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Das Brunngässlein ist kein Fussgänger-Paradies

Bereits zum dritten Mal baut die Basler Kantonalbank an ihrer Filiale in der Aeschenvorstadt und sperrt damit für mehr als ein Jahr das Trottoir im Brunngässlein. Für Fussgänger ist die Situation in dieser einst romantischen Gasse nicht gerade erfreulich.
Basel, 17. Februar 2017

Das Brunngässlein im Aeschenquartier ist ein historischer Weg, der vom Aeschenplatz über eine Ecke am heutigen Picassoplatz zur Aeschenvorstadt führt, wo einst ein Brunnen stand. Für Fussgänger ist die Situation aber nicht gerade romantisch, denn das rechte Trottoir in Richtung Aeschenvorstadt ist seit letztem Jahr wegen Bauarbeiten gesperrt. Es kommt immer wieder vor, dass Passanten ihren Weg auf der Fahrbahn suchen, was zu gefährlichen Situationen führen kann.

Dritter Umbau

Urheber der Bauarbeiten ist die Basler Kantonalbank, die ihre Filiale an der Ecke Aeschenvorstadt / Brunngässlein renoviert. Es handelt sich um die dritte Etappe von umfangreichen Arbeiten, wie von Medienspecherin Martina Hilker zu erfahren war: "Der letztere grössere Umbau der Bankfiliale Standort Aeschenvorstadt fand 2007 statt. In den Jahren 2012/2013 wurde die Liegenschaft vom ersten bis zum 6. Obergeschoss einer Grundsanierung unterzogen." 

Nun ist das Erdgeschoss dran, wobei das neue Erscheinungsbild der BKB mitberücksichtigt werden muss: "Weiss auf schwarz – baslerischer denn je", wie es in einer Medienmitteilung heisst. Für die Kunden wurden provisorische Schalter beim Eingang an der Aeschenvorstadt eingerichtet. Die Arbeiten begannen im letzten August und dauern noch bis zum Oktober dieses Jahres.

Eigentlich müsste bei Bauarbeiten ein Durchgang neben dem Trottoir von wenigstens 1,5 Meter offen bleiben. Um die Baustelle zu ermöglichen, habe man auf diese Regelung verzichtet, sagt Daniel Hofer vom Bau- und Verkehrsdepartement (BVD). Die Kantonalbank habe geltend gemacht, dass immer wieder "schwere Anlieferungen" in das Gebäude hinein nötig seien, welche für die Fussgänger ein Risiko dargestellt hätten. Ganz ideal sei die Situation aber nicht, gibt das BVD zu.  

Die eliminierte Passage

Erschwerend kommt für Fussgänger hinzu, dass der Eigentümer der Liegenschaft Aeschenvorstadt 37 eine Passage durch die Gebäude, die direkt zur Aeschenvorstadt führte, in Absprache mit der Kantonalbank schliessen liess. Mit dieser Abkürzung hätte sich in der jetzigen Situation das gesperrte Trottoir umgehen lassen.

Der Durchgang war allerdings wenig bekannt und die dortigen Geschäfte – früher auch eine Buchhandlung – konnten nicht auf Laufkundschaft zählen. Die Ladenräume einer ehemaligen Kleiderboutique beim nun geschlossenen Eingang an der Aeschenvorstadt stehen seit einiger Zeit leer.

Kühles Strassenbild

Die Situation im Brunngässlein bleibt somit im Moment noch unerfreulich. Mit ihren kühlen Neubauten und ihrer schattigen Lage lädt die Verbindung zwischen Picassoplatz und Aeschenvorstadt auch mit zwei intakten Trottoirs wenig zum Verweilen ein. Zum Glück gibt es an der Ecke zum Gässlein das Irish Pub "Flanagan's" (früher: "Salatladen"), wo sich nicht nur die Expats treffen, und gegenüber der Baustelle das neue und architekonisch kühne Hotel "Nomad" mit Bar und Restaurant.          



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"Vor dem Gesetz sind einige gleicher"

In den letzten Jahren wurde es augenfälliger: je mehr ein Privatunternehmen an Steuern zahlt, desto mehr (Vor)rechte darf es sich herausnehmen. Heute die Kantonalbank am Brunngässlein oder die Roche im Kleinbasel. Krakengleich fressen sich diese Firmen in die Quartiere. Man stelle sich vor: Herr oder Frau Basler möchte für den Bau eines privaten Hauses wochen- und monatelang Strassen verengen oder ganz
sperren. Mitten auf der Strasse ist es ihm auch verwehrt, seine Garagenausfahrt zu errichten. Merke aber: Vor dem Gesetz sind einige gleicher als die andern…


Peter Bächle, Basel




"Immer kundenunfreundlicher"

Die BKB ist in der ganzen Stadt am umbauen und aber auch am Schliessen von BKB-Standplätzen (auch die Messe wird geschlossen werden... wie andere Oertchen schon geschlossen wurden). Genau so bei der Post: es wird immer ungemütlicher.

Na ja, diese Stadt wird immer mehr "kundenunfreundlich", so wie sie Parkplatz-unfreundlich geworden ist und auch ich lieber wegfahre – und keine Besucher mehr nach Basel kommen lasse. Und wenn Manager aus Hongkong, Singapore, etc. kommen, dann fahr ich mit denen nicht mehr in die Stadt hinein, sondern hinaus.

Und? Und ich war völlig perplex, dass die mega-happy reagierten wenn ich in ein Dorf hinausfuhr, in einer Dorfbeiz essen ging: "Ihis is the very best you every did show us. I want to buy here a house. You are my friend" – Aha, Babel-Hochhäuser haben die auch schon genug, ebenso wie städtische cities – aber mal frei hinaus in die Natur: Das hat die umgeworfen. Darum sage ich: tschüss Basel – geh ich halt noch mehr nach aussen (kaufen, essen, to show, usw).


Bernhard Bosshart, Basel



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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

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Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.