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Wessels-Strassenumfrage: BaZ rechtfertigt Vorgehen

OnlineReports hat mit dem Beitrag über die BaZ-Strassenumfrage zum Verwalten des Basler Regierungsrates Hans Peter Wessels (SP) einen Disput ausgelöst.
Basel, 12. September 2017

In der heutigen Ausgabe der "Basler Zeitung" beschreibt Autorin Isabelle Hausmann detailliert, wie die 15 publizierten, allesamt gegen Wessels sprechenden Antworten zustande kamen. Nach geschlagenen viereinviertel Stunden hatte sie 50 Passanten befragt.

100-prozentige Anti-Stimmung?

Etwa zehn von ihnen wussten nichts oder nur ungenügend Bescheid, um sich dazu äussern zu können. Weitere 25 Befragte "waren aus unterschiedlichen Gründen nicht dazu bereit, mit Namen und Bild in der BaZ zu erscheinen". Doch auch bei jenen, die ihre Aussage nicht publiziert haben wollten, habe der Tenor gelautet: Wessels "sei nicht vertrauenswürdig, und die Million solle nicht gezahlt werden".

Daraus folgt: Von vierzig Personen, die sich äusserten, waren alle gegen Wessels. Also eine 100-prozentige Anti-Stimmung. Dem widersprechen auch die nicht wenigen Wessels-freundlichen Kommentare, die OnlineReports direkt via Mail oder über Facebook erreichten.

BaZ-Vorwurf an OnlineReports

Unter uns Kollegen: Die BaZ glaubt doch nicht im Ernst, dass Wessels, stünde er heute zur Wahl, Null Stimmen auf sich vereinigte, und dass Strassenumfragen (so gern sie sich jeweils lesen lassen), die Bevölkerung repräsentieren.

Widersprechen wollen wir auch dem Untertitel in der heutigen BaZ: "Peter Knechtli, Chefredaktor von OnlineReports, zweifelt, ob die Bevölkerung Wessels’ Versprechen beurteilen kann". Diese behaupteten Zweifel lassen sich in keinem OnlineReports-Artikel belegen. Zugute halten wollen wir der BaZ, dass sie den Dialog aufnimmt.




Weiterführende Links:
- Bemerkenswertes zu "Basler Zeitung" und Wessels


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"Die blanke Anmassung"

Was hier zu Tage tritt, ist nicht einmal parteipolitisch begründeter Kampagnen-Journalismus, wie unsereiner in seiner Jugend noch und und nioch zur Kenntnis nehmen musste (in den späten Fünfziger- und den frühen  Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts, als jede Partei in ziemlich jedem Kanton ihre eigene Parteizeitung hatte, im Kanton Zug, wo ich aufgewachsen bin, die "Zuger Nachrichten", 3mal wöchentlich, von den "Katholisch-Konservativen", das "Zuger Volksblatt" von den Freisinnigen, ebenfalls 3mal wöchentlich, und irgend so etwas wie "der freie ZentralschweIzer", der zwar in Luzern erschien, und das auch dreimal wöchentlich, von den Sozis – letzteres weiss ich nicht mehr so genau, weil bei uns zu Hause nur die "Zuger Nachrichten" abonniert waren, nebst den "Neuen Zürcher Nachrichten", einem sehr christlichsozialen Blatt – im Gegensatz zum "Vaterland", dem KK-Zentralorgan aus Luzern).

Nein, was hier zu Tage tritt, ist blanke Anmassung an die "Öffentlichkeit" durch eine Hetzzschreiberei, welche die einfachsten Regeln der journalistischen Tätigkeit bewusst, auf die Dummeit der "Leser" spekulierend, missachtet. Drei Fragen:

1. WO und WANN hat die Journalistin ihre "Befragungen" durchgeführt?
2,. Wie belegt die Journalistin ihre Behauptung, sie habe 50 Personen befragt, wovon 40 sich gegen Wessels geäussert hätten.
3. Wieviele der Anti-Wessels-Befragten wohnen im Kanton Basel- Stadt?

Man könnte noch zahlreiche weitere Fragen an die BaZ stellen. Nur: Dieses Blatt, konkret: Die gesamte Redaktion dieses Blattes ist als Herstellerin eines journalistischen Erzeugnisses inzwischen derart disqualifiziert, dass man am besten einfach darauf verzichtet, sich mit so einer Lächerlichkeit, das sich "Journalismus" nennt, zu beschäftigen. Es besteht, würde man sich damit weiterhin beschäftigen, die Gefahr, dass der Begriff "Journalismus" ernsthaft beschädigt würde.


Alois-Karl Hürlimann, Barcelona




"Von Repräsentativität keine Rede"

Die Basler Zeitung setzt ihre Replik zu Peter Knechtlis Artikel unter den Titel "Von wegen nicht repräsentativ".

Damit erhebt sie allen Ernstes den Anspruch darauf, die 15 Personen, die zufällig passierten und zu einem Kommentar mit Bild in der BaZ bereit waren, seien "repräsentativ" für ein nicht näher genanntes grösseres Kollektiv.

Davon kann doch keine Rede sein. "Repräsentativ" wären solche Antworten zudem nur, wenn die Befragerin sich um Neutralität bemüht hätte. Dies ist hier kaum anzunehmen, erfolgte die Publikation doch als Bestandteil des von der BaZ betriebenen Wessels-Bashings.


Urs Engler, Bettingen




"Gibt es überhaupt noch etwas Glaubwürdiges?"

Gibt es überhaupt noch etwas Glaubwürdiges in der BaZ? Das Niveau dieser Zeitung sinkt täglich etwas mehr!


Dagmar Vergeat, Basel




"Es ergeht mir gleich"

Ich kann die Aussage von Herrn Florian Suter voll und ganz unterstützen. Es ergeht mir gleich, obwohl ich die BaZ immer noch abonniert habe, aber ich frage mich bereits, wie lange noch.


Carla Piffaretti, Pratteln




"Das Einzige, das man der BaZ zugute halten kann"

Dass Peter Knechtli der BaZ zugute hält, dass "sie den Dialog aufnimmt", ist wohl das Einzige, das man ihr zugute halten kann. Ich stelle fest, dass ich seit einiger Zeit die BaZ kaum mehr lese … ohne wesentliche Einbusse meiner Lebensqualität (im Gegenteil…). Es gibt da einiges, das man als Bestätigung für den Befund in Matthias Zehnders "Aufmerksamkeitsfalle" anführen könnte!


Florian Suter, Basel



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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.