BaZ und BZ: Der Auflagenschwund geht weiter

Die Bezahlzeitungen der Region Basel haben es weiterhin schwer: BaZ und BZ verlieren vor allem Abonnenten, die BaZ wird zudem auch am Kiosk weniger gefragt.
Basel/Liestal/Frick, 1. Oktober 2010

Die neuen, alljährlich beglaubigten Auflagenzahlen der AG für Werbemedienforschung geben bei den Tageszeitungen der Nordwestschweiz wenig Anlass zur Freude. So weist die AG für Werbemedienforschung (Wemf) für die "Basler Zeitung" neu eine verkaufte Auflage von 83'773 Exemplaren aus, 4'414 Exemplare weniger als noch vor einem Jahr.

Dieser Rückgang um exakt 5 Prozent ist vor allem auf einen starken Aboverlust (-6,1 Prozent) zurück zu führen, doch die BaZ verliert auch am Kiosk 17 Prozent. Allerdings scheint sie auch wieder vermehrt auf Interesse zu stossen: Im Auflageteil "Sonstiger Verkauf" (primär Schnupperabos) weist sie eine Zunahme um das Dreifache auf 1'716 Exemplare auf. Ob sich diese Nachfrage dereinst positiv oder zumindest stabilisierend auf die gesamte BaZ-Auflage auswirken wird, ist offen. Sollten sich aber alle diese Schnupperer schon bald für ein bezahltes Voll-Abonnement entscheiden, wäre dies aus BaZ-Sicht mehr als nur ein Lichtblick. Das wird aber erst im Herbst 2011 ersichtlich.

Verfolgt man die Entwicklung der BaZ-Auflage über die letzten fünf Jahre, so ist der aktuelle Auflagenschwund der heftigste: Seit 2005 hat das Blatt 14'872 Exemplare verloren (-16 Prozent), fast ein Drittel davon allein im letzten Jahr.   

Auch die "Basellandschaftliche Zeitung", die zweite regionale Tageszeitung, weist einen Auflagenrückgang aus - dieser ist allerdings etwas moderater als bei der BaZ. Gegenüber Vorjahr sinkt die BZ-Auflage um 3,2 Prozent und kommt noch auf 20'378 verkaufte Exemplare. Auch sie verliert hauptsächlich bei den Abos (-5,7 Prozent), bleibt aber am Kiosk stabil. Auch hier ist der längerfristige Trend negativ: Im Jahr 2005 vertrieb die BZ noch 23'456 Exemplare, heute sind es 3'078 Exemplare oder 13,1 Prozent weniger.

Etwas besser sieht es bei der "Neuen Fricktaler Zeitung" (NFZ) aus: Zwar sinkt auch ihre Auflage, aber nur um 157 Exemplare oder 1,9 Prozent auf neu 8'170 Exemplare. Der Rückgang entspricht dem Rückgang bei den Abos. Im Fünfjahresvergleich weist die NFZ mit 17,1 Prozent allerdings den höchsten Auflageverlust unter den Zeitungen der Nordwestschweiz aus.

Von der Sissacher "Volksstimme" sind noch keine aktuellen Auflagenzahlen erhältlich, wahrscheinlich ist aber, dass dieser Titel noch bis Ende November beglaubigt wird. Tatsache ist jedoch, dass dieses Blatt von allen Pressetiteln der Region bisher das Stabilste war. Von 2005 bis 2009 reduzierte sich die Auflage bloss um 4,2 Prozent, von 7'959 auf 7'626 Exemplare.




Weiterführende Links:
- BaZ ist in der Region Nordwestschweiz nur noch die Nummer zwei
- "Weltwoche"-Vize Markus Somm wird neuer BaZ-Chefredaktor
- "Ich werde dreinreden. Ich greife ein"
- Die neue BZ hat an Eleganz deutlich zugelegt


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"Die Stimmbevölkerung hat sich dazu Mals an der Urne ganz klar gegen Unterflurcontainer ausgesprochen."

BDP
Medienmitteilung
vom 21. Juni 2019
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Damals, schweizerisch: dannzumal.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.