Tod wegen Handy: Urteil gegen Haupttäter verschoben

Im Fall der tödlichen Schläge vom Rheinufer hat das Basler Strafgericht seinen Entscheid über den 29-jährigen Haupttäter ausgesetzt. Der 19-jährige Mittäter erhielt eine Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren und acht Jahre Landesverweisung.
Basel, 18. April 2019

Der junge Spanier, der sich letzten Juli grundlos in die brutale Attacke des Slowenen auf einen 41-jährigen Portugiese am Rheinbord einmischte, muss die Strafe aber nicht im Gefängnis absitzen. Vielmehr wird der Vollzug aufgeschoben zugunsten eines in der Regel vierjährigen Aufenthalts in einer Massnahmen-Einrichtung für junge Erwachsene wie beispielsweise dem Arxhof.

Dort wird er eine Ausbildung absolvieren können. Erst im Anschluss daran erfolgt die achtjährige Landesverweisung. Entschädigungsforderungen des Bruders des Opfers wurden abgewiesen.

Tatbestände "rechtswidrig erfüllt"

Das Fünfer-Strafgericht unter Präsident Lucius Hagemann sah es heute Donnerstagmorgen als erwiesen an, dass der Täter seinem Opfer einen schweren Schlag gegen den Kopf des Portugiesen versetzt hatte, und verurteilte ihn wegen schwerer Körperverletzung. Mit seinem Schlag habe er eine "lebensgefährliche Verletzung in Kauf genommen". Zwar habe er Reue gezeigt, aber seine Prognosen seien insgesamt ungünstig. Das Strafmass habe die durch seinen Stiefvater verursachten posttraumatischen Belastungsstörungen berücksichtigt, die zu einem Kontrollverlust geführt haben.

Im Falle des hauptverantwortlichen 29-jährigen Slowenen sah sich das Gericht ausserstande, ein Urteil zu fällen. Es stellte aber fest, dass der Täter die Straftatbestände der vorsätzlichen Tötung, der Nötigung und der Verletzung des Betäubungsmittelgesetzes "rechtswidrig erfüllt" habe.

Gutachten soll Schuldfähigkeit klären

Wie der Verteidiger beantragt hatte, wird nun ein Gutachten bezüglich seiner Schuldfähigkeit eingeholt. Über Schuldfähigkeit, Strafe, Landesverweisung und weitere Fragen soll in einer zweiten Hauptverhandlung entschieden werden, die laut dem Präsidenten in rund vier Monaten stattfinden soll. Das Gericht erkannte, dass der Slowene in zwei Etappen mindestens je zweimal heftig gegen sein Opfer eingeschlagen hat.

Für das Gericht stellt sich die Frage der Schuldfähigkeit des Haupttäters, weil er zur Tatzeit unter dem Einfluss von ärztlich verschriebenem Testosteron, Schmerzmitteln sowie Drogen und Alkohol gestanden habe.

Handy kam nicht zum Vorschein

Der 29-Jährige war in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli davon ausgegangen, dass ihm der Portugiese das Handy gestohlen hatte. Anschliessend machte er sich auf die Suche nach dem vermuteten Dieb und schlug dann sofort auf den Wehrlosen ein. Sein Handy kam dabei nicht zum Vorschein. Welcher Schlag der beiden Täter tödliche Folgen hatte, konnte das Gericht nicht feststellen.




Weiterführende Links:
- Strafprozess wegen Handy: Am Rhein zu Tode geprügelt
- 41-jähriger Mann nach Streit am Rheinufer totgeschlagen


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"Sind Täter bloss bedauernswerte Opfer?"

Es macht den Eindruck, dass man heute jemanden mitten in der Stadt zu Tode prügeln kann und das Gericht und ein ganzes behördlich bestelltes Team Gründe und Wege sucht, warum die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Es scheint auch, dass es aus Sicht der Justiz keine böse Menschen gibt, sondern dass die Täter und Täterinnen vielmehr selber bedauernswerte Opfer ihrer unglücklichen Vergangenheit und ihrer Umstände sind. Mit diesem Blickwinkel kann für schwere Gewaltverbrechen letztlich niemand mehr zur Verantwortung gezogen werden. Ich frage mich, ob das der richtige Weg ist.


Stephan Kalt, Basel



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"Baslerin mit osmanischen Wurzeln"

Basler Zeitung
vom 22. August 2019
über eine Frau aus Oman
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Das müssen Wurzeln sein, die bis zur Erdmitte reichen.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.