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In die "Baustelle Bahnhof SBB" kommt Bewegung

Die SBB realisieren am Bahnhof Basel 700 neue Veloplätze und erfüllen damit eine Forderung des Grossen Rates. Für den Umbau des Elsässer Bahnhofs werden nächstes Jahr Baugesuche eingereicht. Bereits bewilligt ist der Umbau der Schalterhalle.
Basel, 17. November 2015

Für die Erstellung einer Parkanlage für 200 Velos am Basler Bahnhof haben die SBB heute ein Baugesuch eingereicht. Sie wird bei der östlichen Passerelle zwischen dem Dienstgebäude Ost und dem Postreitergebäude erstellt, dort wo die Tramlinien 10/11 durchfahren und sich bereits einige Veloabstellplätze befinden (Bild). Die Kosten belaufen sich gemäss Mitteilung der SBB auf eine halbe Million Franken.



Aus Billetschaltern werden Verkaufsgeschäfte

Gleichzeitig teilten die SBB heute mitgeteilt, dass im Untergeschoss des Centralbahnparkings weitere 500 Veloparkplätze geschaffen werden. Diese gehen zulasten von Kurzzeit-Autoparkplätzen, wie die BZ letzten Samstag berichtete. Die neuen Parkplätze werden mit dem bestehenden Veloparking unter dem Centralbahnplatz verbunden, wozu ein neuer Durchgang beim jetzt leerstehenden "Café Velô" ausgebrochen werden muss. Das bestätigte Marc Février vom Planungsamt im Bau- und Verkehrsdepartement. Ein genehmigungsreifes Bauprojekt liegt aber noch nicht vor. 



Die insgesamt 700 neuen Veloabstellplätze sind eine Auflage des Grossen Rates im Kontext des neuen Bebauungsplans "RailCity", mit dem den SBB der Umbau des Bahnhofs als kommerzielles Zentrum ermöglicht wird.

Dazu sind in letzter Zeit Entscheide gefallen. Das Baugesuch für die Verlegung der Billettschalter in das Reisezentrum wurde bewilligt. Die historische Schalterreihe in der Halle steht unter Denkmalschutz, wird aber zu einem Verkaufsgeschäft umgebaut.


Baugesuche für Elsässerbahnhof

Für den Umbau des Westtraktes und damit des Elsässerbahnhofs werden im April und im Sommer 2016 zwei Baugesuche eingereicht. Das erste wird die Provisorien betreffen, die nötig sind, um die eigentlichen Bauarbeiten überhaupt zu ermöglichen. Dies erklärte SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber OnlineReports. Denn der Durchgang zum Elsässerbahnhof wird wieder auf seine ursprüngliche Höhe geöffnet, so dass die im ersten Stock untergebrachten Geschäfte und Büros verlegt werden müssen. Vor dem Eingang zu den SNCF-Geleisen wird gemäss Visualisierung an Stelle der tristen Einbauten eine grosszügige Halle geschaffen.

Dauerparkierer nehmen Platz weg

Die prekäre Veloparkier-Situation am Bahnhof gibt schon seit einiger Zeit Anlass zu Ärger und Forderungen. Auch das gebührenpflichtige unterirdische Parking ist praktisch permanent voll belegt, wobei die Benützer ihre Räder nicht länger als für 15 Tage abstellen dürfen. Es wäre zu prüfen, ob diese Frist nicht verkürzt werden sollte.

Roland Chrétien, Geschäftsführer der "Pro Velo", findet diese Idee zumindest prüfenswert. Er weist sodann darauf hin, dass das provisorische Parking auf dem Meret-Oppenheim-Platz bereits wieder voll belegt ist. Dringend notwendig sei die Schaffnung von 200 weiteren Plätzen, wenn die provisorische (und fertiggestellte) Meret-Oppenheim-Strasse und der Bauplatz für das neue Hochhaus in Betrieb genommen werden.

Es bleibt ein Problem der Gratis-Veloparkings an guter Lage, dass sie nach einiger Zeit mit Reserve- oder gar Schrottvelos gefüllt werden, welche den Kurzzeit-Parkierern den Platz wegnehmen.



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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.