© Foto by Hoffmann-La Roche


Hoffmann-La Roche verzichtet auf 154-Meter-Hochhaus

Der Pharma-Konzern Hoffmann-La Roche verzichtet auf den Bau des geplanten Hochhauses an seinem Hauptsitz in Basel.
Basel, 24. November 2008

154 Meter hoch hätte das mit Abstand höchste Gebäude der Schweiz werden sollen. Im Auge hatte Roche die Basler Architekten Herzog & de Meuron. Wie das Unternehmen heute Montagmorgen bekanntgab, habe sich im Verlauf der Projektierungsphase gezeigt, "dass der Bau trotz hoher Investitionen wesentliche funktionale Bedürfnisse von Roche nicht erfüllen kann". So hätte beispielsweise auf die Realisierung eines grossen, 500-plätzigen Auditoriums und mehrerer zentraler Sitzungszimmer verzichtet werden müssen.

Betrieb und Unterhalt "sehr aufwändig"

Als weiteren Verzichtsgrund führt Roche an, dass das Unterhalts- und Betriebskonzept der geplanten Gebäudekonstruktion "sehr aufwändig" sei. Roche beabsichtige weiterhin, die über 1'700 Arbeitsplätze ausserhalb des Roche-Areals am Hauptsitz zusammenzuführen und wird nun ein entsprechendes Alternativprojekt vorbereiten.

Die eigentliche Baueingabe für das Hochhaus war für das zweite Quartal 2009 vorgesehen. In Anbetracht der Dimension des Projekts hatte Roche bewusst sehr früh im Planungsprozess - im Herbst 2006 - Mitarbeitende, Nachbarn, die Stadt Basel und weitere interessierte Kreise über den Bau orientiert.

Entscheid "nicht leicht gefallen"

"Dieser Entscheid ist uns nicht leicht gefallen", wird Roche-Präsident Franz Humer in einer Medienmitteilung zitiert. "Jedes unserer Vorhaben muss aber letztlich auch einer  umfassenden betriebswirtschaftlichen Analyse standhalten. Dies ändert nichts daran, dass die professionelle  Entwicklungsarbeit aller, die an der Planung des Gebäudes beteiligt waren, grosse Anerkennung verdient."

Die Bekanntgabe des Projekts zu Kosten von mindestens 550 Millionen Franken im September 2006 löste eine teils heftige Debatte über die Stadtbild-Entwicklung aus. Sprachen die Einen von Grössenwahn und Verschandelung der Basler Siedlungs-Silhouette, äusserten sich Andere ebenso anerkennend über den mutigen architektonischen Wurf und die Bereitschaft von Roche markante unternehmerische Signale zu setzen. Nach einer ersten Überprüfung war die Turm-Höhe im September letzten Jahres von 163 auf rund 154 Meter reduziert worden. Kommendes Jahr hätte Baubeginn sein sollen.

Alternative "mit Volldampf" vorangetrieben

Wie Roche-Sprecher Daniel Piller gegenüber OnlineReports erklärte, hatte die Finanzkrise "überhaupt keinen Einfluss" auf den Verzichts-Entscheid. "Es war eine reine Kostennutzen-Analyse", die "nicht zufriedenstellend" ausgefallen sei. Vor einem Jahr habe Roche erst den definitive Machbarkeitsentscheid zu "einem der komplexesten Bauprojekte in der Schweiz überhaupt" getroffen. Piller erklärte, Roche werde dadurch nichzt zurück geworfen. Es sei geplant, dass die vorgesehenen 2'400 Mitarbeitenden in sechs Jahren in das neue Gebäude einziehen werden. Deshalb werde jetzt "mit Volldampf am Alternativprojekt gearbeitet".

Ob wiederum Herzog&de Meuron mit dem Entwurf dieses Projekts beauftragt werde, sei indes noch nicht entschieden. Die Basler Gestalter seien zwar "Hausarchitekten" von Roche, aber "es könnte auch ein anderer sein". Um die ästhetische Einheit zu wahren, werde allerdings auch das Alternativgebäude "die Handschrift von Herzig&de Meuron tragen", sei es in Form einer Beratung oder gleich des ganzen Auftrags.




Weiterführende Links:
- "Nr. 1": Roche will höher hinaus als alle Andern
- Definitiver Entscheid: Roche baut 154-Meter-Hochhaus


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.