006 und 2007 verschiedene Konti bei der UBS eingerichtet – teils auf seinen eigenen Namen, teils auf den Namen von Tarnfirmen und von Komplizen. Dabei sei ihm UBS-Kundenbetreuer Dennis Chua behilflich gewesen.

Michael Chia habe für Sabahs Regierungschef "Bestechungsgelder von Holzfirmen" eingesammelt. "Als Gegenleistung erhielten diese Konzessionen zur Abholzung tropischer Regenwälder in Sabah und zum Export der wertvollen Edelhölzer", erklärt der BMF. Seine forschen Schlussfolgerungen untermauert der in Basel domizilierte Verein für die Völker des Regenwaldes mit "umfangreichen Dokumenten", die ihm vorlägen. Alle mit brisanten Inhalten. Diese bewiesen, "dass über das von Michael Chia bei der UBS errichtete Geldwäscherei-Netzwerk Zahlungen von Holzkonzernen in Millionenhöhe erfolgten und an Musa Amans Rechtsvertreter, an die in Australien lebenden Söhne des Politikers sowie an einen leitenden Beamten der Forstbehörde von Sabah weitergeleitet wurden".

"Berreicherung an illegaler Abholzung"

BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann hat mit dem juristischen Vorstoss ein erklärtes Ziel: "Die Banken müssen ihre Rolle bei der Bekämpfung der Umweltkriminalität viel aktiver wahrnehmen. In vielen Ländern bereichern sich führende Politiker persönlich an der illegalen Abholzung. Wenn wir die Zerstörung der Regenwälder stoppen wollen, müssen alle international tätigen Banken bei der Korruptionsbekämpfung mithelfen."

Die  UBS erhielt vom BMF eine Liste mit den Namen von 46 politisch exponierten Personen aus Malaysia. Dies zusammen mit der Aufforderung, "allfällige bei ihr deponierte Vermögenswerte dieser Personen und von 400 mit ihnen verbundenen Unternehmen einzufrieren und den zuständigen Behörden als verdächtig zu melden". Bereits im April hatte die UBS gegenüber OnlineReports entsprechende Vorwürfe zurückgewiesen: In allen Märkten würden die Gesetze eingehalten und im Kampf gegen die Korruption "höchste Standards" angewendet.




Weiterführende Links:
- UBS soll Holzkonzern-Schmiergelder gewaschen haben
- Antrag an Malaysia: Regierungs-Chef soll hinter Gitter
- Prinz Albert II steht auf Basler "Fahndungsplakat"
- Deutsche Bank wegen Taib Mahmud unter Verdacht
- Kritik aus Basel bringt FBI mächtig in die Klemme
- Angela Merkel soll Regierungschef Taib Mahmud überprüfen
- Finma prüft suspektes Treiben von Multimilliardär Taib
- Schweiz soll Vermögen von Sarawaks Taib einfrieren
- Sarawak-Milliardär Taib als Geldwäscher verklagt


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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

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Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

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Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

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Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.