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Mörder von Riehen: Auch Appellgericht hält ihn für schuldig

Das Basler Appellationsgericht hat heute Mittwoch den Schuldspruch im Riehener Rätselmord bestätigt, aber das Strafmass um zwei Jahre auf neu 17 Jahre Freiheitsentzug reduziert. Die Indizienkette reichte trotz fehlendem Motiv aus.
Basel/Riehen, 20. April 2016

"Die besonders brutale Tatausführung ist ein Qualifikations-Merkmal für Mord", erklärte Gerichtspräsident Christian Hoenen (SP) dem heute 28-jährigen Schweizer mit Migrationshintergrund bei der Urteilseröffnung und sagte ihm auf den Kopf zu: "Sie haben ihn regelrecht hingerichtet." Dennoch verortete das höchste Basler Gericht die Tat in einer Skala "irgendwo in der Mitte" im Vergleich zu anderen Morden. Daher schien der zweiten Instanz ein Freiheitsentzug von 17 statt 19 Jahren – wie das Strafgericht urteilte – angemessener.

Der Angeklagte soll im Februar vor vier Jahren seinen Arbeitskollegen, einen damals 35-jährigen Deutschen, in einer Wohnung an der Rauracherstrasse in Riehen (Bild) erschlagen und erstochen haben. "Die Vorinstanz war zu streng", führte Hoenen aus und verwies auf den Freispruch des Strafgerichtes im Anklagepunkt "Raub". Dieser Freispruch erlaube es nicht, im Strafmass trotzdem darauf zurückzugreifen.

Falsche Spuren und der unbekannte Dritte

Dass der Beschuldigte falsche Spuren legen und Dritte in das Strafverfahren verwickeln wollte, wog für die Richterinnen und Richter schwerer. Der Angeklagte versuchte immer wieder zu erläutern, dass er in Panik und in einem Schock gehandelt habe, als er die Leiche entdeckte. Aus Angst, man könne ihm die Schuld zuweisen, habe er Kleider und Gegenstände entsorgt und die Wohnung verschlossen.

Doch immer wieder konnten ihm Details nachgewiesen werden, die dieser Geschichte widersprachen. So hat er ausgerechnet jene Gegenstände zurückgelassen, die auf einen anderen Täter als ihn hinwiesen. Auch die "Schock-Theorie" geht nicht auf, da er am darauf folgenden Tag zur Arbeit ging und von Bedrohungen gegen das Opfer erzählte. "Diese beiden Varianten schliessen sich aus", erklärte Hoenen.

Neue Geschichte um Frauenbekanntschaften

Ebenfalls verhedderte sich der Täter in der Befragung, als er angab, das Opfer hätte ihm einen Schlüssel zur Wohnung überlassen. Damit hätte er jederzeit in die Wohnung des Opfers gehen können, wenn er wieder eine Frau kennengelernt habe. Die Frage des Gerichtes, ob er denn mit einer Frau einmal in der Wohnung war, bejahte er. "Diese Geschichte höre ich zum ersten Mal", sagte Staatsanwalt Sasha Stauffer erstaunt.

Auch Hoenen sagte später, dass der Angeschuldigte immer so viel zugab, wie man ihm beweisen könne: "Der Täter versuchte die Tat zu verschleiern, aber er hat viel nicht bedacht." So habe er nicht beachtet, dass mittels der Handy-Ortung einwandfrei nachgewiesen werden könne, wo er sich aufgehalten habe. Weiter hat er das Mobiltelefon des Opfers mitgenommen und einen SMS-Verkehr zwischen diesem und seinem Mobiltelefon simuliert. Nachgewiesenermassen waren beide Telefone bei der gleichen Mobilfunkantenne eingeloggt.

Bewiesene Indizienkette

"Die geschlossene Indizienkette ist bewiesen", urteilte der Gerichtspräsident. Um diese zu widerlegen, müssten ernsthafte Zweifel vorliegen und keine theoretischen. Der Beschuldigte sei offensichtlich um ein Alibi bemüht gewesen.

Verteidiger Stefan Suter nahm in seinem Plädoyer eine Schriftanalyse eines Zettels auseinander. Für ihn war klar, dass der Zettel nicht vom Täter stammen könne. Darauf war der Name der Ex-Freundin des Opfers und das Morddatum notiert. Staatsanwalt Stauffer konterte, dass ebenso sicher sei, dass der Zettel auch nicht vom Opfer und der Ex-Freundin stammen könne. Die Frage, wer ein Interesse an einem solchen Zettel haben könne, blieb im Raum stehen.

Rechtsfrieden wieder hergestellt

Weiter sah Suter das Gericht unter Druck, den Rechtsfrieden wieder herzustellen, als er auf "untaugliche Indizien" verwies. Hoenen erläuterte, dass ein Indizienprozess keine Seltenheit sei und es Sache des Gerichtes sei, die Indizien sehr sorgfältig zu prüfen. "Wir brauchen nicht einfach einen Schuldigen um den Rechtsfrieden wieder herzustellen", stellte er klar.




Weiterführende Links:
- Rätselmord: Den Arbeitskollegen erschlagen und erstochen


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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

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Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.